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  • #2.252
Das tut sie halt auf Grund unvollständiger Kenntnisse über die Infektion und weil sie sich nur an Virologen und Epidemiologen orientiert. Es gibt durchaus Hinweise, daß die Anzahl von Infizierten bereits sehr viel höher ist als bekannt (z.B. der nachweislich hohe Anteil an Symptomlosen).
Und? Was ändert das, außer einer Prozentzahl? Um die Kranken mit Symptomatik muss sich dennoch gekümmert werden.
Und hast Du eine Idee, wer diese absurde Schuldenexplosion bezahlen soll? Es drohen Erhöhungen der Steuern und Sozialabgaben in ungeahnten Höhen. Glaubst Du im Ernst, der Shutdown werde am Ende fast nix kosten?
"Ungeahnte Höhen"? Viel mehr kann die Bundesregierung an diesen Schrauben wohl kaum mehr drehen. Ansonsten muss eben doch eine "Reichensteuer" und die Vermögenssteuer wieder eingeführt werden.
Ebenso eine Steuer auf Geschäfte der Banken etc. Im Übrigen ist "Schuldenmachen" doch ohnehin im Trend. Vielleicht muss sich Deutschland da einfach "anschließen". Ist doch eh egal, denn Italien und Spanien werden ohnehin annähernd bankrott sein.
Und für was am Ende? "Es wurden Leben gerettet", wird es vermutlich heißen. Aber wieviele denn? Und wieviel Existenzen wurden darüber ihrer Würde beraubt, weil sie durch den Shutdown ihr eigenverantwortliches Einkommen und einen Teil ihrer Freiheit verloren?
Du schreibst, der Staat sollte abwägen welches Leben noch als "erhaltenswert" erachtet werden kann. Natürliche Selektion: die Alten und Schwachen sterben. So könnte man das auch auf die Wirtschaft übertragen. Schwächere und ohnehin kurz vor der Insolvenz stehende Unternehmen "sterben" - "marktbereinigende Mechanismen".
 
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  • #2.255
Und vergiss nicht: Politiker sind gewählt -- wenn Du's besser kannst, stell' Dich zur Wahl
Schöner Ratschlag. Leider neigen Menschen mit Verständnis für komplizierte Gemengelagen nicht dazu, sich politisch zu betätigen: Sie kommen nicht an, denn sie können nicht ausreichend simplifizieren. Und nicht genug schwindeln. Sie würden tun, was getan werden muss. Gewählte Politiker würden das auch tun, hat Juncker mal verkündet, wenn sie nur wüssten, was sie dann tun sollten, um wiedergewählt zu werden.
 
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  • #2.257
Als Mediziner freut man sich ja immer über Laien, die mit medizinischer Halbbildung schlauer sind als alle anderen. o_O
Wundert Dich das? Die Welt ist voller Mediziner aller Fachrichtungen, aber Ärzte gehen jetzt auch alle auf die siebzig zu und werden bald aussterben. Wenn mir ein Mediziner was erklären will und mir mein Latein sagt, dass das so nicht richtig sein kann, bin ich schon bedient. Wenn mir der eine Herzfuzzi heute einen lebensbedrohlichen Klappenfehler attestiert und sich der andere eine Woche später an meinem durchtrainierten Sportlerherz erfreut, mit all die diesen sauteuren Geräten, die bezahlt sein wollen, dann bin ich erst recht bedient. Und mache mir so meine eigenen Gedanken. Finde ich legitim.
Ob der schwedische Ansatz besser ist, wissen wir nicht. Aber die Idee, eine exponentielle Entwicklung in zwei, drei, fünf oder auch fünfzig Wochen ausbremsen zu können, hat schon was Absurdes. Lass die Dunkelziffer der Infizierten beim Zehnfachen liegen. dann haben wir immer noch keine eine Million. Von zweiundachtzig.
 
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  • #2.260
Kontaktverbot + soziale Kontrolle = Denunziantentum

Die Denunzianten hatten aber auch eine lange Durststrecke. Keine Stasi, keine Gestapo, keine Inquisition. Man wundert sich, dass sie nicht ausgestorben sind.
Ja man fragt sich schon wo das alles noch hinführt....ein Kollege aus Kanada hat mir geschrieben, dass bei ihnen eine Busse von 1000 - 6000 Dollar fällig wird, wenn sie in Gruppen von mehr als 2 Personen erwischt werden. Und die Menschen werden aufgefordert, Mitbürger die sich nicht daran halten, zu denunzieren.

Brave new world,,,,
 
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  • #2.263
Zudem gibt es - wie ich ja schon wiederholt geschrieben habe - Mediziner mit jahrzehntelanger Erfahrung mit (Virus-)Pneumonien, welche die Intensivversorgung für nicht angezeigt erachten.

https://www.vpneumo.de/
Und wo genau siehst du deine Aussage in der Quelle (dem Link) begründet?
Ich finde da nur eine Empfehlung zum Vorgehen, wenn eine Virusinfektion (mit raspiratorischen Komplikationen) vorliegt, die nicht intensivmedizinisch betreut werden kann.

Titel:
Empfehlung zur Behandlung respiratorischer Komplikationen bei akuter Virusinfektion außerhalb der Intensivstation
 
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  • #2.265
Ja man fragt sich schon wo das alles noch hinführt....ein Kollege aus Kanada hat mir geschrieben, dass bei ihnen eine Busse von 1000 - 6000 Dollar fällig wird, wenn sie in Gruppen von mehr als 2 Personen erwischt werden. Und die Menschen werden aufgefordert, Mitbürger die sich nicht daran halten, zu denunzieren.

Brave new world,,,,
Was meinst Du mit "Brave new world"?

Ist es die Kontrolle zusammen mit der Busse?
Da stimme ich Dir zu. Ich glaube sogar, dass wir schon laenger massiv kontrolliert werden. Das hat vermutlich sehr subtile Formen...

Oder ist es die 'private Geltendmachung'?
Diese ist mE viel allgemeiner und haeufiger. So ist es viel 'genussvoller', jemanden schlecht zu machen als sich selbst besser. Beim Meinungsaustausch ist das oft zu sehen.