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  • #2.042
Vor ein, zwei, drei Jahren waren mehrere Berichte über Journalismus, Printmedien und Faktoren die die Absatzzahlen beeinflussen im Fernsehen. Den Anlass für diese Reihe weiß ich nicht mehr, möglicherweise hatte es was mit der Geschichte des investigativen Journalismus zu tun (Bericht des Spiegel/Stern zur Einsatzfähigkeit der Bundeswehr im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen).
Eine der Kernaussagen war, dass so manche Zeitschrift / Illustrierte Artikel (auch Leitartikel) überhaupt nicht mehr selbst recherchiert, sondern von spezialisierten Agenturen kauft oder erstellen lässt; quasi in Auftrag gibt. Die machen dann auch nichts anderes, als vorhandene Texte zu verknüpfen (Klicki Klicki Bunti). Und es kommt dann auch vor, das irgendwelche Doktoren und Professoren bereit sind Ihren Namen mit Titel unter diesen Artikel setzen zu lassen, natürlich gegen Vergütung.
Die Wahrscheinlichkeit geht gegen 100%, dass Bunte und Co. derartige Artikel einkaufen und die Qualität der Aussagen unbekannt ist.
Dazu kommt:
Was gedruckt wird wird durch Analyse von Klickzahlen etc. festgelegt. Die grossen Zeitungen in der CH haben ganze Teams von Data Scientists, die nur die Aufgabe haben die Seite, Artikel, Recherechen etc. so auszulegen, dass möglichst hohe Klickzahlen erreicht werden..
 
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  • #2.043
Harald Lesch ist Professor für Physik. Welche Ausbildung hast du?
Ich bin Physiker. Aber natürlich nicht im Staatsdienst tätig, sondern in der freien Wirtschaft.
Und ich habe es bereits zu Beginn einmal gesagt: so schnell bringt man "die Wirtschaft" nicht um - ...
Warum nehmen die Staaten dann horrende neue Schulden auf? Die G20 heute haben 5 Billionen Dollar angemeldet. Eine "Generation Thunberg" muß das alles mal erwirtschaften. Das ist die wahre Bedrohung der Zukunft dieser jungen Leute.
Ach ja und @fafner: ich bin ja auch aus ethisch moralischen Aspekten davon überzeugt, dass es richtig ist, Menschenleben zu retten.
Nun ja. Man versucht, Hochbetagte und Schwerstkranke zu retten (wirklich gelingen tut es ja nicht, die meisten sterben trotzdem) und riskiert die Zukunft aller Jüngeren und Gesünderen. Das finde ich zumindest ethisch-moralisch nicht vertretbar.
Ein Test kostet aktuell um 150€. Wenn man 50 Millionen Deutsche testen wollte bräuchte man erstmal so viele Tests, 7,5 Millarden Euro und einige Wochen Zeit.
Es braucht nicht so viele. Eine statistisch repräsentative Stichprobe genügte. Dafür bräuchte man vielleicht 'ne Woche und im Vergleich mit den 700+ Milliarden, welche jetzt für die "Rettung der Wirtschaft" in D aufgeboten werden, einen verschwindend kleinen Bruchteil.
Nein. Genau das können wir uns finanziell überhaupt nicht leisten. Im totalitären China mag das gehen. Zumindest behaupten die das. Aber was da dran ist, weiß man nicht wirklich. Die lügen wie gedruckt.
Es geht nicht um die, die trotz medizinischer Hilfe sterben - genau wie bei Influenza. Es geht um all die, die ohne medizinische Hilfe sterben werden, wenn es keine Kapazität mehr gibt, ihnen medizinisch zu helfen.
Diese Angst vor dem "Zusammenbruch des Gesundheitssystems" kommt ja auch daher, daß die Politik ausschließlich auf die TV-Pandemiker von Charite und RKI mit ihren Modellsimulationen hört.

Wie gesagt, ein Herr Drosten ist sicher ein guter Virologe; aber weiß er auch, was die beste Behandlung ist? Daran kann man ruhig zweifeln.

Der Verband Pneumologischer Kliniken hat schon letze Woche eine Empfehlung herausgegeben: https://www.vpneumo.de/ Kernaussagen:
  • Nichtintensive Behandlung und nichtinvasive Beatmung sind zu bevorzugen
  • Eine Intubierung ist eher schädlich als nützlich, weil die Lunge den erhöhten Druck und Sauerstoffgehalt nicht (mehr) verkraftet
  • Wenn die nichtinvasive Beatmung zu einer Verschlechterung führt, ist die Prognose sowieso schlecht
Die Verlegung auf die IS sollte vom Einzelfall abhängig gemacht werden. Nach der klinischen Erfahrung können viele Patienten außerhalb der IS mit einer NIV behandelt werden. Dies ist die primär zu bevorzugende Beatmungsform bei Viruspneumonien. Nach bisherigen Erfahrungen braucht ein großer Teil der Patienten mit SARS-CoV-2 Pneumonien auch nur vorübergehend eine Atemunterstützung. Die Beatmung dieser Patienten außerhalb der IS schützt wertvolle Ressourcen und hilft somit Sekundärschäden durch Platzmangel für die typischen intensivpflichtigen Patienten zu vermeiden.
 
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  • #2.045
(...)
Es braucht nicht so viele. Eine statistisch repräsentative Stichprobe genügte. Dafür bräuchte man vielleicht 'ne Woche und im Vergleich mit den 700+ Milliarden, welche jetzt für die "Rettung der Wirtschaft" in D aufgeboten werden, einen verschwindend kleinen Bruchteil.
(...)
Dazu muesste man mE die Falldefinition konstant halten. Oder was meinst Du?
Das RKI hat ja dazu am 24. Maerz noch eine Aenderung vorgenommen.
[URL]http://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2020/pressemitteilung.911446.php[/url]
Das koennte den gestrigen Anstieg von +6k in Deutschland erklaeren.
 
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  • #2.046
Mal gucken wie groß das Geschrei ist, wenn alle die Kontoll App nutzen sollen :D. Wobei es schon beeindruckend ist, wie schnell Firmen Produkte marktreif bekommen können.
 
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  • #2.047
Ich hoffe ja, dass auch nach der Geschichte, etwas mehr social distancing beibehalten wird. Das fänd' ich sehr toll. :) Keiner mehr, der einem auf die Pelle rückt.... *träum'
 
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  • #2.049
Ich hoffe ja, dass auch nach der Geschichte, etwas mehr social distancing beibehalten wird. Das fänd' ich sehr toll. :) Keiner mehr, der einem auf die Pelle rückt.... *träum'
Interessant ist, wie die Hollaender mit 1.5m Abstand umgehen. Das ist ja quasi das 10-fache der normalen sozialen Distanz in diesem Land...:rolleyes:
An 1.5m sollen die sich mal gewoehnen. ;)
 
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  • #2.052
n Belgien ist eine Katze positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Es handele sich um einen Einzelfall, der „bei engem Kontakt zwischen dem Tier und einem (infizierten) Menschen“ auftreten kann, sagte ein Behördensprecher am Freitag in Brüssel. Demnach hatten Wissenschaftler der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Lüttich das Haustier eines Corona-Kranken untersucht.
 
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  • #2.053
n Belgien ist eine Katze positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Es handele sich um einen Einzelfall, der „bei engem Kontakt zwischen dem Tier und einem (infizierten) Menschen“ auftreten kann, sagte ein Behördensprecher am Freitag in Brüssel. Demnach hatten Wissenschaftler der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Lüttich das Haustier eines Corona-Kranken untersucht.
:eek: