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KKXGN8CH

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  • #4.201
Zuerst möchte ich mich für die vielen hilfreichen Dating-Tipps der letzten Seiten bedanken. Somit vielen lieben Dank.

Und nun möchte ich mich an der Diskussion beteiligen.

Gerade die neusten Zahlen bestätigen ziemlich eindeutig die These, dass wir es auch in diesem Jahr mit einer Winterepidemie zu tun hatten,

Eben, es wird eine These gestützt und auch wenn dieses ziemlich eindeutig erscheint, kann es doch nicht sicher belegt werden.
Deshalb halte ich eine schrittweise Lockerung für angebracht, damit nicht gleich alles über den Haufen geworfen wird, was durch den Lockdown möglicherweise erreicht worden ist.
Zu belegen, dass er komplett unnötig war, ist im Rückblick schwer möglich, da ja nur dieses eine Szenario durchgespielt wurde.
Jede Entscheidung, die getroffen worden wäre, hätte vielen nicht gepasst und diese vielen hätten sich dann auf den Schlips getreten gefühlt. Gerade deshalb ist ein durchgreifen der Politik in einer unüberschaubaren Situation wie dieser nötig.
Auch in Deutschland es belächelt, bis drastische Folgen in den Nachbarländern aufgetreten sind.
Daher halte ich lieber noch einige Wochen oder Monate 1,50m Abstand, bis sicher gesagt werden kann, das es nicht notwendig ist.
Mein persönliches Bedürfnis nach sozialen Kontakten kann auch gut in einer 10er Gruppe gestillt werden.



PS: Ich schnalle mich nur an, weil es so vorgeschrieben ist und mir es so anerzogen wurde.
 
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  • #4.202
Aber doch nicht etwa nur, weil die Politik Dir das vorschreibt, sondern weil Du für Dich erkannt hast, daß Du ohne Gurt ein unnötiges Risiko eingehst. Der Vergleich hinkt also.

Hab den Gurt noch nie gebraucht, als die Gurtpflicht eingeführt wurde gabs aber wohl ähnliche Proteste wie heute
Ich kanns nicht beurteilen obs gerechtfertigt war/ist.
Unabhängig von dem, was Politik/Medien/Wissenschaft so erzählen.
 
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  • #4.203
Naiv ist es, weil in anderen Bereichen ja auch Maßnahmen abgelehnt werden, die Menschenleben retten würden, mit der Begründung das sei zu teuer, z.B. im Straßenverkehr, im Klimaschutz, bei der Tabakwerbung, in der Entwicklungshilfe und in der Rüstungsindustrie.

Falsch ist es, weil weniger Geld mehr Armut bedeutet. Und mehr Armut bedeutet eine kürzere Lebenserwartung. Man mag sich gar nicht ausmalen, was auf diesem Planeten los wäre, wenn die Corona-Krise "sämtliches Geld der Welt" kosten würde.
Seit wann denkt denn die Politik in derartigen langfristigen Zeitfenstern. Es wird sich auf das fokussiert, was jetzt akut ist, was aktuell kurzfristige Schäden anrichtet und vermeintlich "kurzfristig" korrigiert bwz. behoben werden kann.

Perspektivisch passiert doch schon lange nicht mehr all zu viel, denn die Maßnahmen würden jetzt viel Geld kosten, der Nutzen sich jedoch erst erheblich später ergeben (und sich möglicherweise von anderen "auf die Fahnen geschrieben"). Da die zeitlichen "Machtfenster" der meisten Politiker jedoch stark begrenzt sind, wird in der Regel lediglich bis zum nächsten Wahltermin gedacht - und oftmals auch gehandelt.
 

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  • #4.204
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  • #4.205
Welche genau du meinen?
Hungerleidende gibts auch in der Schweiz. SRF berichtete von "Kilometerlanger Warteschlange" in Zürich...
Ich bitte dich. Du willst nicht im Ernst die Menschen, die in Industrieländern von "den Tafeln" o.ä. abhängig sind, mit den Millionen Hungernden in Afrika & Co. vergleichen, oder?
DAS ist definitiv falsch. In dem Fall hast du die "Bedrohung" bereits an den Händen gehabt. Ich habe niemanden in keinem der Läden gesehen, der Theke, Kartenterminal, Einkaufswagen etc. nach jedem Kunden gereinigt hat. Ich habe auch keinen gesehen, der Kunden zurück gewiesen hat, die sich nicht nicht die Hände desinfiziert haben. Oder das Gemüse, Keine Handschuhe, kein Reinigen des angefassten Gemüses, wenns jemand angefasst aber nicht gekauft hat. So eine kleine, aber ausreichende Überlebenschance auf Oberflächen hat COVID19 ja schon...
Missverständnis. Ich meinte die "Bedrohung durch Hunger" und weit entfernte "Seuchen" (z.B. Malaria, Ebola, Dengue-Fieber u.a.)
 

