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  • #4.141
Eine Erkenntnis ist von Beginn an gleichgeblieben. Völlig egal, wohin man sieht, die Folgen eines "Shutdown" sind verheerend im Vergleich zu ein paar vorzeitig mit diesem Virus Verstorbenen. Zumal ja bisher noch nicht mal ansatzweise geschätzt wurde, wieviele aus den Risikogruppen (80+ und / oder sehr vorerkrankt) denn tatsächlich "gerettet" wurden oder für wie lange Zeit.

Ein Blick auf die Entwicklung der Sterblichkeit verdeutlicht, daß es sich bei der ganzen "Pandemie" eher um eine Art Massenhysterie handelt, denn die Kurve zeigt genau dasselbe Verhalten wie in Vorjahren, als man so einen saisonalen kurzen Anstieg nur "Grippewelle" nannte.
Es gibt jedoch keine Wertigkeit bezüglich des Alters von schützenswertem Leben, deshalb zählt in unserer Wertegesellschaft jedes einzelne Leben mehr als sämtliches Geld der Welt.
 
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  • #4.142
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  • #4.143
Das Schema setzt sich fort.
"Solche Unstimmigkeiten sind gerade in der Coronakrise für die Öffentlichkeit kaum zu ertragen. In der Wissenschaft sind sie jedoch völlig normal."
Wo war denn diese Erkenntnis, als vom gleichen "Qualitätsmedium" die Heinsberg-Studie als fehlerhaft kritisiert wurde? (z.B. hier oder hier)

Als Eindruck bleibt: Studien, die die Gefährlichkeit des Virus belegen, werden gegen Kritik verteidigt. Bei Studien, die die Gefährlichkeit in Frage stellen, wird Kritik ungefiltert wiedergegeben, d.h. ohne diese Verteidigungs-Argumente zu erwähnen.
 
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  • #4.144
Dass du die Grundannahme nicht verstehst.
Grundannahme wäre, wenn man von endemischen Viren ausgeht, dass Kinder eine deutlich höhere Virenkonzentration hätten, als Erwachsene.
Sieht man jetzt, dass sie eine genau so hohen Virenkonzentration haben, wie Erwachsene (was erwartbar ist, da Sars-CoV-2 (noch) nicht endemisch ist), "verharmlost" bereits dieser Befund die Einschätzung.
 
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  • #4.146
Es geht in meinem Punkt nicht um den Inhalt der Studien und die wissenschaftliche Kritik daran. Es geht darum, wie manche Medien (die keine Fachblätter sind) darauf reagieren.
Ja eben. Deine Interpretation/Begründung dessen hinkt aber aus benanntem Grund.
Klar, die Blätter blicken das auch nicht und daher stimmt's dann wohl schon wieder.

🤦‍♀️ einfach nur ein Trauerspiel...
 
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  • #4.147
Was blicken die Blätter da nicht? Dass es sich sowohl bei der Drosten-Studie als auch bei der Heinsberg-Studie um wissenschaftliche Studie handelt und dass man, wenn man schon in einem Massenmedium über die wissenschaftliche Diskussion darüber berichtet, dann doch auch bitte die gleichen Maßstäbe anlegen sollte, wie z.B. diesen hier:
"Solche Unstimmigkeiten sind gerade in der Coronakrise für die Öffentlichkeit kaum zu ertragen. In der Wissenschaft sind sie jedoch völlig normal."
Das fehlt bei den Berichten über die Kritik an der Heinsberg-Studie völlig. Nur im Zusammenhang mit der Drosten-Studie kommt man dann plötzlich darauf.

Da diese beiden Studien (und ihre Autoren) - ganz unabhängig vom tatsächlichen wissenschaftlichen Inhalt - von den Massenmedien ja als "contra-gefährlich" und "pro-gefährlich" wahrgenommen und dargestellt werden, ist das eine einseitige Berichterstattung.
 
