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fafner

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  • #5.343
Ich wette, dass Merkel gar nicht schnell genug den Weg einer gemeinsamen europäischen Verschuldung gehen konnte. Auch andere Regierungen waeren ohne diese Situation wegen der ganzen Billiarden politisch gekreuzigt worden.
Bisher sieht's doch gar nicht danach aus, daß die das überhaupt hinbekommen... :rolleyes:
Mit diesem Budget kann man nun jedes Popelprojekt finanzieren und/oder vergangene politische Fehlentscheidungen (durch Gegenfinanzierung) abfedern.
Länder wie Spanien oder Italien sind verwaltungsmäßig überhaupt nicht mehr in der Lage, diese Summen abzurufen. Die sind unrettbar.
Können wir.

Völlig normale Entwicklung, wie jedes Jahr. Und die CH gilt als eines der "besonders betroffenen Länder".
 

Erin

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  • #5.346
Besonders betroffene Länder, habe ich hier in der CH nie gelesen. Dann wohl eher Italien, Spanien, Indien; Brasilien etc.
 

Erin

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  • #5.347
hier noch ein Auszug zur Sterblichkeit in 170 Gemeinden in Italien:

Italienische Studie belegt: Zahl der Coronavirus-Toten vermutlich noch viel höher als bisher bekannt | Luzerner Zeitung
In den Vergleichsjahren (2015 bis 2019) seien jeweils zwischen dem 1. März und den 4. April um die 4000 Menschen pro Woche verstorben. Kumuliert habe es jeweils um die 20'200 Todesfälle in diesem Zeitraum gegeben.

Im Jahr 2020 lag die Sterblichkeit in den gleichen Gemeinden und im gleichen Zeitraum bei teilweise bis zu 10'000 Menschen – pro Woche. Total sei es zu 41'329 Todesfällen gekommen. Dies ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu den Vorjahren.
 

Luzi100

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  • #5.348
Zudem widerspricht halt der Hysteriemodus von Politik und TV-Virologen ganz einfach ihrer persönlichen Erfahrung. Bei wem liegen denn schon "Coronatote" vor dem Haus rum? Nicht in den USA, nicht in Madrid, nicht in Paris, noch nicht mal in Berlin.
Und das scheint mir genau das Problem zu sein.
Nicht nur, dass die Schutzmaßnahmen eben zu dem bekannten Effekt führen, dass es heißt: war / ist doch gar nicht so schlimm!
Die Sterblichkeit ist bei Corona eben nicht sehr hoch (im Schnitt). Im Vergleich zur Influenza zwar etwa 10-fach, was aber immer noch nur um die 1-2% (? so etwa?) der Infizierten betrifft.
Das scheint wenig, nur ist dies erstens sehr ungleich verteilt (nach Alter und Vorerkrankung der Infizierten); noch wichtiger scheint mir (so wie ich es verstanden habe) aber die besonders hohe Ansteckungsgefahr und damit enorm schnelle Verbreitung des Virus zu sein?
Wenn man das unkontrolliert laufen lässt sterben halt in kurzer Zeit sehr viele Alte und Kranke und auch solche, die halt einfach Pech hatten. Viele Menschen eben, die noch sehr viel Lebenszeit gehabt hätten.
In den USA 124.000 derzeit.
Die fallen leider nicht auf, weil kein Flugzeug in ein Hochhaus geflogen ist (2000? Tote? Deshalb starben nochmal wie viele in einem Krieg danach?).
Es ist ein unsichtbares Sterben.
Wie halt mit der Klimakatastrophe auch.
Keine Bilder ist in unserer Zeit leider tödlich.
 
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fafner

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  • #5.349
Dies ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu den Vorjahren.
Aber eben nur für einen sehr kurzen Zeitraum im Frühjahr. Und es ist auch keine "Verdoppelung zu den Vorjahren", sondern allenfalls zu 2019, weil da die Grippewelle ungewöhnlich harmlos verlief.
Schau Dir die Entwicklung über mehrere Jahre an:

Die diesjährige Grippewelle ist geringfügig heftiger ausgefallen als z.B. 2017. Und seit dem Peak im Frühjahr wird ausgesprochen wenig gestorben. Kein Grund zur Panik also. Warum braucht es dieses Jahr den Maskenball sowie Reise- und Ausgehverbote, aber in den Vorjahren nicht? Das Theater ist nicht überzeugend.
 
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Luzi100

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  • #5.351
Die diesjährige Grippewelle ist geringfügig heftiger ausgefallen als z.B. 2017. Und seit dem Peak im Frühjahr wird ausgesprochen wenig gestorben. Kein Grund zur Panik also. Warum braucht es dieses Jahr den Maskenball sowie Reise- und Ausgehverbote, aber in den Vorjahren nicht?

