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  • #1.878
Daran zweifle ich auch überhaupt nicht. Ich bin mir sicher (und erwarte das letztendlich auch), dass alles getan wird, um sich auf eventuell stark ansteigende Infektionsfälle vorzubereiten. Und ich habe allergrößten Respekt und Hochachtung vor dem, was in vielen Kliniken und den anhängenden Bereichen derzeit geleistet wird.
Läuft schon.
Textilhersteller nähen fleißig Schutzkleidung und Atemschutzmasken.
Schnapsbrennereien stellen auf Desinfektionsmittel um.
Autoteilezulieferer wollen Teile für Beatmungsgeräte herstellen.
 

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  • #1.880
"Die Anstalt" kommt heute aus dem Homeoffice.
 
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unser Hausarzt in Hamburg/Uhlenhorst informierte via Internet am 29.01.2020 wie folgt:

"Aufgrund unzähliger Anfragen zum Thema Corona-Virus, erfolgt hiermit unsere Stellungnahme gem. ärztlichen Eides.

Das ärztliche Gewissen zum Schutz der Menschen stellt für uns die höchste Instanz im Ausnahmezustand. Wir setzen schon seit 21.01.2020 unsere Schutzmaßnahmen in der Praxis um.

Die beschwichtigenden Aussagen des "Gesundheitsministeriums" halten wir für fachfern und unangebracht. Die (richtige) Aussage, dass die Grippeviren auch gefährlich seien (ganz abgesehen davon, dass es im Unterschied schon eine Grippeimpfung gibt...), ist jedoch als "Rechtfertigung" so geeignet, als würde der Arzt einen Herzinfarkt nicht vorbeugen, weil der Patient sowieso schon an Krebs leidet. Die somit "hinkende Argumentation" zeugt nicht von Vernunft, sondern ist absolut fragwürdig.

Wir wünschten uns ein Bruchteil mehr von der Energie die für Digitalisierungswut und ein Bruchteil mehr von der Fürsorge die für die Wirtschaft investiert werden, im Sinne der Gesundheit der BürgerInnen investiert.

Das tun viele andere Länder deutlicher. Und sie machen

nicht alles falsch! Britisch-Airways hat z.B. alle Flüge von/nach China gestrichen.

Unsere Philosophie: wir sollten im Ausnahmezustand eher das schlimmste annehmen, damit das Beste passiert! Insbesondere wenn es um die Gesundheit der Menschen geht!

Das höchste Recht und die primäre Aufgabe der Politik in diesem Land ist die physische und psychische Unversehrtheit der BürgerInnen (sic!)."

Was diskutiert dann noch jemand heute nach zwei Monaten? Entweder erreicht man eine ausreichende Durchseuchung oder stellt Fragen ob anstehender Dates? Oder fragt vorher noch nach Tipps für Hamburg???
 
D

Deleted member 24688

  • #1.883
Läuft schon.
Textilhersteller nähen fleißig Schutzkleidung und Atemschutzmasken.
Schnapsbrennereien stellen auf Desinfektionsmittel um.
Autoteilezulieferer wollen Teile für Beatmungsgeräte herstellen.
Ich schließ' ne Wette ab: wenn ich verliere, poste ich ein Lied von Helene Fischer ...

Ich wette: spätestens Ende nächster Woche, werden bereits die ersten Maßnahmen wieder aufgehoben.
 
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https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronavirus-schweden-stockholm-oeffentliches-leben

in Schweden ist der Großteil der infizierten Menschen nicht besonders alt, darum wird der Alltag fortgesetzt ...
Diese Haltung entspricht auch meiner Einschätzung. Man muss natürlich total "eng am Ball bleiben", um sofort intervenieren zu können. Die österliche Skisaison in Schweden wird zeigen, ob und wie stark die Fallzahlen ansteigen werden. Dass dennoch Vorbereitungen hinsichtlich einer möglichen größeren Welle getroffen werden zeigt doch, dass man nicht alles "dem Zufall überlassen will".
 
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  • #1.887
Es stellt sich auch die Frage, in wie weit sich die Beschränkungen auf die Psyche der Menschen auswirken. Eine angeschlagene seelische Verfassung zieht oftmals auch ein schwächeres Immunsystem nach sich. Angst und Sorge sind da häufig kontraproduktiv.

Und diesbezüglich scheint mir der Weg der Schweden gar nicht so verkehrt zu sein.
 
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  • #1.888
Diese Haltung entspricht auch meiner Einschätzung. Man muss natürlich total "eng am Ball bleiben", um sofort intervenieren zu können. Die österliche Skisaison in Schweden wird zeigen, ob und wie stark die Fallzahlen ansteigen werden. Dass dennoch Vorbereitungen hinsichtlich einer möglichen größeren Welle getroffen werden zeigt doch, dass man nicht alles "dem Zufall überlassen will".
es gab so vor einzwei Jahren einen Beitrag über Schweden mit dem Thema: isoliert leben und Einsamkeit, es gibt sehr viele Menschen die alleine sterben und dies erst nach Tagen, durch den Geruch, auffällt
ebenfalls wird in dem Artikel darauf hingewiesen, dass die Ansteckung durch Berührung, z.B. ein Begrüßungskuss, ebenfalls nicht üblich ist, eher auch im freundschaftlichen Umgang das Distanz halten kulturell geprägt wurde
 
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  • #1.889
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronavirus-schweden-stockholm-oeffentliches-leben

in Schweden ist der Großteil der infizierten Menschen nicht besonders alt, darum wird der Alltag fortgesetzt ...
Ein wesentlicher Punkt ist wohl auch dieser Streitpunkt: "Menschen ohne Symptome gelten als nicht ansteckend." Schweden geht anscheinend von dieser Prämisse aus bzw. kommt diese als Annahme noch dazu, finde ich schwierig, wenn im Nachhinein es sich anders herausstellt.
 
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