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  • #2.896
es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob die getroffenen Entscheidungen richtig waren oder nicht.
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
 
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  • #2.897
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
Na na, also Pegida durfte doch gestern zu Adolfs Geburtstag marschieren, also ein Hoch auf unsere Demokratie.
 
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  • #2.898
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
Müßig ist es IMVHO deshalb, weil letztlich unsere demokratisch gewählten Vertreter/innen eine Entscheidung treffen mußten und getroffen haben.

Davon unberührt bleibt natürlich, sich eine eigene - auch davon abweichende - Meinung zu bilden und diese sachlich (!) zu äußern.

Dessen ungeachtet sollten - gerade wegen der demokratischen Legitimation der Entscheider/innen ! - die getroffenen Beschlüsse ggf. trotz entgegenstehender Ansichten in der Praxis mitgetragen oder gerichtlich überprüft werden. Auch das steht - weiterhin - jederman frei !
 
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  • #2.899
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
Tja, auf der einen Seite sind kurzfristige Entscheidungen zu treffen, die teilweise anhand von im Eilverfahren beschlossenen Änderungen von Gesetzen legitimiert werden - auf der anderen Seite sollen genau diese jedoch nicht kurzfristig in Frage gestellt bzw. zumindest diskutiert werden dürfen. Da solle man doch lieber "die Klappe halten" und schlicht "mitmachen".

Später darf man dann vielleicht mal anfangen zu hinterfragen, ob die getroffenen Anordnungen/Regelungen in diesem Ausmaß wirklich notwendig oder sinnvoll gewesen sind. Ich bin gespannt, wie groß der Anteil der braven, linientreuen Bürger in DE wohl ist - und wie schnell (und in welcher Stärke) sich diesbezüglich die Gegenfronten positionieren werden.

Je größer die Anzahl der Menschen wird, die unmittelbar von den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und Folgen betroffen ist, desto schneller wird die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung sinken. Ich befürchte diesbezüglich eine enorme Dynamik, vor allem, wenn der Staat feststellt, dass er die finanziellen Belastungen der teilweisen (und ohne Frage einmaligen bzw. befristeten) Abmilderung der negativen Konsequenzen seiner Entscheidungen für Unternehmen (oder einzelne Arbeitnehmer) nicht allzu lange tragen kann. Und sobald die monetären "Schmerzen" für den Einzelnen ansteigen, desto größer wird der Unmut werden.
 
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  • #2.900
Davon unberührt bleibt natürlich, sich eine eigene - auch davon abweichende - Meinung zu bilden und diese sachlich (!) zu äußern.
Vernehme ich da Kritik an Beiträgen? Dann bitte konkretisieren.
Dessen ungeachtet sollten - gerade wegen der demokratischen Legitimation der Entscheider/innen ! - die getroffenen Beschlüsse ggf. trotz entgegenstehender Ansichten in der Praxis mitgetragen oder gerichtlich überprüft werden. Auch das steht - weiterhin - jederman frei !
Kritisches Hinterfragen der Entscheidungen und sachliches Diskutieren über Für und Wider ist doch völlig unabhängig vom eigenen Umgang mit den Beschränkungen. Und nicht jeder, der die Regelungen für total überzogen hält, ist auch sofort ein "Maskenverweigerer" oder ignoriert die ausgesprochenen Verbote.
 
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  • #2.901
hatte folgendes versehentlich in einem anderen Bereich geschrieben, passt glaub hier dazu
Vielleicht sollte man mal die Oldies befragen, was sie wollen. Ich habe heute mehrer ältere Schweizer die im Altersheim wohnen gehört, da wollte keiner eingesperrt bleiben! Eine Frau hat es auf den Punkt gebracht, dass sie im Falle einer Infektion auch auf eine Beatmung verzichten würde, mehr noch, dass man ihr dann hilft schnell "gehen" zu können. Ältere Männer sprachen von Gefangenschaft. Einer wünscht sich nur, dass er seinen Urenkel, der in den letzten Tagen geboren wurde, sehen zu dürfen. Die Wohnheimbewohner sind eingesperrt. ALLEINE. Das beste Pflegepersonal kann Familie/Freunde nicht ersetzen. Die Alten würden in der Mehrzahl eine Ansteckung und evtl. daran sterben vor Einsamkeit bevorzugen. Wobei Einsamkeit das Immunsystem erst recht schwächt. Was denken die wie lange Menschen leben. Ich verstehe einige der Entscheidungen, aber die Alten derartig isolieren -ohne sie zu fragen- das nicht. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Mich hat der Beitrag der alten Menschen sehr erschüttert. Ihnen war bewusst, dass sie eh nicht mehr lange leben, aber sie vermissen ihre Angehörigen mehr, als dass sie Angst vor dem Sterben haben!!! Individuelle Lösungen müssen her!
 
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  • #2.902
Ja, hattest du gepostet..
 
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  • #2.903
@fraumoh ja, ich weiß, aber irgendjemand sagte, dass ich es hierher umziehen soll, deshalb habe ich es getan.
Bin manchmal echt noch überfordert mit den vielen Unterbereichen. Deine Art zu kommunizieren finde ich schön, hat immer was persönliches und wertschätzendes, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Vielen Dank.
 
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  • #2.904
Aufgesetzt !! :DWäre auch wirklich das Gegenteil meiner personality, Erziehung und dessen, was ich an meine Nachkomnen weitergegeben habe...
 
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  • #2.906
Der innere Trump.


Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum ich beim Lesen des Artikels spontan an dieses Forum denken musste.
 
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  • #2.907
Wir haben jetzt stabile Baustellenzäune um die Kinderspielplätze aufgestellt.
Sind ja wie Tauben diese kleinen Virenschleudern.
 
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  • #2.908
Also..na aberrr ..
Das ist die Zukunft @creolo..
Obwohl , die grässlichsten Erkältungen hab ich mir an NRWs Realschulen und 1ner VHS eingefangen...
 
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  • #2.909
Wie ich bereits schrieb, ich bin kein Mediziner und kein Virologe und daher maße ich mir auch entsprechende Bewertungen nicht an. Als Volkswirt maße ich mir allerdings an, beurteilen zu können ob ein Artikel im Handelsblatt differenziert oder undifferenziert ist. Und an das Handelsblatt habe ich höhere Ansprüche als an die Bild-Zeitung :)
Ein kleiner Schuss Skepsis ist bei der Betrachtung solcher Publikationen mE keine Anmassung, sondern eher willkommen. 👍

Die Ueberschrift im Handelsblatt Artikel polarisiert vielleicht etwas (sonst liest es ja auch niemand).
Sascha Lobo hat so ein Stilmittel aber auch benutzt. ;)
 
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  • #2.910
Die Wohnheimbewohner sind eingesperrt. ALLEINE. Das beste Pflegepersonal kann Familie/Freunde nicht ersetzen. Die Alten würden in der Mehrzahl eine Ansteckung und evtl. daran sterben vor Einsamkeit bevorzugen.
Das sind auch die Erfahrungen, die ich seitens meiner Mutter und deren Mitbewohnern mache. Dort wird das Thema ebenfalls diskutiert. Die Mehrheit ist für die Aufhebung der Einschränkungen. Die Bewohner würden liebend gerne wieder richtig raus können, in die Sonne, an die Luft, sich mit Freunden und Verwandten treffen, Besuch empfangen dürfen. Viele Menschen in Heimen darben ohnehin schon stark und gehen teilweise erheblich entspannter mit dem näher rückenden Tod um als andere sich das möglicherweise vorstellen können.
 
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