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  • #1.381
Was gibst drastischerers als eine Ausgangssperre? Die wir noch nicht haben.
Du kannst Menschen in Grossstädten nicht ewig einsperren.
Zu einem bestimmten Grad schon und das wird ja auch gemacht.
Ich denke nur, das manche unterschätzen, was das für die Menschen in Großstädten heißt. Das Gros der Leute hier hat keinen Garten, in dem es was zu tun gibt und in dem man ein bisschen rumlaufen kann.
Es gibt hier Menschen, die in einer Ein-Zimmer-Wohnung im Plattenbau ohne Balkon leben und sich an alle Beschränkungen halten. Ich denke schon, dass das nochmal eine andere Belastung ist.
Ist für manche anscheinend nicht vorstellbar, dass man da auch mal positiv betrachtet, dass eingedenk dieser äußeren Umstände, die Leute eine enorme Disziplin an den Tag legen. Dass das nicht für alle gilt und es immer noch Gedankenlose gibt, ist ja eh klar.
 
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  • #1.383
Ich kann nicht erkennen, welchen Vorteil eine Ausgangssperre gegenüber einer bewussten Kontaktvermeidung der Menschen bei der Verhinderung der Ausbreitung des Virus hat. Vielleicht fehlt mir da der Weitblick, mag sein.
Der Unterschied besteht daran, dass die Menschen dazu gezwungen werden. Es gibt einfach immer noch viel zu viele, denen noch völlig das Bewusstsein fehlt.
Ich kann aber erkennen, welchen Unterschied es aus psychologischer Sicht macht.
Wir gestalten m.E. schon jetzt die Gesellschaft, die wir nach der Krise haben werden.
Da bin ich hei dir, und ich bin da hin und hergerissen zwischen Schaudern und Hoffnung. Allerdings glaube ich, dass wir diese Themen jetzt für einige Wochen zugunsten der Unterbindung der weiteren Ausbreitung unterordnen müssen.
Wir sollten nicht sehenden Auges in eine Situation steuern, in der Hunderttausende sterben.
 
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  • #1.383
Was gibst drastischerers als eine Ausgangssperre? Die wir noch nicht haben.
Du kannst Menschen in Grossstädten nicht ewig einsperren.
Irgendwann steigt dann die Suizidrate. Die Bekämpfung von Corona könnte mehr Schaden anrichten als Corona selbst.
Nicht mehr rausgehen, keine Arbeit, keine sozialen Kontakte.... wir legen uns am besten alle gleich ins Grab, dann kann Corona uns nicht mehr ins Grab bringen.
 
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  • #1.384
Es gibt hier Menschen, die in einer Ein-Zimmer-Wohnung im Plattenbau ohne Balkon leben und sich an alle Beschränkungen halten. Ich denke schon, dass das nochmal eine andere Belastung ist.

Mein Bergseeauge lebt mit Tochter in einer winzigen 3 Zimmer Wgh in ner Innenstadt, da musstest wirklich beim Einkaufen überlegen, was passt noch in die Küche.
Tolle Gegend, teuer. Aber man konnte nicht zu 3. in die Küche. Stell ich mich sehr anstrengend vor.
 
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  • #1.385
Ich in meiner unendlichen Arroganz weiß aber nicht erst seit heute, dass wir in dem Sinne, dass wir alle angesteckt werden können und wir alle das Virus weiterverbreiten, EINE Gruppe sind. Natürlich begreifen das die Leute nicht bzw. viel zu spät. Ich hab ein Interview mit einem jungen Deutschen gesehen, der in Italien lebt und jetzt zurückgekehrt ist. Er hat erzählt, wie sie das am Anfang alle unterschätzt haben. Wie sie lustig weitergefeiert haben, trotz Ausgangssperre.
Jetzt sterben dort in größerem Ausmaß auch die jüngeren Menschen. Jetzt müssen sie Hunderte in den Krankenhäusern verrecken lassen, weil sie zu wenig Kapazitäten haben. Jetzt müssen die Leichen von Militär-Lkw abtransportiert werden wie im Krieg.
Wie kann man nur glauben, dass das bei uns so viel anders sein wird?

Ach komm. Um DE mach ich mir wenig sorgen.. Bei euch wie auch hier wirds viele Alte treffen. Sorgen mach ich mir um Süd- und Mittelamerika, USA, Afrika... Yaikes!
 
