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  • #3.437
Wenn ich hier einen Vergleich mit der Fußballwelt ziehen sollte, würde ich sagen: Wolke, das ist ein richtig guter Kicker, den ich gerne spielen sehe. Nur manchmal, da hat er so Eingebungen von ganz oben, nimmt plötzlich die Trillerpfeife in den Mund und spielt gleichzeitig auch noch Schiedsrichter.
;)
Ich bin eben Basketballer, da ist man fairer als beim Fußball und regelt manches untereinander, vor allem wenn der Schiri wegschaut ;)
 
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  • #3.438
Bei uns beginnt ja jetzt alles langsam wieder, bzw. manches läuft schon länger.
Zeit für mamche Bereiche, jetzt mal erste Bilanz zu ziehen.
Und siehe da, es gibt Bereiche, die überraschende Umsatzsteigerungen gemacht haben (alen vorandie Bauern), oder durch Verlagerungen zumindest Einbrüche in anderen Bereichen auffangen konnten.
Hart betroffen ist in Ö vor allem natürlich der Tourismus und die gesamte Kulturszene.
 
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  • #3.440
ich denke, um bei der Abwehr von Stress bleiben zu können, wird die Verlustangst auf unterschiedliche, vor allem bisher verlässliche Bereiche, verlagert und dort bekämpft
 
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  • #3.441
Ich möchte mir nicht ausmalen, wie wir in drei, vier Jahren auf diese Wochen und Monate zurückblicken werden, wenn das Durchschnittsalter der Toten über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen sollte, Millionen Arbeitslose auf der Straße sitzen, der Mittelstand, der Hartz IV finanziert, vernichtet ist. Wenn viele Restaurants für immer geschlossen haben, aber die Suppenküchen geöffnet sind. Auch daran sollte die Bundeskanzlerin denken, wenn sie ihre nächste Regierungserklärung hält.
So lange braucht's dafür gar nicht. Das wird noch dieses Jahr Realität.
Ich hab letztens eine Dreiviertelstunde gewartet, um Papier und Karton zu entsorgen. Wenn das die "neue Normalität" sein soll, dann jag ich das Zeug demnächst auf der Terasse durch 'n Aztekenofen. :p

Lesenswert: https://www.heise.de/tp/features/Di...s-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4709977.html
... zeigt die Kontrolle um die Erhöhung der Testanzahl, dass ein Rückgang bereits bis zu zwei Wochen früher stattgefunden hat, als die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen den Anschein erwecken. Da diese Zahlen zudem zusätzlich dem tatsächlichen Infektionszeitpunkt um 12-14 Tage hinterherhinken, legt dies nahe, dass ein Rückgang in den Neuinfektionen womöglich bereits seit der ersten oder zweiten Märzwoche zu beobachten ist.

Vermutlich kann demnach zumindest keine der ergriffeneren drastischeren Maßnahmen wie die Schließung der Schulen und Kindertagesstätten (16. März) oder das umfangreche bundesweite Kontaktverbot (23. März) den Rückgang in den Neuinfektionen erklären. Wie in meinem vorherigen Beitrag gezeigt, zeichnet sich in Deutschland auch keine Überlastung der Intensivstationen oder eine höhere Anzahl an Sterbefällen im Vergleich zu den Vorjahren ab, so dass auch damit keine der Maßnahmen gerechtfertigt werden kann
.

Tja. Die Politik hat vollkommen kopflos überreagiert. 🤢
 
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  • #3.443
Wie ist eigentlich der Plural von Nostradamus?
 
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  • #3.444
Die Politik hat vollkommen kopflos überreagiert.
Nachher ist man natürlich immer schlauer, aber meine Wahrnehmung ist, dass diese Kopflosigkeit weiter anhält.

Warum muss im Saarland erst das Verfassungsgericht die Landesregierung darauf hinweisen, dass es "aktuell keine belastbaren Gründe" für die besonders strengen Ausgangsbeschränkungen dort gibt?
 
