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  • #4.171
in A sind jedenfalls ein paar Kindergartengruppen und Schulklassen schon wieder in Quarantäne .. teilweise gibts bei Kindern einer Familie unterschiedliche Diagnoseergebnisse



die Schweiz war mit dem Lockdown früherer dran und es wurde in der Öffentlichkeit viel offensiver gewarnt, wie gefährlich das Virus ist
Ich finds auch alles bisserl überstürzt grad. Ist halt die Frage, was mal will.
Virus ausrotten oder täglich drüber berichten.
 
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  • #4.172
Das ist ja, was ich sag: Bei Drosten relativiert der Spiegel die Kritik mit dem Hinweis auf die Gepflogenheiten der Qualitätssicherung. Bei der Heinsberg-Studie gibt er die gleiche Kritik jedoch ohne diese Relativierung wieder.
ev. weil es zwei unterschiedliche Autorinnen sind und anders fragen oder sogar das Interview vorschreiben und dem Wissenschaftler schicken und es manchmal wenig Zeit für Korrekturen oder weniger oder mehr Platz für den Artikel der Journalistin gibt? Könnte auch sein.
 
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  • #4.173
Ich finds auch alles bisserl überstürzt grad. Ist halt die Frage, was mal will.
Virus ausrotten oder täglich drüber berichten.
ja und das wird auch der Grund dafür sein, dass sich täglich mehr und mehr Unklarheiten ergeben und dies wiederum mit Verunsicherung oder Inkompetenz der Wissenschaftler verwechselt wird...jedenfalls treibt s die Leserschaft hoch
 
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  • #4.174
ja und das wird auch der Grund dafür sein, dass sich täglich mehr und mehr Unklarheiten ergeben und dies wiederum mit Verunsicherung oder Inkompetenz der Wissenschaftler verwechselt wird...jedenfalls treibt s die Leserschaft hoch
Darum gehts ja nur. Ich fands auch irgendwie nie unklar. Ein neues Virus halt. Hälst Abstand wirst auch nur selten angesteckt.
 
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  • #4.175
die Schweiz war mit dem Lockdown früherer dran und es wurde in der Öffentlichkeit viel offensiver gewarnt, wie gefährlich das Virus ist
Jo, soooooo gefährlich. Da sind die 821 Mio. Hungernde der Welt und die an Hunger und deren Folgeerscheinungen sterbenden 35 Mio. Menschen nur Peanuts.

Corona, Stand heute: 5,8 Mio Infizierte. 0,351 Mio Tote.
Sind allerdings keine Jahreszahlen. Verdreifachung könnte möglicherweise passen: 17,4 Mio Infizierte, 1,05 Mio Tote.

Hm, Corona ist ja sooooooo gefährlich, obwohl 35mal mehr an Hunger verrecken.....
Und dann die Raucher und Säufer.....
 
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  • #4.176
Es steht dir natürlich frei das Virus als eine weitere Gefahr für Menschen in deiner eigenen Begrifflichkeit zu beschreiben und sogar symbolisch anders einzuordnen. In meiner Unterhaltung mit @creolo hab ich mir erlaubt das umgangssprachlich gängige Wort für einen Pandemiekontext zu verwenden. Ich habe damit auch keine anderen Gefahren ausgeblendet und werde sie auch nicht vergleichen und für mich ist klar, die strengen Maßnahmen in A waren notwendig und die Schweiz ist im Sinn der Maßnahmen/Ergebnis ganz gut mit A vergleichbar.

Andere Gefahren beeinflussen die Auswirkungen von Covid noch zusätzlich, sekundär. Ich möchte aber keine emotionale Diskussion über die gesamten Missstände der Welt führen.....Klima, menschliche Problematik und Hilfe, Überbevölkerung, Wertekriege........
 
