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  • #3.451
Was soll denn das heißen, amerikanische Verhältnisse? (...)
Nicht die von Dir angesprochenen soziale Komponente, sondern tatsächlich nur die reine Corona-Lage : Mehr Infizierte als Behandlungsmöglichkeiten, mehr und schneller Tote als sie würdevoll "beseitigen" können etc..

All das ist uns (bislang) nicht zuletzt wegen der jetzt so arg gescholtenen "Maßnahmen" erspart geblieben !

Stoppok ! :mad:
 
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  • #3.452
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  • #3.453
Ich möchte Dich (und einige andere) erleben, wenn wir hier "amerikanische Verhältnisse" bekommen hätten !
In den USA sieht es im Vergleich zu Europa deutlich besser aus:
Ich hab hier von Beginn an gesagt, daß nicht das Virus das Problem ist, sondern die Reaktion der Politik.
 
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  • #3.455
Und siehe da, es gibt Bereiche, die überraschende Umsatzsteigerungen gemacht haben (alen vorandie Bauern), oder durch Verlagerungen zumindest Einbrüche in anderen Bereichen auffangen konnten.
Passt nicht ganz, aber ich befürchte, dass es bei einigen Erntehelfern ähnlich zugehen könnte.....
Hart betroffen ist in Ö vor allem natürlich der Tourismus und die gesamte Kulturszene.
 
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  • #3.456
So, Reisen ins Ausland sind wohl mehr oder weniger perdu. Egal, urlauben wir eben im schönen Deutschland. Aber, halt, Moment. Wenn jetzt 'zig Millionen Deutsche nicht mehr in das 17. Bundesland reisen dürfen, wird es ja hier recht voll. :oops:

Vor allem, wenn die Unterkünfte lediglich die Hälfte der üblichen Gästezahlen beherbergen dürfen. Na ja, dann sitzen eben nur noch 4 statt 20 Leute in der Sauna. Und die 25m langen Warteschlangen vor den Eiscafes gehören zum modernen Stadtbild dann eben dazu.

Ich investiere jetzt jedenfalls erst mal in Unternehmen, die diese "Fleischmarken" herstellen, weil ich dort ein enormes Wachstumspotenzial sehe, soll doch die Reihenfolge der sich stauenden und wartenden Menschen kontrolliert und zivilisiert gesichert werden, gell?
 
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Deleted member 24688

  • #3.457
Amerikanische Verhältnisse ???? .... Joe Biden:

"I can’t believe I have to say this, but please don’t drink bleach."
 
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  • #3.458
Ich befürchte, wir werden noch staunen, was der lockdown anrichtet. Wenn ein Millionenheer an Arbeitslosen versorgt werden möchte, wenn Europa zerbricht, weil einige Staaten insolvent werden, wenn die politischen Ränder daraus gestärkt hervorgehen und Russland noch leichteres Spiel hat, Europa zu spalten und zu destabilisieren, dann werden wir uns fragen, ob es das wert war. Zunächst wird die EZB noch mehr Geld in den Markt pumpen, welches nicht refinanzierbar ist. Entweder wird das dann über eine Inflation oder über einen Währungsschnitt gelöst. Dann "Gute Nacht" Wohlstand, "gute Nacht" Altersversorgung.

Aber wir wollen ja kein allgemeines Lebensrisiko mehr auf uns nehmen. Daher recken wir unsere kleinen Ärmchen dem Staat entgegen, dass er uns nur ja von jedwedem noch so unwahrscheinlichen Risiko befreit.
 
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  • #3.459
In den USA sieht es im Vergleich zu Europa deutlich besser aus:
Ich hab hier von Beginn an gesagt, daß nicht das Virus das Problem ist, sondern die Reaktion der Politik.

Dass ein solcher Vergleich zwischen den USA und "Europa" völlig hirnrissig ist, weisst aber auch Du, oder? Zumindest lassen sich keinerlei kausale Zusammenhänge zwischen irgendwelchen Einzel-Maßnahmen oder Kombinationen von Maßnahmen zu Corona-Toten oder sonstigen Kennziffern erklären.
 
