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  • #4.082
"Das Problem nicht erst seit Donald Trump ist: Die Lauten, Dummen und Aggressiven geben den Ton an. Derzeit, bei sogenannten Corona-Protesten, sind das zum Beispiel Leute, die behaupten, das Virus sei ein Mythos, in Wahrheit steckten wahlweise irgendwelche bösen Staaten, Bill Gates oder die Pharmaindustrie dahinter. Diese Leute prägen das Bild, sie bestimmen die Richtung. Vernünftig vorgetragene, nachvollziehbare Kritik wird überlagert von Verschwörungsmythen und Ideologie. Dutzende hervorragende Journalistinnen und Journalisten sind gezwungen, sich mit diesem Unsinn zu befassen, die kruden Behauptungen zu widerlegen und "Faktenchecks" zu schreiben. Dass sie es tun, ist unerlässlich, denn tun sie es nicht, bleibt der Schrott unerwidert als "legitime Meinung", als akzeptable Äußerung im Raum stehen. Nicht wenige Menschen glauben dann leider, vielleicht sei da sogar etwas dran."
 
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  • #4.083
Dutzende hervorragende Journalistinnen und Journalisten sind gezwungen, sich mit diesem Unsinn zu befassen, die kruden Behauptungen zu widerlegen und "Faktenchecks" zu schreiben.
Wer denn? Plappern doch nur Zeugs nach, ohne zu hinterfragen. Müssen ja abliefern, deshalb sinds fast nur noch Kommentare/Meinungen.


und der schwafelt ja auch nur noch vor sich hin..

klar....
 
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  • #4.084
So eine unerhörte Überraschung, dass in einer Coronaviruspandemie der Wissenschaftler am meisten gehört wird, der seine Laufbahn auf Coronavirenerforschung aufbaute.
Wissenschaftsgebiete sind hoch divers. Z.B. ein HI-Virenforscher weiß über Coronaviren nicht sonderlich viel mehr als du und ich. Daher halte ich es nicht nur für legitim, sondern geboten, dem Wissenschaftler zu seinem Forschungsthema Gehör zu schenken, der auf das aktuell relevante Thema spezialisiert ist.
 
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  • #4.085
Daher halte ich es nicht nur für legitim, sondern geboten, dem Wissenschaftler zu seinem Forschungsthema Gehör zu schenken, der auf das aktuell relevante Thema spezialisiert ist.
Klar, ich bin auch ein Experte, arbeite deshalb gerne im Team mit anderen Experten. Das erwarte ich auch von Drosten&Co.
Wenn er "vermutet", dass die Viren im kühlen Schlachtbetrieben irgendwie ansteckender sind, soll er das untersuchen (lassen). Alles andere ist unprofessionell, genauso wie sein rumgemoser und ablästern.
Er richtet viel Schaden an, den nimmt doch keiner mehr ernst.


“Ich stelle mir da schon immer mehr die Frage, ob diese hohen Übertragungsaktivitäten in Schlachthöfen nicht etwas anzeigen, was wir sonst im Winter auch weitflächig erleben werden, nämlich eben diesen Temperatureffekt.” Sprich: Wenn es kälter wird, werde wahrscheinlich auch das Coronavirus besser übertragen.

Ein Experte weiss Sachen, muss nicht spekulieren. Und wenn ers nicht weiss findet er es raus.
 
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  • #4.086
Klar, ich bin auch ein Experte, arbeite deshalb gerne im Team mit anderen Experten. Das erwarte ich auch von Drosten&Co.
Wenn er "vermutet", dass die Viren im kühlen Schlachtbetrieben irgendwie ansteckender sind, soll er das untersuchen (lassen). Alles andere ist unprofessionell, genauso wie sein rumgemoser und ablästern.
Er richtet viel Schaden an, den nimmt doch keiner mehr ernst.
OK. Ich befürchte, ich verfolge es nicht mehr hinreichend und habe nichts davon mitbekommen, dass er sich zu den Schlachthofangelegenheiten geäußert hat.
 
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  • #4.087
OK. Ich befürchte, ich verfolge es nicht mehr hinreichend und habe nichts davon mitbekommen, dass er sich zu den Schlachthofangelegenheiten geäußert hat.
Hats oben noch rein. Wird halt alles sofort veröffentlich, nicht nur bei ihm.
Er schimpft ja zurecht drüber, ist aber genauso. Unwissenschaftlich, geht nur um Geld. Damit fingen wir hier ja vor Monaten an :)
 
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  • #4.088

oder hier... Spekulationen, Geschwafel.
Er ist doch mit Schuld an der Übersterblichkeit weil mal alles für die "Millionen Coronakranken" reserviert hat.
 
