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Maron

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Habe ich nich geschieben., Ich schrieb, dass sich ein psychisch gesunder Mensch nicht einfach umbringt, wenn er sein Geschäft verliert.

du meinst jeder gesunde Mensch holt sich Hilfe...was hatte der dann? Probleme? Manche Menschen wissen ja gar nicht, dass es Hilfe für ihre Probleme gibt oder schämen sich, plötzlich in einer solchen existentiellen Situation zu sein. Weißt du warum die meisten Menschen obdachlos sind? Weil sie keine Hilfe annehmen wollen, alle psychisch krank oder kennen den Weg zur Hilfe und Unterstützung nicht gut genug?
 
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Maron

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Und schonwieder machst du es potentiellen Nachahmern zu einfach.

Lassen wirs..

wir werden es nicht mehr erwähnen, sonst ist nicht Virus schuld sondern die Menschen, die über Suizid sprechen....hahhhaaaahhhaaaaaha

also gut: ich fühle mich nicht verantwortlich, falls sich hier jetzt jemand suizidieren möchte!!! Wie viele psychisch Kranke sind eigentlich anwesend oder verfolgen diesen überaus spannenden Expertendialog über den Computerbildschirm?

Bitte meldet euch bei einer Notrufnummer, es gibt Hilfen!
 
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Syni

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@Maron
Suizid ist nunmal ein multifaktorielles Geschehen, dass sich manchmal leider in einer Übersprungshandlung durch einen Auslöser manifestiert.

Diesen tragischen Vorfall als Argument gegen Covid-18-Eindämmungsmaßnahmen anzuführen, wird der komplexen Sachlage rund um so ein Geschehen nicht gerecht und missbraucht das Schicksal dieser Person und ihrer Angehörigen.
 
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Wolverine

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@Maron
Suizid ist nunmal ein multifaktorielles Geschehen, dass sich manchmal leider in einer Übersprungshandlung durch einen Auslöser manifestiert.

Diesen tragischen Vorfall als Argument gegen Covid-18-Eindämmungsmaßnahmen anzuführen, wird der komplexen Sachlage rund um so ein Geschehen nicht gerecht und missbraucht das Schicksal dieser Person und ihrer Angehörigen.
Ja. Oder in meinen Worten:
 

Syni

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Und wer macht das?
Nur mal zur Info: ich nicht. 🤷‍♀️
Nee, gaaar nicht....
Mal wieder was ganz anderes gemeint, als geschrieben?
Was wären für dich die! Alternativen. andere Wege, um die Infektionszahlen wieder nach unten zu bekommen?
Nur mal so ein Gedanke, ein Bekannter hat letztes Jahr eine sehr hohe Summe in die Renovierung eines gut laufenden Hotels/Gasthauses investiert. Einen Teil hatte er an Geld selbst zur Verfügung, einen Teil hat die Bank übernommen. Lockdown. Von heute auf morgen alles geschlossen. Den Kredit konnte er nicht mehr bedienen. Alles verloren.
Er hat sich im Juni vor den Zug geworfen.
Also: welcher konkrete Alternativvorschlag soll deinen Zeilen entnommen werden?
 
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Maron

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@Maron
Suizid ist nunmal ein multifaktorielles Geschehen, dass sich manchmal leider in einer Übersprungshandlung durch einen Auslöser manifestiert.

Diesen tragischen Vorfall als Argument gegen Covid-18-Eindämmungsmaßnahmen anzuführen, wird der komplexen Sachlage rund um so ein Geschehen nicht gerecht und missbraucht das Schicksal dieser Person und ihrer Angehörigen.

@Syni
ich rede nur von Empathie und was man daraus ableiten könnte, Erkenntnisgewinn usw.

noch einmal: ich habe nicht von Schuld gesprochen
man kann der Krise jedoch sicher nicht die Begleiterscheinungen absprechen und das sind nunmal die existentiellen und finanziellen Sorgen und nicht nur ein Versagen des Einzelnen... was dessen Finanzplanung oder Gesundheit betrifft

ihr tut ja fast so, als ob ihr Schuld wärt weil es eine Krise gibt. Nein, das ist nicht der Fall: ihr seid auch nicht Schuld daran.

@Luzi100 geh weg, du stinkst!
 