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  • #4.177
Es steht dir natürlich frei das Virus als eine weitere Gefahr für Menschen in deiner eigenen Begrifflichkeit zu beschreiben und sogar symbolisch anders einzuordnen. In meiner Unterhaltung mit @creolo hab ich mir erlaubt das umgangssprachlich gängige Wort für einen Pandemiekontext zu verwenden. Ich habe damit auch keine anderen Gefahren ausgeblendet und werde sie auch nicht vergleichen und für mich ist klar, die strengen Maßnahmen in A waren notwendig und die Schweiz ist im Sinn der Maßnahmen/Ergebnis ganz gut mit A vergleichbar.

Andere Gefahren beeinflussen die Auswirkungen von Covid noch zusätzlich, sekundär. Ich möchte aber keine emotionale Diskussion über die gesamten Missstände der Welt führen.....Klima, menschliche Problematik und Hilfe, Überbevölkerung, Wertekriege........
Gemessen an den Massnahmen müsste Covid19 10x ansteckender als Masern und 20x tödlicher als Ebola sein und mindestens genau soviele Menschen umbringen wie der Hunger, aber die realen Zahlen sagen da anderes aus....
Es ist die Verhältnismässigkeit, die ich ab Woche 5/6 des Lockdowns nicht mehr nachvollziehen konnte und nach meiner Ansicht auch nicht gegeben war.
Das wird wohl erst die Zeit zeigen, ob es angemessen war oder nicht, wenn dann auch leider zu spät für dieses Mal, aber wohlmöglich für weitere Pandemien dann rechtzeitig.
 
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  • #4.178
Gemessen an den Massnahmen müsste Covid19 10x ansteckender als Masern und 20x tödlicher als Ebola sein und mindestens genau soviele Menschen umbringen wie der Hunger, aber die realen Zahlen sagen da anderes aus....
Nein, Masern sind ansteckender, aber hier besteht durch Impfung und Durchlebter Krankheit ein entsprechende Immunität in der Bevölkerung.
Dadurch, dass viele sich jedoch nicht mehr Impfen lassen, steigt auch hier die Fallzahl mit den entsprechenden Folgeschäden vor allem bei Erwachsenen.
Die Chance Ebola zu überleben ist um einiges geringer als bei einer Covid 19 Erkrankung.
Ebola ist tödlicher als Covid.
Aber es gibt nur relativ wenige, die an Ebola sterben, weil hier am Beispiel Afrika ebenfalls eine Isolation der Infizierten erfolgt.
Und wenn man sich die Todeszahlen und Infektionen der Länder anschaut, die den Lockdown nicht in einer so frühen Phase und so konsequent durchgezogen haben, (bei einer ähnlichen Testungsrate) dan bin ich der Meinung, dass hier richtig gehandelt wurde.

Es ist die Verhältnismässigkeit, die ich ab Woche 5/6 des Lockdowns nicht mehr nachvollziehen konnte und nach meiner Ansicht auch nicht gegeben war.
Das wird wohl erst die Zeit zeigen, ob es angemessen war oder nicht, wenn dann auch leider zu spät für dieses Mal, aber wohlmöglich für weitere Pandemien dann rechtzeitig.
Das ist doch grundsätzlich die Frage, was wäre passiert, wenn andere Maßnahmen ergriffen worden wären.
Wenn man z.B. nach Großbritanien schaut, da wird den Politikern aufgrund der hohen Todeszahlen vorgeworfen nicht rechtzeitig reagiert zu haben.
Hier in D wird den Politikern vorgeworfen alles übertrieben zu haben, weil es relativ wenige Tote gibt.

Und hätte es keinen Lockdown gegeben, sondern wären z.B. alle die, die sich dann Infiziert hätten wegen Erkranung zu Hause gebleiben, dann wäre vermutlich ebenfalls die Wirtschaft eingebrochen.
Das kann man nun ja wunderbar in den USA feststellen.

Das die Maßnahmen sinvoll waren und die Abstands und Hygieneregeln dies immer noch sind, sieht man ja an den Hotspots Fällen in Frankfurt in Leer, den Sammelunterkünften von diversen Schlachthöfen.

Hier ist es zu einer größeren Zahl an Infizierten gekommen,da diese Hygieneregeln nicht konsequent eingehalten wurden.
 