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  • #3.445
Ich möchte Dich (und einige andere) erleben, wenn wir hier "amerikanische Verhältnisse" bekommen hätten !
Was soll denn das heißen, amerikanische Verhältnisse? Die Verhältnisse in Amerika, sie sind halt so. Da bist Du Deines Glückes Schmied. Wer keine Kohle hat, ist selber schuld und vermutlich sowieso ein schlechter Christ. Denn wen der Herr liebt, dem schiebt er auch was zu. Wer nicht mal eine Versicherung hat, weil er das Geld für schmackhafte Mischungen aus Fett und Zucker ausgeben muss, ist erst recht selber schuld. So freiheitsliebend sind wir hier nicht, sondern erwarten vom Staat Vorsorge und Fürsorge. Von amerikanischen Verhältnissen wären wir auch dann weit entfernt, wenn die Sache ganz krass gelaufen wäre.

Sie läuft aber immer noch irgendwie krass. Stadt und Kreis hier haben ungefähr 750.000 Einwohner. Seit vier Tagen keine Neuinfektion. Vier Tage, das will etwas sagen. Da kann man doch den Bürgern wirklich die Verantwortung für sich selbst zurückgeben. Meinen Optimismus lasse ich mir nicht nehmen: habe Urlaub gebucht für die letzte Maiwoche. Im Lande. In der Hoffnung, dass bis dahin wieder etwas Vernunft in die Politikergehirne eingezogen ist.
Warum muss im Saarland erst das Verfassungsgericht die Landesregierung darauf hinweisen, dass es "aktuell keine belastbaren Gründe" für die besonders strengen Ausgangsbeschränkungen dort gibt?
Das weiß ich nicht, aber das Verfassungsgericht im Saarland hat ja eine besondere Stellung und einen besonderen Ruf. So hat es zum Beispiel entschieden, dass ein Betroffener bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung einen Anspruch darauf hat, dass ihm die Überschreitung auch bewiesen wird. Da ging es um ein bestimmtes Messgerät, das nicht genug Daten gespeichert hat, um die Richtigkeit der Messung nachvollziehen zu können.

Die Sonderstellung der Saarländer sieht man daran, dass sich die Gerichte in den anderen Bundesländern einen feuchten Kehricht um diese Entscheidung scheren. Die sind halt schon sehr rechtsstaatlich aufgestellt dort.
 
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  • #3.446
Ich bin auch skeptisch, dass ein wirklich wirksamer Impfstoff gefunden wird. Das ist ja bei der Grippe auch nicht der Fall. Ich gehe davon aus, dass Covid-19 zur neuen Normalität werden wird, genauso wie Schweine- und Vogelgrippe.
Normalität? Schweinegrippe ist hier (DE) doch nie richtig angekommen. Und Vogelgrippe wurde nicht auf Menschen übertragen, oder?

Normalität? Gegen Influenza gibt es angeblich eine mehr oder weniger wirkungsvolle Impfung, bei Corona noch lange nicht.

Normalität? Mit Abstand und Masken? Mit starken Beschränkungen der Reisefreiheit? Mit Verboten der Öffnung von diversen Dienstleistungen? Mit dem Untersagen von Veranstaltungen? Und der Inkaufnahme der massenhaften Insolvenz von Klein- und Mittelstandsbetrieben?

Oder meinst du, dass zukünftig erheblich höhere Letalitätsraten ethisch vertretbar und schlichtweg akzeptiert werden und die Menschen ein anderes Verhältnis zum uns alle früher oder später ereilenden Tod bekommen und diesen wieder mehr als zum Leben dazu gehörig akzeptieren werden?
 
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  • #3.448
Sie läuft aber immer noch irgendwie krass. Stadt und Kreis hier haben ungefähr 750.000 Einwohner. Seit vier Tagen keine Neuinfektion. Vier Tage, das will etwas sagen.
Gaaanz dünnes Eis. Was meinst du, was passiert, wenn es erst wieder mehr Freizügigkeit gibt, dann explodieren die Zahlen und die Kranken werden die KKH fluten und LKW müssen die Toten per Radlader in Gruben schieben.

Unser Landkreis hat 220.000 Einwohner. Aktuell Infizierte: 57. Ich hoffe nur, dass diese weggesperrt sind, weil ansonsten stark damit zu rechnen ist, dass ich von diesen im Supermarkt angehustet werde.