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Luzi100

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Es tut mir leid, aber ihr 3: @Syni @Luzi100 und @Wolverine ... ihr habt mit der ganzen Thematik mehr Probleme als ich.
Das mag sein.
Vielleicht nehmen manche Menschen "die Thematik" (meinst du Corona oder das Coronaleugnen?) einfach ernst?
Und andere verharmlosen oder leugnen; aus sehr unterschiedlichen Gründen scheint mir. Nur äußern diese die Gründe selten, sondern geben Empathie als Grund für die Kritik an den Maßnahmen an (Suizid, Arbeitslosigkeit, Oma alleine durch Coronamaßnahmen).

Und das sehe ich dann genau so:
und missbraucht das Schicksal dieser Person und ihrer Angehörigen.
 
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syntagma

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Empathie hab ich bislang ohnehin nicht gelesen.
Als Angehöriger fände ich das nicht so schön, wenn Menschenschicksale auf die Art instrumentalisiert würden.

Zur Sache:
Man achte auf die Begrifflichkeit. "Existenz" meint in hiesigen Zusammenhängen wohl so etwas wie: wirtschaftlicher Status. Existenznot ist, wenn das Wirtschaftsunternehmen, das man hat oder darstellt, bedroht ist.
Wenn jemand dieser Art Existenznöte hat, dann ist das was anderes als wenn jemand am Verhungern oder Erfrieren ist. Das machts nicht zu einer Bagatelle. Es ist für ihn ebenso schlimm. Es geht nur um eine andere Art von Druck. Eigene Erwartungen, familiären Druck, gesellschaftlichen Druck. Haben wir ja schon gelesen: manch einer stürbe lieber als auf Sozialsysteme angewiesen zu sein.

Vielleicht wäre es sinnvoll, die jetzige Situation halt auch zur Überlegungen zu nützen, wie es so um diese Art von Druck bestellt ist. Statt weiterhin "Coronamaßnahmen böse, Wirtschaft gut!" zu blöken, könnte man überprüfen, wieweit nicht unser Wirtschaftssystem und unser Verständnis von wirtschaftlichem Status (= "Existenz") alternativlos ist.
 

Maron

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Vielleicht wäre es sinnvoll, die jetzige Situation halt auch zur Überlegungen zu nützen, wie es so um diese Art von Druck bestellt ist. Statt weiterhin "Coronamaßnahmen böse, Wirtschaft gut!" zu blöken, könnte man überprüfen, wieweit nicht unser Wirtschaftssystem und unser Verständnis von wirtschaftlichem Status (= "Existenz") alternativlos ist.

jup und dazu muss das Problem existent sein dürfen. Ohne Schuldfrage, einfach die Situation des Menschen erfassen: nennt sich Empathie. Es wird ja nicht umsonst schon genug Werbung für Hilfe in den Medien verbreitet.

"du musst dich nicht umbringen, ist gar nicht notwendig .. es gibt Hilfe oder du warst vorher schon kaputt" ... so geht s dann wohl nicht.
 
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syntagma

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jup und dazu muss das Problem existent sein dürfen. Ohne Schuldfrage, einfach die Situation des Menschen erfassen: nennt sich Empathie. Es wird ja nicht umsonst schon genug Werbung für Hilfe in den Medien verbreitet.
Hab hier kein Post gelesen, daß das Problem geleugnet hätte.
Es gibt nur verschiedene Auffassungen über die Deutung.

Empathie ist noch mal was anderes.

Ich find diese Unterwerfung der Menschen unter die WIRTSCHAFT tatsächlich krass.
Ist da so was wie Aufklärung nötig? Also wie die Aufklärung damals, die die Menschen aus der Knechtschaft gegenüber der Adelsobrigkeit befreien wollte? Heute eine Aufklärung, die sie aus der Knechtschaft gegenüber der Wirtschaftsobrigkeit befreit?
Ich glaub, vielen ist ihre Untertänigkeit da noch gar nicht bewußt.
Niemand muß sich da opfern.
 

Luzi100

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Und wer macht das?
Nur mal zur Info: ich nicht. 🤷‍♀️
Äääääh, doch? Du machst das:
Nur mal so ein Gedanke, ein Bekannter hat letztes Jahr eine sehr hohe Summe in die Renovierung eines gut laufenden Hotels/Gasthauses investiert. Einen Teil hatte er an Geld selbst zur Verfügung, einen Teil hat die Bank übernommen. Lockdown. Von heute auf morgen alles geschlossen. Den Kredit konnte er nicht mehr bedienen. Alles verloren.
Er hat sich im Juni vor den Zug geworfen.
Was schlägst du denn jetzt vor, statt der Maßnahmen, die deinen Freund in den Suizid getrieben haben?

