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  • #5.461
Ich habe bis jetzt niemanden gesehen, der sehr darunter leidet.
Hm, du erkennst also von außen, wie sehr einzelne Menschen unter den Einschränkungen leiden? Wie gestresst sie sind? Wie schlecht sie schlafen? Wie reizbar und aggressiv sie sind/werden? Und du kannst abschätzen, wie sich diese Angespannt- und Ungewissheit auf Psyche und Physis auswirken?
Hut ab!
Ich höre immer öfter den Satz: "Ich bin genervt". Nun käme es natürlich darauf an, wie "unter etwas leiden" definiert wird.
 

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  • #5.462
Der Witz ist aber, daß diejenigen, die staatliche Regulierungen hier verteufeln, meist zugleich sich auch ebenso abschätzig über (eigenverantwortliche) Schutzvorkehrungen auslassen.
Ich lasse mich gar nicht abschätzig darüber aus, sondern moniere sogar stark die teilweise völlig fehlende Eigenverantwortung von Großteilen der Bevölkerung, die eben zu derartigen Ein- und Übergriffen des Staates führen kann. Ich halte ja aus evolutionärer Sicht eine "biologische Selbstreinigung der Erdbevölkerung" für nicht die schlechteste Variante.
 
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  • #5.463
Sind diese Kinder in den letzten Jahre alle im Winter mit Sommerkleidung in die Schule gekommen? Auch im Winter 2017/2018 als die große Grippewelle war?
Keine Ahnung, er hat's auf einer Lehrerkonferenz erfahren, dass es da wohl Defizite geben soll. Und wenn ich mir manche auch im Winter "leicht bekleidete" Schüler anschaue, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass die auf dem Schulweg frieren und froh sind, wenn sie im warmen Klassenzimmer sitzen.
 

Erin

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  • #5.464
Hm, du erkennst also von außen, wie sehr einzelne Menschen unter den Einschränkungen leiden? Wie gestresst sie sind? Wie schlecht sie schlafen? Wie reizbar und aggressiv sie sind/werden? Und du kannst abschätzen, wie sich diese Angespannt- und Ungewissheit auf Psyche und Physis auswirken?
Hut ab!
Ich höre immer öfter den Satz: "Ich bin genervt". Nun käme es natürlich darauf an, wie "unter etwas leiden" definiert wird.
ich habe berufsbedingt sehr viel Kontakt mit Menschen aus allen möglichen Umfeldern. Klar kommt es auf daran wo man wohnt mit den Einschränkungen. Hier kann man alles machen worauf angesprochen wurde; Sport, Kultur, Essen im Restaurant. Reisen ist eingeschränkt, aber da findet sich immer etwas anderes, wenn man nicht schon tausend Jahre immer an den gleichen Strand in Mallorca will.
 

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  • #5.465
Hier kann man alles machen worauf angesprochen wurde; Sport, Kultur, Essen im Restaurant. Reisen ist eingeschränkt, ....
Und es ist eben nicht nur das Reisen eingeschränkt. Genau die oben von dir erwähnten Aktivitäten sind doch ebenfalls von Einschränkungen betroffen. Und es sind genau diese Kleinigkeiten, die schlichtweg nerven.

Wieso geht denn kaum jemand in die Sauna, obwohl es erlaubt ist? Vorherige Anmeldung notwendig. Höchstaufenthaltsdauer: 4 Stunden. Sobald man sich innerhalb der Räumlichkeiten bewegt, Maske auf. Decken? Werden nicht mehr gestellt, bitte von zuhause mitbringen. Gastronomie? Leider geschlossen (nicht genügend Personal zur Aufrechterhaltung eines Hygienekonzeptes). Und immer erst der Blick in die jeweilige Sauna, ob die Höchstzahl der Saunierenden auch ja nicht überschritten wird.

