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  • #2.881
Da es sich um eine komplett unlösbare Krisr ( Aufgabe) handelt, können da ruhig Männer ran, wie von dir vorgeschlagen ..
 
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  • #2.884
Was steht denn da hinter der Bezahlschranke?
Kannst Du den Inhalt in wenigen Sätzen zusammenfassen?
Kopiere dir den Text:

Die Corona-Pandemie wird in die Geschichte eingehen. Aber nicht als die gefährlichste Seuche der Menschheit. Da gab es viel schlimmere – von der Pest bis zur Spanischen Grippe. Corona ist historisch so einmalig, weil wir die verheerendsten Folgen womöglich gar nicht dem Virus verdanken, sondern den politischen Antworten darauf.

Nie zuvor brach die Weltwirtschaft aufgrund des allerorten verhängten Shutdowns derart tief und – so ist zu fürchten – lang anhaltend ein wie jetzt. Die WTOrechnet bereits mit einem Welthandelsminus von rund einem Drittel! Allein in den USA haben in nur vier Wochen 22 Millionen Menschen ihren Job verloren. Nie zuvor wurden in der Folge derart gigantische Finanzhilfen beschlossen im Werte vieler Billionen von Dollar, Euro und Yen.
Das wiederum bedeutet Staatsschulden, die weit in die nächste Generation hinein beglichen werden müssen. Trotzdem wirft die deutsche Kanzlerin manchen besorgten Ministerpräsidenten, die endlich Lockerungen fordern, nun „Öffnungsdiskussions-Orgien“ vor. How dare you, Frau Merkel?

Weniger das Virus, sondern vor allem die Reaktionen darauf zerstören gerade Firmen, Jobs und Existenzen, also Leben. Corona hat es geschafft, dass der gesamten Weltwirtschaft der Stecker gezogen wurde angesichts einer Krankheit, die wir noch nicht mal verstanden haben: Wie wirkt Sars-CoV-2? Wie viele Infizierte gibt es wirklich? Wie hoch ist also die Sterberate überhaupt? Auf all diese wichtigen Fragen haben wir noch keine validen Antworten.
Trotzdem regiert vermeintlich „alternativloser“ Aktionismus, der nicht dadurch besser wird, dass die Virologen sich fortwährend gegenseitig widersprechen und Politiker in der Folge Panik und Hysterie schüren: Noch Ende März orakelte Gesundheitsminister Jens Spahn über eine „Ruhe vor dem Sturm“. Und Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts, sah „italienische Verhältnisse“ herannahen.
Nichts davon trat ein, was zwei Gründe haben kann: Die Drohungen zeigten Wirkung, unser verändertes Verhalten dämmte die Pandemie ein. Oder das Virus ist schlicht nicht so gefährlich, wie wir aufgrund des medialen Dauerfeuers und schnappatmender Politik mutmaßen.
Die Frage nach der Herdenimmunität
Wieler begründet den Shutdown gern damit, dass der Großteil der Bevölkerung längst noch nicht immun sei. Wie aber will er das erreichen, wenn er andererseits immer warnt, dass die Reproduktionsrate (R) des Virus nicht über eins liegen dürfe, dass also jeder Infizierte immer noch mehr als einen weiteren Menschen ansteckt?
Wollen wir nun die viel beschworene Herdenimmunität erreichen oder möglichst viele vom Virus fernhalten? Seit Ende vergangener Woche ist zwar klar, dass R bei 0,7 liegt, für Wieler ist aber selbst das kein Anlass, über Lockerungen des Stillstands nachzudenken, der die Wirtschaft zerstört und unsere Gesellschaft paralysiert.
Corona sei eine Grippe, mit der wir zu leben lernen müssten, werben Michael Schulte-Markwort und Klaus Püschel, Professoren am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf, für mehr Pragmatismus. Püschel hat als Rechtsmediziner etliche Corona-Todesopfer untersucht. Sein Fazit: Ausnahmslos alle litten an schweren Vorerkrankungen, denen sie – „auch wenn das hart klingt“ – im Laufe des Jahres eh zum Opfer gefallen wären. Die Zahlen würden die Angst vor Corona schlicht nicht rechtfertigen.
Apropos Fakten: 2017/18 starben in Deutschland über 25.000 Menschen an normaler Grippe, ohne dass die Republik sich damals Stillstand verordnet hätte. Covid-19 erlagen bislang hierzulande 4.600 Menschen, weltweit sind es 165.000 Tote. Das ist viel, sicher. Aber jedes Jahr kommen weltweit noch Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 1,3 Millionen starben allein 2016 an Tuberkulose. Leben ist lebensgefährlich.
86 Prozent der bisherigen Covid-Todesfälle in Deutschland waren über 70 Jahre alt. Nur drei Prozent der überhaupt nachweisbar Erkrankten waren Kinder und Jugendliche unter 15. Trotzdem reagieren viele Eltern mittlerweile selbst auf vorsichtige Schulöffnungs-Vorschläge, als wolle man ihre Kinder auf dem Scheiterhaufen des Großkapitals opfern.
Natürlich müssen Risikogruppen geschützt werden (sofern die das überhaupt wünschen; es gibt ja auch Senioren, die lieber eine Ansteckung riskieren, als nicht mehr bei ihren Familien sein zu dürfen). Es muss ein sorgfältig orchestriertes System der Intensivmedizin geben, viel mehr Schnelltests und eine flächendeckende Versorgung mit Schutzmasken.
Stattdessen regiert vielerorts Chaos und Kompetenz-Wirrwarr: In Bayern wird nun die Maskenpflicht eingeführt, Wirtschaftsminister Peter Altmaier will plötzlich Milliarden Masken ordern, die seine „Fachleute“ vor Kurzem noch für nutzlos hielten.