Einfach mal "Übersterblichkeit" googeln. Hier z.B. n-TV:
"Laut einer Auswertung der "New York Times" hat es in 17 Ländern und Regionen seit Beginn der Corona-Pandemie mindestens 63.000 Todesfälle mehr gegeben als beim Vergleich mit den Vorjahren zu erwarten gewesen wären. "
Wie kann man als Naturwissenschaftler die Zahlen leugnen?
Man kann ja mit den Maßnahmen hadern und anderer Ansicht sein.
Man kann sogar lieber die Alten und Kranken opfern wollen.
Aber warum die Tatsachen anzweifeln?
Vor allem wie?
Eigene Statistiken erheben oder auswerten? (Wegen Mainstreammedien und so...)
Oder Youtube Videos glaaaauuuben?
 
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Erin

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  • #5.352
Panik sehe ich keine; höchstens Vorsicht. Und was beeinträchtigt dich die Maske, die du täglich mal kurz zum Einkaufen anziehst? Aerzte, Pflegepersonal etc. tragen die seit Jahren täglich 8 Stunden und sind alle noch nicht an Sauerstoffmangel gestorben.
 

Erin

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  • #5.353
Wenn man das unkontrolliert laufen lässt sterben halt in kurzer Zeit sehr viele Alte und Kranke und auch solche, die halt einfach Pech hatten.
Es gibt eben Menschen, denen es egal ist, wenn die "paar" Alten sterben. Das noch andere dabei sind, wie z.B. der 31-jährige Mann ohne Vorerkrankung, der mit Corona eine Thrombose machte, danach eine Oberschenkelamputation hatte, stört ja nicht weiter. "ironie-modus-aus".
 
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Deleted member 23428

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  • #5.354
Bau dir doch einfach nen Bunker und verschanze dich da mit all deinem Geld, deinem Besserwissen und halte die Menschheit mit klugen .. also menschenverachtenden Ratschlägen auf dem Laufenden.
Achso, das tust du schon?
na dann... weitermachen!

Was stört dich denn so dran? Selbst der Drosten hat sich jetzt ne eigene Sterblichkeitsrate ausgedacht.
und @fafner zitiert offizielle Statistiken, nur weil ihrs nicht schafft ihn zu widerlegen, müsst ihr doch nicht persönlich und unsachlich werden.
 
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Deleted member 23428

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  • #5.355
Es gibt eben Menschen, denen es egal ist, wenn die "paar" Alten sterben. Das noch andere dabei sind, wie z.B. der 31-jährige Mann ohne Vorerkrankung, der mit Corona eine Thrombose machte, danach eine Oberschenkelamputation hatte, stört ja nicht weiter. "ironie-modus-aus".

Jedes Jahr sterben in der Schweiz etwa 60‘000 Personen; 9‘500 von ihnen wegen dem Rauchen. Das sind pro Tag etwa 25 Tote.

 
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syntagma

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  • #5.356
Und seit dem Peak im Frühjahr wird ausgesprochen wenig gestorben. ... Warum braucht es dieses Jahr den Maskenball sowie Reise- und Ausgehverbote, ...
Tja, was brauchts denn Ursachen, wenn wir doch schon die Wirkung haben!

Daß die Entwicklungen nach dem Peak nichts aber auch gar nichts mit den getroffenen Maßnahmen zu tun haben, das scheint so selbstevident zu sein, daß eine Widerlegung völlig obsolet ist. :)
 

Erin

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  • #5.357
Was soll der Vergleich mit Rauchen zu Covid? Da kannst du gleich alle Vergleich dazu nehmen:

- Covid-Tote und Krebstote
- Covid Tote und Herzinfarkttote

etc. etc.
 

fafner

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  • #5.359
Wenn man das unkontrolliert laufen lässt sterben halt in kurzer Zeit sehr viele Alte und Kranke und auch solche, die halt einfach Pech hatten. Viele Menschen eben, die noch sehr viel Lebenszeit gehabt hätten.
Eben nicht "sehr viel". Es trifft - wie auch schon in den Vorjahren mit den saisonüblichen Viren - diejenigen mit schlechter Immunkompetenz. In dieser Kondition hat man leider keine große Lebenserwartung. Das kann man bedauern, aber ändern kann es derzeit niemand.
Die Überlebenswahrscheinlichkeit ist doch generell gar nicht so schlecht. Schau mal z.B. der Trump. Also: keine Angst.
Menschenverachtend ist vor allem die soziale Distanzierung, besonders für die Alten und auch Kinder / Jugendliche.
... nur weil ihrs nicht schafft ihn zu widerlegen, müsst ihr doch nicht persönlich und unsachlich werden.
Ja eben doch. Sonst bleibt ja nix. 💁‍♂️
- Covid-Tote und Krebstote
- Covid Tote und Herzinfarkttote
Gute Beispiele. Gegen Krebs und Herz-/Kreislaufgeschichten ist C19 ja völlig unbedeutend.
 