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  • #4.206
Wo bleibt eigentlich die "2. Welle"? Bleibt sie vielleicht aus? Und wo ist dann die Gefahr hin? Hat sich in Luft aufgelöst? Oder war gar nie eine?
Na ja, es ist wohl zu erwarten, dass die Zahlen möglicherweise aufgrund der Lockerungen (und der häufig damit verbundenen Einstellung einiger Menschen, dass "es vorbei sei") etwas ansteigen werden. Wenn man lange genug an den Zahlen "herumbastelt", könnte man daraus möglicherweise eine 2. Welle "bauen". Es reichen doch schon Meldungen von Gottesdiensten, wo ein Besucher 'zig andere infiziert haben soll. Derartige Cluster werden besonders medial präsentiert, um Angst und Besorgnis hochzuhalten.
 
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  • #4.207
Aber doch nicht etwa nur, weil die Politik Dir das vorschreibt, sondern weil Du für Dich erkannt hast, daß Du ohne Gurt ein unnötiges Risiko eingehst. Der Vergleich hinkt also.
Der Vergleich hinkt auch aus anderen Gründen. Die Folgen eines Nichtanlegens des Gurtes sind nicht ansteckend und auf eine äußerst kleine Personenzahl begrenzt.

Der Staat glaubt dafür sorgen zu müssen, die "unmündigen" und vor allem unwissenden Bürger (Thema: Schafe/Stimmvieh, das zur Wahl geht) vor Menschen zu schützen, die die Schutzmaßnahmen eben nicht mittragen wollen. Das Problem ist nicht der Einzelne, der sich gegen die Maßnahmen entscheidet und dabei möglicherweise eigenen Schaden erleidet, sondern dass er eben Verursacher für das Leid anderer sein kann, deren Folgen dann eben nicht er allein tragen muss, sondern die Allgemeinheit. Durch die zusätzliche Belastung des Gesundheitssystems, durch damit verbundene höhere Kosten etc.

Nun könnte man ja sagen, diejenigen, die Angst vor Ansteckung haben, können ja komplett zuhause bleiben und sich von der Außenwelt abschotten. Würde jedoch bedeuten, dass Menschen eine "Zwangsisolierung" angeraten wird, nur, weil andere Menschen nicht bereit sind, einige Einschränkungen hinzunehmen. Statt vielen alles zu gestatten und andere dafür extrem einzuschränken (weil sie das "Pech" haben, zu einer Risikogruppe zu gehören), hat man sich zu "moderaten Einschränkungen für die Allgemeinheit" entschlossen. Somit kann die Risikogruppe dennoch etwas am öffentlichen Leben teilhaben, und für die anderen sind die zeitlich befristeten Maßnahmen wohl noch "halbwegs verkraftbar". Ist das nicht auch das Prinzip einer "Solidargemeinschaft", auf denen unser Gesellschaftssystem basiert?

Wobei ich dir weiterhin uneingeschränkt Recht gebe, was den Shutdown der Wirtschaft betrifft. Hier hätte man mit erheblich mehr Augenmaß agieren müssen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass allein das Tragen von Mundschutz in gewissen Bereichen, die Abstandsregeln und die traurigerweise erst jetzt in den Köpfen der Menschen angekommene (und hoffentlich auf Ewigkeit verankerte) Notwendigkeit der Handhygiene (nur Waschen, nicht einmal dieses häufige Desinfizieren) zu einem drastischen Rückgang der Neu-Infektionen geführt hätte. Sicherlich nicht ganz so schnell, aber immer noch in einem zeitlichen Maß, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet worden wäre.
 

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  • #4.208
Ich bitte dich. Du willst nicht im Ernst die Menschen, die in Industrieländern von "den Tafeln" o.ä. abhängig sind, mit den Millionen Hungernden in Afrika & Co. vergleichen, oder?
Braucht es eine Mindestzahl? Müssen es erst Millionen sein, das ihnen Aufmerksamkeit gebührt.
Sag' das mal einem, der hier in unserer Wohlstandsgesellschaft hungern muss, der ist sicherlich begeistert.