Was denn nun? Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. Für Abrechnungen ist es noch zu früh. Doch die werden sehr schmerzhaft ausfallen. Und was tun wir, wenn in ein paar Jahren ein viel gefährlicheres Virus auftaucht? Hoffentlich sagen unsere Kinder dann nicht: „2020 war das Jahr, in dem unsere Eltern in einer selbst inszenierten Massenpanik unsere Zukunft zerstört haben.“
 
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Die Corona-Pandemie wird in die Geschichte eingehen. Aber nicht als die gefährlichste Seuche der Menschheit. Da gab es viel schlimmere – von der Pest bis zur Spanischen Grippe. Corona ist historisch so einmalig, weil wir die verheerendsten Folgen womöglich gar nicht dem Virus verdanken, sondern den politischen Antworten darauf.

Nie zuvor brach die Weltwirtschaft aufgrund des allerorten verhängten Shutdowns derart tief und – so ist zu fürchten – lang anhaltend ein wie jetzt. Die WTOrechnet bereits mit einem Welthandelsminus von rund einem Drittel! Allein in den USA haben in nur vier Wochen 22 Millionen Menschen ihren Job verloren. Nie zuvor wurden in der Folge derart gigantische Finanzhilfen beschlossen im Werte vieler Billionen von Dollar, Euro und Yen.
Das wiederum bedeutet Staatsschulden, die weit in die nächste Generation hinein beglichen werden müssen. Trotzdem wirft die deutsche Kanzlerin manchen besorgten Ministerpräsidenten, die endlich Lockerungen fordern, nun „Öffnungsdiskussions-Orgien“ vor. How dare you, Frau Merkel?