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Deleted member 21128

  • #3.460
Normalität? Mit Abstand und Masken? Mit starken Beschränkungen der Reisefreiheit? Mit Verboten der Öffnung von diversen Dienstleistungen? Mit dem Untersagen von Veranstaltungen? Und der Inkaufnahme der massenhaften Insolvenz von Klein- und Mittelstandsbetrieben?

Oder meinst du, dass zukünftig erheblich höhere Letalitätsraten ethisch vertretbar und schlichtweg akzeptiert werden und die Menschen ein anderes Verhältnis zum uns alle früher oder später ereilenden Tod bekommen und diesen wieder mehr als zum Leben dazu gehörig akzeptieren werden?
Keine Ahnung, wahrscheinlich irgendeine Mischung von beidem.
Wer will heute wissen, was nächstes Jahr normal sein wird? Es wird ganz sicher nicht wieder so sein wie vor Corona, davon werden wir ausgehen können.
 
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Deleted member 24688

  • #3.461
Ich hab hier von Beginn an gesagt, daß nicht das Virus das Problem ist, sondern die Reaktion der Politik.

Hab grad die Rede von Spahn gehört ... 150.000 ca waren infiziert gemeldet ... ca 120.000 gelten als gesund überstanden ... 30.000 davon momentan infiziert... Wo sind die Zahlen von den Leuten, die in Krankenhäusern behandelt wurden... die hat er nicht mit geliefert .... die Coronafälle, die ich auf Distanz mitbekommen habe, blieben in Quarantäne zuhause ... hätten nur bei Atemproblemen ins KKH dürfen ... Spahn spricht wiederholt von der wirtschaftlichen Belastung des Gesundheitswesens... deswegen, so sagt er, im Herbst auch die höhere Zahl an Impfungen gegen Influenza... Wirtschaftlichkeit ...
 
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  • #3.462
So, Reisen ins Ausland sind wohl mehr oder weniger perdu.
Vor ein paar Wochen hat Venedig noch über die Touristenströme gejammert, jetzt schicken sie einen verzweifelten Hilferuf, es möge doch wenigstens irgendwer kommen... 🙄
Egal, urlauben wir eben im schönen Deutschland.
Wir wollten Ende Mai nach D. Wenn Ihr nicht bald aufmacht, geben wir die Kohle halt woanders aus. :p
... wenn Europa zerbricht, weil einige Staaten insolvent werden, ...
Italien liegt seit gestern nur noch knapp über Ramsch. Nun gut, war Griechenland auch schon. Oder ist es noch? Egal. Die EZB darf ja jetzt auch Ramsch aufkaufen. Allerdings m.W. insgesamt nur für jedes Land in dem Maße, wie es dem Anteil an der EZB entspricht. Also sie kann nicht beliebig viel Italien kaufen. Und grundsätzlich müssen die Bonds erst über den Markt gehen. Vermutlich ist das der Grund, warum Italien so gerne die Eurobonds hätte. Weil sie nämlich am Markt bald nix mehr plazieren können. Sie basteln in Brüssel ja schon eifrig an Tricks, wie D / Ö / NL & Co. größere Teile der Schuldenflut übernehmen können...
Französiche Banken hatten vor der Krise in Italien schon Kredite über mehr als 500 Mrd. ausstehen. So bei Firmen und Privatleuten. Das alles wird nicht gut ausgehen, fürchte ich. 😥
 
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Deleted member 7532

  • #3.463
Keine Ahnung, wahrscheinlich irgendeine Mischung von beidem.
Wer will heute wissen, was nächstes Jahr normal sein wird? Es wird ganz sicher nicht wieder so sein wie vor Corona, davon werden wir ausgehen können.
Ich denke auch, dass es eine Mischung aus beidem wird. Einerseits "Sicherheitsregeln" (Abstand, Masken, bewussteres Achten und Ernstnehmen von Symptomen) und gleichzeitig das Wissen, dass nicht alle zu schützen sind und es immer wieder Tote deswegen geben wird. Schnelle Testungen, wenn Fälle auftreten und Quarantäneregeln, um kleine Herde abzuschotten und so eine unkontrollierte Ausbreitung zum Flächenbrand zu verhindern.
Parallel dazu intensive Forschung.
 
