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  • #4.007
Wie ist es denn aktuell in der CH ? Ist da auch sehr viel an Kurzarbeit und verrammelte Schulen und Kindergärten ?
Schulen sind seit letzen Montag wieder in Betrieb. Kitas weiß ich nicht. Berufsschulen sind noch bis in den Juni zu.

... bedeutet, dass rund ein Viertel der Beschäftigten hierzulande derzeit unfreiwillig in Kurzarbeit ist, davon 168’000 Angestellte in der Industrie und knapp über 1 Mio. im Dienstleistungssektor. Hinzu kommt, dass weitere 180’000 Personen einen Erwerbsverlust erleiden, weil sie als Selbstständige vom Lockdown betroffen sind, als Eltern ohne Fremdbetreuung für ihre Schulkinder sorgen müssen oder in Quarantäne nicht arbeiten können.

Akut fehlt den Leuten erst mal wenig. Nur werden diese Einkommensersatzmaßnahmen aber nicht erwirtschaftet, sondern über Kredite "finanziert". Daß nun wieder der Konsum in wenigen Wochen in vorher nicht gekannte Höhen steigt, damit rechnet niemand. Dafür sind den Leuten die Aussichten zu unsicher. Dazu kommen noch die weiterhin spaßverderbenden "Schutzregeln". Also ich geh in kein Restaurant und sitze dann hinter Plexiglas. Der komplette Kultursommer ist ja abgesagt. Da kommen gewaltige Summen zusammen, Und eben Steuerausfälle.
Na an Dir kann die Obrigkeit ja eine wahre Freude haben. Mit wehenden Fahnen in den "Shutdown" und dann auch noch gerne die Rechnung bezahlen... 😏
 
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  • #4.009
Der Staat hatte es schon immer gerne, wenn du brav malochst , malochst , sagen wir bis 65, um dann , in der plötzlichen Ruhephase , sagen wir mit spätestens 67 an einem Herzinfarkt darniedersinkst und verstirbst. Gar nicht so selten.
Pflegefall mag der Staat gar net, das ist so derbst teuer, spätestens im Altenheim , teure Plätze, kaum Leistung
 
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  • #4.010
Ich würde es auf alle Fälle gut finden, wenn es eine der Lohnsteuer ähnlich gestaffelte Erbschaftssteuer gäbe. Für den der erbt, ist es ein unversteuertes Einkommen, für das er/sie nicht mal was geleistet hat, außer in die richtige Familie geboren worden zu sein. Da finde ich, dass es zumindest versteuert werden sollte.
Wurde es übrigens auch noch, als ich geerbt habe - und es wäre mir nie in den Sinn gekommen, das unfair zu finden.
Warum sollte ich, nachdem ich jeden Euro den ich erspart hab schon zugmal versteuert habe, das was übrig bleibt nochmal versteuern?
In die haben wir soviel Steuern, damit wird eh nix sinnvolles gemacht. Irgendwann sollte es mal gut sein.
 
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  • #4.011
Der Staat hatte es schon immer gerne, wenn du brav malochst , malochst , sagen wir bis 65, um dann , in der plötzlichen Ruhephase , sagen wir mit spätestens 67 an einem Herzinfarkt darniedersinkst und verstirbst. Gar nicht so selten.
Pflegefall mag der Staat gar net, das ist so derbst teuer, spätestens im Altenheim , teure Plätze, kaum Leistung
Ja, da gebe ich dir recht. Ich hatte deinen Beitrag so verstanden, dass du länger arbeiten willst. Ist dem so?
 
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  • #4.012
Der Staat hatte es schon immer gerne, wenn du brav malochst , malochst , sagen wir bis 65, um dann , in der plötzlichen Ruhephase , sagen wir mit spätestens 67 an einem Herzinfarkt darniedersinkst und verstirbst. Gar nicht so selten.
Pflegefall mag der Staat gar net, das ist so derbst teuer, spätestens im Altenheim , teure Plätze, kaum Leistung
durch die Veränderung in den Ruhestand kommt leider bei manchen Menschen der " ich bin jetzt plötzlich wertlos" Stress dazu und aus ist s
 
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  • #4.013
Ja, da gebe ich dir recht. Ich hatte deinen Beitrag so verstanden, dass du länger arbeiten willst. Ist dem so?
Ich ? Ne ! Ich hatte nur deine /die/ obige Frage gelesen.
Allerdings ist es so, dass ich als rüstige Rentnerin einen ( oder zwei ? ) Jobs brauchen werde. Wie in D Zehntausende jetzt schon.
Bin da also nicht alleine. Habe aktuell ( passend zu Corona) einen ( wenn auch angenehmen) Samstagsjob. Über den hätte ich vor zwei Jahren eventuell gelacht;) - jetzt ist er unabkömmlich:oops: studierendes Kind ( mit coronageschrumpften Minijob) erklärt glaub ich den Rest .
Wobei ich es mag ,1× pro Woche abends an der VhS oder so zu unterrichten ...sehe das fast als Freizeit an..
Wieso sollte ich das mit 70 nicht auch machen toitoitoi.
 
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  • #4.014
In Japan ging die Suizidrate um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, der Lockdown tut den Menschen gut. Zuvor bestand ein enorm druckvoller Arbeitsstress.
 