Oder was wolltest du uns sonst mit diesem Post mitteilen?
Hier im Corona-Thread?
 

Maron

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Hab hier kein Post gelesen, daß das Problem geleugnet hätte.

echt? ich hab's schon vernommen: "red nicht so darüber, das könnte zu Nachahmern führen", weißt du welche Krankheit oder Probleme der zuvor schon hatte", "opfere dich nicht für deine autoritäre Struktur".

naja, ich glaub wir sind einfach bei einem Thema angelangt, wo es einem die Haare aufstellt. So oder so, manchmal wird der Grund für Suizid das eine sein, manchmal das andere und manchmal etwas ganz anderes.
 
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Luzi100

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Ich seh schon... du gehörst bereits zu den Fortgeschrittenen.
Aaalso, das mit Bill Gates ist folgendermaßen (hab ich aus der FR; Lügenpresse! Aber selbst die schreiben das schon! Muss ja was dran sein....):
" Bill und Melinda Gates haben die WHO gekauft und regieren nun in einer Art geheimen Diktatur die Welt, denn Politiker*innen und Virolog*innen sind nun ihre Marionetten. Sie wollen Zwangsimpfungen verteilen, mit denen sie die Weltbevölkerung reduzieren, und im Zuge dessen natürlich auch ordentlich Gewinn mit dem Verkauf des Impfstoffs machen. Außerdem will Gates im Kampf gegen den Erreger den Menschen Mikrochips einpflanzen lassen – und mit Hilfe von 5G die totale Kontrolle erlangen. "

Nennt sich Querdenken das Ganze.
Ist aber nur für Erleuchtete; oder halt Reichsbürger... zur Not auch Impfgegener.. Die wollen das aber lieber nicht so genau wissen, weil das ist dann doch ein bisschen unappetitlich. Aber halt hauptsache gemeinsam gegen die schlechte Sache!
Hat ein bisschen was von der biederen amerikanischen Hausfrau, die mit spitzen Fingern ihr Kreuzchen bei Trump gemacht hat, weil der gegen Abtreibung ist. Oder für die Bibel... oder halt einfach weiß.
 
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Maron

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Auch dies Beispiel leugnet das Problem nicht, ganz im Gegenteil.

Coronaleugner und die anderen (sind dann wohl nicht CoronaBefürworter) und auch gedanklich CoronaGleichgesinnte werden zum Thema Suizid unterschiedliche Ansätze für eine Unterhaltung darüber einnehmen.

Die einen nennen sich dann "wissender" die anderen "vorsichtiger" und ich sehe @Freyja s Beitrag n i c h t als einen Beitrag als Coronaleugnerin. Ich bin sicher keine. Dennoch weiß ich, dass Suizid als Lösung in der Coronakrise (auch in anderen Krisen) ein Thema ist und nicht andere Themen mehr betrifft. Genau das macht ja den Stress aus. Ihr redet von der Ursache für Suizid und ich rede von den Begleiterscheinungen von Krisen.
 
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Luzi100

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Coronaleugner und die anderen (sind dann wohl nicht CoronaBefürworter) und auch gedanklich CoronaGleichgesinnte werden zum Thema Suizid unterschiedliche Ansätze für eine Unterhaltung darüber einnehmen.
Nein. Das ist Unsinn.
Hat hier auch keiner getan.
Du kapierst den Unterschied nicht zwischen Erklärung und Rechtfertigung.
Und du kapierst nicht, dass das nix mit Empathie zu tun hat.
 

syntagma

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Dennoch weiß ich, dass Suizid als Lösung in der Coronakrise (auch in anderen Krisen) ein Thema ist und nicht andere Themen mehr betrifft. Genau das macht ja den Stress aus.
Meinst du das quantitativ? Dann müßte man sich die Statistiken ansehen, wie es Syni ja auch begonnen hat.
Ich glaube, Suizid ist immer ein Thema, oder vielmehr: kanns immer sein. Auch beim Zentrum dieses Forums: bei erfolgloser Partnerschaftssuche.

Aber ob es explizit zum Thema zu machen ein empfehlenswerter Zug in diesem Zusammenhang hier ist?
Es wird wohl niemand hier leugnen, daß Virus und Maßnahmen viele Leute vor besondere psychische Schwierigkeiten stellen.
Für welche Art von Diskussion genau braucht es darüber hinaus Hinweise, daß ein Bekannter, Nachbar, Angehörige einen "erfolgreichen" Suizidversuch unternommen hat?
 
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