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  • #1.818
Ja. Es lässt zwar die persönliche Tragik außen vor, aber vieles davon halte ich auch für möglich. Solange es nicht in Teilen der Bevölkerung kippt und negative Stimmung angeheizt wird. Dann haben wir nach der Krise erstmal noch eine Krise.
Aber - Achtung - Fokuslenkung. Ich les lieber noch mal den Text von Matthias Horx ;)
Bisserl gar positiv zeichnet er meines Erachtens.
Aber im Prinzip glaube ich schon auch, dass sich dadurch manches zum Positiven verändert. Und wenn's nur im kleinen persönlichen Bereich ist.
 
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  • #1.819
(...) Ich kann das ganz sicher nicht beurteilen, deshalb trage ich das Maßnahmenpaket wegen gegebener Alternativlosigkeit schon mit, halte Politiker nicht für Deppen, kann aber trotzdem Zweifel haben. Das wird erst in einer nachträglichen Betrachtung interessant
Das wiederum finde ich völlig in Ordnung, ist auch bei mir anders angekommen.

IMVHO wird ohnehin viel zu viel von "Strafen" geredet anstatt davon, die angeordneten Maßnahmen unter Hintanstellung etwaiger Bedenken zunächst einfach mal mit zu tragen. Das befeuert doch den Widerstand nur noch mehr ! :(
 
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  • #1.820
Hab nur ein Schälchen Kekse bekommen für 4 Rollen :(
 
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  • #1.821
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  • #1.823
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  • #1.824
Wenn das mal kein Fehler war : Ersticken ist nicht die angenehmste Art des Ablebens ... !
Ja, das ist keine angenehme Art. Aber wenn man Pech hat, dann überlebt man auch am Beatmungsgerät nicht und der Tod erfolgt auch mit Ersticken, oder aber an Organversagen. Nun.. ich denke, die Palliativmedizin ist soweit, dass man die Panik beim Ersticken soweit unterdrücken kann. Morphium & Co. kriegt man auch wenn man sich gegen das Beatmungsgerät entschieden hat.
 
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  • #1.827
Wenn man die (alle) Kranken versorgen will, führt kein Weg an Beschränkungen vorbei.
Wenn die Gesellschaft ihre wirtschaftliche Grundlage verliert, löst sie sich auf (im totalen Chaos) und die Kranken werden auch nicht mehr versorgt. Man muß sich bald entscheiden, welchen Tod man sterben möchte.
Edit: moralisch/ ethisch. Nicht wirtschaftlich.
Mir geht es um rationale Handlungsoptionen. Und dann, wie schon geschrieben, um Verantwortungsethik. Also: ist es verantwortbar aus Angst vor Überlastung des Gesundheitssystems eine Überlastung der Wirtschaft / Gesellschaft zu riskieren, welche dann auch #1 zur Folge hat?
Man kann kein funktionierendes Gesellschaftsmodell so verändern.
Das erzwingen dann einfach die Umstände.
... dann tritt die möglicherweise angestrebte Immunisierung von ca. 75% der Bevölkerung in wieviel Jahren ein?
Wenn man in Italien mal von einer Dunkelziffer Faktor 10 ausgeht, dann sind da jetzt erst 1% erreicht...
Schätzungen belaufen sich auf ca. 1,5 bis 2 Jahre (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
Die Zeit haben wir nicht. Wir sind lange vorher bankrott (bzw. gestorben durch Faustrecht).
Dass wir es wie die Chinesen "besiegen" können, glaub ich nicht so ganz.
Ich glaub noch nicht mal, daß die was besiegt haben. Ein Neuausbruch kommt m.E. früher als später.
Bei uns fehlts z.B immer noch an Masken im med. Bereichen, Desinfektionsmittel gehen aus, zuwenig Tests. Ich kenn einige, die jetzt täglich in 4,5 Läden gucken obs noch Klopapier gibt. Das ist bei uns seit Wochen nicht /kaum mehr da.
Man kann nicht einen Shutdown verfügen und sich dann wundern, daß die Versorgung nicht klappt.
Ach, das geht noch ganz anders:
- Wir streiten uns um Klopapier und nicht um die letzten vorhandene Nahrungsmittel. Auf unseren Straßen liegen nicht die verhungerten toten Körper von Alten und Kindern, die zu schwach waren, um darum zu kämpfen.
Ich hab überhaupt nicht die Zuversicht, daß es nicht so kommt wie in diesen dystopischen Filmen. In Zeiten von Grenzschließungen für Menschen ist man permanent nur einen Augenblick von Grenzschließungen für Waren entfernt. Und seien die Gründe andere als Viren, z.B. "nur", weil der Lieferant es lieber selbst behält. Oder ganz banal, weil die Logistik einen "Shutdown" erleidet.
 
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  • #1.828
Patientenverfügung habe ich schon. Und "sie" gibt es nicht. Dementsprechend möchte ich schon steuern, wer meinen enormen Nachlass erhalten soll, bevor dieser an den Staat fällt ;)
Weis ja nicht, was deinen enormen Nachlass beinhaltet, aber es gbt genug Möglichkeiten Vorsorge zu treffen, dass dieser Nachlass halt nicht an den Staat fällt, sondern wohltätigen Zwecken zukommt.
 
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  • #1.829
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