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  • #4.180
Betrachte doch bitte auch mal, wer das Geld hat und die Wirtschaft am laufen hält. Das sind die 50+.
Also was würde es nutzen, wenn hier eine hohe Sterberate vorhanden wäre?
Die gehören doch gar nicht zur Risikogruppe. Menschen, die einem erhöhten Sterberisiko unterliegen, sind fast ausschließlich bereits im Rentenalter und erhalten eher Geld vom Staat, als dass sie Geld in die Kassen spülen. Deshalb könnte man ja auch sarkastisch vermuten, dass die Deutsche Rentenversicherung das Virus "ins Leben gerufen hat".
 
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  • #4.181
Stimmt, die Beispiele aus Italien und Spanien, wo auch Jüngere ohne Vorerkrankungen an Covid 19 gestorben sind, hatten auch alle keine Angst und haben es als gesundheitlich vernachlässigbar eingeschätzt.
Aber das war dann wohl persönliches Pech, oder?
Mehr oder weniger. Letztlich wurden derartige Fälle auch besonders in den Fokus gerückt. Ausnahmen bestätigen auch wieder einmal die Regel. An der Grippe verstirbt auch der eine oder andere jüngere Patient.
 
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  • #4.182
Das wird zwar immer moralisierend herumgetragen, aber es stimmt vorne und hinten nicht. Der Staat bezahlt z.B. Soldaten, damit diese ihr Leben riskieren. Ähnliches, mit etwas geringerem Risiko, gilt ja für Polizei und Feuerwehr. Auch das Grundgesetz gibt dieses Leben-zählt-mehr-als-alles-andere nicht her.
Ja, aber auch bei diesen Staatsangestellten wird versucht, das Verletzungs- oder gar Todesrisiko zu minimieren. Der Tod dieser Menschen wird keinesfalls billigend in Kauf genommen.
 
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  • #4.183
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  • #4.184
Jo, soooooo gefährlich.
Hm, Corona ist ja sooooooo gefährlich, obwohl 35mal mehr an Hunger verrecken.....
Hunger ist aber nicht ansteckend und bleibt innerhalb der Ländergrenzen. Die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung in Industrieländern ist also nicht vorhanden. Die Gefahr ist "weit weg". Anders bei Corona: Da steht die Bedrohung 1,50m entfernt vor und hinter dir an der Kasse. :oops:
 
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  • #4.185
deshalb zählt in unserer Wertegesellschaft jedes einzelne Leben mehr als sämtliches Geld der Welt.
Das ist naiv, falsch und als Vergleich völlig unangebracht.

Naiv ist es, weil in anderen Bereichen ja auch Maßnahmen abgelehnt werden, die Menschenleben retten würden, mit der Begründung das sei zu teuer, z.B. im Straßenverkehr, im Klimaschutz, bei der Tabakwerbung, in der Entwicklungshilfe und in der Rüstungsindustrie.

Falsch ist es, weil weniger Geld mehr Armut bedeutet. Und mehr Armut bedeutet eine kürzere Lebenserwartung. Man mag sich gar nicht ausmalen, was auf diesem Planeten los wäre, wenn die Corona-Krise "sämtliches Geld der Welt" kosten würde.

Völlig unangebracht ist diese Gegenüberstellung, weil ... aber das hab ich ja schon mal geschrieben ...

Viele übersehen hier anscheinend, dass die Grundrechte sich als eine Einschränkung an den Staat richten - aber nicht an das Virus. Wenn Menschen an Covid-19 sterben, geschieht das ja durch den Virus - nicht durch eine Aktion des Staates. Wenn das Virus nun "Grundrechte" verletzt, dann darf der Staat das aber deshalb nicht einfach so auch tun, um dem etwas entgegenzusetzen.

Und so wie der Staat (zumindest in Deutschland) z.B. keine Terroristen foltern darf, wenn damit andere Menschenleben gerettet werden können, so sind ihm auch Grenzen bei der Bekämpfung der Pandemie gesetzt. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Das ist der Sinn von "die Würde des Menschen ist unantastbar".