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  • #662
Aber solange es Menschen gibt, die sich Gedanken machen, wie sie aktuell noch Daten können, haben wir doch keine wirklichen Probleme.
Ich sag es ja. Die Probleme werden künstlich erschaffen. Von professionellen Wichtigtuern.
nein, man weiß schon...auch junge Menschen sind ebenfalls stark gefährdet.
Quelle?

Ich hab bisher nur von uralt gelesen (oder schwer krank vorher schon). In Italien im Schnitt 81 (!). Und alle unter 81 müssen sich fügen? Das ist doch nicht gerecht.
 
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  • #665
nein, man weiß schon...auch junge Menschen sind ebenfalls stark gefährdet. Wurden als "ungefährliche Zielgruppe" unter Quarantäne gestellt und starben...der Virus ist unvorhersehbar was er bei Einzelnen anrichten kann
Ergänzung: alleine zu Hause unter Quarantäne gestellt (also eben nicht Tag und Nacht unter ärztlicher Aufsicht und Interventionsmöglichkeiten)
 
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  • #669
Es geht doch nur darum, das "System" zu verbessern, welches die Unabhängigkeit im Notfall aufrecht erhalten würde bzw. kann. Das eine hat doch nix mit dem anderen zu tun. Ich schreib hier nur von dem "Notstand". Und es hat sich gezeigt, dass wir (zumindest in D.) zu abhängig sind. Nicht autark genug. Und wer nicht autark sein kann im Falle eines Notfalls, der muss nachbessern.
Gerade diese "Autarkie" galt doch als verabscheuungswürdig als die Globalisierung begann. Und dann kam die EU. Ein Leben und vor allem Handel (fast) ohne Grenzen. Gescholten wurde, wer auf Unabhängigkeit, eigene Entscheidungen und auch "Abgrenzung" bestand.
 
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  • #670
Habe gerade im Radio eine Erklärung für die Hamster-Käufe von Toiletten-Papier gehört:eek:.

Weil die Leute aus Angst, dass es bald nix mehr zu essen gibt, sich jetzt mit dem vielen Essen vollstopfen, aus den Hamsterkäufen, müssen sie dieses viele Essen ja auch wieder los werden und brauchen daher auch mehr als sonst Toilettenpapier.
Hängt wohl eher damit zusammen, dass Angst und Panik sich unmittelbar auf die Verdauung niederschlagen.
 
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  • #671
ich glaube den Virologen jetzt mehr, die darauf hinweisen: jeden Tag liegt ein ganz neuer Erkenntnisstand vor, vor allem deckt sich diese Aussage viel mehr mit der Berichterstattung (auf hohem Niveau) über unterschiedlichste Krankheitsverläufe, die teilweise auch bei zuvor pumperlgesunden und jungen Menschen bis zum Tod führen
Vielleicht wurden die zuvor noch mit der Hypothese " das kann nicht Corona sein" unberücksichtigt gelassen
In der Wissenschaft geht man von einer Hypothese aus und verfolgt diese, eben bis sich die Grundhypothese wieder ändern muss
 
D

Deleted member 24688

  • #673
ich glaube den Virologen jetzt mehr, die darauf hinweisen: jeden Tag liegt ein ganz neuer Erkenntnisstand vor, vor allem deckt sich diese Aussage viel mehr mit der Berichterstattung (auf hohem Niveau) über unterschiedlichste Krankheitsverläufe, die teilweise auch bei zuvor pumperlgesunden und jungen Menschen bis zum Tod führen
Vielleicht wurden die zuvor noch mit der Hypothese " das kann nicht Corona sein" unberücksichtigt gelassen
In der Wissenschaft geht man von einer Hypothese aus und verfolgt diese, eben bis sich die Grundhypothese wieder ändern muss
Welchen Virologen denn? Hast du Belege?

Oder magst den hier, is auch aus Wien:
https://youtu.be/gE4ITh7ACnc
 
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  • #674
Äh, wie jetzt, langes Leiden? Ich dachte, das geht bei Covid-19 relativ schnell? :eek:
Das liegt daran, dass du das aus dem Zusammenhang liest, und nicht die vorherigen Beiträge dazu.
Mit meinem bisserl Leiden ist nicht die Erkrankung gemeint, sondern die lange Einsamkeit, weil ich ja alleine lebe und überhaupt keine sozialen Kontakte habe, außer zu meinen Kindern und Enkeln (und dann mehrere Tage mit Übernachtung), die ich nun voraussichtlich für einige Monate meiden muss zu meiner eigenen Sicherheit.
Wenn ich jetzt erkranken und sterben sollte, würden meine Kinder unter dem Verlust leiden, weil sie mich sehr lieben. Das will ich ihnen nun mal nicht antun.
Mein Mann ist seit 7 Jahren tot. Meine vier Enkel haben ihn nie kennengelernt, reden aber heute noch davon, dass er ihnen fehlt, weil es Fotos von und Gespräche über ihn gibt und er ein ganz wunderbarer Mann war. Und den Kindern fehlt er, weil er ein perfekter liebevoller Vater war.
Ich war 35 Jahre mit ihm zusammen. Nach so einer langen Zeit ist es eine Umgewöhnung, allein zu sein. Deshalb waren meine Kinder und Enkel immer das Highlight in meinem Leben, manchmal vergingen nur zwei, höchstens sechs Wochen, bis ich eins oder alle gesehen habe.
In meinem ersten Post zu Corona wollte ich euch nur dafür sensibilisieren, dass es für ältere Leute schwierig werden kann mit einer langandauernden selbst auferlegten Quarantäne.

Und, das wiederhole ich hier jetzt noch einmal:
Telefonieren, Videocall, oder auch kurze Besuche mit zwei Metern Abstand tun allen Einsamen gut. Balsam für die Seele.
Viele ältere sind auch damit überfordert, Lebensmittel übers Internet zu bestellen, vielleicht kann man helfen bei der Technik, oder sie in der Nachbarschaft oder in der Familie mit Einkäufen unterstützen.

Übrigens ... Gespräche mit Ärzten, Besuche im Krankenhaus, Beerdigung organisieren, alle Verträge kündigen und Wohnungen und Häuser leerräumen und verkaufen, Zimmer im Pflegeheim in drei Tagen leerräumen ... das kostet sehr viel mehr Zeit und Nerven, hab ich schon drei mal gemacht.
Und die Leere über einen Verlust dauert ewig.
 
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  • #675
nö, eben nicht
auch die Forschung öffnet gerade wieder neue Erkenntnispforten
je mehr Todesfälle, desto einfacher werden diese Erkenntnisse gewonnen werden können
Na ja, dieses Virus tragen wahrscheinlich schon erheblich mehr Leute in sich, ohne dieses überhaupt zu bemerken. Und wenn dann z.B. Ältere und/oder vorerkrankte Tote untersucht werden und man dabei das Virus feststellt, wird dieser Verstorbene sofort zu den Corona-Toten gezählt, ohne dass letztendlich bewiesen werden kann, ob dieser Mensch nicht ohnehin zu diesem Zeitpunkt gestorben wäre.
Und wenn man die Tests vor allem in Arztpraxen und Kliniken macht, ist es kein Wunder, dass es so viele Treffer gibt. Denn Kranke wenden sich nun mal in der Regel an Ärzte und Krankenhäuser.