Missverständnis. Ich meinte die "Bedrohung durch Hunger" und weit entfernte "Seuchen" (z.B. Malaria, Ebola, Dengue-Fieber u.a.)
Ist bereits da: Tigermücke.
 

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  • #4.213
Braucht es eine Mindestzahl? Müssen es erst Millionen sein, das ihnen Aufmerksamkeit gebührt.
Es geht nicht um "Aufmerksamkeit", sondern um eine Art Vergleichbarkeit.
Ich könnte hier auch über diverse "Lappalien" (z.B. Schlaglöcher im Straßenbelag) klagen und in Indien waten sie barfuß durch die Scheiße.
Die Verhältnismäßigkeit sollte bei Vergleichen meiner Meinung nach grundsätzlich gewahrt sein.
 
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  • #4.214
Sicherlich nicht ganz so schnell, aber immer noch in einem zeitlichen Maß, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet worden wäre.

Die Gefahr mag man nun bewerten/einschätzen, wie es einem beliebt:


Zitat: "Während der Corona-Pandemie suchen offenbar deutlich weniger Menschen einen Facharzt auf. Krankheiten würden so verschleppt, Heilungschancen sinken. Dies berichtet der NDR unter Berufung auf eine Umfrage bei Berufsverbänden sowie Kassenärztlichen (KVen) und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen). Spitzenreiter bei den Rückgängen seien die Zahnärzte mit einem Minus von bis zu 80 Prozent. Kardiologen und Onkologen meldeten laut NDR für ihre Patienten, die oftmals einer Risikogruppe angehörten, Rückgänge zwischen 30 und 50 Prozent."

Es kann nicht angehen, dass zu Beginn der Maßnahmen Patienten nach Hause geschickt wurden, auf Deutsch: Behandlungen abgesagt wurden, und eine Angst vermittelt wurde, die solche Auswirkungen trägt, dass "alltägliche" Patienten sich nicht mehr zum Arzt/ins KKH trauen und je nachdem, (drastische) Folgen für deren Gesundheit zu erwarten sind.
 
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  • #4.215
Es kann nicht angehen, dass zu Beginn der Maßnahmen Patienten nach Hause geschickt wurden, auf Deutsch: Behandlungen abgesagt wurden, und eine Angst vermittelt wurde, die solche Auswirkungen trägt, dass "alltägliche" Patienten sich nicht mehr zum Arzt/ins KKH trauen und je nachdem, (drastische) Folgen für deren Gesundheit zu erwarten sind.
Das untermauert ja nur meine These, dass durch einfache Maßnahmen bereits viel hätte erreicht werden können. Die in meinen Augen überzogenen Maßnahmen und die relativ einseitige, negative und aufmerksamkeitsheischende Berichterstattung haben ihren Teil zu der entstandenen und in Großteilen der Bevölkerung immer noch vorhandenen Angst, wenn nicht gar Panik - nicht nur beigetragen - sondern diese sogar mit verursacht.
 
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JoeKnows

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  • #4.216
Ich bin fest davon überzeugt, dass allein das Tragen von Mundschutz in gewissen Bereichen, die Abstandsregeln und die [...] Handhygiene [...] zu einem drastischen Rückgang der Neu-Infektionen geführt hätte.
Das hört sich ja erstmal einfach an, aber gerade die Abstandsregel hat dann ja doch weitgehende Konsequenzen für z.B. Gastronomie, Kinos, Discos, Kirchen, Stadien, ...

Ich denke hingegen, dass sich das Virus dort schnell verbreitet, wo sich mehrere Menschen über einen längeren Zeitraum (eine Stunde oder mehr) gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten. Genau das kennzeichnet die Super-Infektionen beim Karneval in Heinsberg, bei den bayerischen Starkbierfesten und beim Après-Ski in Tirol, sowie jetzt beim Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt, der Restaurant-Eröffnung in Leer und in den Schlachthöfen.

Der Rückgang der Infektionszahlen Mitte März - schon bevor der Lockdown überhaupt wirken konnte - wäre demzufolge auch darauf zurückzuführen, dass die Menschen schon von sich aus auf solche Veranstaltungen verzichtet haben und sich stattdessen - begünstigt durch das gute Wetter und den späteren Sonnenuntergang - verstärkt im Freien aufgehalten haben.