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  • #1.386
Irgendwann steigt dann die Suizidrate. Die Bekämpfung von Corona könnte mehr Schaden anrichten als Corona selbst.
Nicht mehr rausgehen, keine Arbeit, keine sozialen Kontakte.... wir legen uns am besten alle gleich ins Grab, dann kann Corona uns nicht mehr ins Grab bringen.

na alle werden sich nicht suizidieren

in Wuhan wurde für die Not eine internationale Telefonbetreuung ins Leben gerufen...genial
 
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Deleted member 21128

  • #1.387
Welche? Ausgangssperre heisst, gar nicht mehr raus. Das D oder europaweit für 2,3 Wochen?
2, 3 Wochen werden nicht reichen.
Man muss dafür sorgen, dass Menschen Abstand halten müssen. Nur noch wenige in die Läden lassen, nur noch dringend notwendige Tätigkeiten ausführen lassen. So was.
Mir ist auch klar, dass das schlimm ist. Aber man kann doch nicht den Tod von so vielen Menschen abwiegen gegen vorübergehende Isolation!
Ist für manche anscheinend nicht vorstellbar, dass man da auch mal positiv betrachtet, dass eingedenk dieser äußeren Umstände, die Leute eine enorme Disziplin an den Tag legen.
Es sind einfach immer noch zu viele, die den Virus gedankenlos weiterverbreiten.
Hier in BY hat sich jetzt durch die Maßnahmen schon einiges getan. Aber es ist immer noch zu wenig.
 
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  • #1.388
in Ö sind es aktuell nur mehr noch 7 Prozent, die sich nicht an die Gebote halten..
 
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  • #1.390
@WolkeVier
Du wirkst unglaublich aufgeregt, fast schon panisch-kopflos.
 
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  • #1.391
Irgendwann steigt dann die Suizidrate. Die Bekämpfung von Corona könnte mehr Schaden anrichten als Corona selbst.
Nicht mehr rausgehen, keine Arbeit, keine sozialen Kontakte.... wir legen uns am besten alle gleich ins Grab, dann kann Corona uns nicht mehr ins Grab bringen.
Nö. Was steigt sind die Raten von häuslicher Gewalt und danach wie in China die Scheidungsrate.
Die Behörden in der CH sagten auch, dass sie unter anderem deshalb noch keine Ausganssperre ausrufen.
 
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  • #1.392
Ach komm. Um DE mach ich mir wenig sorgen.. Bei euch wie auch hier wirds viele Alte treffen. Sorgen mach ich mir um Süd- und Mittelamerika, USA, Afrika... Yaikes!
Wäre schön, wenn du mit deiner Einschätzung bzgl. D. Recht behieltest. Ich sehe allerdings im Moment ein viel zu großes Risiko. Wenn dem nicht so ist, kann man die Sperren ja nach paar Wochen wieder lockern. Aber jetzt zu warten, ob es sich doch wieder beruhigt, halte ich für extrem fahrlässig.
Was deine Einschätzung in Amerika angeht, bin ich bei dir. Ich fürchte, dass es die USA mit Abstand am Schlimmsten treffen wird.
 
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  • #1.395
Ich kann aber erkennen, welchen Unterschied es aus psychologischer Sicht macht.
Wir gestalten m.E. schon jetzt die Gesellschaft, die wir nach der Krise haben werden.

Zumindest werden sich die politisch Verantwortlichen hernach fragen lassen müssen, warum man wochenlang überhaupt nicht und dann völlig überstürzt reagiert hat.

Ein EU-weit einheitliches und maßvolles Vorgehen hätte ab dem Tag des Bekanntwerdens der neuen Bedrohung möglich sein müssen.
Zur Vorbereitung darauf ist die ECDC eingerichtet worden.
 
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  • #1.397
Passiert doch schon seit (3?, 4?) Tagen.
Vermutlich regional unterschiedlich....
Echt? Bei uns gibt’s da noch keine Maßnahmen.
@WolkeVier
Du wirkst unglaublich aufgeregt, fast schon panisch-kopflos.
Glaub mir, ich wünschte mir gerade nichts mehr, als in ein paar Wochen festzustellen, dass ich übertrieben habe. Da will ich gerne der "kopflose" Geisterfahrer sein. Allein der Glaube fehlt mir.
Gerade kommt in den Nachrichten, dass hier im reichen Bayern die Kliniken jetzt schon an die Kapazitätsgrenzen stoßen. Es werden schon Zelte als KH vorbereitet. Dabei stehen wir erst noch ganz am Anfang der Ausbreitung.
Wieviele werden bei uns in der Hochphase abgewiesen? Einfach sterben gelassen?
 
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  • #1.399
Na, auch eine @WolkeVier hat vor paar Tagen noch gesagt, ist er froh, wenn der Spuk in 3 Wochen vorbei ist (frei aus dem Gedächtnis).
 
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  • #1.400
Warum? Afrika, Südamerika, überwiegend junge Menschen, das sehe ich nicht als sooo kritisch an. Da sterben jährlich soviele Menschen und keinen interessiert, da ist son Virus doch nix.
Die Gesundheitssysteme, die wir hier kennen sind für viele dort ein Traum. Die Sterberate steigt stark an, auch für Junge, wenn das Gesundheitssystem schlecht ist..
Und in den USA gibts sehr viele Leute mit Diabetes etc.
 
