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Wenn die Gesellschaft ihre wirtschaftliche Grundlage verliert, löst sie sich auf (im totalen Chaos) und die Kranken werden auch nicht mehr versorgt. Man muß sich bald entscheiden, welchen Tod man sterben möchte.
Mir geht es um rationale Handlungsoptionen. Und dann, wie schon geschrieben, um Verantwortungsethik. Also: ist es verantwortbar aus Angst vor Überlastung des Gesundheitssystems eine Überlastung der Wirtschaft / Gesellschaft zu riskieren, welche dann auch #1 zur Folge hat?
Das erzwingen dann einfach die Umstände.
Wenn man in Italien mal von einer Dunkelziffer Faktor 10 ausgeht, dann sind da jetzt erst 1% erreicht...
Die Zeit haben wir nicht. Wir sind lange vorher bankrott (bzw. gestorben durch Faustrecht).
Ich glaub noch nicht mal, daß die was besiegt haben. Ein Neuausbruch kommt m.E. früher als später.
Man kann nicht einen Shutdown verfügen und sich dann wundern, daß die Versorgung nicht klappt.
Ach, das geht noch ganz anders:
Ich hab überhaupt nicht die Zuversicht, daß es nicht so kommt wie in diesen dystopischen Filmen. In Zeiten von Grenzschließungen für Menschen ist man permanent nur einen Augenblick von Grenzschließungen für Waren entfernt. Und seien die Gründe andere als Viren, z.B. "nur", weil der Lieferant es lieber selbst behält. Oder ganz banal, weil die Logistik einen "Shutdown" erleidet.
wir werden alle sterben, aussterben
die menschliche Rasse ist am Ende und den Fledermäusen untertan

künstliche Intelligenz kann nicht mehr mit ethischen Regeln gefüttert werden, alles war umsonst. es geht sich nicht mehr aus.

vielleicht stimmt es ja und die Zeit ist vorbei, für alle :(
es ist vorbei
 
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Der heutige Beitrag von Gertrude Lübbe-Wolff in der FAZ wird von mir sehr zur Lektüre empfohlen. Link für die, die einen Zugang haben.
 
D

Deleted member 23883

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*hab schon*
 
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Der heutige Beitrag von Gertrude Lübbe-Wolff in der FAZ wird von mir sehr zur Lektüre empfohlen. Link für die, die einen Zugang haben.
Meine Rede von Anbeginn hier.
Ausgangssperren sind rechtswidrig..weiter komme ich nicht
Am Schluß:
Die Angewiesenheit auf Fachwissen bedeutet nicht, dass über alle zu treffenden Maßnahmen der medizinische Sachverstand zu befinden hätte. Geboten ist Abwägung zwischen allen konkurrierenden Belangen.

Dazu kann man noch feststellen, daß es ja auch unter dem medizinischen Sachverstand keineswegs "Konsens" (persönliches Unwort für mich) gibt.

Nur mal so: in Italien sterben monatlich 50000 Leute. Jetzt durch Corona 5000. Wobei ja scheinbar jeder Tote, bei dem nur irgendwie C19 festgestellt wird, dazugerechnet wird. Schon allein das ist höchst fragwürdig. Wirklich interessant wäre jetzt, zu wissen, wieviele Todesfälle es innert der letzen vier Wochen insgesamt gab. Waren es 55000, 10% mehr? Oder vielleicht sogar kaum mehr als die "üblichen" 50000? Wäre es nämlich so, dann wäre dieser Shutdown die wirklich ultimative Katastrophe.

Hier gibt's ja Leute, die immer gut mit Links und Zahlen hantieren können. @Syni?

Noch ein nur mal so: in D sterben jedes Jahr 68000 an Atemwegserkrankungen. Also gut 5600 im Monat. Mit vermutlich saisonaler Schwankung (im Winter mehr). "Einfach so", ganz ohne C19.
 
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Meine Rede von Anbeginn hier.
Am Schluß:
Die Angewiesenheit auf Fachwissen bedeutet nicht, dass über alle zu treffenden Maßnahmen der medizinische Sachverstand zu befinden hätte. Geboten ist Abwägung zwischen allen konkurrierenden Belangen.
ja klar
die Abwägung passiert ja schon laufend, es sind nun noch mehr Abwägungskriterien hinzu gekommen
Bei uns wurde zwar das Pandemiegesetz als Basis für aktuelle gesellschaftliche Gebote genommen und wird laufend im Parlament diskutiert und angepasst..der Arbeitsprozess ist auch noch nicht abgeschlossen, kann gar nicht sein.