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  • #6.603
Wenn "die Gefahrensituation nur erfunden" oder doch "bei Weitem nicht so schlimm/ bedrohlich ist", sind alternative/ bessere Vorgehensweisen, die über das Unterlassen der Maßnahmen hinausgehn, obsolet und ein Ausbleiben der von dir gewünschten "Handreichung" begründet sich in der Position selbst.
Ja, bei dieser konkreten Gruppe gebe ich dir Recht - da ist Hopfen und Malz verloren. Ich zielte eher auf diejenigen ab, die über die Maßnahmen "maulen" und sich eingeschränkt fühlen, die Anordnungen kritisieren und und deren Wirksamkeit in Frage stellen - aber auch keine konkreten Antworten auf die Fragen nach Alternativlösungen haben.
 
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  • #6.606
 
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  • #6.607
Die die alles negieren; einfach nicht hinschauen, wenn z.b. im Wallis die Sterberate so hoch ist, dass die Krematorien doppelt so viele Tote "abarbeiten" müssen. Ich weiss, wie ein Teil der Menschen denkt, weil ich mir ihre Meinungen zum Thema anhöre und mit ihnen darüber diskutiere. Weil ich sehe, wie sie sich über das Maskentragen hinweg setzen und trotzdem fröhlich ihre Freunde mit 3 Küsschen begrüssen oder umarmen, abklatschen etc.
Danke für deine Antwort. Ich wusste nicht, welche Menschen du meinst, ob hier oder außerhalb, deswegen habe ich nachgefragt. Ich verstehe dich gut, ich erlebe auch viel, und da sind einige belastende Geschichten dabei, die indirekt oder direkt mit Corona zu tun haben. Ich mag nur darüber und das was mich persönlich bewegt, hier in diesem Forum, entschuldige bitte, nicht (mehr) schreiben.
 
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  • #6.608
Also ich persönlich finde es in Ordnung, sich mit einzelnen Menschen zu treffen. (Außer die andere Person kränkelt, dann kann man ja warten)
Ich glaube, es geht vor allem darum, sich jetzt nicht in großen Gruppen zu treffen! Also eine Sex-Orgie wäre in diesen Zeiten eher unangebracht😅
 
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  • #6.609
Kann mir nicht vorstellen, daß das bei einer Grippe auch der Fall gewesen wäre.
Das weiß man halt nicht. Tatsächlich hat man "vor Corona" nie so genau hingesehen. Dann hieß es nur lapidar "20000 Tote bei Grippewelle". Für mögliche Spätfolgen hat man sich gar nicht interessiert. Bzw. es floss nicht das Geld in den Strömen wie jetzt.
Das habe ich ja schon mal geschrieben; meine Grippe mit Lungenentzündung habe ich ohne Nachwehen innerhalb 4 Wochen abgehakt.
Ja und ist das nun mit Corona bei Dir denn anders?
Meine Empathie gehört allen, die jetzt durch Shutdowns der Fürsorge oder Armut überlassen werden. Die sind halt Dir alle völlig egal. :rolleyes: Und es sind viel viel mehr als die Verstorbenen.
Dann wären @fafner und @creolo hier wahrscheinlich nur noch mit biiiiep vertreten
Ja, von cancel culture verstehste wirklich was.
Die dritte Welle droht die USA ins Chaos zu stürzen
Glaubst Du denn im Ernst, die 3. Welle wird das mit Europa nicht tun? 🤦‍♂️
Wir bereiten uns bereits konkret aufs Triagieren vor...
Das ist eben Dein Job. Hast Du doch selbst gewählt.
An Viren sterben Leute. War schon immer so und wird sich auch nicht ändern. Es sei denn, jemand findet mal eine Methode, das Immunsystem zu "regulieren" bzw. zu "reparieren". Das wäre mal ein wirklicher Fortschritt.
In manchen Fällen hilft auch 'ne Impfung. Manchmal weniger (Influenza), manchmal geht es gar nicht (HIV). Wie es bei SC2 wird, werden wir ja bald sehen. Der Großversuch läuft an und genügend Freiwillige scheint es ja auch zu geben.
Weil ich sehe, wie sie sich über das Maskentragen hinweg setzen und trotzdem fröhlich ihre Freunde mit 3 Küsschen begrüssen oder umarmen, abklatschen etc.
Die haben halt einfach ein gesundes Verhältnis zu Risiken. Und sind nicht so antisozial eingestellt. :)
... aber auch keine konkreten Antworten auf die Fragen nach Alternativlösungen haben.
Die Alternative zu Größenwahn und Hysterie wäre Rationalität.
 
