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  • #4.292
ja, ich lese div. BeitrÀge der EU Kommission zum angesprochenen Thema

Ich habe ĂŒberhaupt keinen Bedarf mich mit dir darĂŒber zu unterhalten, ich hatte mich mit @creolo zum Thema "ausgetauscht"... er hat meistens Interesse an vielseitiger Information
Dann lies mal weiter. Da fehlen dir aber eindeutig die praktischen Erfahrungen an der Front, denn da sieht es oft anders aus.

Du meinst wirklich, weil du diese Berichte liest, hast du vielfÀltige Informationen? Nee, nicht wirklich, oder? Die von den EU-Kommisionen sind doch mit ihren GehÀltern und dem gehobenen Lebensstil soweit weg von der RealitÀt.

Dann erklĂ€r mal dem Forum, warum dann viele Gelder fĂŒr die Projekte, die sich um dieses Klientel aktiv und toll kĂŒmmert, immer nur befristet werden, ein riesengrosser Aufwand betrieben werden muss, um neue Gelder fĂŒr diese Projekte zu beantragen, die immer nur fĂŒr 1 Jahr bewilligt werden? Komisch, wenn die EU-Kommisionnen solche tollen Berichte schreiben, dann dĂŒrfte es doch kein Problem sein, viel mehr fĂŒr die hungernden Menschen tun zu können.

Geld ist genug da, es wird nur falsch verteilt.
 
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  • #4.293
Dann lies mal weiter. Da fehlen dir aber eindeutig die praktischen Erfahrung an der Front, denn da sieht es oft anders aus.

Du meinst wirklich, weil du diese Berichte liest, hast du vielfÀltige Informationen? Nee, nicht wirklich, oder? Die von den EU-Kommisionen sind doch mit ihren GehÀltern und dem gehobenen Lebensstil soweit weg von der RealitÀt.

Dann erklĂ€r mal dem Forum, warum dann viele Gelder fĂŒr die Projekte, die sich um dieses Klientel aktiv und toll kĂŒmmert, immer nur befristet werden, ein riesengrosser Aufwand betrieben werden muss, um neue Gelder fĂŒr diese Projekte zu beantragen, die immer nur fĂŒr 1 Jahr bewilligt werden? Komisch, wenn die EU-Kommisionnen solche tollen Berichte schreiben, dann dĂŒrfte es doch kein Problem sein, viel mehr fĂŒr die hungernden Menschen tun zu können.

Geld ist genug da, es wird nur falsch verteilt.
da muss ich dich aufklĂ€ren und bleibe bei Sozialkritik (im Unterschied zur Kritik von Beobachtern)......es wird mit den Betroffenen gesprochen ! und diese Erfahrungen und Fakten werden als Wissen aufbereitet und fĂŒr strukturelle Probleme in ein bereits vorhandenes Strukturwissen eingearbeitet

also, direkt von der Front der Betroffenen, als Problem der Betroffenen weiter verarbeitet, um den Grund fĂŒr Probleme erheben und ggf. beheben zu können bzw. als Kritik fĂŒr gesellschaftliche MĂ€ngel zu kommunizieren

umgangssprachlich: das hat mit dem Lebensstandard des Interviewers gar nichts zu tun
 
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  • #4.297

Zitat von www.goethe.de:
Die gefĂŒhlte RealitĂ€t ist ein NĂ€hrboden fĂŒr Verschwörungstheoretiker und fĂŒr RattenfĂ€nger aller Couleur. GefĂŒhle haben es oft leichter als Fakten, weil sie nicht beweispflichtig sind, weil sie Unmittelbarkeit vortĂ€uschen und wahrhaftig erscheinen. Wer gegen eine gefĂŒhlte RealitĂ€t argumentiert, hat es schwer, denn Argumente mĂŒssen begriffen und in Beziehung gesetzt werden, wĂ€hrend Emotionen sofort wirken.

Diese gefĂŒhlte RealitĂ€t beherrscht die Sozialen Netzwerke. Auf Plattformen wie Facebook stellen Einzelne und Gruppen ihre eigenen ErzĂ€hlungen gegen den etablierten Journalismus. GerĂŒchte werden aneinandergereiht, Ressentiments zu Verschwörungstheorien verknĂŒpft, die dort ihre Fans finden: „Endlich sagt einer, was ich fĂŒhle, denke, fĂŒrchte.“ Die Empirie zĂ€hlt in diesen Foren nichts, an ihre Stelle tritt die gefĂŒhlte Wirklichkeit.
....

