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  • #4.321
Sind nicht alle Menschen, egal ob mit viel Geld, oder wenig Geld, nicht Lebensweltbetroffene?
Lebensweltexperten sind jene, die vom Thema der Studie betroffen sind: z.B: Armut

die Ergebnisse stehen der Politik zur Verfügung, die Politiker wählen für eine womögliche Umsetzungsstrategie aus bzw. entwickeln diese

meist ist es aber umgekehrt, eine Strategie wird entwickelt und dann schaut man ob es dazu empirische und/oder quantitative Forschungsergebnisse gibt

@Mentalista : ich finde da nix kompliziert, einfach googeln oder nachfragen :)
 
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  • #4.325
Da sehe ich die Volksvertreter in der Verantwortung. Die Wissenschaft hat eine beratende Funktion.

Die Sozialwissenschaft hat z.B. längst aufgezeigt, dass es den Staat billiger kommt, in Bildung zu investieren, statt das Geld später für den Strafvollzug aufzuwenden. Motto: 'Was Hänschen nicht lernt...'

Es wird aber trotzdem weiter an der Bildung gespart.
Hier geht es ja nicht nur um Stafvollzug, sondern auch um die seelische und körperliche Gesundheit von Menschen, die auch viel mit gesunder Ernährung zu tun hat. An gesunder Ernährung mangelt es vielfach, selbst hoch gebildete Menschen ernähren sich oft falsch.
 

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  • #4.326
Hier geht es ja nicht nur um Stafvollzug, sondern auch um die seelische und körperliche Gesundheit von Menschen, die auch viel mit gesunder Ernährung zu tun hat. An gesunder Ernährung mangelt es vielfach, selbst hoch gebildete Menschen ernähren sich oft falsch.
Bildung ist ja nur ein Beispiel.

Die Sozialforschung beschäftigt sich beispielsweise auch mit dem Thema Ernährung.

Wie erwähnt, hat die Wissenschaft keine legislative, sondern eine beratende Funktion.
 
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  • #4.330
Du bist nicht auf dem Laufenden. Ersterer ist zwar etwas älter, ist aber heute wieder Top aktuell:
Und der hat eine besondere Note:
Hm, anstehen für etwas, das es umsonst gibt, muss nicht zwingend auch die tatsächliche Bedürftigkeit widerspiegeln. Und ja, einige Menschen machen das nicht freiwillig, weil es ihnen peinlich ist, derartige Almosen anzunehmen, aber es gibt eben auch die von @Mentalista erwähnte Fraktion, die eigentlich über Geld verfügen, dieses aber anderweitig "einsetzen" - auch in dem Bewusstsein, dass man Essen an bestimmten Stellen umsonst erhalten kann.

Und verhungern, zumindest so wie in Teilen Afrikas, muss hier in der Regel niemand, davon bin ich überzeugt.
 
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  • #4.331
sehr viele Kinder werden in den Schulen von ihren Lehrern und Eltern anderer Kinder mit Essen versorgt, denn sie bekommen kein Frühstück und haben auch keine Jause mit
Das muss doch nicht zwingend mit "zu wenig Geld für Essen" und somit einer tatsächlichen Bedürftigkeit zusammenhängen. Ich denke, dass gar nicht mal so selten traurigerweise schlicht eine Vernachlässigung der Kinder durch die Eltern erfolgt.
 
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  • #4.332
Das muss doch nicht zwingend mit "zu wenig Geld für Essen" und somit einer tatsächlichen Bedürftigkeit zusammenhängen. Ich denke, dass gar nicht mal so selten traurigerweise schlicht eine Vernachlässigung der Kinder durch die Eltern erfolgt.
ja, das hatten wir schon durchgewurstelt....aber es ging um den Aspekt der Bildung im Zusammenhang mit Lebensführung und Armut usw.
alles sehr kompliziert, aber du hast Recht....keiner sollte mehr zum Essen gezwungen werden!! Schwarze Pädagogik!!!
 
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  • #4.333
Der Begriff "qualitative Studie" (vs. "quantitative Studie") macht keine Aussage über die Qualität und / oder den Wahrheitsgehalt einer Studie.
nein? was denn sonst? Was steht deiner Meinung nach hinter dieser wissenschaftlichen Begrifflichkeit?

das Gegenteil? wenig Qualität und wenig Wahrheitsgehalt?
oder wolltest du nur wieder ganz radikal emotional der Begrifflichkeit von @Mentalista entgegensetzen und hast nicht bedacht was du da schreibst?
 
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  • #4.334
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  • #4.335
Liegt doch auch dran, dass die alten Trennungen der journalistischen Darstellungsformen nicht mehr gelebt wird.
Die Online Medien bestehen fast nur noch aus Kommentaren, Meinungen oder Glossen.
Bei den Printmedien ähnlich. Tagesschau guck ich nicht mehr, vermutlich gehts da auch überwiegend um Personen.
Hängt wohl vor allem damit zusammen, schnell, kurzfristig und möglichst früh von Ergeignissen zu berichten, um im "Rennen" um "Klicks" und Aufmerksamkeit "vorne mit dabei zu sein".

Inhalts- und oder Qualitätsgehalt der verbreiteten Nachrichten bleiben dabei größtenteils und logischerweise auf der Strecke. Man ergießt sich in Annahmen, Mutmaßungen und einer gewissen Portion "Phantasie".

Wie oft beginnen Berichte mit:
- die näheren Umstände sind noch ungeklärt
- man vermutet, dass....
- laut Augenzeugen soll angeblich .......
- die Untersuchungen laufen noch.......
- nähere Einzelheiten können erst die weiteren Prüfungen ergeben

Der aktuelle Journalismus leidet in meinen Augen immer häufiger an akutem "Konkunktivismus" - einer weit verbreiteten Form von Vermutungen und Spekulationen.

Solide Berichterstattung würde eine umfangreiche und intensive Recherche bedeuten, für die in der Regel keine Zeit ist. Denn wer erst Tage oder Wochen später über Ereignisse berichtet, hängt im tagtäglichen "Rennen" um die sensationellste Schlagzeile eben schlicht hinterher.