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  • #4.015
durch die Veränderung in den Ruhestand kommt leider bei manchen Menschen der " ich bin jetzt plötzlich wertlos" Stress dazu und aus ist s
Ja, ich kenne viele Fälle, wo der Rstand angeblich geplant, mit Fernreisen und VHS -Besuch plänen, neuem Sport gespickt ist ...realisiert wird dann ..fast nix. Denn auch diese Lebensphase erfordert eins : Disziplin.
Bei Verheirateten mit Hausfrau gibt es gerne den folgenden Konflikt - sie muss ihn plötzlich aus der Küche rausschmeissen und er mischt sich plötzlich in die Haushaltsführung ein, die ihn 30 Jahre nicht interessiert hat...
Ausser ihrem leckeren Essen..
 
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  • #4.016
In Japan ging die Suizidrate um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, der Lockdown tut den Menschen gut. Zuvor bestand ein enorm druckvoller Arbeitsstress.
Japan ist ein einzigartiger Sonderfall.
Arbeitslos in Japan geht gar nicht ..
Frauenbild und Berufswege schwierig.
Verpflichtung gegenüber alten Eltern enorm, übernehmen meist Töchter u Schwiegertöchter.
Arbeitende Ehefrauen selten, mit Kindern seltenst.
Kannst du dir in Düsseldorf angucken, braucht es kein Jahr in Tokyo für..
Schönes Land , faszinierende Kultur, aber nix für Langnasen dort..
 
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  • #4.017
Ja, ich kenne viele Fälle, wo der Rstand angeblich geplant, mit Fernreisen und VHS -Besuch plänen, neuem Sport gespickt ist ...realisiert wird dann ..fast nix. Denn auch diese Lebensphase erfordert eins : DIsziplin.
Bei Verheirateten mit Hausfrau gibt es gerne den folgenden Konflikt - sie muss ihn plötzlich aus der Küche rausschmeissen und er mischt sich plötzlich in die Haushaltsführung ein, die ihn 30 Jahre nicht interessiert hat...
Ausser ihrem leckeren Essen..
jup, soziale Konflikte gibt s auch
wer ist der Küchenchef?

als in A die Baumärkte wieder öffneten wurden in der Warteschlange zahlreiche Damen interviewt..
alle wollten ihren Männern neues Equipment besorgen um die Quälgeister zu beschäftigen

hihi
 
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  • #4.018
In Ö ist derzeit das gesetzliche Pensionsantrittsakter noch immer für Frauen 60 und Männer 65. Ab 2024 wird schrittweise bis 2033 das Frauenpensionsalter an das der Männer angeglichen. Das wurde bereits 1992 (!!!) mit dieser langen Übergangsregelung beschlossen - mit dem Argument, dass Betroffene schließlich Planungssicherheit brauchen und Frauen sowieso noch nicht gleichberechtigt sind und deshalb zumindest "verdienen" früher in Pension zu gehen. Dass sie damit eine (noch) kürzere Phase der Erwerbstätigkeit haben und häufiger in der Altersarmut landen wurde und wird geflissentlich nicht dazugesagt.
Das durchschnittliche Antritssalter der Männer beträgt übrigens 61,3 (zu 59,3 bei den Frauen) - da gibt es hier also noch deutlich Luft nach oben.
 
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  • #4.019
Ich ? Ne ! Ich hatte nur deine /die/ obige Frage gelesen.
Allerdings ist es so, dass ich als rüstige Rentnerin einen ( oder zwei ? ) Jobs brauchen werde. Wie in D Zehntausende jetzt schon.
Bin da also nicht alleine. Habe aktuell ( passend zu Corona) einen ( wenn auch angenehmen) Samstagsjob. Über den hätte ich vor zwei Jahren eventuell gelacht;) - jetzt ist er unabkömmlich:oops: studierendes Kind ( mit coronageschrumpften Minijob) erklärt glaub ich den Rest .
Wobei ich es mag ,1× pro Woche abends an der VhS oder so zu unterrichten ...sehe das fast als Freizeit an..
Wieso sollte ich das mit 70 nicht auch machen toitoitoi.
Ich werde als Rentnerin auch noch nebenbei arbeiten wollen. Aber nur in der dunklen Jahreszeit. Putzjobs werden inzwischen ganz gut bezahlt, durch meinen jetztigen Nebenjob bringe ich da ausreichend gute Berufserfahrung mit. Zudem hält es körperlich fit.
 
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  • #4.020
In Ö ist derzeit das gesetzliche Pensionsantrittsakter noch immer für Frauen 60 und Männer 65. Ab 2024 wird schrittweise bis 2033 das Frauenpensionsalter an das der Männer angeglichen. Das wurde bereits 1992 (!!!) mit dieser langen Übergangsregelung beschlossen - mit dem Argument, dass Betroffene schließlich Planungssicherheit brauchen und Frauen sowieso noch nicht gleichberechtigt sind und deshalb zumindest "verdienen" früher in Pension zu gehen. Dass sie damit eine (noch) kürzere Phase der Erwerbstätigkeit haben und häufiger in der Altersarmut landen wurde und wird geflissentlich nicht dazugesagt.
Das durchschnittliche Antritssalter der Männer beträgt übrigens 61,3 (zu 59,3 bei den Frauen) - da gibt es hier also noch deutlich Luft nach oben.
Ich müsste bis 66,7 Jahre arbeiten.