Zitat von www.goethe.de:
LĂŒgenpresse“ ist auch so ein emotionaler, „postfaktischer“ Begriff, der neben vielem anderen Frust ausdrĂŒckt. Frust darĂŒber, dass die Welt nicht so einfach ist, wie manche sie gerne hĂ€tten.
......

Zitat von www.goethe.de:
Ernstnehmen heißt, klar zu machen, dass wir mit Ängsten leben mĂŒssen, wenn wir uns die Freiheit erhalten wollen. Ernstnehmen heißt, Reflexe nicht einfach zu bedienen, sondern lieber zur Reflexion einzuladen.


MMn zusĂ€tzliche implizite Aussage im Artikel: QuellsensitibiliĂ€t und Quellbeurteilungskompetenz sind sehr wichtige GĂŒter geworden, denn neben dem Emotionsjournalismus besteht der QualitĂ€tsjournalismus weiter, wenn auch zahlenmĂ€ĂŸig unterlegen, mit weiniger fangenden Überschriften und lĂ€ngeren Texten, die auch Zahlen/ Statistiken und Quellangaben enthalten.




In die politische Bedeutung und Instrumentalisierung gefĂŒhlter RealitĂ€t hinein gehend:
 
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  • #4.298
LĂŒgenpresse“ ist auch so ein emotionaler, „postfaktischer“ Begriff, der neben vielem anderen Frust ausdrĂŒckt. Frust darĂŒber, dass die Welt nicht so einfach ist, wie manche sie gerne hĂ€tten."
Liegt doch auch dran, dass die alten Trennungen der journalistischen Darstellungsformen nicht mehr gelebt wird.
Die Online Medien bestehen fast nur noch aus Kommentaren, Meinungen oder Glossen.
Bei den Printmedien Ă€hnlich. Tagesschau guck ich nicht mehr, vermutlich gehts da auch ĂŒberwiegend um Personen.
 
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  • #4.299
Menta arbeitet ja anscheinend in einer Beratungsstelle. Da finde ich ihre EindrĂŒcke schon interessant. Deckt sich sicherlich mit meinen Vorurteilen :)
Ich arbeite seit fast 30 Jahren in dem Bereich, an der Front, da bin ich der Meinung, ein besseres Bild zu haben, als manch statistisch aufgearbeitete Informationen.

Von dem Geld, was es kostet, diese Statistiken zu erstellen, könnte man viel mehr fĂŒr die seelische Armut in Deutschland und der EU, was oft eine finanzielle Armut nach sich zieht, nicht immer!, tun. NĂ€mlich in Bildung von den Eltern zu investieren und nicht nur in die der Kinder.
 
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  • #4.300
Ich arbeite seit fast 30 Jahren in dem Bereich, an der Front, da bin ich der Meinung, ein besseres Bild zu haben, als manch statistisch aufgearbeitete Informationen.
ich auch @Mentalista .. ich arbeite sogar auf allen verschiedenen Ebenen

auf Bildung der Kinder und der Erwachsenen setzten 👍, es handelt sich hier nicht um statistische Aufarbeitung sondern um eine

q u a l i t a t i v e Aufarbeitung!!"!!!!
 
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  • #4.303
willst jetzt alle ! Auswirkungen von Armut bzw. Kinderarmut einzeln auflisten? Na viel Spaß.... Nahrung, Kleidung, Arztbesuche...., die Scham armer Menschen .... soziales Miteinander durch TV, Kino, FreizeitaktivitĂ€ten......

Stunden spÀter...

.........
War jetzt nur ein Symbol đŸ€š.
Mir sind in der Coronazeit schon viele Familien in der Natur aufgefallen, die man da sonst nicht so sieht 😄.
 
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  • #4.304
willst jetzt alle ! Auswirkungen von Armut bzw. Kinderarmut einzeln auflisten? Na viel Spaß.... Nahrung, Kleidung, Arztbesuche...., die Scham armer Menschen .... soziales Miteinander durch TV, Kino, FreizeitaktivitĂ€ten......