Wieso sind die Geschäfte teilweise äußerst schlecht besucht? Wieso verzichtet manch einer auf den Besuch des Fitnessstudios? Weil nichts mehr so ist wie vorher. Überall Einschränkungen. Meinst du es macht Spaß bei (noch!) 10 Grad Raumtemperatur auf einem Spinning-Rad Sport zu treiben, während einem die Zugluft den klitschnass geschwitzten Rücken auskühlt?

Klar, man kann noch vieles machen. Aber es ist schon etwas anderes, wenn ich mir im Restaurantbesuch mein Getränk eigenständig vom von der mit Maske vermummten Servicekraft hingehaltenen Tablett nehmen, und ich überall, wo ich "einkehre", erstmal sämtliche Personendaten hinterlegen muss.

Ich freue mich schon auf den Winter, wenn ich mich in der Tanzschule ob der sperrangelweit geöffneten Fensterfronten in der Daunenjacke und mit Handschuhen bewegen darf. Da kommt doch gleich ein wenig Skihütten-Stimmung auf. Und wenn's so kalt ist, dass man die Atemwolken vor dem Gesicht sehen kann, sieht man auch gleich viel besser, in welche Richtung die Aerosole fliegen, gell?
 

syntagma

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  • #5.466
Da stellt sich die Frage, wie lange die Akzeptanz bei den Menschen noch anhält, wenn die Einschränkungen nochmal ausgeweitet bzw. verschärft werden
Ist doch jetzt bei vielen schon gering.
Die Maßnahmen variieren. Das hatte sich ja im Frühjahr sehr schnell als das wahrscheinlichste Szenario angedeutet: je nach Zahlen Zügel anziehen und wieder loslassen.

obwohl sich der überwiegende Teil der Bevölkerung doch strikt an die bisherigen Regelungen gehalten hat.
Was du so alles weißt über den überwiegenden Teil der Bevölkerung.

Wird dann womöglich nicht irgendwann auch eine gewisse "Wirkungs- wenn nicht gar Sinnlosigkeit" im eigenen Bemühen die Infektionszahlen zu senken gesehen?
Das ist doch bei allen Dingen so, wo der eigene Anteil verschwindend gering ist. Beim Wählen auch. Deine Stimme wird nicht den Ausschlag geben. Dennoch gehen Leute zur Wahl.
Die treibenden Kräfte hinter dem Anti dürften andere sein.

Ich lasse mich gar nicht abschätzig darüber aus, sondern moniere sogar stark die teilweise völlig fehlende Eigenverantwortung von Großteilen der Bevölkerung, die eben zu derartigen Ein- und Übergriffen des Staates führen kann.
Der Staat muß mit seinen Bürgern rechnen.
Die schwedische REgierung kann - nach so ziemlich allen Einschätzungen, die man so findet - im Vergleich stärker damit rechnen, daß ihre Empfehlungen von Bürgern befolgt werden. Deswegen muß sie weniger Verbote erlassen.
Die deutsche REgierung kann im Vergleich wohl weniger damit rechnen, daß bloße Empfehlungen befolgt werden. Der Durchschnittsdeutsche ist im Vergleich da halt eher Knecht, Untertan. Auch hier wird ja gerde von "denen da oben" oder der "Obrigkeit" geschrieben. Und die dann angefeindet. Das scheint halt stärker das mind set des Deutschen zu sein. Der Durchschnittsdeutsche scheint eher in dem Untertanenspiel von Gehorchen und Jammern über Gängelung gebunden zu sein. Das sind ja zwei SEiten derselben Medaille, wie man ja auch gut an den kollektiven Antibewegungen sehen kann.

Wie gesagt, das ist ein bißchen Henne und Ei. Denn die Jammerer machen für ihr Untertansein natürlich den Staat verantwortlich. Wenn der weniger gängeln würde, dann könnten sie erst zeigen, wie erwachsen und eigenverantwortlich sind.
Mich wunderts auf jeden Fall nicht, daß auch hier im Mikrokosmos so manche, die am lautesten über die böse Gängelung des Staates schimpfen, auch in anderen Zusammenhängen durch Merkmale schwacher, abhängiger Profile auffallen.