Die Baptisten in Frankfurt beteuern übrigens, dass sie sich an die staatlichen Vorgaben gehalten haben. Die enthalten kein Verbot von gemeinsamem Singen oder eine Maskenpflicht während des Gottesdienst, wenn nur der Abstand eingehalten wird (anders als das z.T. die großen Kirchen beschlossen haben). Es wird spannend zu sehen, was passiert, wenn jetzt Kinos und Theater wieder öffnen dürfen, d.h. ob da die Abstandsregel ausreicht, um Infektionen zu verhindern.
 
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  • #4.217
Ich denke hingegen, dass sich das Virus dort schnell verbreitet, wo sich mehrere Menschen über einen längeren Zeitraum (eine Stunde oder mehr) gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten. Genau das kennzeichnet die Super-Infektionen beim Karneval in Heinsberg, bei den bayerischen Starkbierfesten und beim Après-Ski in Tirol, sowie jetzt beim Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt, der Restaurant-Eröffnung in Leer und in den Schlachthöfen.
Genau daraus resultieren generell auch viele Grippe- und/oder andere Infektionen. Wenn Abstände nicht eingehalten werden können, müssen/sollten eben Masken getragen werden. Ebenso muss man nicht jeden Freund/Bekannten mit Umarmung und Bussi begrüßen. Häufiges Händewaschen (und Finger aus dem Gesicht!) war schon immer ein Tipp der Virulogen in der Grippe-Saison mit der Begründung, dass das schon viel helfen würde.

Und dort wo viele unterschiedliche Menschen arbeiten/zusammenkommen muss eben tatsächlich mehr und häufiger desinfiziert werden.
 

Hoppel

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  • #4.218
Die Baptisten in Frankfurt beteuern übrigens, dass sie sich an die staatlichen Vorgaben gehalten haben. Die enthalten kein Verbot von gemeinsamem Singen oder eine Maskenpflicht während des Gottesdienst, wenn nur der Abstand eingehalten wird (anders als das z.T. die großen Kirchen beschlossen haben). Es wird spannend zu sehen, was passiert, wenn jetzt Kinos und Theater wieder öffnen dürfen, d.h. ob da die Abstandsregel ausreicht, um Infektionen zu verhindern.
Erinnert mich an die Bedienungsanleitung mit dem Hinweis, dass Hunde nicht in der Mikrowelle getrocknet werden dürfen.

Ich halte es für naheliegend, dass man bei Vorgaben den Sinn verstehen sollte und zu entsprechenden Transferleistungen in der Lage sein sollte.

Ich habe ja Verständnis, wenn das mal schief geht, es wird aber absurd, wenn aus grober kognitiver Fahrlässigkeit/Verweigerung ein Anspruch, in diesem Fall Rechtfertigung geltend gemacht wird, weil etwas nicht micromanaged beschrieben wurde.

Und um sonderliche Transferleistungen geht es hier nicht. Sprich, dass das mit Singen.. 🙃.. ungünstiger sein könnte.
 
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fraumoh

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  • #4.219
Ich glaube, singen hinter Maske hätte den Schaden stark begrenzt...und ob bei so einer entrückten Baptistengemeinde ( die ich nur aus NYC kenne und die sich im Gottesdienst schon mehr bewegen u d aufspringen u gerne mal zur Kanzel rennen ) die Abstände eingehalten wurden ...das dürften auch die Gesundheitsbeamten am Main stark bezweifeln...
 
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JoeKnows

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  • #4.220
Ich halte es für naheliegend, dass man bei Vorgaben den Sinn verstehen sollte und zu entsprechenden Transferleistungen in der Lage sein sollte.
Ach! Nachdem wochenlang haargenau vorgeschrieben wurde, was erlaubt ist und was nicht, ist hier plötzlich eine "Transferleistung" gefragt? Und woher genau soll dieser "Transfer" denn kommen? Ich hab noch nicht einmal irgendwo einen allgemeinen Hinweis gelesen, dass der empfohlene Abstand situationsabhängig sei oder dass man bestimmte Dinge auch trotz Abstand unterlassen solle.

Denn das ist ja genau der Punkt, auf den ich hinaus will. Es wird pauschal der Mindestabstand von 1,50 m vorgegeben. Egal was man dabei macht, egal wie lange die Begegnung ist, und vor allem egal ob drinnen oder draußen.
 