Stunden spÀter...

.........
Weisst du, ich habe in den 30 Jahren so viele Frauen kennengelernt, die trotz H4 Gehalt, oder H4 Einkommen, ihr/e Kind/Kinder gut ernĂ€hrt haben, mit normaler Kleidung versorgt haben, alle Freizeitangebote genutzt haben und so clever waren, jegliche Förderungsmöglichkeiten, die es gibt, zu nutzen, um die Freizeit fĂŒr die Kinder abwechslungsreich nutzen zu können.

Wir hatten damals so viele Möglichkeiten, die durch die Schule, durch Kirchengemeinden, andere Vereine, Freizeitaktivieen, die meisten kostenlos angeboten wurden, zu nutzen... wir hatten gar nicht die Zeit dazu.

Wie ich schon mal schrieb, kenne ich aktuell syrische FlĂŒchtlinge, deren Kindern ein super deutsches Abi inzwischen haben und Medizin studieren. Wie haben die das bloss geschafft, in der kurzen Zeit des Aufenthalts in Deutschland?

Ich halte das ganze theoretische Zeug von Studien und Statistiken fĂŒr Geschwafel, weil in der RealitĂ€t was anderes zu sehen ist.

Ja, wir haben Armut in Deutschland, aber die finanzielle Armut ist oft nur das Ergebnis von seelischer und Bildungs-Armut. Wie schon geschrieben, es gibt auch genug Eltern, die gut verdienen und dennoch ihre Kindern seelisch und ernÀhrungsmÀssig hungern lassen, m.E. sogar misshandeln bzw. verwahrlosen.
 
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  • #4.313
je Ă€rmer, desto teurer der Grill? Gibts da auch ne qualitative Studie zu? Dachte bisher nur fĂŒr TV, Handy, Auto und so 😂
billiges Fleisch findest in beiden Gruppen, bei armen Leuten und reichen Leuten

ne, fĂŒr qualitative Studien muss zuerst generelle gesellschaftliche Aspekte festlegen und dann kannst Interviews machen und diese danach auswerten

also weit weg von plumpen Ursache/Wirkung Urteilen, Symbolik und persönlicher WillkĂŒr von Beobachtern
 
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  • #4.314
drĂŒcke ich mich denn zu kompliziert aus?

die qualitativen Studien entstehen durch Lebensweltbetroffene !!!!
Ja, du drĂŒckst dich oft kompliziert aus, daher der viele Gegenwind, der dir hier oft entgegen weht. Noch nicht gemerkt?

Woher willst du wissen, dass diese Studien qualitativ sind? Qualitativ sagt doch nix ĂŒber die Wahrheit aus, m.E.
Was ist ein Lebensweltbetroffener?
Sind nicht alle Menschen, egal ob mit viel Geld, oder wenig Geld, nicht Lebensweltbetroffene?
 
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  • #4.315
Ja, du drĂŒckst dich oft kompliziert aus, daher der viele Gegenwind, der dir hier oft entgegen weht. Noch nicht gemerkt?

Woher willst du wissen, dass diese Studien qualitativ sind? Qualitativ sagt doch nix ĂŒber die Wahrheit aus, m.E.
Was ist ein Lebensweltbetroffener?
Sind nicht alle Menschen, egal ob mit viel Geld, oder wenig Geld, nicht Lebensweltbetroffene?
 
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  • #4.316
Woher willst du wissen, dass diese Studien qualitativ sind? Qualitativ sagt doch nix ĂŒber die Wahrheit aus, m.E.
Der Begriff "qualitative Studie" (vs. "quantitative Studie") macht keine Aussage ĂŒber die QualitĂ€t und / oder den Wahrheitsgehalt einer Studie.


 
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  • #4.319
Oder ist das nicht die Aufgabe einer Sozialforschung?
Da sehe ich die Volksvertreter in der Verantwortung. Die Wissenschaft hat eine beratende Funktion.

Die Sozialwissenschaft hat z.B. lĂ€ngst aufgezeigt, dass es den Staat billiger kommt, in Bildung zu investieren, statt das Geld spĂ€ter fĂŒr den Strafvollzug aufzuwenden. Motto: 'Was HĂ€nschen nicht lernt...'

Es wird aber trotzdem weiter an der Bildung gespart.
 
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