Ich halte ja aus evolutionärer Sicht eine "biologische Selbstreinigung der Erdbevölkerung" für nicht die schlechteste Variante.
Ja, also ein Alm-Öhi ohne Heidi nützt vermutlich wirklich niemandem.
 
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  • #5.467
Es geht um Risikominderung, nicht ums völlige Ausschalten um jeden Preis.
Da bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher. Die Zahlen steigen. Ja, aber auf einem immer noch niedrigen Niveau. Man muss die Vergleichsbasis nur immer weiter absenken, dann kann man auch immer wieder über "dramatisch steigende" Zahlen philosophieren. So hält man Angst und Sorge am Köcheln und macht Menschen willfähriger und kritikloser.
 
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  • #5.468
Da bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher. Die Zahlen steigen. Ja, aber auf einem immer noch niedrigen Niveau. Man muss die Vergleichsbasis nur immer weiter absenken, dann kann man auch immer wieder über "dramatisch steigende" Zahlen philosophieren. So hält man Angst und Sorge am Köcheln und macht Menschen willfähriger und kritikloser.
Ist nich so meine Wahrnehmung, mit der Angst und Sorge.
Aber natürlich gibts drastische Formulierungen in den Medien. Auf beiden Seiten. Offenbar meinen viele, daß sich sonst nichts rührt.
Womit sie vielleicht nicht so Unrecht haben.
Ich lese wenig Moderates und Überlegtes hier zum Thema.
Und natürlich, schuld sind immer die anderen. Also wenn man nicht gegängelt würde, dann könnte man ja erwachsen sein. Wenn die anderen nicht so dramatisieren, dann müßte man selbst auch nicht so dramatisieren usw.
Das übliche Spiel von Leuten, die eher wenig Eigenverantwortung an den TAg legen.
 

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  • #5.469
Was du so alles weißt über den überwiegenden Teil der Bevölkerung.
Ich sehe fast ausschließlich Menschen, die Masken tragen, die sich bemühen, Abstände einzuhalten, die sich die Hände desinfizieren, die in die Armbeuge husten/niesen. Ich kenne diverse Leute, die auf Besuche von vermeintlich Gefährdeten verzichten, die ihre Urlaubsreisen storniert haben, die die Treppe nehmen, statt mit anderen im Fahrstuhl zu fahren.
Das spiegelt zumindest mir ein Teilbild der Gesellschaft wider, wenn ich diese Anzahl hochrechne. In den Medien wird bei lokalem starken Anstieg der Fallzahlen ebenfalls von "einigen wenigen Verursachern" berichtet.
 

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  • #5.470
Ich sehe fast ausschließlich Menschen, die Masken tragen, die sich bemühen, Abstände einzuhalten, die sich die Hände desinfizieren, die in die Armbeuge husten/niesen. Ich kenne diverse Leute, die auf Besuche von vermeintlich Gefährdeten verzichten, die ihre Urlaubsreisen storniert haben, die die Treppe nehmen, statt mit anderen im Fahrstuhl zu fahren.
Gibts bestimmt. Die anderen gibts auch.
Vermutlich wohnen wir in recht unterschiedlichen Milieus und haben unterschiedlichen Umgang.
Und Statistiken darüber gibts sicherlich kaum.

In den Medien wird bei lokalem starken Anstieg der Fallzahlen ebenfalls von "einigen wenigen Verursachern" berichtet.
Ja, komisch, nicht?
Was man da wieder alles weiß, obwohl ja alles total rauscht und weil man nichts 100%ig weiß, dann aber gar nichs weiß.
Wie bringst du das mit deinem Bild der Öffentlichkeit und Medien zusammen, daß die vor allem Angst vor allem und insbesondere vor allem außerhalb der eigenen Wohnungen schüren wollen? Es geht ja um Superspreaderevents. Und nicht alles außerhalb der Wohnung wird von den Medien als Superspreaderevent gehypt.
 

