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  • #4.953
Hab ich nirgends gelesen und hat niemand hier behauptet. Nicht mal nahegelegt.
Weshalb legst du Gegenteiliges nahe?
Glaub, Deeskalierung wäre besser.

  • #4.924... impliziert das halt wenn man die aktuelle Diskussion berücksichtigt , auch wie schnell die Andersdenkenden als Covidioten bezeichnet und in die rechte Ecke gedrängt werden. Eigentlich nicht schwer zu durchschauen, auch wenn die üblichen Foristen jetzt wieder denken sie müssten mitmachen ;)
 
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  • #4.954
  • #4.924... impliziert das halt wenn man die aktuelle Diskussion berücksichtigt , auch wie schnell die Andersdenkenden als Covidioten bezeichnet und in die rechte Ecke gedrängt werden. Eigentlich nicht schwer zu durchschauen, auch wenn die üblichen Foristen jetzt wieder denken sie müssten mitmachen ;)
Nein, impliziert es nicht. Klar kann man das im Eifer des Gefechts mißverstehen. Insbesondere wenn man selbst betroffen wäre. Aber eigentlich ists doch recht eindeutig und er hats auch noch mal explizit klargestellt.
In der Sache gings darum, wieweit man Meinungen "respektieren" sollte, die der eigenen widersprechen. Und da wurde aufs "Paradebeispiel" verwiesen. Die Leugnung des Holocausts wurde nicht unterstellt, sondern ganz im Gegenteil funktioniert die Frage nur, wenn davon ausgegangen wird, daß alle Gesprächsbeteiligten ihn nicht leugnen: nur dann ist es sinnvoll zu fragen, wieweit man die Leugnungsmeinung entsprechender Andersdenkender respektieren sollte oder nicht.

Das kann man doch schon zur Kenntnis nehmen und nicht weiter auf einem Mißverständnis rumreiten. Auch wenn du dabei sicherlich edelste Absichten verfolgst.
 
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  • #4.955
Wenn für euch das Leugnen des Holocaust als Paradebeispiel für eine sachliche und wertschätzende DIskussion über Meinungsfreiheit taugt ist das ja ok, aber ich hab da halt eine andere Meinung zu.
Kann man doch akzeptieren ohne mir edelste Absichtend zu unterstellen, was ja wiederum impliziert ich läge falsch.
 
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  • #4.956
Wenn für euch das Leugnen des Holocaust als Paradebeispiel für eine sachliche und wertschätzende DIskussion über Meinungsfreiheit taugt ist das ja ok, aber ich hab da halt eine andere Meinung zu.
Kann man doch akzeptieren ohne mir edelste Absichtend zu unterstellen, was ja wiederum impliziert ich läge falsch.
Ich vermute, daß dieses Beispiel deswegen gewählt wurde, weil da am ehesten mit Einverständnis dafür zu rechnen ist, daß eine solche andere Meinung nicht einfach zu "respektieren" ist.
Fürs Ausloten, wieweit das wohl geht mit der Empfehlung, fremde Meinungen zu respektieren, taugt dieses Beispiel also besser als eines, wo es allzu leicht ist, ne fremde Meinung zu "respektieren".
Deswegen wird es gerne in solchen Diskussionen verwendet.
Extrembeispiele herzunehmen, um die REichweite bestimmter Empfehlungen zu bestimmen, ist übliche und sinnvolle Praxis.

Im Zeitalter der Zunahme zwangsverordneten trigger warnings usw. stößt sie allerdings zunehmend auf Bedenkenträger, ja.
IPv6 hätte, wenn wir auch hier schon so weit sind, in diesem Sinne dann besser zuvor eine trigger Warnung gebracht. Also so etwas wie "Achtung, drastisches Beispiel."
 
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  • #4.957
Der Prof ist in diesem Zusammenhang uninteressant, ich würde allenfalls die von ihm vorgebrachten Punkte checken, wenn ich es für nötig hielte.
haste den Vortrag dir überhaupt angehört u was Arvay in der Schweitzer Ärztezeitung pupliziert hat? Dann könnten wir besser über Inhalte diskutieren u nicht über den Verfasser des Artikels.
Damit wäre Prof.Nellen's diskreditierender Artikel zur Person Arvay's allerdings uninteressant.
 
