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  • #3.091
Ich sehe keine Hinweise für einen drohenden Weltuntergang, falls es das ist, was Du meinst. Und angesichts Corona geht das scheinbar nun noch vielen andern so. 🙂

Du bist ein Meister - im Verdrehen.
Es gibt einen Klimawandel, und man sollte etwas dagegen tun.
Es gibt eine Pandemie und man sollte etwas dagegen tun.
In beiden Fällen kann man über die Effektivität der Maßnahmen streiten, aber Du bezeichnest beides als "Nichtereignis", sprich Du leugnest es.

Stattdessen jammerst du hier Tag für Tag rum und malst die schlimmsten Szenarien an die Wand, faselt was von Ökomullahs etc., jammerst über Politiker, Virologen, Klimaforscher, Mediziner und hältst dich in allen Disziplinen für schlauer.

Normalerweise sind die Jammerlappen hier frustrierte Dauersingles, aber du lebst - angeblich - in einer glücklichen Beziehung. Da wundert man sich schon.
 
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  • #3.092
@Mestalla : Da will ich mich doch hinter den @fafner stellen (obwohl er es nicht nötig hat). Er begründet seine Ansichten, man kann mit ihm argumentieren. Er akzeptiert auch die Gegenmeinung, auch wenn er sich drüber aufregt. Du dagegen aggravierst immerzu und erschöpfst Dich überwiegend in Bewertungen, die mir nicht nur inhaltlich Schmerzen bereiten. Glaubst Du wirklich, dass jemandem, der anderen vorhält, sie würden leugnen, die Möglichkeit des eigenen Irrtums stets präsent ist?
 
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  • #3.093
Es gibt einen Klimawandel, und man sollte etwas dagegen tun.
Es gibt eine Pandemie und man sollte etwas dagegen tun.
In beiden Fällen kann man über die Effektivität der Maßnahmen streiten, aber Du bezeichnest beides als "Nichtereignis", sprich Du leugnest es.
Im Vergleich zum "Shutdown" sind das eben Nichtereignisse.

Der ÖV in D, früher mal eine Speerspitze im "Kampf gegen die Klimakatastrophe", verliert jeden Monat 1 Mrd. Euro. 50% aller Fimren sind auf Kurzarbeit, 20% planen Entlassungen. Die Gesamtkosten allein für D werden jetzt auf mindestens eine Billion geschätzt. Die EU müssen sie ja auch noch "retten". Ich dachte, Du bist Ökonom? Erklär uns Unwissenden doch mal in ganz einfachen Worten, wo das fehlende Geld eigentlich herkommen soll? 🙂
 
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  • #3.094
...und Du im Generalisieren.

Es gibt einen Klimawandel, und man sollte etwas dagegen tun.
Es gibt eine Pandemie und man sollte etwas dagegen tun.
In beiden Fällen kann man über die Effektivität der Maßnahmen streiten, aber Du bezeichnest beides als "Nichtereignis", sprich Du leugnest es.
Scheinbar bist Du auch nicht so richtig ueberzeugt. Oder wieso benutzt Du hier den Konjunktiv?
Bzgl Raubbau der Menschheit: zuletzt hat man sich eher nur zu Zeiten der Finanzkrise (2008) und Corona anders verhalten.
Der Klimawandel wird nicht angezweifelt, sondern die Einflussfaktoren und deren Schaetzwerte (gerade in dieser Sichtweise generalisierst Du). Was erhoeht Dein Glaube in die Schaetzwerte und Modelle? Kannst Du uns auch das sogenannte Feinstaubraetsel entschluesseln?

Normalerweise sind die Jammerlappen hier frustrierte Dauersingles, aber du lebst - angeblich - in einer glücklichen Beziehung. Da wundert man sich schon.
Also ich mag Dich. Durch das Weglassen der AFD/Trump/etc. Vergleiche erscheint mir fast ein Moralapostel.

@fafner Man kann in diesen Wochen aus der Opposition heraus nicht viel Profil zeigen. Das betrifft nicht nur die Gruenen. Man kann jedoch mit Klimadaten und deren Einfluss argumentieren.