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  • #4.148
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  • #4.150
Nein, nicht im geringsten Auch da wurde mehrfach wiederholt darauf verwiesen, dass das ein ganz normaler Qualitätssicherungsprozess ist.

Mein Eindruck: du willst was bestimmtes sehen und drehst es dir so lange, bis du es siehst.
Der Qualitätssicherungsprozess geht aber normalerweise nicht über die Medien. Da hat Plaudertasche Drosten auch zu beigetragen.

 
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  • #4.151
Eine Erkenntnis ist von Beginn an gleichgeblieben. Völlig egal, wohin man sieht, die Folgen eines "Shutdown" sind verheerend im Vergleich zu ein paar vorzeitig mit diesem Virus Verstorbenen. Zumal ja bisher noch nicht mal ansatzweise geschätzt wurde, wieviele aus den Risikogruppen (80+ und / oder sehr vorerkrankt) denn tatsächlich "gerettet" wurden oder für wie lange Zeit.

Ein Blick auf die Entwicklung der Sterblichkeit verdeutlicht, daß es sich bei der ganzen "Pandemie" eher um eine Art Massenhysterie handelt, denn die Kurve zeigt genau dasselbe Verhalten wie in Vorjahren, als man so einen saisonalen kurzen Anstieg nur "Grippewelle" nannte.
Ist zwar vermutlich sinnlos, denn du bist was Corona angeht ja immun gegen irgendwelche Einwände, die dein von Anfang an vorgetragenes Mantra vieleicht etwas in Frage stellen.
 
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  • #4.152
Nein, nicht im geringsten Auch da wurde mehrfach wiederholt darauf verwiesen, dass das ein ganz normaler Qualitätssicherungsprozess ist.
Ich hab oben ja zwei Links auf Spiegelartikel zur Heinsberg-Studie eingestellt. Zeig mir doch mal, wo da in diesen Artikeln der Hinweis steht, dass es sich bei der wiedergegebenen Kritik von Wissenschaftlern, um einen ganz normalen Qualitätssicherungsprozess handelt. Ich finde da einen solchen Hinweis nicht.
 
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  • #4.153
Es gibt jedoch keine Wertigkeit bezüglich des Alters von schützenswertem Leben, deshalb zählt in unserer Wertegesellschaft jedes einzelne Leben mehr als sämtliches Geld der Welt.
Das wird zwar immer moralisierend herumgetragen, aber es stimmt vorne und hinten nicht. Der Staat bezahlt z.B. Soldaten, damit diese ihr Leben riskieren. Ähnliches, mit etwas geringerem Risiko, gilt ja für Polizei und Feuerwehr. Auch das Grundgesetz gibt dieses Leben-zählt-mehr-als-alles-andere nicht her.
https://www.faz.net/aktuell/feuille...cht-und-die-wuerde-des-menschen-16705618.html (Abo)
Es geht darum, wie manche Medien (die keine Fachblätter sind) darauf reagieren.
Die alle abhängig von der Staatsknete sind, werden doch nicht die Hand beißen, welche sie füttert. 💁‍♂️
In dem Artikel lese ich nichts, das mir nur annähernd so viel Sorgen bereitet wie die wirtschaftliche Depression und die Schuldenexplosion. Die Idee, man könne dieses Virus durch einen "Shutdown" aus der Welt bekommen, hat was von Größenwahn. Deshalb natürlich fahren Politiker da so drauf ab.
Ansonsten bin ich offenbar ganz auf Seiten der jüngeren und ärmeren Leute.
Erhebliche Unterschiede werden dabei mit Blick auf die verschiedenen Alterskohorten deutlich. In der Gruppe der 60- bis 75-Jährigen gewichtet mehr als die Hälfte den Schutz der Gesundheit höher als das Recht auf Arbeit. Das trifft unter den 16- bis 29-Jährigen nur auf jeden Dritten zu. Noch größer sind die Unterschiede für die eingeschränkte Reisefreiheit. Zwei Drittel der Menschen im rentennahen Alter oder im Ruhestand begrüßen die Zwangsschließung von Geschäften, aber nur 45 Prozent der Menschen unter 50 Jahren. ...
Geringverdiener sehen den Staat deutlich seltener im Recht, Geschäfte, Hotels und Restaurants zwangszuschließen, als der Rest. Menschen mit mittlerem und hohem Einkommen sprechen sich auch deutlich häufiger für den Einsatz von Kurzarbeit aus (73 Prozent) als jene mit niedrigerem Einkommen (64 Prozent). ...
Die Politik müsse sich eingestehen, dass es nicht möglich sein wird, Gesundheit unbegrenzt zu schützen. Der Schutz des Lebens habe nicht für alle Gruppen oberste Priorität, sagt der Wissenschaftler, „auch sie müssen im politischen Prozess Gehör finden“.
 