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  • #5.471
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"Diese Erzählungen brauchen nicht unbedingt eine belastbare Faktenbasis, um der jeweiligen Anhängerschaft glaubwürdig zu erscheinen. Gegenseitige Bestätigung innerhalb der jeweiligen Gruppe genügt. "
 
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  • #5.472
Wie bringst du das mit deinem Bild der Öffentlichkeit und Medien zusammen, daß die vor allem Angst vor allem und insbesondere vor allem außerhalb der eigenen Wohnungen schüren wollen? Es geht ja um Superspreaderevents. Und nicht alles außerhalb der Wohnung wird von den Medien als Superspreaderevent gehypt.
Die Politik ist vor allem daran interessiert, Kontrolle zu erlangen bzw. auszuweiten. Dafür wäre es am besten, wenn sich alle, die nicht notwendigerweise Haus/Wohnung verlassen müssten, ausschließlich auch dort aufhalten würden. Dementsprechend "dramatisch" werden die Zahlen interpretiert/ausgelegt/aufbereitet.
Die Medien springen auf diesen Zug von Dramatik, Schock und Angst gerne auf - und bauschen noch einmal mehr auf.

Wenn man den Menschen nur oft, wiederholt und lange genug den Anschein vermittelt, dass sie sich möglichst fern von anderen halten sollen, um das Infektionsrisiko zu mindern, dann trübt das auch irgendwann den eigenen Blick auf das Geschehen. Die Leute sehen zwar viele Menschen mit Masken, die Abstand halten. "Aber wenn doch die Zahlen steigen, dann scheinen die eigenen Bemühungen ja noch längst nicht zu reichen - also müssen wir weitere Einschränkungen hinnehmen und mittragen".
 
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  • #5.473
Die Politik ist vor allem daran interessiert, Kontrolle zu erlangen bzw. auszuweiten. Dafür wäre es am besten, wenn sich alle, die nicht notwendigerweise Haus/Wohnung verlassen müssten, ausschließlich auch dort aufhalten würden. Dementsprechend "dramatisch" werden die Zahlen interpretiert/ausgelegt/aufbereitet.
Die Medien springen auf diesen Zug von Dramatik, Schock und Angst gerne auf - und bauschen noch einmal mehr auf.
Meine Frage war spezifischer: warum reiten die Medien, wenn es doch darauf ankommt, vor allem außerhalb der Wohnung Angst zu verbreiten, so sehr auf Superspreaderevents rum? Die Leute könnten einfach rausgehen und nur Superspreaderevents vermeiden.
WEnn die Medien vor allem außerhalb der Wohnung Angst schüren wollten, dann würden sie doch nicht einen spezifischen Typ von Situation so sehr als gefährlich und alle anderen als sehr viel weniger gefährlich ausgeben.
 
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  • #5.474
Die Politik ist vor allem daran interessiert, Kontrolle zu erlangen bzw. auszuweiten. Dafür wäre es am besten, wenn sich alle, die nicht notwendigerweise Haus/Wohnung verlassen müssten, ausschließlich auch dort aufhalten würden.
Kannst du diese Sichtweise auch plausibel begründen und die mannigfaltigen Konsequenzen, wenn dem so wäre, benennen?
 
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  • #5.475
Meine Frage war spezifischer: warum reiten die Medien, wenn es doch darauf ankommt, vor allem außerhalb der Wohnung Angst zu verbreiten, so sehr auf Superspreaderevents rum? Die Leute könnten einfach rausgehen und nur Superspreaderevents vermeiden.
O.k., weil die Superspreader nicht umsonst so heißen. Die infizieren binnen Sekunden ganze Landstriche. Und da man nicht weiß, wo so ein "Corona-Zombie" gerade herumläuft, ist die ganze Außenwelt ein "Minenfeld".
 