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  • #4.958
@Freyja ? Sie hat ihre Meinung zu den Corona Themen. Aber nur weil sie eventuell Masken ablehnt, leugnet sie nicht den Holocaust.
Das stimmt nicht. Ich habe mich nicht an Ihrer Meinung zu Corona aufgehängt. Hör auf Bezüge herzustellen, die ich überhaupt nicht betrachtet und / oder gemeint habe. Du verdrehst wieder einmal die Sachen. Auch habe ich @Freyja nicht abgewertet, sondern meinen Eindruck zu Ihrem Verhalten beschrieben; das ist etwas anderes.
 
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  • #4.959
Extrembeispiele herzunehmen, um die REichweite bestimmter Empfehlungen zu bestimmen, ist übliche und sinnvolle Praxis.


Beide gehen in die Richtung der Bezeichnung "Realitätsverweigerung". Insofern, um auf die Frage zurück zu kommen, wie hier Grenzen gesetzt werden, unterliegt die Auffassung welche Bezeichnung und Reaktion taugt wahrscheinlich eher einer Untersuchung zum Thema Meinungsfreiheit. Wie "frei" und ohne Konsequenz dürfen Menschen beschimpft werden? Sind auch andere Ideologen Freiwild für diverse Benennungen?
 
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  • #4.960
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  • #4.963
Auch habe ich @Freyja nicht abgewertet, sondern meinen Eindruck zu Ihrem Verhalten beschrieben; das ist etwas anderes.

Und genau da beginnt das Missverständnis, dass du dich auf mein Verhalten beziehst.

Das war der Kommentar auf den ich geantwortet hatte:

Ich genau gar niemandem. Ich schau halt erst einmal auf die Quelle und versuche heraus zu finden, wie es so um die Qualität (Wahrheitsgehalt, etc.) selbiger steht. Sicher messe ich der Quelle NZZ (als Beispiel) eine höhere Qualität zu als der Bild oder dem Blick oder einem Youtube Video. Generell ist es ja sau schwierig Internetquellen auf Wahrheitsgehalt zu prüfen; bei den Printmedien gibts ja immer noch einen Redaktor oder einen Lektor als Zwischenfilter und denjenigen der den Print bezahlt. Bei Blogs und Videos kostet es halt nichts und jeder kann ungefiltert alles raus hauen was ihm beliebt, als wenn es da eine finanzielle Hürde hat.
das schliesst natürlich nicht aus, dass es auch viele unbekannte qualifizierte Quellen gibt.
Da finde ich den Post


von der Herangehensweise und losgelöst von den Personen schon recht hilfreich.
Wie machst du das denn? Wie findest du raus, wem du mit seiner Aussage Glauben schenken kannst und wem besser nicht?

In Anbetracht dessen, dass du den "Scharlatane_Experten.pdf" - Bericht gepostet hast, und mich gefragt hast: wie finde ich raus, wem man glaubt und wem besser nicht, habe ich das hier geantwortet:

Das kann ich nicht. Aber ich kann eins, nämlich das, was zum wissenschaftlichen Verständnis gehört: verschiedene Meinungen akzeptieren und respektieren. Und ich muss mich nicht entscheiden wofür/dafür oder dagegen, das würde bedeuten, Grenzen zu setzen, die jegliche gedankliche Freiheit einschränken.

Und Leute als Scharlatane, Covidioten, usw. zu bezeichnen, ist eine Folge einer eingeschränkten gedanklichen Freiheit.

Ich lebe doch meinen Alltag nicht ständig im wissenschaftlichen Verständnis, ich habe das Akzeptieren von verschiedenen Meinungen eben in Bezug auf die verschiedenen Experten zugesprochen, ohne, dass einer von beiden als Scharlatan bezeichnet wird.

Und deswegen finde ich deine Erklärung, welchen Eindruck mein Verhalten auf dich macht, überflüssig und unpassend. Und insofern auch das mit der Schwangeren, mit dem Holocaust und ... ich würde ungefiltert Infos aufnehmen, etc. etc. ... nicht ok.

Ich gehe mal davon aus, dass wir uns missverstanden haben.
 