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Deleted member 21128

  • #3.464
Hab grad die Rede von Spahn gehört ... 150.000 ca waren infiziert gemeldet ... ca 120.000 gelten als gesund überstanden ... 30.000 davon momentan infiziert...
Klingt ja irgendwie plausibel.
Wo sind die Zahlen von den Leuten, die in Krankenhäusern behandelt wurden... die hat er nicht mit geliefert ....
Hätte er das sollen? Warum?
die Coronafälle, die ich auf Distanz mitbekommen habe, blieben in Quarantäne zuhause ... hätten nur bei Atemproblemen ins KKH dürfen
Aha, also eher leichtere Fälle wohl.
Spahn spricht wiederholt von der wirtschaftlichen Belastung des Gesundheitswesens...
Ja, dafür ist er ja als Minister auch zuständig.
deswegen, so sagt er, im Herbst auch die höhere Zahl an Impfungen gegen Influenza...
Ja, genau.
Ja, die spielt auch eine Rolle. Nicht nur für dich.
Was willst du denn eigentlich sagen? Sind die vielen "…" Platzhalter für die Schüler hier, damit in deine Posts noch irgendein Sinn reingedichtet werden kann?
 
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  • #3.465
Ich befürchte, wir werden noch staunen, was der lockdown anrichtet. Wenn ein Millionenheer an Arbeitslosen versorgt werden möchte, wenn Europa zerbricht, weil einige Staaten insolvent werden, wenn die politischen Ränder daraus gestärkt hervorgehen und Russland noch leichteres Spiel hat, Europa zu spalten und zu destabilisieren, dann werden wir uns fragen, ob es das wert war.

Sagen wir mal so, wenn ein Land wie Ungarn, das die EU mittlerweile ausschließlich als Dukatenesel betrachtet, aus der EU fliegt, würde ich nicht in Tränen ausbrechen. Und die Russen haben mit Corona und niedrigem Ölpreis im Moment massive Probleme im eigenen Land, auf die sie sich fokussieren sollten.
 
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Ich möchte Dich (und einige andere) erleben, wenn wir hier "amerikanische Verhältnisse" bekommen hätten !
Wohl eher ausgeschlossen, zumindest so lange, wie hiesige Gesundheitsallgemeinzustand sich nicht dem da drüben stark annähert.
Und die hiesigen Massnahmen erscheinen ja schon etwas fragwürdig, wenn man die schwedischen Verhältnisse betrachtet. Haben nur wenige Massnahmen erlassen und dennoch keine amerikanischen + russischen Verhältnisse zusammen...
 
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  • #3.469
Italien liegt seit gestern nur noch knapp über Ramsch. Nun gut, war Griechenland auch schon. Oder ist es noch? Egal. Die EZB darf ja jetzt auch Ramsch aufkaufen.
Ach was, EZB. Die müssen diesen "Ramsch" nur als tolle "Fonds" an die FED verscherbeln, so a la "Fannie Mae" und "Freddie Mac" - merkt doch erst mal keiner. Erst wenn die Schuldner säumig werden, kommt der ganze Mist an die Öffentlichkeit.
 
