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  • #3.841
Und wir sind, was soziale Kontakte und Nähe- und Distanzempfinden angeht da in einem Veränderungsprozess. So wie eigentlich ständig, bloß derzeit im Zeitraffer.
Ich glaub das nicht so. Distanz halten bei uns nur die ein, die es sonst auch tun. Der Rest verhält sich fast wie immer wenn keine Striche da sind. Mit Masken eh nicht.
Hab heut ein sehr hübsches junges Paar mit 2 kids angeschnautz an nem wirklich leeren größeren Sandstrand weilse sich sehr nah bei mir niedergelassen haben und bin selbst weiter. Die halten sich ja für den Mittelpunkt der Welt, ähnlich wie viele Hundebesitzer.

Bei 3 Neuansteckungen und knapp 40 Infizierten im Kreis (270k), klingen Drohungen und Panikmache aber eh etwas absurd.
 
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  • #3.843
Wie schon vor zweieinhalb Wochen prophezeit:
Irgendwann wird man uns eine Statistik mit der sogenannten Übersterblichkeit [...] präsentieren. Unklar bleibt dann nur, wieviele Menschen davon tatsächlich an Corona gestorben sind, und wieviele wegen Corona.
Wenn irgendwo die Übersterblichkeit gestiegen ist, dann liegt das natürlich an Covid-19. Wenn irgendwoanders die Übersterblichkeit gar nicht so hoch ist wie erwartet, dann ist das natürlich kein Argument gegen die Gefährlichkeit von Covid-19, sondern dann muss das irgendwelche anderen Gründe haben.

"Ursache und Wirkung werden teils verkehrt" hält der Artikel den Maßnahmenkritikern entgegen - kommt aber selbst nicht auf die Idee, dass z.B. die höhere Übersterblichkeit in Bayern womöglich genau auf die strengeren Maßnahmen in Bayern zurückzuführen ist.

Es ist schon absurd, dass ausgerechnet Mediziner, die sonst bei ihren Forschungen immer eine Vergleichsgruppe fordern, bei den Corona-Maßnahmen ganz ohne Vergleichsmöglichkeit darauf bestehen, dass genau diese Maßnahmen zum Erfolg geführt haben.
 
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  • #3.844
Ich versteh ja noch nicht mal warum Zahlen von 2019 noch nicht statistisch ausgewertet sind. Wenn Unternehmen bei ihren Zahlen so rückständig wären...
Bei aktuellen Aprilzahlen seh ichs ein, aber ansonsten, schwach.
 
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  • #3.845
Ich glaub das nicht so. Distanz halten bei uns nur die ein, die es sonst auch tun. Der Rest verhält sich fast wie immer wenn keine Striche da sind. Mit Masken eh nicht.
Hab heut ein sehr hübsches junges Paar mit 2 kids angeschnautz an nem wirklich leeren größeren Sandstrand weilse sich sehr nah bei mir niedergelassen haben und bin selbst weiter. Die halten sich ja für den Mittelpunkt der Welt, ähnlich wie viele Hundebesitzer.

Bei 3 Neuansteckungen und knapp 40 Infizierten im Kreis (270k), klingen Drohungen und Panikmache aber eh etwas absurd.
In dem sozialen Umfeld, in dem ich mich bewege, erlebe ich es, wie geschidert. Gespräche mit Bekannten oder Freunden beim Einkaufen finden statt aber halt mit etwas größerer Distanz, als die vorher übliche Armlänge.
Es scheint ja neben der Nähe, die eine Ansteckung braucht, aich die Zeit, die ich in dieser Nähe verbringe eine Rolle zu spielen. Insofern stresst es mich nicht, wenn beim Anstellen jemand näher, als der aufgeklebte Punkt steht, zumal die meist sehr weit entfernt geklebt wurden.
 
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  • #3.846
Insofern stresst es mich nicht, wenn beim Anstellen jemand näher, als der aufgeklebte Punkt steht, zumal die meist sehr weit entfernt geklebt wurden.
Mich stressen die schon, wenn Menschen 3m Abstand halten, Schlangen so verlaufen dass man zwischendurchlaufen muss, Gruppen an Engstellen plaudernd zwar selbst Abstand halten, aber andere das dann nicht mehr können und sich durchwuseln müssen. Alles so dumm.
Bei nem wirklich gefährlichen Virus wären wir alle längst tot.
Hab ich jetzt paar Monate nicht mehr gebracht :)
 
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  • #3.847
Lapsus:
Ein Lapsus (der, lateinisch für „Ausrutscher“, Plural: lapsūs mit langem u) ist ein (oft geringfügiger) unwillkürlicher Fehler. (Wiki)

Ich frage mich ja, ob diese Artikel gezielt in Umlauf gebracht werden, um die Heinsberg-Studie zu diskreditieren.