Weniger das Virus, sondern vor allem die Reaktionen darauf zerstören gerade Firmen, Jobs und Existenzen, also Leben. Corona hat es geschafft, dass der gesamten Weltwirtschaft der Stecker gezogen wurde angesichts einer Krankheit, die wir noch nicht mal verstanden haben: Wie wirkt Sars-CoV-2? Wie viele Infizierte gibt es wirklich? Wie hoch ist also die Sterberate überhaupt? Auf all diese wichtigen Fragen haben wir noch keine validen Antworten.
Trotzdem regiert vermeintlich „alternativloser“ Aktionismus, der nicht dadurch besser wird, dass die Virologen sich fortwährend gegenseitig widersprechen und Politiker in der Folge Panik und Hysterie schüren: Noch Ende März orakelte Gesundheitsminister Jens Spahn über eine „Ruhe vor dem Sturm“. Und Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts, sah „italienische Verhältnisse“ herannahen.
Nichts davon trat ein, was zwei Gründe haben kann: Die Drohungen zeigten Wirkung, unser verändertes Verhalten dämmte die Pandemie ein. Oder das Virus ist schlicht nicht so gefährlich, wie wir aufgrund des medialen Dauerfeuers und schnappatmender Politik mutmaßen.
Die Frage nach der Herdenimmunität
Wieler begründet den Shutdown gern damit, dass der Großteil der Bevölkerung längst noch nicht immun sei. Wie aber will er das erreichen, wenn er andererseits immer warnt, dass die Reproduktionsrate (R) des Virus nicht über eins liegen dürfe, dass also jeder Infizierte immer noch mehr als einen weiteren Menschen ansteckt?
Wollen wir nun die viel beschworene Herdenimmunität erreichen oder möglichst viele vom Virus fernhalten? Seit Ende vergangener Woche ist zwar klar, dass R bei 0,7 liegt, für Wieler ist aber selbst das kein Anlass, über Lockerungen des Stillstands nachzudenken, der die Wirtschaft zerstört und unsere Gesellschaft paralysiert.
Corona sei eine Grippe, mit der wir zu leben lernen müssten, werben Michael Schulte-Markwort und Klaus Püschel, Professoren am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf, für mehr Pragmatismus. Püschel hat als Rechtsmediziner etliche Corona-Todesopfer untersucht. Sein Fazit: Ausnahmslos alle litten an schweren Vorerkrankungen, denen sie – „auch wenn das hart klingt“ – im Laufe des Jahres eh zum Opfer gefallen wären. Die Zahlen würden die Angst vor Corona schlicht nicht rechtfertigen.
Apropos Fakten: 2017/18 starben in Deutschland über 25.000 Menschen an normaler Grippe, ohne dass die Republik sich damals Stillstand verordnet hätte. Covid-19 erlagen bislang hierzulande 4.600 Menschen, weltweit sind es 165.000 Tote. Das ist viel, sicher. Aber jedes Jahr kommen weltweit noch Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 1,3 Millionen starben allein 2016 an Tuberkulose. Leben ist lebensgefährlich.
86 Prozent der bisherigen Covid-Todesfälle in Deutschland waren über 70 Jahre alt. Nur drei Prozent der überhaupt nachweisbar Erkrankten waren Kinder und Jugendliche unter 15. Trotzdem reagieren viele Eltern mittlerweile selbst auf vorsichtige Schulöffnungs-Vorschläge, als wolle man ihre Kinder auf dem Scheiterhaufen des Großkapitals opfern.
Natürlich müssen Risikogruppen geschützt werden (sofern die das überhaupt wünschen; es gibt ja auch Senioren, die lieber eine Ansteckung riskieren, als nicht mehr bei ihren Familien sein zu dürfen). Es muss ein sorgfältig orchestriertes System der Intensivmedizin geben, viel mehr Schnelltests und eine flächendeckende Versorgung mit Schutzmasken.
Stattdessen regiert vielerorts Chaos und Kompetenz-Wirrwarr: In Bayern wird nun die Maskenpflicht eingeführt, Wirtschaftsminister Peter Altmaier will plötzlich Milliarden Masken ordern, die seine „Fachleute“ vor Kurzem noch für nutzlos hielten.

Was denn nun? Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. Für Abrechnungen ist es noch zu früh. Doch die werden sehr schmerzhaft ausfallen. Und was tun wir, wenn in ein paar Jahren ein viel gefährlicheres Virus auftaucht? Hoffentlich sagen unsere Kinder dann nicht: „2020 war das Jahr, in dem unsere Eltern in einer selbst inszenierten Massenpanik unsere Zukunft zerstört haben.“
Danke!
Ich lese Artikel aus dem Handelsblatt eigentlich gerne aber dieser Kommentar ist für meinen Geschmack dann doch etwas reißerisch und populistisch und das fängt bereits mit dem "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" an. Wer soll das sein, wir? Deutschland ist nicht die Welt und da gibt es Länder die rigoroser vorgehen, da gibt es solche - wie die USA - die teils rigoros, teils lax damit umgehen und zugleich schon vor Corona stark protektionistische Tendenzen haben. Die Maßnahmen in Osteuropa sind trotz weniger Fäller deutlich radikaler, Tschechien z.B. riegelt sich komplett ab. Vom Handelsblatt als Wirtschaftsmagazin kann man eigentlich bessere und vor allem differenziertere Kommentare erwarten.
 
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  • #2.886
Als die FridaysForFuture-Bewegung letztes Jahr deutliche Maßnahmen gegen den Klimawandel forderte, hat die ältere Generation der jungen Generation die Solidarität verweigert und darauf verwiesen, dass man keine Maßnahmen ergreifen dürfe, die die Wirtschaft gefährden.

