Beiträge
12.119
Likes
6.248
  • #2.221
Dazu muesste man mE die Falldefinition konstant halten. Oder was meinst Du?
Meine Bewertung der ganzen Sache ist seit Wochen relativ konstant und wurde u.a. durch das Statement der Pneumologen bestätigt. Politisch wird halt anders entschieden, in meinen Augen vollkommen kopflos und unüberlegt. Einfach aktionistisch. Die Nebenwirkungen dieser "Medizin" des Shutdowns werden den ohnehin schwachen Nutzen bei weitem übersteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
6.731
Likes
11.120
  • #2.222
Meine Bewertung der ganzen Sache ist seit Wochen relativ konstant und wurde u.a. durch das Statement der Pneumologen bestätigt. Politisch wird halt anders entschieden, in meinen Augen vollkommen kopflos und unüberlegt. Einfach aktionistisch. Die Nebenwirkungen dieser "Medizin" des Shutdowns werden den ohnehin schwachen Nutzen bei weitem übersteigen.
Warum verweigerst du dich der simplen Mathematik? Unsere Infektionszahlen und damit die Zahl derer, die jetzt auf Intensivstationen wären, wäre um ein vielfaches höher, wäre nicht seit zwei Wochen massive Kontaktreduktion und damit einhergehend eine Verlangsamung der Infektionen.
 
Beiträge
3.623
Likes
4.292
  • #2.223
u.a. durch das Statement der Pneumologen bestätigt.
Wie erklärst du dir die mangelde Passung zwischen
1) unverhältnismäßiger Anstieg der Todeszahlen, wenn nicht mehr alle eine Beatmung erhalten, die sie brauchen und intensivmedizinische Kapazitäten überschritten sind
und
2) die die eine Beatmung brauchen, haben eh eine schlechte Prognose und profitieren nicht, so stark wie behauptet, von der Beatmung und Covid-19 Patienten sollten so lange wie nur irgend möglich und vorwiegend nicht-intensivmedizinisch behandelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
12.119
Likes
6.248
  • #2.224
1) unverhältnismäßiger Anstieg der Todeszahlen, wenn nicht mehr alle eine Beatmung erhalten, die sie brauchen und intensivmedizinische Kapazitäten überschritten sind
Durch welche Daten genau ist das abgedeckt?

Im übrigen sagen die Pneumologen ja, beatmen schon, aber richtig. Also NIV mit nur Sauerstoff. Dazu braucht's eben keine intensivmedizinische Versorgung, ergo gäbe es auch keine Überlastung.

Und ja, viele werden es nicht überleben - möglicherweise mehr als in "normalen" Jahren. Die Idee, man könne alle retten, ist vollkommen illusorisch und die Versuche bisher lassen nicht erkennen, daß es auch nur ansatzweise gelingt. Hochbetagte müssen allein und sediert in der Apparatemedizin sterben statt in ihrer gewohnten Umgebung. Ich finde das ganz und gar nicht ethisch sondern sehr tragisch.

Wenn mich das Virus trifft (sofern nicht schon längst geschehen) und ich bekomme eine Pneumonie, dann möchte ich keinesfalls an so ein schreckliches Gerät in so einer Horrorstation im Spital. Das kommt in meine Patientenverfügung rein.

Also derzeit will ich in überhaupt kein Spital, komme da, was wolle, weil diese scheiß Politiker ja jeglichen Besuch verboten haben. Das ist alles zutiefst unmenschlich, was die in ihrer Hilflosigkeit veranstalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
12.119
Likes
6.248
  • #2.225
Warum verweigerst du dich der simplen Mathematik?
Tu ich ja nicht. Ich weiß, wie man sie richtig verwendet.
Unsere Infektionszahlen und damit die Zahl derer, die jetzt auf Intensivstationen wären, wäre um ein vielfaches höher, wäre nicht seit zwei Wochen massive Kontaktreduktion und damit einhergehend eine Verlangsamung der Infektionen.
Wieviele wurde gestestet in D z.B.? Bei 82 Mio Einwohnern? Wer hat Antikörper nach überwundener Infektion? Hm?

Man weiß ja gar nix wirklich, ob mit oder ohne Kontaktsperre. Diese Simulationen werden mit Nichtwissen gefüttert und den wissenschaftlichen Laien wird das dann als "Wissen" dargeboten. Das ist unseriös.