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  • #4.154
Das wird zwar immer moralisierend herumgetragen, aber es stimmt vorne und hinten nicht. Der Staat bezahlt z.B. Soldaten, damit diese ihr Leben riskieren. Ähnliches, mit etwas geringerem Risiko, gilt ja für Polizei und Feuerwehr. Auch das Grundgesetz gibt dieses Leben-zählt-mehr-als-alles-andere nicht her.
https://www.faz.net/aktuell/feuille...cht-und-die-wuerde-des-menschen-16705618.html (Abo)
Die alle abhängig von der Staatsknete sind, werden doch nicht die Hand beißen, welche sie füttert. 💁‍♂️
In dem Artikel lese ich nichts, das mir nur annähernd so viel Sorgen bereitet wie die wirtschaftliche Depression und die Schuldenexplosion. Ich bin da offenbar ganz auf Seiten der jüngeren und ärmeren Leute.
Erhebliche Unterschiede werden dabei mit Blick auf die verschiedenen Alterskohorten deutlich. In der Gruppe der 60- bis 75-Jährigen gewichtet mehr als die Hälfte den Schutz der Gesundheit höher als das Recht auf Arbeit. Das trifft unter den 16- bis 29-Jährigen nur auf jeden Dritten zu. Noch größer sind die Unterschiede für die eingeschränkte Reisefreiheit. Zwei Drittel der Menschen im rentennahen Alter oder im Ruhestand begrüßen die Zwangsschließung von Geschäften, aber nur 45 Prozent der Menschen unter 50 Jahren. ...
Geringverdiener sehen den Staat deutlich seltener im Recht, Geschäfte, Hotels und Restaurants zwangszuschließen, als der Rest. Menschen mit mittlerem und hohem Einkommen sprechen sich auch deutlich häufiger für den Einsatz von Kurzarbeit aus (73 Prozent) als jene mit niedrigerem Einkommen (64 Prozent). ...
Die Politik müsse sich eingestehen, dass es nicht möglich sein wird, Gesundheit unbegrenzt zu schützen. Der Schutz des Lebens habe nicht für alle Gruppen oberste Priorität, sagt der Wissenschaftler, „auch sie müssen im politischen Prozess Gehör finden“.
Betrachte doch bitte auch mal, wer das Geld hat und die Wirtschaft am laufen hält. Das sind die 50+.
Also was würde es nutzen, wenn hier eine hohe Sterberate vorhanden wäre?
Den Jüngeren bringt diese Argumentation auch keinen Job oder Verdienst ein.
 
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  • #4.155
Betrachte doch bitte auch mal, wer das Geld hat und die Wirtschaft am laufen hält. Das sind die 50+.
Also was würde es nutzen, wenn hier eine hohe Sterberate vorhanden wäre?
Das ist ja nicht der Fall. Man muß schon hochbetagt sein oder schwer krank, damit C19 ein signifikantes Risiko darstellt. Deshalb hab ich davor ja auch keine Angst. Es ist für mich und die weitaus meisten Leute gesundheitlich völlig vernachlässigbar. 🙄