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  • #4.965
Nö, ich habe den Eindruck, dass es um dieses Thema geht.
Vielleicht möchtest du, daß es dahin geht?
Aber es ging um was anderes, das kannst du ja nachlesen: Expertenmeinungen zu Sachthemen, Corona. Und IPv6 Parallelbeispiele auch: zu Sachthemen.

Ist wirklich die Frage, was einen interessiert. Deutlich ist der Zug zu spüren: weg von den Sachthemen und der Metadiskussion zu Meinungsbildung in Sachthemen, hin zu dem Persönlichen und Metadiskussion zum Persönlichwerden.
 
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  • #4.966
Das ist ein anderes Thema. Hier gings um die Frage, wie frei Meinungen zu Sachthemen sind.

Nö, die genannten Beispiel sollten Schnittmengen aufzeigen bzw. darauf hinweisen. Wenn es ein Missverständnis war, war es ein gutes Beispiel für eine "realitätsverweigernde Meinungsfreiheit". Gut ich bin bei der Frage eingestiegen, wie Grenzen gesetzt werden. Und insofern denke ich an begriffliche Abgrenzungen.
 
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  • #4.968
Nö, die genannten Beispiel sollten Schnittmengen aufzeigen bzw. darauf hinweisen. Wenn es ein Missverständnis war, war es ein gutes Beispiel für eine "realitätsverweigernde Meinungsfreiheit". Gut ich bin bei der Frage eingestiegen, wie Grenzen gesetzt werden. Und insofern denke ich an begriffliche Abgrenzungen.
Das Thema der Meinungsbildung zu einem bestimmten Sachthema (etwa Coronogefahr) kann man auf folgende Art persönlich nennen:
Insofern es um persönliche (und nicht kollektive) Meinungsbildung geht.

Damit hört es aber nicht auf, um die Meinungsbildung zu Sachthemen zu gehen. Warum jemand diese und jene Meinung vertritt, ist "persönlich". Das heißt nicht, daß der Gehalt dieser Meinung persönlich wäre, eine Auseinandersetzung zu diesem Thema in irgendeinem ganz schlimmen Sinne "persönlich" sein müßte usw.

Ich fand das ursprüngliche Thema interessant: nämlich wie sich Leute Meinungsbildung zu solchen (strittigen) Themen wie Corona vorstellen. Gerne auch: wie sie sich persönlich Meinungsbildung zu solchen Themen vorstellen.
Vielleicht kriegt man das hin, ohne daß dies ersetzt würde durch "Persönliches" im Sinne des Sichgekränktfühlens und Kränkens.
 
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  • #4.969
Also auch nicht, wenn jemands Meinung ist, ... es hätte keinen Holocaust gegeben?
Meinungen kannst Du sowieso nicht verbieten. Allenfalls die Äußerungen. Der Versuch wird ja schon immer unternommen. Ich halte das für falsch.
Früher traf es eher die Linken; heute, wo die in der Mehrzahl sind, drehen sie den Spieß einfach um. Überzeugend ist das nicht.
 
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  • #4.970
Das Thema der Meinungsbildung zu einem bestimmten Sachthema (etwa Coronogefahr) kann man auf folgende Art persönlich nennen:
Insofern es um persönliche (und nicht kollektive) Meinungsbildung geht.

Damit hört es aber nicht auf, um die Meinungsbildung zu Sachthemen zu gehen. Warum jemand diese und jene Meinung vertritt, ist "persönlich". Das heißt nicht, daß der Gehalt dieser Meinung persönlich wäre, eine Auseinandersetzung zu diesem Thema in irgendeinem ganz schlimmen Sinne "persönlich" sein müßte usw.

Ich fand das ursprüngliche Thema interessant: nämlich wie sich Leute Meinungsbildung zu solchen (strittigen) Themen wie Corona vorstellen. Gerne auch: wie sie sich persönlich Meinungsbildung zu solchen Themen vorstellen.
Vielleicht kriegt man das hin, ohne daß dies ersetzt würde durch "Persönliches" im Sinne des Sichgekränktfühlens und Kränkens.