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  • #6.611
Das weiß man halt nicht. Tatsächlich hat man "vor Corona" nie so genau hingesehen. Dann hieß es nur lapidar "20000 Tote bei Grippewelle".
Das BAG gibt seit Jahren Statistiken zur Grippeerkrankung raus. Ebenfalls jeden Winter in der Grippesaison zu sehen, wie die Kurve ansteigt, wo genau die Grippeherde sind.

Und zwar nicht "nur" bei Verstorbenen wegen Grippe, sondern auch auf Konsultationen bei Ärzten (hochgerechnet auf 100'000 Einwohner) aufgrund grippeänlicher Symptome. Schau dir mal das Sentinella Meldesystem an. Da kannst du alle Statistiken dazu entnehmen.
 
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  • #6.612
Meine Empathie gehört allen, die jetzt durch Shutdowns der Fürsorge oder Armut überlassen werden. Die sind halt Dir alle völlig egal. :rolleyes: Und es sind viel viel mehr als die Verstorbenen.
ich habe über 10 Jahre im Sozialamt gearbeitet und weiss deshalb, dass niemand in Armut sich selber überlassen wird. Mehr als einmal habe ich nach einem kurzen Gespräch mit einem Neukunden unbürokratisch Essensgeld für die nächsten Tage ausbezahlt. Um danach den Fall zu prüfen und entsprechend den SKOS Richtlinien regelmässig auszuzahlen.
 
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  • #6.613
Ich habe über 10 Jahre im Sozialamt gearbeitet und weiss deshalb, dass niemand in Armut sich selber überlassen wird. Mehr als einmal habe ich nach einem kurzen Gespräch mit einem Neukunden unbürokratisch Essensgeld für die nächsten Tage ausbezahlt.
Ja, wer bisher für sich selber sorgen konnte und nun seinen Beruf nicht mehr ausüben darf, der muß jetzt um Almosen anstehen. Da bekomm ich echt zuviel über so viel "Großzügigkeit". :mad: 🤢
Ich war auch mal ein paar Monate beim RAV als "Kunde". Es war unerträglich, mit welcher Großkotzigkeit meine "Beraterin" auftrat. Null Ahnung hatte sie auch noch. Das möchte ich meinen ärgsten Feinden nicht wünschen.
Lieber krepier ich an C19 als daß ich zum Sozialamt müßte.
 
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  • #6.615
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  • #6.616
Die Leute haben halt Angst wovor sie so Angst haben. Manche haben Angst vor dem Virus und der Intensivstation. Andere haben Angst vor dem Sozialamt und seiner Mitarbeiterin. Gibt auch Leute, die Angst haben, naiv zu erscheinen. Und Leute, die Angst vorm Prüfen ihrer Meinungen haben.

Entweder wir nehmen jeden so mit seinen individuellen Ängsten, die er sich getraut hier zu äußern. Oder wir diskutieren, welche Ängste eher angemessen, sinnvoll, empfehlenswert und an welchen vielleicht eher zu schrauben wäre.
 