@Julianna so weit ich mich entsinne, hatten wir hier eine Meinungsverschiedenheit zum Naehrwert von Bargeld. Dein Argument mit "dem Schuss vor den Bug" (wenn Du es so meintest) hatte ich dagegen vergessen, hervorzuheben. Interessant, denn die Welt ist keine App, die man neu programmieren und wieder installieren kann. Abweichungen, bzw unerwartete Ereignisse sind keine "Systemfehler".
 
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  • #3.095
@Mestalla : Da will ich mich doch hinter den @fafner stellen (obwohl er es nicht nötig hat). Er begründet seine Ansichten, man kann mit ihm argumentieren. Er akzeptiert auch die Gegenmeinung, auch wenn er sich drüber aufregt. Du dagegen aggravierst immerzu und erschöpfst Dich überwiegend in Bewertungen, die mir nicht nur inhaltlich Schmerzen bereiten. Glaubst Du wirklich, dass jemandem, der anderen vorhält, sie würden leugnen, die Möglichkeit des eigenen Irrtums stets präsent ist?
Ich gönne dem Fafner seinen Fanclub, aber darüber dass ein Klimawandel existiert brauche ich ebenso wenig diskutieren wie darüber, dass eine Pandemie existiert.

Ich habe sehr gute private Kontakte nach Spanien und da kann ich gerne vermitteln, wenn Ihr zwei mal darüber reden wollt ob Corona nun real oder ein "Nichtereignis" ist.
 
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  • #3.096
Im Vergleich zum "Shutdown" sind das eben Nichtereignisse.

Der ÖV in D, früher mal eine Speerspitze im "Kampf gegen die Klimakatastrophe", verliert jeden Monat 1 Mrd. Euro. 50% aller Fimren sind auf Kurzarbeit, 20% planen Entlassungen. Die Gesamtkosten allein für D werden jetzt auf mindestens eine Billion geschätzt. Die EU müssen sie ja auch noch "retten". Ich dachte, Du bist Ökonom? Erklär uns Unwissenden doch mal in ganz einfachen Worten, wo das fehlende Geld eigentlich herkommen soll? 🙂

Da bin ich doch teilweise bei dir und mir wird auch schon übel dabei wie jetzt auf Pump Geld nach dem Gießkannenprinzip verteilt wird. Ein kluge Politik würde jetzt gezielt gesunde Unternehmen stützen und ungesunde Unternehmen oder auch Strukturen über die Klippe springen lassen. Während ich in dieser Hinsicht anfänglich noch auf Vernunft gehofft hatte, werde ich jetzt eines besseren belehrt. Und da sehe ich das Problem in unserer Demokratie vor allem im über Jahrzehnte hin gewachsenen und ausgeuferten Lobbyismus.

Im Moment sind die Politiker halt in Geberlaune und das erstaunlicherweise sogar, obwohl keine wichtigen Wahlen anstehen.
 
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  • #3.100
Wenn Du jetzt konsequent wärest, würdest du den Satz markieren, dann Strg+c und dann im 5 Minuten-Takt quer durch alle Freds mit Str+v wieder verteilen. ;)
Und bei Dir selbst in Zukunft natürlich auch beachten. :)
Danke für die Tipps der Shortcuts. :rolleyes: Und ja, bei Beiträgen anderer Foristen würde das möglicherweise passen. Bei dir bin ich, zumindest bis vor kurzem, davon ausgegangen, dass du dich vorwiegend auf der Sachebene bewegst. Deswegen war ich erstaunt.

Irrtum. So persönlich werde ich nur selten.
 
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  • #3.101
Danke für die Tipps der Shortcuts. :rolleyes: Und ja, bei Beiträgen anderer Foristen würde das möglicherweise passen. Bei dir bin ich, zumindest bis vor kurzem, davon ausgegangen, dass du dich vorwiegend auf der Sachebene bewegst. Deswegen war ich erstaunt.

Irrtum. So persönlich werde ich nur selten.

Mein Credo ist, wer gut austeilt, kann auch gut einstecken. Und wer regelmäßig Bewertungen wie Lusche oder Weichei verteilt, sollte auch nicht hypersensibel sein. Aber so nehme ich ihn auch nicht wahr, von daher, passt schon. Und wenn Du über lange Zeit sehr aufmerksam warst, wirst du möglicherweise festellen, dass ich auch schon Beiträge von ihm geliked habe. Umgekehrt übrigens nicht, ist mir aber egal.
Das gilt bei mir übrigens grundsätzlich, es gibt Foristen, die mir eigentlich so gar nicht zusagen, dennoch like ich einzelne Beiträge. Das handhaben aber nicht alle hier so.
 