Nun, in der Corona-Krise, wird der jüngeren Generation uneingeschränkte Solidarität mit der älteren Generation verordnet, und die Auswirkungen auf die Wirtschaft spielen bei den ergriffenen Maßnahmen gar keine Rolle mehr.
 
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  • #2.887
Als die FridaysForFuture-Bewegung letztes Jahr deutliche Maßnahmen gegen den Klimawandel forderte, hat die ältere Generation der jungen Generation die Solidarität verweigert und darauf verwiesen, dass man keine Maßnahmen ergreifen dürfe, die die Wirtschaft gefährden.

Nun, in der Corona-Krise, wird der jüngeren Generation uneingeschränkte Solidarität mit der älteren Generation verordnet, und die Auswirkungen auf die Wirtschaft spielen bei den ergriffenen Maßnahmen gar keine Rolle mehr.
Und ich sach noch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich das Ganze zu einem Generationenkonflikt auswächst. Die jungen wollen sich nicht monate- oder gar jahrelang beschränken müssen, "nur, um einige wenige, ältere und vorerkrankte Menschen, die ohnehin bald sterben würden, zu schützen".

Und ja, es war klar, dass die Zahlen der Infizierten nach Einführung der Lockerungen wieder etwas steigen würden. Jedoch sollte man den Fokus darauf haben, ob bestimmte Steigerungen nicht als beherrschbar angesehen und akzeptiert werden können - und sollten.

Das Virus ist in der Welt - wir werden damit leben müssen. Ob mit oder ohne Impfstoff. Und nun gilt es, nach und nach einen angemessenen, sozial und wirtschaftlich verträglichen Umgang damit zu finden.

Dass dies aufgrund der immer noch unklaren und nicht sonderlich verlässlichen Daten- und Faktenlage auf ein "trial-and-error-Prozedere hinauslaufen würde, war klar.

Irgendwann zumindest stellt sich die ethische Frage, wie viele andere Menschen (sozial, gesundheitlich, wirschaftlich) leiden müssen, um nur ein einziges Menschenleben zu schützen.

Denn absehbar ist auch, dass ein Verlust des Arbeitsplatzes, eine gewisse Vereinsamung und/oder das Abrutschen auf der sozialen Leiter ebenfalls gravierende gesundheitliche Folgen haben wird. Diese sind nur derzeit nicht mess- und dementsprechend nicht aufzeig- und somit nicht bewertbar.
 
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Deleted member 24688

  • #2.888
Danke!
Ich lese Artikel aus dem Handelsblatt eigentlich gerne aber dieser Kommentar ist für meinen Geschmack dann doch etwas reißerisch und populistisch und das fängt bereits mit dem "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" an.
Aus dem Inhalt habe ich etwas anderes gelesen, fand er hat das Thema Wirtschaft und das Thema Virus unter einen Hut gebracht ... aber es ist ja immer so, man liest gerne, was man lesen will. Ich wohl auch ... Nur, ich hab eigentlich keine Lust darauf, dieses Thema in Fronten aufzuteilen. Die Veränderungen aufgrund dieser Corona-Geschichte, haben eben nun mal Auswirkungen auf die Wirtschaft. Und das muss doch beachtet werden, man kann doch die Augen vor den Folgen nicht verschließen. Da wird zu oft mit dem Wort Polemik/Populismus hin und her geworfen .... wünsche mir jetzt mit nem Zauberstab nen runden Tisch ... ;)
 
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  • #2.889
Diese sind nur derzeit nicht mess- und dementsprechend nicht aufzeig- und somit nicht bewertbar.
Irgendwann wird man uns eine Statistik mit der sogenannten Übersterblichkeit, also der Abweichung vom langjährigen Durchschnitt der Todesfälle, präsentieren. Unklar bleibt dann nur, wieviele Menschen davon tatsächlich an Corona gestorben sind, und wieviele wegen Corona.
 
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  • #2.890
Irgendwann wird man uns eine Statistik mit der sogenannten Übersterblichkeit, also der Abweichung vom langjährigen Durchschnitt der Todesfälle, präsentieren. Unklar bleibt dann nur, wieviele Menschen davon tatsächlich an Corona gestorben sind, und wieviele wegen Corona.
Genau das ist und bleibt eine der eigentlich wichtigen, ungeklärten Fragen, über die man sich später trefflich streiten kann.