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  • #4.089
Ein Experte weiss Sachen, muss nicht spekulieren.
Ein Experte weiß Sachen, und erzählt ein paar Wochen später nicht das Gegenteil.

Im März hat Drosten noch verkündet, dass die Temperatur-Erhöhung im Frühjahr Corona kaum stoppen würde. Das war auch nicht irgendeine Spekulation, sondern er sagte damals, dass das den R-Wert nur um 0,5 (von 4 auf 3,5) senken würde. Jetzt plötzlich hat eine Temperatur-Verringerung aber viel dramtischere Auswirkungen.

Dieses Cov-Sars-2 ist schon ein ganz fieser Virus: Wenn die Temperatur steigt, schadet ihm das nicht, aber wenn sie wieder sinkt, dann wird alles noch viel schlimmer. Sicherlich wird deshalb auch die zweite Infektionswelle auf jeden Fall schlimmer sein als die erste.
 
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  • #4.093
Ein Experte weiß Sachen, und erzählt ein paar Wochen später nicht das Gegenteil.

Im März hat Drosten noch verkündet, dass die Temperatur-Erhöhung im Frühjahr Corona kaum stoppen würde. Das war auch nicht irgendeine Spekulation, sondern er sagte damals, dass das den R-Wert nur um 0,5 (von 4 auf 3,5) senken würde. Jetzt plötzlich hat eine Temperatur-Verringerung aber viel dramtischere Auswirkungen.

Dieses Cov-Sars-2 ist schon ein ganz fieser Virus: Wenn die Temperatur steigt, schadet ihm das nicht, aber wenn sie wieder sinkt, dann wird alles noch viel schlimmer. Sicherlich wird deshalb auch die zweite Infektionswelle auf jeden Fall schlimmer sein als die erste.
Kann es nicht einfach sein, daß die Umstände im Winter für die Pbertragung eines Virus schlicht besser sind ?

Große Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen, Heizungsluft, schlecht gelüftete Räume, „normale“ Erkältungen, schwitzen und frieren im Wechsel - klingt für mich jedenfalls grundsätzlich „besser“ für die Übertragung eines Virus als der Sommer bei häufigem Lüften, weitgehend gleichen Temperaturen, entsprechender Kleidung und damit eben nicht nach schwitzen und frieren im Wechsel.
 
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  • #4.094
naja, ein Wissenschaftler lebt von der Erneuerung seiner Kenntnisse und ein paar Wochen später, falls es eine Untersuchung gab, können neue Kenntnisse entstanden sein und die gelten dann auch aktuell

ich denke, die Journalisten sollten Wissenschaftler nicht Experten für die Coronakrise benennen, sondern nur für die besagte zugrundeliegende Wissenschaft
aber das betont der Drosten doch eh immer, er ist kein Experte für die insgesamte Krise und die Leute sollen sich die Informationen von unterschiedlichsten Disziplinen zusammenholen ..wenn sie autonomer in der Beurteilung bleiben wollen und nicht nur dem Staat und den Journalisten folgen möchten
 
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  • #4.095

oder hier... Spekulationen, Geschwafel.
Er ist doch mit Schuld an der Übersterblichkeit weil mal alles für die "Millionen Coronakranken" reserviert hat.
er wird s nicht entschieden haben, denn die Logik fehlt dabei ...wenn ich so strenge Maßnahmen setze muss ich nicht gleichzeitig für eine zigfache Möglichkeit für daran Erkrankte sorgen
 
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  • #4.096
@creolo
Ich habe mir die ersten 32 oder 34 seiner Podcasts angehört, in denen er sehr differenziert erklärt hat. Jedoch ist die Differenziertheit auf dem Weg zu den Berichten über seinen Podcast verloren gegangen.
Daher bin ich eher dafür sich die Originalquelle zu Gemüte zu führen, sofern möglich.
 
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  • #4.097
"Dutzende hervorragende Journalistinnen und Journalisten sind gezwungen, sich mit diesem Unsinn zu befassen, die kruden Behauptungen zu widerlegen und "Faktenchecks" zu schreiben. Dass sie es tun, ist unerlässlich, denn tun sie es nicht, bleibt der Schrott unerwidert als "legitime Meinung", als akzeptable Äußerung im Raum stehen."
Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Wie schon Herr Blome begreift auch Herr Kazim von der ZEIT anscheinend nicht, dass Journalisten nicht nur stille Beobachter sind, sondern dass sie auch Akteure sind. Wer sich aufgerufen fühlt, immer nur den lautstarken Spinnern zu widersprechen und dafür in Kauf nimmt, dass über die Stillen mit echten Anliegen nicht mehr berichtet wird, der erzeugt damit genau das Gegenteil des gewünschten: Die lauten Spinner bekommen immer mehr Platz auf der Bühne; und den Stillen bleibt nicht anders übrig als den Spinnern zuzustimmen, damit ihr Anliegen überhaupt Gehör findet.

