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  • #3.376
Ausgangsvermeidungsgebot: Parkbänke sind kein Aufenthaltsort
Auch zu @fleurdelis' Beitrag 3.306:
Zum Teil habe ich aber den Eindruck, dass die Staatsgewalt (hier: Polizei) vor allem darauf aus ist, Strafverfahren einzuleiten und Bußgeldbescheide auszustellen. Offensichtlich hat man keine anderen zwingenden Aufgaben. Und so mancher Beamte kann endlich auch ein wenig Frustabbau betreiben, ist er doch ansonsten meist in einer äußerst defensiven, de-eskalierenden Passiv-Funktion gegenüber einigen "aufmüpfigen" Bürgern.
 
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  • #3.377
Zum Teil habe ich aber den Eindruck, dass die Staatsgewalt (hier: Polizei) vor allem darauf aus ist, Strafverfahren einzuleiten und Bußgeldbescheide auszustellen. Offensichtlich hat man keine anderen zwingenden Aufgaben. Und so mancher Beamte kann endlich auch ein wenig Frustabbau betreiben, ist er doch ansonsten meist in einer äußerst defensiven, de-eskalierenden Passiv-Funktion gegenüber einigen "aufmüpfigen" Bürgern.
könnte vorkommen, schwarze Schafe gibt s überall
 
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  • #3.379
diese Sorge über einen Verlust von Grundrechten ist bei mir nicht hoch..hätten wir einen Diktator (naja, er ist aktuell noch grün umzingelt) wäre ich deswegen auch in großer Sorge
es kann tatsächlich sein, dass Machtbestrebungen ausufern können...dennoch glaub ich ist diese Gefahr aktuell nicht gegeben
Ja, da gebe ich dir Recht - die Befürchtungen habe ich auch nicht. Meine Sorge geht eher in die Richtung, dass wenn derartige Strukturen/Möglichkeiten erst einmal geschaffen worden sind, man auch bei vermeintlich "nichtigeren" Anlässen vorschnell auf diese Techniken/Mechnismen zurückgreifen und dieser wieder "hervorholen" könnte.
 
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  • #3.380
Alle wirst nie abholen. Darum gehts auch nicht bei so nem Virus.
Die große Mehrheit hat sich doch auch dran gehalten.
Ja, nur die sich an die einfachen Empfehlungen haltenden Menschen stören sich wiederum an den vielen Verboten und Sanktionen und zeigen teilweise auch Unverständnis, während die Menschen, die mit diesen "drastischeren" Mitteln erreicht werden sollen, sich ohnehin auch darum nicht "scheren".
 
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  • #3.381
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  • #3.384
Inzwischen besteht wohl allgemein Lebensgefahr für viele Menschen ... 50% der OP's wurden abgesagt ... die Menschen sitzen mit ihren Schmerzen/Beschwerden zuhause und warten darauf, einen OP-Termin zu bekommen ... viele gehen mit schweren Erkrankungen nicht mehr zum Arzt ... weil sie sich nicht mehr in die Klinik trauen ...

Die Älteren in ihren Altersheimen, Angehörige in Behinderteneinrichtungen ... dürfen keine Besuche mehr bekommen ... verstehen die Maßnahmen nicht ... wie geht es den Angehörigen, die keine Besuche mehr durchführen dürfen? ... Wie groß ist der seelische Schmerz unter Familien, denen der Kontakt untersagt wurde ...
Da diese Folgen und Auswirkungen jedoch nicht in Zahlen messbar sind - im Gegensatz zu Corona-Infektionen und Sterberaten, die unmittelbar aus den Infektionen abgeleitet werden - sind das eben, neben den vielen negativen wirtschaftlichen und sozialen Folgen, schlicht "Kollateralschäden". Und die gibt es im "Krieg" (gegen das Virus) halt immer.
 
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  • #3.385
Klingt für mich nicht so. Eher nach "Maßhalten" und Fingerspitzengefühl. Was ich vermisse, ist das Einräumen, dass man möglicherweise etwas zuviel des Guten an Maßnahmen betrieben habe. Aber die Gesichtswahrung der Politik geht über das Eingestehen von übereilten Entscheidungen.

Und eine Politik mit derart gravierenden Einschränkungen für die Gesamtbevölkerung ausschließlich auf nicht sonderlich verlässliche Zahlen zu fußen, und vor allem auf "mögliche Szenarien" zu basieren, ist für mich nicht angemessen.

Eine Politik auf Basis von weiterhin unbestätigten Konjunktiven ist eine Politik der Angst, Zurückhaltung und des Rückschritts. Anfangs war die Frist der Verdoppelung der Ansteckungsfälle bei 10 Tagen. Das wurde relativ schnell erreicht. Dann wurden es plötzlich 14 Tage. Auch das ist schon lange erreicht. Nun gibt es (meines Wissens nach) gar keine konkrete Zahl mehr. Wo ist hier ein Ende in Sicht?
 
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Deleted member 24688

  • #3.386
Da diese Folgen und Auswirkungen jedoch nicht in Zahlen messbar sind - im Gegensatz zu Corona-Infektionen und Sterberaten, die unmittelbar aus den Infektionen abgeleitet werden - sind das eben, neben den vielen negativen wirtschaftlichen und sozialen Folgen, schlicht "Kollateralschäden". Und die gibt es im "Krieg" (gegen das Virus) halt immer.
Der Journalist Jens Wernicke vom Rubikon hat da einiges zusammen getragen, und heute eine Klage gegen die Maßnahmen eingereicht. .... Darf man gespannt sein.
 
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  • #3.387
Aber die Gesichtswahrung der Politik geht über das Eingestehen von übereilten Entscheidungen.
Steht und fällt mal wieder damit, welche Medien konsumiert werden.


 
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  • #3.388
Steht und fällt mal wieder damit, welche Medien konsumiert werden.
Ja, das ist wohl so. Diesbezüglich den Überblick zu behalten, sich dennoch aber vielfältig zu informieren, gleicht wohl einer Gratwanderung.
Ich lese jedoch lediglich etwas über das Einräumen von Fehlern von Herrn Spahn, während die Bundeskanzlerin oder andere Wissenschaftler sich dahingehend mehr als bedeckt halten.
 
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  • #3.389
Demokratie bedeutet ja auch nicht sich nur ausruhen zu können, mitlesen .. sortieren... analysieren...kritisch denken....