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  • #6.617
Das ist eben Dein Job. Hast Du doch selbst gewählt.
An Viren sterben Leute.
Das Problem ist doch, daß unnötig viele Menschen sterben, weil sich einige nicht mal für eine überschaubare Zeit zusammenreißen können und durch ihr Handeln massive Folgeschäden verursachen - nicht nur an der Gesundheit ihrer Mitmenschen. Und Ärzte müssen dann vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen entscheiden, wen sie behandeln - und wer stirbt. Das steht wohl nicht gerade in der Jobbeschreibung.
 
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  • #6.618
weil sich einige nicht mal für eine überschaubare Zeit zusammenreißen können
Sind halt nicht nur "einige", ist ja immer so einfach zu sagen, die anderen sind schuld. Wer kann denn eine Politik wirklich ernst nehmen, die behauptet Schulen sind sicher, müssen nur lüften, Bus und Bahn ist sicher aber für ihre Leute Sitzplätze reserviert usw.
Alles auf paar Querdenker/Nazis zu schieben ist halt einfach, hat seit Jahrtausenden funktioniert ein Feindbild zu schaffen, um von eigenen Problemen abzulenken.
So schimpft halt eine Gruppe über die andere.
Muss man nur mal zuhören.
 
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  • #6.619
Lieber krepier ich an C19 als daß ich zum Sozialamt müßte.
Ich wünsch dir, dass du nicht an Krebs im rektosigmoidalen Übergang stirbst. Ein echter Scheiß-Tod.


Ja, wer bisher für sich selber sorgen konnte und nun seinen Beruf nicht mehr ausüben darf, der muß jetzt um Almosen anstehen. Da bekomm ich echt zuviel über so viel "Großzügigkeit". :mad: 🤢
Ich war auch mal ein paar Monate beim RAV als "Kunde". Es war unerträglich, mit welcher Großkotzigkeit meine "Beraterin" auftrat. Null Ahnung hatte sie auch noch. Das möchte ich meinen ärgsten Feinden nicht wünschen.
Tja.... so ist das halt, wenn einem das eigene Ego und der eigene Stolz im Weg steht und man sich dann, aller Wahrscheinlichkeit nach, entsprechend aufführt.
Ich habe als "Kunde" im Sozialversicherungssystem sehr gute Erfahrungen gemacht. Wurde sinnbringend unterstützt, hatte engagierte Berater zur Seite und mein Leben wäre sicherlich anders (weniger positiv) verlaufen, hätte dieses Auffangnetz nicht existiert.
 
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  • #6.620
Tja.... so ist das halt, wenn einem das eigene Ego und der eigene Stolz im Weg steht und man sich dann, aller Wahrscheinlichkeit nach, entsprechend aufführt.
Zumal gewisse Selbstherrlichkeit der Deutschen hier in der Schweiz schon mal gar nicht gerne gesehen werden und dann halt das Sprichwort "wie man in den Wald ruft, so schalt es zurück" zum Zuge kommt.
 
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  • #6.621
Zumal gewisse Selbstherrlichkeit der Deutschen hier in der Schweiz schon mal gar nicht gerne gesehen werden und dann halt das Sprichwort "wie man in den Wald ruft, so schalt es zurück" zum Zuge kommt.
Glaub den Ruf haben die Schweizer bei uns auch ;) Schon krass als eins der reichtsten Länder zu sagen, können wir uns nicht leisten.
Aber vielleicht gehts ja auf.

 
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  • #6.622
Die Schweizer haben als Bergvolk ein ausgeprägtes Umweltbewußtsein.
Ihnen geht das große Seilbahnsterben wirklich an die Nieren.
 
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  • #6.623
Immer wieder lustig zu lesen, was da alles über die Schweiz geschrieben wird :p
 
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  • #6.624
Ja, wirklich seltsam die Schweizer. In Genf haben sie sogar die Friseure schließen lassen. Dabei sind die Genfer unter den Schweizern ja noch die einzigen mit einem Hauch an Stil. Die haben letzt sogar extra T-Shirts für schlecht gekleidete Schüler drucken lassen und denen geschenkt.
 