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Ich denke auch, dass es eine Mischung aus beidem wird. Einerseits "Sicherheitsregeln" (Abstand, Masken, bewussteres Achten und Ernstnehmen von Symptomen) und gleichzeitig das Wissen, dass nicht alle zu schützen sind und es immer wieder Tote deswegen geben wird.
Diese Sichtweise hätte ich mir nur leider viel früher gewünscht. Ich denke, dass allein durch die Abstandsregeln, die Nies- und Hustetikette, das überaus wichtige Händewaschen - und bei besonders gefährdeten Personen - das Tragen von Schutzmasken auch diese Besserungen erzielt worden wären. Möglicherweise etwas langsamer und etwas später, aber man hätte auf den "Lock-Down" verzichten können.
 
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  • #3.472
Und warum machen wir das nicht jetzt schon so?
Weil die deutschen "Katastrophisierer" aufgrund von nicht sonderlich belastbarem Zahlenmaterial erst mal das schlimmste aller möglichen Szenarien in Aussicht gestellt haben. Und weil die Befürchtungen, einer zweiten, noch weitaus gefährlicheren Welle im Raum standen (und immer noch stehen). Und weil man im weltweiten Wettbewerb "Wer kann Corona am besten" Angst hat, wieder auf einen der vorderen Plätze zu rutschen.
 
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  • #3.473
auch diese Besserungen erzielt worden wären.
Wohl eher nicht, weil bei einer höheren Inzidenz, die Wahrscheinlichkeit ungleich höhere ist, dass jemand in deinem nahen Umfeld infiziert ist und da helfen dir die Regeln im Umgang mit Fremden nicht mehr weiter.
Die Dynamik im exponentiellen Wachstum ist eine, die der menschliche Geist heuristisch kaum, bis gar nicht, erfassen kann.
 
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  • #3.474
Wohl eher nicht, weil bei einer höheren Inzidenz, die Wahrscheinlichkeit ungleich höhere ist, dass jemand in deinem nahen Umfeld infiziert ist und da helfen dir die Regeln im Umgang mit Fremden nicht mehr weiter.
Wahrscheinlich hätte es höhere Infiziertenzahlen gegeben. Dies impliziert jedoch nicht zwingend, dass auch die Letalitätsrate gestiegen wäre, wenn, wie ich geschrieben habe, die strikten, beschränkenden Quarantäneregeln für die Gruppe der älteren und anderer stark Gefährdeter beibehalten würden.
 
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  • #3.475
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  • #3.479
Wohl eher ausgeschlossen, zumindest so lange, wie hiesige Gesundheitsallgemeinzustand sich nicht dem da drüben stark annähert.
Und die hiesigen Massnahmen erscheinen ja schon etwas fragwürdig, wenn man die schwedischen Verhältnisse betrachtet. Haben nur wenige Massnahmen erlassen und dennoch keine amerikanischen + russischen Verhältnisse zusammen...
Wobei die Erklärungen, warum es im Schweden leichter ist schon plausibel klingen: sowieso weniger Nähe, weil größte Dichte Singlehaushalten, ohnehin viel Homeoffice (und die nochmals deutlich gesteigert), größere Neigung Empfehlungen auch zu befolgen und dann wurde erst so nach und nach bekannt, was das für Auswirkungen hatte - war halt für unsere Medien nicht so interessant von wegen schwedischer Sonderweg und so. Interessant fand ich zb die Meldung, dass der Verkehr zu Ostern aus Stockholm raus heuer 10% des sonst üblichen ausmachte oder dass Geschäfte schließen, weil die Kunden ausblieben.
 
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Deleted member 7532

  • #3.480
Wahrscheinlich hätte es höhere Infiziertenzahlen gegeben. Dies impliziert jedoch nicht zwingend, dass auch die Letalitätsrate gestiegen wäre, wenn, wie ich geschrieben habe, die strikten, beschränkenden Quarantäneregeln für die Gruppe der älteren und anderer stark Gefährdeter beibehalten würden.
Du kannst diese Gruppe nicht unter Quarantäne setzen und gleichzeitig sonst keine Beschränkungen erlassen, weil dann tragen Mitarbeiter, Therapeuten,. . . das Virus in die Häuser.
 
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