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  • #3.406
Woher hast du denn diesen Wert? Ich hab mal recherchiert und nicht annähernd solch einen Wert gefunden.

Außerdem empfehle ich dir, nochmal durchzulesen, worin nach @Pit Brett's "epidemic god" die Gefählichkeit des Virus liegt.

In Italien ist z.B. die Anzahl der Herzinfarkt-Patienten in Krankenhäusern seit Beginn der Pandemie um 50 % zurückgegangen. Mit der selben Logik könnte man daraus jetzt auch schließen, dass SARS-CoV-2 wohl eine heilende Wirkung auf Herzkrankheiten hat (ewas Sarkasmus vorausgesetzt). Wahrscheinlicher ist aber wohl, dass die Leute mit einem (leichten) Herzinfarkt lieber zu Hause bleiben - und das wirkt sich bestimmt nicht positiv auf die Todesrate aus.
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  • #3.408
spannendes Thema..
die eigenen Ängste werden am realistischsten eingestuft, dabei wäre spannend inwiefern diese Ängste, die oft in Aggression ausgedrückt werden, erst durch Interaktionen entstehen
Naja, ich vermute, dadurch, das eben die eigenen Ängste erstmal die sind, die man erfühlt erlebt, sind sie in der ersten Wahrnehmung eben auch erstmal die am realistischsten erscheinenden.
Die Frage wäre dann, wie man sie in einordnet, also als affektiv-impulsive Reaktion auf ein Geschehen bewertet.
Da Interaktion ja immer öfter in Echokammern (realer und virtueller Art) stattfindet, findet vielleicht diese Bewertung, für die es ja auch einer (vorläufigen) Distanzierung von der eigenen Angst bedarf, nicht mehr statt. Oder so.
 
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  • #3.410
Naja, ich vermute, dadurch, das eben die eigenen Ängste erstmal die sind, die man erfühlt erlebt, sind sie in der ersten Wahrnehmung eben auch erstmal die am realistischsten erscheinenden.
Die Frage wäre dann, wie man sie in einordnet, also als affektiv-impulsive Reaktion auf ein Geschehen bewertet.
Da Interaktion ja immer öfter in Echokammern (realer und virtueller Art) stattfindet, findet vielleicht diese Bewertung, für die es ja auch einer (vorläufigen) Distanzierung von der eigenen Angst bedarf, nicht mehr statt. Oder so.
Überlegungen dazu, welche beängstigenden Phantasien reizt mein Gegenüber zu einer Überreaktion, sind m.E. unabhängig von Nähe und Distanz zu betrachten. Klärt jedoch so manche komplexe Situation auf, ohne auf Kommunikation setzen zu müssen. Einfach in die Schuhe des anderen steigen und wahrnehmen, dass durch Verknüpfung der geängstigten Handlungen Knoten entstehen.
 
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  • #3.412
Überlegungen dazu, welche beängstigenden Phantasien reizt mein Gegenüber zu einer Überreaktion, sind m.E. unabhängig von Nähe und Distanz zu betrachten. Klärt jedoch so manche komplexe Situation auf, ohne auf Kommunikation setzen zu müssen. Einfach in die Schuhe des anderen steigen und wahrnehmen, dass durch Verknüpfung der geängstigten Handlungen Knoten entstehen.
Hm, weiß nicht. Ich glaube, dass starke Gefühle, wie Angst, Liebe, Wut sehr viel mit Nähe zu sich selbst zu tun haben, lassen sie doch häufig den Raum zwischen Ratio und Emotio zusammenschmelzen.
Die Fähigkeit in die Schuhe eines anderen zu steigen, bedarf m.E. doch schon der Fähigkeit, die Distanz, die zwangsläufig zwischen zwei Menschen besteht, bewusst wahrzunehmen und überwinden, also Nähe, im Sinne von sich einfühlen, schaffen zu wollen.
Ich bin jetzt bei meinen Überlegungen aber auch davon ausgegangen, wie ich mich selbst zu meiner Angst positioniere und selbige in Relation zu der Angst anderer setze und bewerte, also den Raum zwischen Ratio und Emotio wieder herstelle. Das auslösende Moment hatte ich jetzt nur als Perpetuum Mobile in besagten Echokammern auf dem Schirm, in dem sich die Ängste vieler gegenseitig Nahrung geben und darum keine Distanz möglich ist.
 