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  • #5.476
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"Diese Erzählungen brauchen nicht unbedingt eine belastbare Faktenbasis, um der jeweiligen Anhängerschaft glaubwürdig zu erscheinen. Gegenseitige Bestätigung innerhalb der jeweiligen Gruppe genügt. "
Ja. Wobei die Rolle von Fakten eine Sache ist. Eine andere sind innere Widersprüche. Da brauchts dann keine Stütze im Kontrafaktischen, sondern nur ne Stütze im Was-kümmern-einen-schon-Widersprüche-?.

Auf jeden Fall ists verblüffend, wie sehr oftmals dieselben Leute nicht verstehen können, weshalb breite Bevölkerungsteile Trump wählen, weil der ja vollkommen kontrafaktisch, irrational und betrügerisch unterwegs ist, und zugleich genau denselbem Typ von ERzählung auf dieselbe Art verfallen.
 
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  • #5.477
O.k., weil die Superspreader nicht umsonst so heißen. Die infizieren binnen Sekunden ganze Landstriche. Und da man nicht weiß, wo so ein "Corona-Zombie" gerade herumläuft, ist die ganze Außenwelt ein "Minenfeld".
Wie gesagt, es geht um SuperspreaderEVENTS. Hochzeiten mit hunderten TEilnehmer, Clubbesuche in engen Räumen usw.
Das sind recht spezifische Situationen.
Warum heben die Medien so auf solche spezifischen Situationen ab und markieren somit alle anderen Situationen als weniger gefährlich, wenn es doch ihr Anliegen ist, alles und jedes draußen als gefährlich auszugeben?
 

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  • #5.478
Kannst du diese Sichtweise auch plausibel begründen und die mannigfaltigen Konsequenzen, wenn dem so wäre, benennen?
Hatte ich doch schon mal beschrieben - du liest doch sonst so aufmerksam. ;) Mal abgesehen davon, dass das alles hypothetisch ist, da nicht durchsetzbar, glaube ich schon, dass es der Politik gelegen käme, wenn sie von "Großteilen der Bevölkerung" wüsste, wo sich diese zu jedem Zeitpunkt gerade aufhalten. Eine sich unkontrolliert bewegende Masse an Menschen ist schlichtweg nicht zu überblicken. Ob nun Kriminalität oder Infektionsgeschehen - Aufenthaltsorte von Menschen zu kennen ist diesbezüglich von Vorteil.

Im Übrigen würde sich womöglich das Klima erholen, die Infrastruktur entlastet, weniger Straftaten verübt und somit Judikative und Exekutive stark entlastet werden.
 

fafner

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  • #5.479
Wird dann womöglich nicht irgendwann auch eine gewisse "Wirkungs- wenn nicht gar Sinnlosigkeit" im eigenen Bemühen die Infektionszahlen zu senken gesehen?
Eine solche Erkenntnis nennt sich dann neudeutsch "woke". 😜

Heute morgen sagte genau das mit der realisierten Sinnlosigkeit die Gesundheitsministerin von Thüringen und daß sie deshalb gegen die Beherbergungsverbote ist. Ich hätt ja nie gedacht, daß ich mal 'ner Kommunistin zustimmen könnte. 🥳
 
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  • #5.480
Wie gesagt, es geht um SuperspreaderEVENTS. Hochzeiten mit hunderten TEilnehmer, Clubbesuche in engen Räumen usw.
Weil sich die Partizipierenden danach ja wieder unerkannt unter das sich wirklich schützende Volk mischen.
Im Übrigen propagieren die Medien ja keine "feindliche" Welt. Das ist meine Vorstellung davon, was die Politik gerne hätte, um deren Anweisungen weiterhin fraglos zu folgen.
 