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JoeKnows

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  • #5.360
Italienische Studie belegt: Zahl der Coronavirus-Toten vermutlich noch viel höher als bisher bekannt
Moment mal! Hab da gerade ein Deja-Vu ...
Irgendwann wird man uns eine Statistik mit der sogenannten Übersterblichkeit, also der Abweichung vom langjährigen Durchschnitt der Todesfälle, präsentieren. Unklar bleibt dann nur, wieviele Menschen davon tatsächlich an Corona gestorben sind, und wieviele wegen Corona.
Das ist jetzt fast 6 Monate her. Da es damals im sozialen Leben und vor allem im Gesundheitssystem zu Einschränkungen gekommen ist, die vorher nahezu undenkbar erschienen, ist es doch reine Spekulation, die Übersterblichkeit ganz allein auf das Virus zurückzuführen.
 
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Deleted member 23428

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  • #5.362
Was soll der Vergleich mit Rauchen zu Covid? Da kannst du gleich alle Vergleich dazu nehmen:

- Covid-Tote und Krebstote
- Covid Tote und Herzinfarkttote

etc. etc.

Klar könnte man das, alles viel mehr Tote als wegen Corona...
Ich will den Virus nicht leugnen und fand/finde viele Maßnahmen auch ok. Nur sollte man nicht vergessen, es ist nicht die Pest oder Lepra etc.
 

Luzi100

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  • #5.363
Na prima, trotzdem danke für die ungefragte "Rettung der Welt".
Ich tue mein Bestes! :)
Ich bin hier in diesem Strang tatsächlich nur im Namen des Herrn wieder aktiv! (Also Blues Brothers und so...)
Aha. Schön, dass du die Artikel aus der SZ für dich als belastbar, verlässlich und auf wissenschaftlichen Quellen basierend eingestuft hast. Das mögen andere Menschen vielleicht anders sehen.
Naja, kann sein. Aber sehr viele (auch Journalisten und sogenannte Fachleute) sehen dies halt so. Gibt halt eine Form der Glaubwürdigkeit von Quellen, die einer gewissen Übereinkunft folgt. Und Regeln.
Die der wissenschaftlichen Quellen hat @IPv6 glaube ich mal ganz schön im Zusammenhang mit "Coronaleugner-Wissenschaftlern" verlinkt; die von Journalistischen Medien folgt ähnlichen Regeln... denke ich.
Müsste ich mal nachlesen.

Und die Meinung eines anderen Foristen, der seinerseits genügend Artikel aus anderen Zeitungen/Medien zitiert, die ebenfalls den Anspruch erheben, wissenschaftlich fundiert zu sein, als "Dummfug" darzustellen, hat schon etwas unfreiwillig Komisches an sich.
Naja, ich kann auch aus "dem Internet" als Quelle / Medium zitieren. Ist halt oft Dummfug, was das geschrieben steht?
 

syntagma

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  • #5.365
Moment mal! Hab da gerade ein Deja-Vu ...

Das ist jetzt fast 6 Monate her. Da es damals im sozialen Leben und vor allem im Gesundheitssystem zu Einschränkungen gekommen ist, die vorher nahezu undenkbar erschienen, ist es doch reine Spekulation, die Übersterblichkeit ganz allein auf das Virus zurückzuführen.

"Keine totale Information" ist nicht gleich "alles reine Spekulation".
 
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Luzi100

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  • #5.367
Was stört dich denn so dran? Selbst der Drosten hat sich jetzt ne eigene Sterblichkeitsrate ausgedacht.
und @fafner zitiert offizielle Statistiken, nur weil ihrs nicht schafft ihn zu widerlegen, müsst ihr doch nicht persönlich und unsachlich werden.
Da ging es mir nicht um Fakten, sondern um die meiner Lesart nach unmenschliche Grundeinstellung, die in vielen Beiträgen von @fafner erkennbar ist.
Was meinst du mit "ausgedacht"?
Dass im Fall von so einer Epidemie vieles (politisch) auch falsch läuft ist doch logisch.
Ich sehe aber bisher (bis auf die Informationspolitik der RKI; aber das verbuche ich zum teil unter "politisch") von wissenschaftlicher Seite keine wirkliche Fehlinformation? Selbst in den USA (Fauci)
 
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  • #5.369

syntagma

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  • #5.370
nein, ist es nicht. Wir diskutieren darüber, Panik haben die wenigsten Leute. Aber wenn man sich halt darüber beklagt, dass man mal eine Maske anziehen muss und sich die Hände vermehrt waschen soll, dann ist das jammern auf hohem Niveau.
Da ist ja in umgekehrter Richtung schon viel Panik zu lesen. Alles breche zusammen: Grundrechte, Verfassung, Staat, Wirtschaft usw.

Zumindest finden sich ne Menge solcher Anspielungen nicht nur bei harten Verschwörungstheoretikern, sondern auch den Softies hier.
Die Frage wäre, wieweit sie für wirkliche Ängste stehen und wieweit sie nur vorgeschoben sind, um da auch mal so mitzuspielen und den starken Kerl zu markieren.
 
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