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  • #1.771
Hohelied der Digitalisierung hin oder her: was brächte es dir? Die Zahlen bringen doch eh nur eine Scheingenauigkeit, solange nicht alle Verdachtsfälle getestet werden.
Bringt dieses 'höher, schneller, weiter' in der Informationsveröffentlichung tatsächlich mehr eigene Sicherheit?
Nicht einverstanden. Wir kennen die Unsicherheiten, die darauf beruhen, dass die Basis unbekannt ist. Aber man kann Tendenzen erkennen und auch ein wenig extrapolieren. Jeden Tag etwas besser ... Und es geht mir nicht um meine Gesundheit (um die mache ich mir als Fatalist keine Sorgen), sondern ich hab gern eine eigene Meinung dazu, ob die Medizin schlimmer ist als die Krankheit, oder ob die Medizin better schmecken moss, weil sä sonst nechts nötzt.
 
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Deleted member 24688

  • #1.772
Bringt dieses 'höher, schneller, weiter' in der Informationsveröffentlichung tatsächlich mehr eigene Sicherheit?
Wenn ich da von mir ausgehe, denke ich nicht an die eigene Sicherheit. Sollten die Zahlen sich entspannen, fände ich diesen Hoffnungsschimmer einfach insgesamt gut. Wenn Maßnahmen effektiv sind, nützt das doch der Allgemeinheit, und wenn sich dadurch abzeichnen würde .... das am Ende des Tunnels ein Licht zu sehen ist, sind doch diese Maßnahmen deutlich besser anzunehmen, und erträglich und endlich. jm2c ....
 
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Deleted member 23883

  • #1.774
Friedliche unbeschwerten Zeiten waren in der Geschichte der Menschheit nie selbstverständlich, sie waren immer die Ausnahme. Wir sind diesbezüglich nur verwöhnt, wie keine Generation vor uns.

Ich tröste mich in diesen Zeiten oft mit dem Gedanken, wie gut wir es haben im Vergleich zu den Menschen in Kriegszeiten.

- Wir sitzen friedlich zuhause und müssen nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Fliegeralarm in den Keller rennen. Wir müssen keine Angst haben, dass unser Haus am nächsten Tag nicht mehr steht. Keine dauerhafte Todesangst wegen Bomben oder Kugelhagel ausstehen. Unsere Kinder sind sicher.
- Wir streiten uns um Klopapier und nicht um die letzten vorhandene Nahrungsmittel. Auf unseren Straßen liegen nicht die verhungerten toten Körper von Alten und Kindern, die zu schwach waren, um darum zu kämpfen.
- Selbst wenn wir an dem Virus sterben sollten, so ist da medizinische Begleitung, die uns die Schmerzen und das Leiden dabei nimmt. Wir krepieren nicht alleine über Stunden/Tage hinweg, schreiend vor Schmerzen auf einem Schlachtfeld.

Unsere Zeiten sind aktuell unruhig und besorgniserregend. Aber kein Vergleich zu dem, was wir zu anderen Zeiten ertragen mussten und in anderen Teilen der Welt tagtäglich auch aktuell ertragen werden muss.

LG Lou
 
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  • #1.775
Friedliche unbeschwerten Zeiten waren in der Geschichte der Menschheit nie selbstverständlich, sie waren immer die Ausnahme. Wir sind diesbezüglich nur verwöhnt, wie keine Generation vor uns.

Ich tröste mich in diesen Zeiten oft mit dem Gedanken, wie gut wir es haben im Vergleich zu den Menschen in Kriegszeiten.

- Wir sitzen friedlich zuhause und müssen nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Fliegeralarm in den Keller rennen. Wir müssen keine Angst haben, dass unser Haus am nächsten Tag nicht mehr steht. Keine dauerhafte Todesangst wegen Bomben oder Kugelhagel ausstehen. Unsere Kinder sind sicher.
- Wir streiten uns um Klopapier und nicht um die letzten vorhandene Nahrungsmittel. Auf unseren Straßen liegen nicht die verhungerten toten Körper von Alten und Kindern, die zu schwach waren, um darum zu kämpfen.
- Selbst wenn wir an dem Virus sterben sollten, so ist da medizinische Begleitung, die uns die Schmerzen und das Leiden dabei nimmt. Wir krepieren nicht alleine über Stunden/Tage hinweg, schreiend vor Schmerzen auf einem Schlachtfeld.

Unsere Zeiten sind aktuell unruhig und besorgniserregend. Aber kein Vergleich, was wir zu anderen Zeiten ertragen mussten und in anderen Teilen der Welt tagtäglich auch aktuell ertragen werden muss.

LG Lou
du hast Klopapier? :D
wo?
 
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  • #1.779
Die sind doch noch am Montag zurückgerudert, als klar war, dass Wochenende-bedingt ein Haufen Zahlen fehlen.
Wovon soll denn die Abflachung jetzt schon kommen?
Das zeigt sich frühestens in einer Woche, wenn die ergriffenen Maßnahmen Wirkung zeigen. Und dann wird man feststellen, dass man zu wenig getan hat, so wie in vielen anderen Ländern auch.
Dass man viel zu spät reagiert hat, wird sich vorher zeigen.
Nur mal so, frisch aus dem Hausarztalltag:
Meine Hausärztin hatte einen Angina Prectoris Patienten, den sie zur weiteren Abklärung, ggf Präventivmassnahmen, ins Spital überweisen wollte, ging nicht, wollte kein Spital haben. Er dürfe sich nochmal melden, wenn der Herzinfarkt käme o_O. Als ich sie entgeistert anschaute, antwortete sie (sinngemäss): "Die warten auf die Welle"...
Bei allem Verständnis für die einschneidenden Massnahmen, dass ist mir nun auch zu viel der Vorsorge...
 
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  • #1.782
Mir scheint, dass mein vorheriger Punkt noch nicht verstanden wurde (obwohl er bereits eingeräumt wurde): Gesungsberichte (und damit die Größe der immunen Herde) sind aktuell schlicht noch keine berichtenswerten Positivnachrichten.
Bei der derzeitigen Panik und Unruhe empfinde ich jede noch so kleine Positivmeldung erwähnenswert. Immerhin wird ja auch jede kleinere "schlechte" Nachricht auch gerne verbreitet. Bad news verkaufen sich halt weiterhin besser.
 
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  • #1.784
Ich bin vor einer Woche aus der Schweiz zurückgekehrt UND hatte eine heftige Erkältung (aber ohne Fieber und Husten, nur starken Schnupfen und Kopfschmerzen). Ich bekam telefonisch zwar einem Krankenschein für eine Woche, ein Test jedoch wurde abgelehnt.
Hattest du Angst? Oder hat deine Ratio durch das Fehlen des Fiebers/Husten dein Denken in den Griff bekommen?