Mein Eindruck ist, dass auf der einen Seite gravierende, tiefgreifende und Mensch und Wirtschaft bis ins Mark treffende Entscheidungen getroffen werden müssen, die Basis dafür jedoch eine immer noch relativ unklare, nicht sonderlich zuverlässige und nicht prognostizierbare Datenlage bildet.
 
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  • #2.891
Aus dem Inhalt habe ich etwas anderes gelesen, fand er hat das Thema Wirtschaft und das Thema Virus unter einen Hut gebracht ... aber es ist ja immer so, man liest gerne, was man lesen will. Ich wohl auch ... Nur, ich hab eigentlich keine Lust darauf, dieses Thema in Fronten aufzuteilen. Die Veränderungen aufgrund dieser Corona-Geschichte, haben eben nun mal Auswirkungen auf die Wirtschaft. Und das muss doch beachtet werden, man kann doch die Augen vor den Folgen nicht verschließen. Da wird zu oft mit dem Wort Polemik/Populismus hin und her geworfen .... wünsche mir jetzt mit nem Zauberstab nen runden Tisch ... ;)
Ich bin kein Mediziner oder Virologe und maße mir auch nicht an jede einzelne Maßnahme zu bewerten ob sie richtig oder falsch ist. Daraus aber ein "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" zu konstruieren - "bekämpfen" ist etwas aktives - ist dann doch ziemlich weit hergeholt und ja, auch populistisch.
 
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Deleted member 24688

  • #2.892
Ich bin kein Mediziner oder Virologe und maße mir auch nicht an jede einzelne Maßnahme zu bewerten ob sie richtig oder falsch ist. Daraus aber ein "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" zu konstruieren - "bekämpfen" ist etwas aktives - ist dann doch ziemlich weit hergeholt und ja, auch populistisch.
"Wirkungsvoller als das Coronavirus bekämpfen wir gerade die gesamte Weltwirtschaft" ... ein stilistischer Vergleich ist für dich populistisch. ... Ich werfe meinen Zauberstab mit dem Wunsch für nen runden Tisch weg ... das ist sinnlos.
 
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  • #2.893
"Wirkungsvoller als das Coronavirus bekämpfen wir gerade die gesamte Weltwirtschaft" ... ein stilistischer Vergleich ist für dich populistisch. ... Ich werfe meinen Zauberstab mit dem Wunsch für nen runden Tisch weg ... das ist sinnlos.
Wie ich bereits schrieb, ich bin kein Mediziner und kein Virologe und daher maße ich mir auch entsprechende Bewertungen nicht an. Als Volkswirt maße ich mir allerdings an, beurteilen zu können ob ein Artikel im Handelsblatt differenziert oder undifferenziert ist. Und an das Handelsblatt habe ich höhere Ansprüche als an die Bild-Zeitung :)
 
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  • #2.894
Genau das ist und bleibt eine der eigentlich wichtigen, ungeklärten Fragen, über die man sich später trefflich streiten kann.

Mein Eindruck ist, dass auf der einen Seite gravierende, tiefgreifende und Mensch und Wirtschaft bis ins Mark treffende Entscheidungen getroffen werden müssen, die Basis dafür jedoch eine immer noch relativ unklare, nicht sonderlich zuverlässige und nicht prognostizierbare Datenlage bildet.
Dein 1. Satz trift es auf den Punkt : Darüber kann man sich später trefflich streiten !

Fakt ist : Entscheidungen mußten und müssen jetzt getroffen werden. Und zwar von unseren gewählten (!) Vertretern.

Das haben sie getan - und es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob die getroffenen Entscheidungen richtig waren oder nicht. Das wird die Geschichte beurteilen.

Aber hinterher ist man immer schlauer - oder heißt Trump ... ! :rolleyes:

BTW : Die Verantwortung ist IMVHO heftig - mein Respekt ist allen "Entscheidern" sicher, so oder so.

Ich bin mir nicht sicher, ob all diejenigen, die jetzt den (kritischen) Mund so voll nehmen, bereit wären, diese Verantwortung in gleichem Maße zu übernehmen.

Merke : Meckern ist (immer) einfacher als (selber) machen ! :(
 
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