Als ich von der Heinsberg-Studie gehört habe, waren mir unmittelbar zwei Dinge klar.

Erstens: hier wird zum ersten Mal statistisch sehr genau die tatsächliche Anzahl der Infizierten ermittelt, weil zum einen ein Antikörpertest verwendet wird und weil zum andern die Auswahl der Testpersonen repräsentativ ist (beides ist bei den Infizierten-Zahlen des RKI nicht der Fall). Damit lässt sich die Anzahl der Infizierten sehr genau bestimmen und damit zum Beispiel auch die Letalität. Aber dies gilt eben erstmal nur für Gangelt.

Zweitens: man kann dies zwar auf ganz Deutschland hochrechnen, aber dies ist dann eben nicht repräsentativ, weil Gangelt sicherlich nicht repräsentativ für Deutschland ist.

Wenn mir als Laien diese beiden Punkte von Anfang an klar waren (und das war schon vor Veröffentlichung der ersten Ergebnisse), dann frage ich mich, warum jetzt auf diesem zweiten Punkt so herumgeritten wird. Denn die Kritik bezieht sich ja ausschließlich auf den zweiten Punkt.

Ich bekomme da den Eindruck, hier wird gezielt eine Studie schlecht geredet, die zeigt, dass Covid-19 z.B. nicht eine so hohe Letalität hat, wie das die in den Medien allgegenwärtigen Zahlen von RKI oder JHU suggerieren.
 
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  • #3.848
Bei nem wirklich gefährlichen Virus wären wir alle längst tot.
Ich hab vor 20 Jahren bei einem Unternehmen gearbeitet (Lebensmittel-Einzelhandel 🤦‍♂️), da hat man schon damals versucht, sich auf eine Pandemie vorzubereiten. Interessanterweise hielt man da für die größte Gefahr (für das Unternehmen), dass bei einer Pandemie womöglich 30 % der Mitarbeiter gleichzeitig erkrankt wären und man den Betrieb dann wegen zu wenig Mitarbeitern nicht aufrecht erhalten könnte.

Ein Virus muss also nicht unbedingt "tödlich" sein, um gefährlich zu sein.

... aber COV-SARS-2 ist ja selbst davon weit enfernt.
 
D

Deleted member 24688

  • #3.850

.... "Zum anderen fordert die Gruppe um Drosten, dass Facebook, Twitter und Google jene Algorithmen "entgiften, die bestimmen, was den Benutzern angezeigt wird".

"Um Leben zu retten und das Vertrauen in die wissenschaftlich fundierte Gesundheitsversorgung wiederherzustellen, müssen die Tech-Giganten aufhören, die Lügen, Verdrehungen und Fantasien, die uns alle bedrohen, weiter anzufachen." Denn Falschnachrichten und Verschwörungstheorien verursachen nicht nur psychische Schäden.

Um Vertrauen herzustellen, muss anderes gelöscht werden. Klar ..... so funktioniert das. ..... Es tut mir leid, früher hat man Bücher verbrannt.
 
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  • #3.851

.... "Zum anderen fordert die Gruppe um Drosten, dass Facebook, Twitter und Google jene Algorithmen "entgiften, die bestimmen, was den Benutzern angezeigt wird".

"Um Leben zu retten und das Vertrauen in die wissenschaftlich fundierte Gesundheitsversorgung wiederherzustellen, müssen die Tech-Giganten aufhören, die Lügen, Verdrehungen und Fantasien, die uns alle bedrohen, weiter anzufachen." Denn Falschnachrichten und Verschwörungstheorien verursachen nicht nur psychische Schäden.

Um Vertrauen herzustellen, muss anderes gelöscht werden. Klar ..... so funktioniert das. ..... Es tut mir leid, früher hat man Bücher verbrannt.
Jetzt besudelt man 'andere' Wissenschaftler, die einem nicht 'passen ' ...
 
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  • #3.852
Jetzt besudelt man 'andere' Wissenschaftler, die einem nicht 'passen ' ...
Wie kommst du darauf?
Wer ist "man"? Wissenschaftler?
Liest du aus dem Artikel, dass Wissenschaftler sich gegenseitig "besudeln"?
Wer sind "'andere' Wissenschaftler"? Wenn nicht wirklich andere (ohne An- und Ausführungszeichen) Wissenschaftler, dann wohl man selbst? Oder nur Teile des Selbst?
 
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  • #3.853
Lass stecken .
 
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