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  • #556
o_O
Vergiss doch mal deine Grippe.
Es geht darum die Sterbrate von Corona zu schätzen. Und wenn du, um die Sterberate zu schätzen, von Italien ausgehst, machst du nunmal einen großen Fehler und haust Blödsinn raus, wenn du behauptest, dass das 1:1 nach Norden schwappt. Denn die Sterberate ist in Italien nunmal durch die geringe Testrate nach oben verfälscht. Dazu kommt dann vielleicht auch noch die Altersstruktur, in der das Virus vorrangig verbreitet ist. Und dann vielleicht auch noch die kulturell bedingte Unterschiede in der Individualdistanz zw. Italien und Deutschland.

80% der Infektionen verlaufen mild oder gar symptomlos.

Wichtig ist, das Gesundheitssystem handlungsfähig zu halten, um den (prozentual relativ wenigen) Leuten, die eine Intensivversorgung brauchen, diese auch zukommen lassen zu können.
Und das kann gewährleistet werden, wenn die Verbreitung des Virus begrenzt wird, so dass die ca 7% (????), die zu einem bestimmten Zeitpunkt Intensivversorgung brauchen, nur ca. 5.000 Leute sind, weil nur ca. 71.429 infiziert sind - und es nicht 30.000 Leute sind die Intensivversorgung brauchen, weil 428.571 infiziert sind.
Für die Mehrzahl der Infizierten (und es werden sich bei weitem nicht alle infizieren!) ist und bleibt die Infektion ein harmloser Atemwegsinfekt.
Dennoch ist Solidarität und Kooperation gefragt!
Und Ruhe und Besonnenheit.
@Syni großes Lob. Hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Wenn doch nur alle genau so denken würden.
 
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  • #561
Richtig interessant wird es erst wenn die ersten Banken kippen oder die ersten paar Millionen ohne Job auf der Straßen sitzen. Der Fallout von dieser Panik wird das größte Prooblem. Naja, ich bin dann mal wieder los um die allgemeine Versorgung aufrecht zu erhalten. Kein Homeoffice oder frei für Bassrollo. Draußen an der Front, ohne Frau und ohne Kinder. Aber geschichtlich gesehen war der alleinstehende Mann immer das perfekte Kanonenfutter. Damit muss man sich abfinden. Ich bin gespannt, wie es in ein paar Monaten aussieht. Alle meine Freizeitaktivitäten und geplanten Urlaube sind zum erliegen gekommen. 2020 habe ich mir anders vorgestellt. Aber so ist das nunmal ...es war ja klar, das irgendwann der "Schwarze Schwan" kommt, der alles lahmlegt.
 
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apfelstrudel

  • #562
Richtig interessant wird es erst wenn die ersten Banken kippen oder die ersten paar Millionen ohne Job auf der Straßen sitzen. Der Fallout von dieser Panik wird das größte Prooblem. Naja, ich bin dann mal wieder los um die allgemeine Versorgung aufrecht zu erhalten. Kein Homeoffice oder frei für Bassrollo. Draußen an der Front, ohne Frau und ohne Kinder. Aber geschichtlich gesehen war der alleinstehende Mann immer das perfekte Kanonenfutter. Damit muss man sich abfinden. Ich bin gespannt, wie es in ein paar Monaten aussieht. Alle meine Freizeitaktivitäten und geplanten Urlaube sind zum erliegen gekommen. 2020 habe ich mir anders vorgestellt. Aber so ist das nunmal ...es war ja klar, das irgendwann der "Schwarze Schwan" kommt, der alles lahmlegt.
Du wirst das rocken, @Bassrollo
*aufdieschulterklopf*
*den dunkelsten schwärzesten stärksten Espresso aller Zeiten geb*
 
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Deleted member 25487

  • #566
Ich gehe jetzt zur Arbeit (und vermeide Kontakt mit anderen ;)). Vermutlich werden in den nächsten Tagen die meisten von uns Telearbeit leisten. Diese Möglichkeit ist in unserem Unternehmen bereits fest etabliert und wir sind auch in der Lage Besprechungen und Videokonferenzen auf diese Weise abzuhalten. Das heißt, dass wir weiterhin leistungsfähig sind. Ich gehe davon aus, dass auch andere Unternehmen dazu in der Lage sind.

Mein Zwerg hat mich gerade blinzelnd angeschaut und sich noch einmal umgedreht. Er ist zum Glück alt genug, um auch ein paar Stunden allein bleiben.