Mich erinnern unsere Medien in den letzten Wochen häufig an Noam Chomskys "Manufactoring Consent". Chomsky hat in den 80er Jahren ein Modell aufgestellt (und belegt), nach dem die kapitalistischen Massenmedien (in den USA) eine systemstützende Propaganda-Funktion erfüllen, und dass dabei internalisierte Annahmen und Selbstzensur eine Rolle spielen.

Chomsky hat man übrigens auch oft vorgeworfen, er verbreite Verschwörungstheorien.
 
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  • #4.098
Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Wie schon Herr Blome begreift auch Herr Kazim von der ZEIT anscheinend nicht, dass Journalisten nicht nur stille Beobachter sind, sondern dass sie auch Akteure sind. Wer sich aufgerufen fühlt, immer nur den lautstarken Spinnern zu widersprechen und dafür in Kauf nimmt, dass über die Stillen mit echten Anliegen nicht mehr berichtet wird, der erzeugt damit genau das Gegenteil des gewünschten: Die lauten Spinner bekommen immer mehr Platz auf der Bühne; und den Stillen bleibt nicht anders übrig als den Spinnern zuzustimmen, damit ihr Anliegen überhaupt Gehör findet.
Journalisten müssen sich auch nach den Gegebenheiten der zahlenden Zielgruppe richten und sind insofern auch deren Akteure inkl. der politischen Färbung

nur unabhängige Medien berichten im Besten Fall breit gefächert bzw. mit den Hinweisen auf die politischen Hintergründe bzw. Kenntnisse von unterschiedlichster Seiten
 
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  • #4.099
Auch Experten sind lernfähig; viele jedenfalls.
Merkwürdig ist nur, dass diese Lernfähigkeit immer in die Richtung ausfällt, dass das Virus gefählich bleibt: Im Winter erklärt uns dieser Experte, dass wir durch die jahreszeitliche Erwärmung nicht mit einem wesentlichen Rückgang der Epedemie rechnen dürfen. Und im Sommer (also war doch schon Sommer heute, oder? ☀😎) hat er dann dazu gelernt und erklärt uns, dass die Epedemie im kommenden Winter dann wieder viel schlimmer kommen wird.
 
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  • #4.101
ich hab deinem Akteur Argument auch nicht widersprochen

ich seh die Wissenschaftler nicht als die Akteure der Coronakrise, den Logikfehler der Politik möchte man ihnen gerne zuschieben und das funktioniert scheinbar bei einigen Leuten ganz gut
 
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  • #4.102
Zur Abwechslung mal ein Statement von einer Berufsgruppe, die - wie sich herausgestellt hat - so gar nicht system-relevant ist.


"Wenn das so weiter geht, war's das. Tschüss."
 
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  • #4.103
@creolo
Ich habe mir die ersten 32 oder 34 seiner Podcasts angehört, in denen er sehr differenziert erklärt hat. Jedoch ist die Differenziertheit auf dem Weg zu den Berichten über seinen Podcast verloren gegangen.
Daher bin ich eher dafür sich die Originalquelle zu Gemüte zu führen, sofern möglich.
Das kannst aber nicht erwarten, dass das alle machen und das müsste er wissen. Wenn also meine Aussagen oft völlig falsch dargestellt und vereinfacht werden, schau ich warum und ändere das. Ich mach nicht einfach weiter und schimpf.
Die Medien greifen sich 2, 3 Sachen raus die sie verkaufen können.
 
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  • #4.104
Zur Abwechslung mal ein Statement von einer Berufsgruppe, die - wie sich herausgestellt hat - so gar nicht system-relevant ist.


"Wenn das so weiter geht, war's das. Tschüss."
Das typische Statement eines ich bezogenen Künstlers, dessen Geschäftsmodell wegen Corona gescheitert ist. Ich finde es gut, dass er nicht herum jammert und dass er im Gegensatz zu vielen anderen nicht von der Hand in den Mund lebt, sondern vorgesorgt hat.
 
D

Deleted member 7532

  • #4.107
Ich finde es gut, dass er nicht herum jammert und dass er im Gegensatz zu vielen anderen nicht von der Hand in den Mund lebt
Blöd halt, dass in der Kunst- und Kulturbranche sehr viele schlicht nicht in der Lage sind, vorzusorgen, weil es schon im Normalfall immer eng ist. Und deinen geht es jett echt schlecht. Aber ihre Lobby ist deutlich schlechter, als zb die der Tourismusbetriebe.
 
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