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  • #3.413
Ich spreche aktuell aber wirklich nur von Interaktionen und nicht vom innerlichen Umgang mit beängstigenden Phantasien...bin auch überzeugt das das ohne Unterstützung nicht geht, denn die Angst bei diesen Personen ist eine wahre innere Realität und muss beurteilt bzw. eingehender betrachtet werden. . um auf den Grund zu kommen. Bei anderen kann man sich einfühlen, auch in Bezug darauf ob Ängste der/demjenigen überhaupt bewusst sind.
 
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  • #3.414
Ich spreche aktuell aber wirklich nur von Interaktionen und nicht vom innerlichen Umgang mit beängstigenden Phantasien...bin auch überzeugt das das ohne Unterstützung nicht geht, denn die Angst bei diesen Personen ist eine wahre innere Realität und muss beurteilt bzw. eingehender betrachtet werden. . um auf den Grund zu kommen. Bei anderen kann man sich einfühlen, auch in Bezug darauf ob Ängste der/demjenigen überhaupt bewusst sind.
Verstehe. Ja, dann hat ich grad ein anderes, wenn auch verwandtes, Thema. :)
 
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  • #3.415
Aktiendepots sind doch fast wieder am Stand wie vorher.
Da weißt du ja offensichtlich besser über die Finanzanlagen von @Pit Brett Bescheid. ;)

Im Übrigen basiert dieses "Erholen" der Aktienmärkte, meiner Meinung nach, allein auf den Zusagen der Regierungen, die Unternehmen finanziell zu stützen. Größtenteils spiegeln die Kursbewegungen mittlerweile ohnehin eine Menge Phantasie und Vorstellungskraft der Anleger wider - und nicht mehr so sehr den tatsächlichen Unternehmenswert.
 
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  • #3.417
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat das Robert Koch-Institut und seinen Präsidenten Lothar Wieler wegen der regelmäßig verbreiteten Corona-Zahlen scharf kritisiert. Diese „vermitteln eher den Eindruck, politisch motivierte Zahlen zu sein als wissenschaftlich fundiert“, sagte Kubicki der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er wies insbesondere auf den Reproduktionszahl hin, die nach RKI-Angaben bundesweit von 0,9 auf 1,0 gestiegen ist. Während Ministerpräsident Markus Söder für Bayern, das Land mit den meisten Infektionen, einen R-Wert von 0,57 verkünde, melde das RKI bundesweit einen Wert von 1, sagte Kubicki. „Woher dieser Wert bei sinkenden Infektionsraten kommen soll, erschließt sich nicht einmal mehr den Wohlmeinendsten.“ Dass Wieler auf einen Methodenwechsel bei der Berechnung des Wertes und nunmehr auf seine abnehmende relative Bedeutung hinweise, sei erstaunlich. „Es trägt nicht dazu bei, die täglichen Wasserstandsmeldungen des Instituts noch für seriös zu halten.“ Hinzu komme, dass die vom Helmholtz-Zentrum und der TU Ilmenau ermittelten Werte deutlich von den Schätzungen des RKI abwichen, sagte Kubicki, der auch Vizepräsident des Bundestags ist. „Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der R-Wert des RKI steigt ausgerechnet zur Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten, bei der vor weiteren Lockerungen gewarnt werden soll.“
✍ 👍
Endlich wird mal wieder Politik gemacht und eine Restopposition scheint aus der Schockstarre erwacht. ✅
 
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  • #3.418
Yep. Erstaunt bin ich nur, dass die Liberalen den Karren aus dem Dreck zerren müssen ( vorerst) und Wolfgang Schäuble.
Boris Palmer hat eh seinen eigenen Vernunftkopf. Bürgermeister & Pragmatiker
 
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  • #3.420
Vor unserer Bürgerinfo steht jetzt immer ein Security Mann 😂.
Der sagt dann, gelbe Säcke sind aus.