Wir müssen jetzt mit Einschränkungen leben, ja. Wenn wir besonnen reagieren, können wir die möglichen Folgen der Krise mildern. Davon bin ich überzeugt.

Außerdem ist es Frühling und die Sonne scheint :)

Never ever give up ;)

Geier Sturzflug - Bruttosozialprodukt
https://www.youtube.com/watch?v=7Df3vRcoA50
 
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  • #568
❤... Blutspenen ... ❤

Wer ersetzt mich beim Blutspenden????

Bis jetzt habe ich viermal im Jahr gespendet, und werde das in nächster Zeit streichen.
Allerdings gehen die Blutspenden allgemein aus Sicherheitsgründen zurück, werden aber nach wie vor dringend benötigt. Bei Unfällen, Magenbluten, Leukämie, wichtigen Ops usw., ein Fünftel geht für Krebserkrankte drauf.
Frauen dürfen 4 im Jahr, Männer sogar 6 mal spenden.
Und es ist echt ein Klacks, ich hatte dort noch nie irgendwelche Probleme. ( Das Highlight war natürlich immer die ärztlich verordnete Cola und das wirklich leckere Essen hinterher )

Man hat diverse Kontakte dort: bei der Anmeldung / Fiebermessen und kurzer Bluttest / Arzt / Röhrchen entgegennehmen / Nadel rein / Nadel raus.
Zusätzlich viermal Schlange stehen an den einzelnen Stationen.
Zwischendurch bei niedrigem Blutdruck Kontakt zu Bechern und Cola Flaschen, die jemand dort hingestellt und berührt hat, oder Brause und Wasser, denn : jeder sollte vorher, zwischendurch, und hinterher viel trinken, weil ja 500 ml Blut abgenommen werden.
Und zum Schluss ein liebevoll zubereitetes Buffet, an dem mehrere Personen beteiligt waren, Kontakt zu Besteck und Geschirr, und gemütliches Klönen an den Tischen mit anderen Spendern.
Essen und Trinken könnte man sich ja selber mitbringen, aber die anderen Kontakte bleiben, es ist nun mal eine große Veranstaltung, auch wenn die Liegen vielleicht weiter auseinander stehen als sonst, aber aus räumlichen Problemen wird es keine 2 m Abstand in den Warteschlangen geben können.
Ich habe schon 50 Menschen in einem Raum und draußen in jeder Schlange 20 Wartende erlebt.
Da die Schulen geschlossen sind, gibt es auch noch weitere Probleme für die Blutspendedienste mit dem Veranstaltungsraum.

Laut Berichten gab es in der letzten Woche schon fünf bis 20% Rückgang der Spender. Nach den am Wochenende beschlossenen Maßnahmen wird sich die Zahl noch mehr reduzieren. Rein optisch sind in meiner Gegend sogar ein Drittel der Spender über 60 Jahre.
Es wird also bald einen größeren Engpass geben!

Deshalb meine Bitte: wer jung, gesund, und mutig genug ist, möge doch bitte zur Blutspende gehen ! ! !
 
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  • #569
Nein, nicht in Wellen, sondern weiter auseinander gezogen. Eben, damit nicht so viel gleichzeitig infiziert sind. Wird ja auch durch starke Einschränkungen nicht null Infektionen geben, sondern weniger- und damit wird das Ganze in die Länger gezogen und das Gesundheitssystem hat eine Chance die Krise zu handeln.
Es wird Wellen geben. Es wird weniger zu Zeiten der Einschränkungen und wieder mehr, wenn diese gelockert werden, da das Virus weiter vorhanden sein wird.
 
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  • #570
Viren sind einfach Teil der Evolution. Diese ganzen Maßnahmen und Verbote nutzen m.E. exakt gar nix. Traut sich natürlich keiner, das zu sagen.
Doch, einige wenige schon. Guckst du hier:
https://www.youtube.com/watch?v=p_AyuhbnPOI
Problem ist, dass diese Leute nicht gehört werden. Die Regierung verlässt sich da offensichtlich ausschließlich auf den "Erfinder" des nicht einmal validierten Tests auf Coronaviren, Herrn Prof. Drosten.
Das Problem ist aber, daß die Hibbeligen unseren Wirtschaftskreislauf lahmlegen. Und zwar komplett. In ein paar Wochen ist jeder bankrott, wenn es so weitergeht. Wirklich jeder. Inklusive der Globalisierungsverweigerer und "Kapitalismuskritiker".
Na ja, ganz so schlimm wird es wohl nicht, aber es werden auf alle Fälle viele Tausende wirtschaftliche Existenzen vernichtet werden.