Im übrigen, ich hab es ja oft genug erwähnt, sind Lungenfachärzte, die es ja möglicherweise besser wissen als Pandemiker, nicht überzeugt, daß eine intensivmedizinische Behandlung nötig ist. Im Gegenteil halten sie die massenhafte Intubierung für schädlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
353
Likes
472
  • #2.226
Hochbetagte müssen allein und sediert in der Apparatemedizin sterben statt in ihrer gewohnten Umgebung. Ich finde das ganz und gar nicht ethisch sondern sehr tragisch.
Dafür gibt es doch die Patientenverfügungen, die nun aktuell auch in Pflegezentren und Altersheimen "aufgefrischt" werden, d.h. jeder Bewohner wird gefragt, ob er
a) ins KH mit Sauerstoff (ohne Intensiv)
b) ins KH mit Beatmungsgerät
c) im Pflegeheim bleiben und dort palliativ behandelt werden möchte

Zudem im Pflegeheim die Angehörigen in den letzten Stunden zugelassen sind und die Patienten ihr gewohntes Umfeld haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
11.280
Likes
9.542
  • #2.227
Leute, kauft Haarschneidemaschinen. Das ist der nächste Artikel, der im Internet komplett ausverkauft sein wird........ :eek:
 
Beiträge
11.280
Likes
9.542
  • #2.228
Die Nebenwirkungen dieser "Medizin" des Shutdowns werden den ohnehin schwachen Nutzen bei weitem übersteigen.
Woran machst du denn den "schwachen Nutzen" fest? Vergleichszahlen dürfte es wohl nicht geben, da die Politik stark gegen eben genau diese "schlagartige Durchseuchung" ansteuert. Das Problem bei der Umsetzung deiner Vorstellungen scheint mir nicht der starke Anstieg von Infektionsfällen, sondern vor allem der Zusammenbruch der klinischen Intensivversorgung. Denn diese "Kollateralschäden" werden signifikant steigen.

Ich möchte nicht, dass deutsche Ärzte eine ethische Bewertung über den Erhalt von Menschenleben vornehmen müssen. Ich sehe auch enorme wirtschaftliche, soziale und politische Folgen auf uns zukommen. Nur glaube ich (noch!), dass sich die Wirtschaft in großen Teilen schneller erholen wird, als wir uns das aktuell vorstellen können.
 
Beiträge
11.280
Likes
9.542
  • #2.229
Dafür gibt es doch die Patientenverfügungen, die nun aktuell auch in Pflegezentren und Altersheimen "aufgefrischt" werden, d.h. jeder Bewohner wird gefragt, ob er
a) ins KH mit Sauerstoff (ohne Intensiv)
b) ins KH mit Beatmungsgerät
c) im Pflegeheim bleiben und dort palliativ behandelt werden möchte
Ist das eine bundeseinheitliche Regelung?
 
Beiträge
353
Likes
472
  • #2.231
Nein, aber wird vielerorts gemacht und auch empfohlen bei Menschen, die nicht in einem Pflegeheim sind. Ich habe meine Patientenverfügung schon lange und dementsprechend für die jetzige Corona Krise noch ergänzt. Ein Thema, welches gerne verdrängt wird, aber gerade jetzt der richtige Zeitpunkt. Abgesehen davon ist es bei uns so, dass jeder Bewohner einer Alterseinrichtung eine Patientenverfügung kurz nach dem Eintritt machen "muss".
 
Beiträge
11.280
Likes
9.542
  • #2.232
Nein, aber wird vielerorts gemacht und auch empfohlen bei Menschen, die nicht in einem Pflegeheim sind. Ich habe meine Patientenverfügung schon lange und dementsprechend für die jetzige Corona Krise noch ergänzt.
Ja, als generelles Thema ist mir das bekannt. Ich dachte nur, dass explizit diese detaillierten Fragen bezüglich der Beatmung jetzt einheitlich bei allen Heimbewohnern in Deutschland verbindlich geklärt werden.
 
Beiträge
8.759
Likes
5.911
  • #2.234
Bei manchen Schlagzeilen, weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Saudi-Gelehrter: Ehefrauen dürfen aus Corona-Angst Sex verweigern