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  • #1.401
Ein EU-weit einheitliches und maßvolles Vorgehen hätte ab dem Tag des Bekanntwerdens der neuen Bedrohung möglich sein müssen.
Zur Vorbereitung darauf ist die ECDC eingerichtet worden.

ok, nochmal ;)
die WHO und demnach die ECDC hat von Anfang an präventive Maßnahmen festgelegt, die EU Länder haben sich entschieden die Umsetzung separat zu gestalten
 
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  • #1.402
Na, in Krisenzeiten bleibst besonnen und cool, Respekt.
Mit kleinen Schmunzlern natürlich. :rolleyes:

Als ehem. DDR-Bürgerin habe ich genug Krisen durch gegmacht und überlebt. Draussen fegt eh die russiche Putin-Peitsche mit eiskaltem Wind und kalten Temparaturen. Da gehe ich eh gern wenig raus. Zuhause ist es kuschlig, warm,die Sonne scheint zur einen Seite rein, da putze ich heute nachmittag die Fenster, zu putzen gibt es ansonsten genug, einige Grünpflanzen habe ich auch schon angefangen umzupflanzen, essen habe ich, was ich brauche, also warum aufregen, bringt doch keinem was.
 
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  • #1.403
Als ehem. DDR-Bürgerin habe ich genug Krisen durch gegmacht und überlebt. Draussen fegt eh die russiche Putin-Peitsche mit eiskaltem Wind und kalten Temparaturen. Da gehe ich eh gern wenig raus. Zuhause ist es kuschlig, warm,die Sonne scheint zur einen Seite rein, da putze ich heute nachmittag die Fenster, zu putzen gibt es ansonsten genug, einige Grünpflanzen habe ich auch schon angefangen umzupflanzen, essen habe ich, was ich brauche, also warum aufregen, bringt doch keinem was.
Ich frag mich auch ständig, was aus den Netflix-Bingewatchern geworden ist.. Wollen die Leute jetzt raus, weil sie es nicht sollen? Komisch..
 
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Deleted member 21128

  • #1.404
Ja. 1-raus-1-rein-System.
Ich weiß nicht, welche Anzahl sie im Geschäft konstant halten. An der Kasse gab es - als ich da war - auf alle Fälle kein Anstehen und die Kassierer haben zwischen Kunden sogar Luft. Also eher recht wenig.
Und die Leute machen kooperativ mit und halten auch in der Schlange draußen selbst-organisiert großen Abstand.
Okay, das finde ich gut.
Bei uns müsste das wohl angeordnet werden. Kommt bestimmt noch.
Na, auch eine @WolkeVier hat vor paar Tagen noch gesagt, ist er froh, wenn der Spuk in 3 Wochen vorbei ist (frei aus dem Gedächtnis).
Ja, ich habe das auch völlig unterschätzt und für Hysterie gehalten.
Aber was ich jetzt mitbekomme, habe ich den Eindruck, dass wir den Fehler machen, so gut wie nichts von unseren Europäischen Nachbarn zu lernen.
 
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  • #1.405
Als ehem. DDR-Bürgerin habe ich genug Krisen durch gegmacht und überlebt. Draussen fegt eh die russiche Putin-Peitsche mit eiskaltem Wind und kalten Temparaturen. Da gehe ich eh gern wenig raus. Zuhause ist es kuschlig, warm,die Sonne scheint zur einen Seite rein, da putze ich heute nachmittag die Fenster, zu putzen gibt es ansonsten genug, einige Grünpflanzen habe ich auch schon angefangen umzupflanzen, essen habe ich, was ich brauche, also warum aufregen, bringt doch keinem was.

Umgetopft hab ich auch grad, müsste noch einmal zum Obi. Etwas schäm.
Aber ginge ja auch online zu kaufen.
Solange die Helden der Strasse noch liefern.
 
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  • #1.406
ok, nochmal ;)
die WHO und demnach die ECDC hat von Anfang an präventive Maßnahmen festgelegt, die EU Länder haben sich entschieden die Umsetzung separat zu gestalten

Ich würde sogar wetten, dass die ECDC im Rahmen ihrer Möglichkeiten getan hat was sie konnte. Trotzdem fehlte es an der zeitnahen Umsetzung präventiver Maßnahmen wie Temperatursreenings bei Einreisenden aus betroffenen Gegenden an Flughäfen.

Da war jemand sehr sorglos und versucht das jetzt zu kompensieren.
 
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Deleted member 25487

  • #1.408
Der Unterschied besteht daran, dass die Menschen dazu gezwungen werden. Es gibt einfach immer noch viel zu viele, denen noch völlig das Bewusstsein fehlt.
Genau dieser Zwang macht mir Sorgen. Ich kann nicht erkennen, dass er z.B. bei uns (in meiner Stadt) erforderlich wäre. Er "entmündigt" ein Stück weit die Menschen, die sich ohnehin an die Empfehlungen halten und gerade mit vielen verschiedenen Themen kämpfen. Außerdem muss so ein Zwang auch durchgesetzt werden können.
 
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