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  • #5.481
Keine Ahnung, er hat's auf einer Lehrerkonferenz erfahren, dass es da wohl Defizite geben soll. Und wenn ich mir manche auch im Winter "leicht bekleidete" Schüler anschaue, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass die auf dem Schulweg frieren und froh sind, wenn sie im warmen Klassenzimmer sitzen.

Mag sein, dass es da Defizite gibt, aber da sollte die Schule schnellstens die Eltern ansprechen bzw. beim Elternabend das Thema thematsieren und ggf. um Kleiderspenden, also Mütze usw. bitten bzw. Listen auslegen, wo man Kleiderspenden erhalten kann. Gibt es bei dir in der Stadt bestimmt auch.
 

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  • #5.482
Mag sein, dass es da Defizite gibt, aber da sollte die Schule schnellstens die Eltern ansprechen bzw. beim Elternabend das Thema thematsieren und ggf. um Kleiderspenden, also Mütze usw. bitten bzw. Listen auslegen, wo man Kleiderspenden erhalten kann. Gibt es bei dir in der Stadt bestimmt auch.
Ich kann mir das ja auch nicht vorstellen. Solange es in einschlägigen Filialen von Bekleidungsketten Jeans für EUR 5,- gibt, gibt's sicherlich auch Mützen für EUR 1,-.
 

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  • #5.483
Die Politik ist vor allem daran interessiert, Kontrolle zu erlangen bzw. auszuweiten. Dafür wäre es am besten, wenn sich alle, die nicht notwendigerweise Haus/Wohnung verlassen müssten, ausschließlich auch dort aufhalten würden. Dementsprechend "dramatisch" werden die Zahlen interpretiert/ausgelegt/aufbereitet.
Die Medien springen auf diesen Zug von Dramatik, Schock und Angst gerne auf - und bauschen noch einmal mehr auf.

Wenn man den Menschen nur oft, wiederholt und lange genug den Anschein vermittelt, dass sie sich möglichst fern von anderen halten sollen, um das Infektionsrisiko zu mindern, dann trübt das auch irgendwann den eigenen Blick auf das Geschehen. Die Leute sehen zwar viele Menschen mit Masken, die Abstand halten. "Aber wenn doch die Zahlen steigen, dann scheinen die eigenen Bemühungen ja noch längst nicht zu reichen - also müssen wir weitere Einschränkungen hinnehmen und mittragen".

Ich denke, du meinst dich selber und nicht die Menschen. Dich! nervt alles, du fühlst dich unfrei, ggf. vielleicht! sogar manipuliert.
 

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  • #5.484
Ich kann mir das ja auch nicht vorstellen. Solange es in einschlägigen Filialen von Bekleidungsketten Jeans für EUR 5,- gibt, gibt's sicherlich auch Mützen für EUR 1,-.

Ja, gibt es, aber dieses Klintel ist nicht bereit 1 Euro für eine Mütze auszugeben, da andere Dinge oft wichtiger sind, die eigentlich unwichtig sind. Und... vielleicht diese Mütze dem Kind/Teenie auch nicht gefällt, weil halt billig.
 

Syni

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  • #5.485
Hatte ich doch schon mal beschrieben - du liest doch sonst so aufmerksam. ;) Mal abgesehen davon, dass das alles hypothetisch ist, da nicht durchsetzbar, glaube ich schon, dass es der Politik gelegen käme, wenn sie von "Großteilen der Bevölkerung" wüsste, wo sich diese zu jedem Zeitpunkt gerade aufhalten. Eine sich unkontrolliert bewegende Masse an Menschen ist schlichtweg nicht zu überblicken. Ob nun Kriminalität oder Infektionsgeschehen - Aufenthaltsorte von Menschen zu kennen ist diesbezüglich von Vorteil.

Im Übrigen würde sich womöglich das Klima erholen, die Infrastruktur entlastet, weniger Straftaten verübt und somit Judikative und Exekutive stark entlastet werden.
Deine Ausführungen erscheinen mir hochgradig unzureichend und einseitig.