"Individuelles und kollektives Lernen (1) Ausgangsfragen: Gibt es kollektive Lernprozesse? Wenn ja, lassen sich die Erkenntnisse individueller Lerntheorien auf kollektive (organisationale) Lernprozesse übertragen? Was ist eine Organisation, dass sie lernen kann? Was ist eine Organisation? Was ist eine lernende Organisation? Wenn eine Organisation lernen kann, wie lässt sich erkennen, ob sie etwas gelernt hat? Block 2b-1"

spannend! "...kollektives Lernen erfolgt im ersten Schritt in Teams, Abteilungen..."
 
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  • #4.971
Meinungen kannst Du sowieso nicht verbieten. Allenfalls die Äußerungen. Der Versuch wird ja schon immer unternommen. Ich halte das für falsch.
Früher traf es eher die Linken; heute, wo die in der Mehrzahl sind, drehen sie den Spieß einfach um. Überzeugend ist das nicht.

Meinung ist meist nach dem persönlichen Geschmack, persönlichen Erleben usw, oft oberflächlich an einer Gruppe orientiert (erleichtert die Komplexität der Informationen enorm) . .. Meinungsbildung ist ein Lern- Entwicklungsprozess, die Freiheit wird mit Meinung ergänzt wenn unterschiedliche Gruppen einen Dominanzkonflikt austragen

jede Ausbildung ist eine Lernorganisation und insofern ideologisch, einer oder mehreren Ideen folgend
 
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  • #4.972
ein anderes Beispiel: in A sind viele Politiker der Meinung die Pflege alter Menschen könnte problemlos von Arbeitslosen übernommen werden

o_O
 
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  • #4.973
Meinungen kannst Du sowieso nicht verbieten. Allenfalls die Äußerungen. Der Versuch wird ja schon immer unternommen. Ich halte das für falsch.
Wenn enge Meinungskorridore beklagt werden, gehts meist nicht um die Verbotsfrage. Hier schon gar nicht. Regulierung findet ja vielfältig statt. Etwa dadurch, daß man bestimmte Meinungen nicht "respektiert". Also ihre Äußerungen erlaubt, aber eben auf eine bestimmte Weise darauf reagiert. Und da gibts eine interessante Spannweite. Manchmal und in manchen Bereichen findet mans völlig ok, wenn der andere ne andere Meinung hat, kann das gut so belassen. In anderen Fällen bewertet mans stärker, verschärft sich der Ton, qualifiziert den Meinungsinhaber. Sollte man nicht alles über einen Kamm scheren. Wann was mehr oder weniger angemessen ist, könnte ne interessante Diskussion ergeben. Wenn nicht persönliche Befindlichkeiten das zu sehr stören.
 
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  • #4.975
Und warum stören sich hier so viele z.B an @fafners Meinung? Oder SUV Themen?
Kann man doch drüberstehen wenn man anderer Meinung ist.
Immer diese Drüber-Metaphorik. Was stört dich denn so daran, daß sie sich dran stören?
Usw.
Bringt doch wenig, diese Linie.
Und muß doch nicht jeder cool reagieren, wenn ihm ne fremde Meinung halt gegen den Strich geht. Die oftmals ohnehin geäußert werden, um zu provozieren. Da ist doch dann sogar brav, wenn entsprechend reagiert wird. Dann kommen alle auf ihre Kosten. Schließlich auch noch diejenigen, die sich dann am Schluß drüberstellen und sagen, alle sollten doch mal cool sein.

Persönliche Befindlichkeiten können ja mitschwingen. Wie Würze. Aber wenn sie die Diskussion halt ersetzen, dann ists eher reines Essig.
 
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  • #4.976
Warum stören sich viele an Fafners Meinung? Weil seine Meinungsäußerungen fast immer mit der Botschaft verknüpft sind, dass diejenigen, die nicht seiner Meinung sind, Volltrottel sind.
 
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  • #4.978
Warum sollte es mich stören? War eine Frage ohne Wertung. Reines Interesse.
Hätte ich so gelesen, hättest du an die Frage nicht angeschlossen:

Kann man doch drüberstehen wenn man anderer Meinung ist.




Warum stören sich viele an Fafners Meinung? Weil seine Meinungsäußerungen fast immer mit der Botschaft verknüpft sind, dass diejenigen, die nicht seiner Meinung sind, Volltrottel sind.
Ich finde, Fafner und du, ihr beide operiert auf Augenhöhe.
 
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