Erin

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  • #4.221
Denn das ist ja genau der Punkt, auf den ich hinaus will. Es wird pauschal der Mindestabstand von 1,50 m vorgegeben. Egal was man dabei macht, egal wie lange die Begegnung ist, und vor allem egal ob drinnen oder draußen.
Wenn es für jede Begegnung nochmals spezielle Regelungen gäbe, wären die Leute noch unsicherer und unvorsichtiger als sie jetzt schon sind.
 

Hoppel

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  • #4.222
Kannst dich ja mal überprüfen, was du damit meinst. Ist natürlich ein subjektiver Eindruck, aber ich habe Maßnahmen in Erinnerung behalten, die nur als Empfehlung ausgesprochen wurden und die weitere Vorgehensweise vom Erfolg der Empfehlung abhängig gemacht wurde. Spätestens dann sollte man Transferleistung mit dem zu erreichenden Ziel im Blick als erwünscht erkennen können. Die 1,5 m-Regel ist ein Beispiel das dir gut in die Argumentation passt, du hättest ja auch die Maske drinnen/draußen, sprechend/hustend/singend betrachten können. Hast du aber nicht, denn bei der gibt es Spielraum und dann kannst du nicht sagen Transferleistung wäre nicht erwünscht.

Oft kann man erkennen, dass die Einschränkungen bis hin zur persönlichen Entmündigung empfunden wurden. Ist ja auch eine Transferleistung Regeln in Frage zu stellen oder auch sich einfach mal darüber im Klaren zu werden, dass ich nur noch die Wahl habe - im wahrsten Sinne des Wortes - und Verteter wähle, die das mit der Legislative, Judikative und Exekutive für mich regeln. Das kann natürlich dazu führen mit getroffenen Maßnahmen nicht einverstanden zu sein oder es besser zu wissen. Gibt's hier Einige. Schön, kann man sich aufregen und verschleißen oder mit dem gegebenen Rahmen arrangieren wie wir es idR sonst auch tun. Da geht dann Adaption, bei Corona nicht mehr? Ich denke, doch. :)
 
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JoeKnows

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  • #4.223
Wenn es für jede Begegnung nochmals spezielle Regelungen gäbe, wären die Leute noch unsicherer und unvorsichtiger als sie jetzt schon sind.
Hä? Hast du dir die Verordnungen schon mal angesehen? Da gibt es für jede Art von Begegnung spezielle Regelungen.

Hier in NRW darf man sich z.B. wieder zu zehnt treffen. Man darf auch wieder zu zehnt im Restaurant an einem Tisch sitzen, aber man darf nicht zu zehnt Hochzeit feiern (weil man da ja nicht am Tisch sitzt), auch nicht in einem abgetrennten Saal; aber Parteisitzungen sind da möglich, auch wenn es mehr als 10 Leute sind. Kontaktsport ist nur draußen und zu zehnt erlaubt, außer Tanzunterricht, der ist nur mit paarweisem Kontakt erlaubt. Kontaktfreier Sport ist mit Mindestabstand drinnen und draußen erlaubt, egal wieviele Leute, wobei der Mindestabstand wieder zwischen den 10er-Gruppen gilt, d.h. kontaktfreier Sport ist bei bis zu 10 Leuten drinnen auch ohne Mindestabstand erlaubt (Kontaktsport jedoch nicht). Bei einigen dieser Zusammentreffen ist das Führen einer Kontaktliste vorgeschreiben, bei anderen nicht; wenn man sich einfach nur zu zehnt trifft, werden keine Hygienemaßnahmen (sprich Händewaschen) verlangt, aber wenn man Sport treibt (auch kontaktfrei), dann ist das vorgeschrieben.

Und da willst du weismachen, dass eine differenzierte Abstandsregelung zu kompliziert wäre?
 
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Syni

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  • #4.224
....ist die Verwendung des vorhandenen Hirns leider nicht, da nicht sichergestellt werden kann, dass hinreichend Kapazitäten zur Verarbeitung der Anforderungen vorhanden ist.

Falls es dir hilft: Betrachte es doch vielleicht einfach als Handreichung für Ordnungshüter, um gewisse Kriterien zu haben und keinem allzu zügellosen Willkürvorwurf unterliegen zu müssen und um der unsäglichen Dummheit mancher Leute mit Vorschriften begegnen zu können.
 