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  • #6.625
Ich verstehe ja immer noch nicht, weshalb @fafner sich so aufregt. Wir können hier ins Kino, Fitness, lecker essen gehen, sogar auf kleinere Weihnachtsmärkten kann man sich einen Glühwein gönnen, das obligate Fondue bourgignons zu Weihnachten kann man auch im Rahmen von 10 Personen geniessen mit der einzigen Einschränkung, dass man halt zwei Rechaud und Pfännchen nehmen soll, damit nicht alle mit ihrer Gabel im gleichen rumstochern.

Falls jemand sonst noch mehr Lust auf Corona bekommt, kann er/sie gerne ins Autohaus wo ich heute war und sich dort mit dem nicht maskentragenden Mitarbeiter auf unter 1 Meter Abstand unterhalten.
 
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  • #6.626
Ja, wirklich seltsam die Schweizer. In Genf haben sie sogar die Friseure schließen lassen. Dabei sind die Genfer unter den Schweizern ja noch die einzigen mit einem Hauch an Stil. Die haben letzt sogar extra T-Shirts für schlecht gekleidete Schüler drucken lassen und denen geschenkt.
Die Shirts mussten die tragen, welche bauchfrei und zu sexy gekleidet in die Schule kamen.
 
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  • #6.627
Ein Vergleich der Corona-Fall- und -Todeszahlen zeigt: Die USA sind zurzeit nicht stärker von der Pandemie betroffen als andere grosse Industrienationen – im Gegenteil. (ggf. Paywall)
Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Personen gibt deshalb wohl am meisten Aufschluss darüber, wie sehr ein Land von der Pandemie betroffen ist. Doch diese Kurve schlägt im Fall der USA deutlich weniger aus als in den anderen Ländern. Auf dem Höhepunkt der ersten Welle starben in Grossbritannien und Frankreich auf 100 000 Einwohner jede Woche rund zehn Personen mit Covid-19; in den USA waren es nur vier.
 
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  • #6.628
Ich denke wir alle können nachempfinden, wie schwer es sein wird, zu entscheiden, wer ne Chance haben darf und wer nicht.
Dafür gibt's doch klare Regeln. Ist ja auch nix neues. Wenn 'n Bus mit 50 Leuten verunfallt, kommt das auch vor. Wer das nicht aushält, hat den falschen Beruf gewählt.
Das Argument, irgendwann sterben eh alle, wird ihr da kaum helfen.
Dafür gibt's dann die Notfallpsychologen.
Aber die, welche jetzt auf Grund von Berufsverboten in Hartz 4 müssen, können sich das nicht mehr leisten. Und glaubst Du im Ernst, der Staat bezahlt es? Die Verwaltung ist doch auch mit ihrer super wirksamen Kontaktverfolgung schon überlastet. Da fallen dann gebrochene Existenzen einfach hintenrunter. Sozialstaat, ne.
 
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  • #6.629
da hast du halt Pech gehabt mit deiner "Beraterin". Schwarze Schafe gibt es überall.
Oh ja die gibt es überall. Meinen Erfahrungen nach hauptsächlich in den Verwaltungszweigen, die für die Auszahlung von dem Gesetz nach zustehenden Geldern zuständig sind. Ich habe jahrelang Menschen beraten und begleitet, die wie der letzte Dreck behandelt wurden. Von eben diesen "Schwarzen Schafen"! Und es waren nicht wenige. Viele Sachbearbeiter hatten keine Ahnung von ihrem Arbeitsfeld. Oft mussten größere Summen nachgezahlt werden, und genauso oft mussten sich Sachbearbeiter für ihre falschen Aussagen entschuldigen. ( Das machen dann meist die Vorgesetzten) Und ganz oft ! habe ich zu hören bekommen "So menschlich wie heute wurde ich hier noch nie behandelt."
 
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