Wenn du der Ansicht bist, dass das das "wahre" Motiv der Politik ist, ist an der plausiblen Begründung dieses vermeintlich tatsächlich vorliegenden Motivs für dich rein gar nichts hypothetisch. Und da in diese Begründung des Motivs auch die Konsequenzen bei deren Umsetzung hineinspielen, ist auch die Betrachtung der Konsequenzen, als Motiv begründende Faktoren, nicht hypothetisch, sondern die Projektion der durch die Akteure erwarteten Folgen ihrer Aktionen.
 
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syntagma

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  • #5.486
Weil sich die Partizipierenden danach ja wieder unerkannt unter das sich wirklich schützende Volk mischen.
Dafür bräuchte es die Herausstellung der Superthreaderevents doch nicht. Wenns Anliegen der Medien ist, jeden und jede Situation draußen als hochgefährlich zu propagieren, weswegen dann die Betonung bestimmter hochgefährlicher Situationen, die man gut meiden kann? Welchen Vorteil hat die Strategie der Konzentration auf Superthreaderevents gegenüber einer Strategie, die alle beliebigen Situationen draußen gleich verteilt als hochgefährlich ausgibt?
 

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  • #5.487
Ich denke, du meinst dich selber und nicht die Menschen. Dich! nervt alles, du fühlst dich unfrei, ggf. vielleicht! sogar manipuliert.
Ich habe meine Sichtweise auf die Dinge dargestellt und auch begründet, wie ich dazu komme. Von persönlichen Befindlichkeiten habe ich in den letzten Beiträgen nichts geschrieben. Du stellst mit deinem Beitrag lediglich Vermutungen über mein Seelenwohl an.
 
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  • #5.488
Deine Ausführungen erscheinen mir hochgradig unzureichend und einseitig.
Das ist ja nichts Neues.
Wenn du der Ansicht bist, dass das das "wahre" Motiv der Politik ist, ist an der plausiblen Begründung dieses vermeintlich tatsächlich vorliegenden Motivs für dich rein gar nichts hypothetisch. Und da in diese Begründung des Motivs auch die Konsequenzen bei deren Umsetzung hineinspielen, ist auch die Betrachtung der Konsequenzen, als Motiv begründende Faktoren, nicht hypothetisch, sondern die Projektion der durch die Akteure erwarteten Folgen ihrer Aktionen.
Ja, du hast Recht.
 

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  • #5.489
Dafür bräuchte es die Herausstellung der Superthreaderevents doch nicht. Wenns Anliegen der Medien ist, jeden und jede Situation draußen als hochgefährlich zu propagieren, weswegen dann die Betonung bestimmter hochgefährlicher Situationen, die man gut meiden kann? Welchen Vorteil hat die Strategie der Konzentration auf Superthreaderevents gegenüber einer Strategie, die alle beliebigen Situationen draußen gleich verteilt als hochgefährlich ausgibt?
Nein, die "gemeine Lage" ist gefährlich - Superspreaderevents potenzieren diese ohnehin vorhandene Gefahr nochmals deutlich.
 

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  • #5.490
Nein, die "gemeine Lage" ist gefährlich - Superspreaderevents potenzieren diese ohnehin vorhandene Gefahr nochmals deutlich.
Nein, sie sorgen für ein kleines Maß an Orientierung. Wer weniger Risiko eingehen möchte, der meidet Superspreaderevents. Daß woanders auch Gefahr lauert (durch ehemalige Teilnehmer von Superspreaderevents), ist damit nicht geleugnet.
Die Frage war die nach der Motivation der Medien, so sehr auf diese Unterscheidung zu setzen.
Weshalb zeichnen die Medien einen spezifischen Situationen als besonders gefährlich aus (und damit impliziert: andere als weniger gefährlich), im Unterschied dazu, einfach alle Situationen gleichsam als hochgefährlich auszugeben?
 
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