Erin

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  • #4.225
Hä? Hast du dir die Verordnungen schon mal angesehen? Da gibt es für jede Art von Begegnung spezielle Regelungen.

Hier in NRW darf man sich z.B. wieder zu zehnt treffen. Man darf auch wieder zu zehnt im Restaurant an einem Tisch sitzen, aber man darf nicht zu zehnt Hochzeit feiern (weil man da ja nicht am Tisch sitzt), auch nicht in einem abgetrennten Saal; aber Parteisitzungen sind da möglich, auch wenn es mehr als 10 Leute sind. Kontaktsport ist nur draußen und zu zehnt erlaubt, außer Tanzunterricht, der ist nur mit paarweisem Kontakt erlaubt. Kontaktfreier Sport ist mit Mindestabstand drinnen und draußen erlaubt, egal wieviele Leute, wobei der Mindestabstand wieder zwischen den 10er-Gruppen gilt, d.h. kontaktfreier Sport ist bei bis zu 10 Leuten drinnen auch ohne Mindestabstand erlaubt (Kontaktsport jedoch nicht). Bei einigen dieser Zusammentreffen ist das Führen einer Kontaktliste vorgeschreiben, bei anderen nicht; wenn man sich einfach nur zu zehnt trifft, werden keine Hygienemaßnahmen (sprich Händewaschen) verlangt, aber wenn man Sport treibt (auch kontaktfrei), dann ist das vorgeschrieben.

Und da willst du weismachen, dass eine differenzierte Abstandsregelung zu kompliziert wäre?
Die deutschen Verordnungen kenne ich nicht. Ich wohne nicht in Deutschland. Hier sehe ich einfach, je mehr Verordnungen umso verwirrten sind die Leute. Sie wissen ja nicht mehr, wo man was darf und unter welchen Bedingungen.

Wir haben hier immer die 2 Meter; überall. Aber es hält sich eh niemand mehr daran und Masken sind nur empfohlen wenn man ÖV fährt oder in ein Geschäft geht, in welchem man den 2 Meter Abstand nicht halten kann.
 

Syni

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  • #4.226
Was ich in der ganzen Sache sehr bemerkenswert finde, ist, wie wenig erträglich und verständlich es für eine ganze Reihe von Leuten zu sein scheint, dass, wenn man nichts weiß, man auf der Grundlage der Wissens über die am nächsten verwandten Gebiete, nach bestem Wissen und Gewissen, eine Vermutung anstellt und diese justiert/ revidiert, wenn neues, spezielleres Wissen verfügbar ist.
 
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Erin

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  • #4.227
Wenn bis heute von einem Teil der Leute nicht verstanden wird, dass man sich nicht abküssen oder die Hand geben soll bei Begrüssung, wie sollen sie all die anderen Verordnungen je verstehen :confused:..
 
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Deleted member 23428

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  • #4.228
Hat sich doch wohl eh erledigt dieses Corona Virus, natürlich Aussterben nach paar Wochen, ist doch immer so bei Viren 😌. Die Billiarden Euro Schulden würde ich bei den Politikern und Wissenschaftler eintreiben und gut ist
 
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  • #4.230
Die Billiarden Euro Schulden würde ich bei den Politikern und Wissenschaftler eintreiben und gut ist

Na du glaubst noch an den Weihnachtsmann ... ;) .... zumindest ist offensichtlich wie kaputt das Gesundheitswesen ist, wie da vor der Krise gespart und gespart und gespart und gespart, wurde, privatisiert wurde, und es wirtschaftlich rentabel sein muss ... ;) ... Ein Schelm wer da Böses denkt, und darüber darf man sich wirklich mal Gedanken machen. Für den Gesundheitsminister ist eben eine Überlastung des wirtschaftlichen Gesundheitssystem ein Schäfchen, welches man hüten muss. Sicher hat diese Krise die Schwachstellen offenbart, nur auf welche Kosten! Und anstatt sich um ein angeschlagenes Gesundheitssystem zu kümmern, überlässt man die Verantwortung einem inzwischen "entmündigten" Bürger, der sich dann in Zukunft über den digitalen Bereich noch gut überwachen lässt. Die Verantwortung für die Gesundheit eines mündigen Bürgers, darf diesem nicht selbst überlassen werden, um Himmels Willen, die muss doch unbedingt dorthin, wo der Profit ... äh Sorry, die Wirtschaftlichkeit auch hin soll. Also Bitte! ... :)
 
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