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  • #3.103
Man kann in diesen Wochen aus der Opposition heraus nicht viel Profil zeigen. Das betrifft nicht nur die Gruenen.
Schon richtig. Trotzdem kann es mir doch eine Freude bereiten, daß die Antiliberalen grad wie eine Kugel Trittin-Eis in der Sonne dahinschmelzen... 😌
... aber darüber dass ein Klimawandel existiert brauche ich ebenso wenig diskutieren wie darüber, dass eine Pandemie existiert.
Die pure Existenz leugnet der @fafner doch gar nicht. Es geht ihm um die Frage, was volkswirtschaftlich akut existenzgefährdend ist. Und da sieht er weder einen Klimawandel noch C19 als ein Problem an, das auch nur annähernd die Maßnahmen rechtfertigen dürfte, welche nun getroffen wurden. Bloß weil ein paar Virologen aus ihren Elfenbeintürmen heraus mal ein kleines Experiment mit der Gesellschaft veranstalten wollten.
Nach dem weltweiten Shutdown wird sowieso alles sehr viel teurer werden. Glaube es wird Städtetrips um einen Pappenstiel ned mehr geben.
Mal abwarten, so billig wie Öl jetzt geworden ist. Ich werde heut Nachmittag mal 'ne kleine Spritztour unternehmen. Das Wetter lockt, Arbeit hat's grad net so viel und die Straßen sind vergleichsweise leer. Muß man nutzen.

Ansonsten sind Städtetrips ein gutes Mittel zum kulturellen Austausch und der Begegnung. Ich fänd es armselig, wenn das in Zukunft weniger möglich wäre. Es langt doch völlig, wenn nur Du daheim hockenbleibst.
... du solltest dich mal auf sozialen Netzwerken, insbesondere bei der AfD umschauen.
Also da hast Du mir doch einiges voraus. 🙄 Da ist mir meine Zeit echt zu schade. 🥴
Von wem denn? Wer hat noch welches übrig? Du vielleicht? Also von mir kriegen die nix.
 
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  • #3.104
Und da wird's weiter interessant, in Bezug zur Medikamenteneinnahme. Gerade ältere Menschen nehmen über Jahre hinweg, Blutdrucksenkende Medikamente, welche als Nebenwirkung Schleimhauttrockenheit in Nase, Mund und Atemwege verursachen.

Zudem es auch Möglichkeiten gibt, den Blutdruck auf andere Art und Weise zu senken, bzw. es erst nicht dazu dazu kommen musss, zu hohen Blutdruck zu bekommen.
 
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  • #3.105
Von wem denn? Wer hat noch welches übrig? Du vielleicht? Also von mir kriegen die nix.



also ich spende auch immer sehr viel an den Staat
 
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  • #3.107
Mein Credo ist, wer gut austeilt, kann auch gut einstecken. Und wer regelmäßig Bewertungen wie Lusche oder Weichei verteilt, sollte auch nicht hypersensibel sein. Aber so nehme ich ihn auch nicht wahr, von daher, passt schon. Und wenn Du über lange Zeit sehr aufmerksam warst, wirst du möglicherweise festellen, dass ich auch schon Beiträge von ihm geliked habe. Umgekehrt übrigens nicht, ist mir aber egal.
Das gilt bei mir übrigens grundsätzlich, es gibt Foristen, die mir eigentlich so gar nicht zusagen, dennoch like ich einzelne Beiträge. Das handhaben aber nicht alle hier so.
Du schweifst ganz schön ab - und beginnst, dich zu rechtfertigen. Ich habe lediglich darauf verwiesen, dass der eine von dir verfasste persönliche Absatz nichts mit dem vorher diskutierten Thema zu tun hatte.

Es ging weder um Ressentiments noch um persönliche Vorlieben oder Abneigungen pro bzw. wider andere Foristen. Und es ging auch nicht um den von dir angeschlagenen Ton.
 
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  • #3.109
Zudem es auch Möglichkeiten gibt, den Blutdruck auf andere Art und Weise zu senken, bzw. es erst nicht dazu dazu kommen musss, zu hohen Blutdruck zu bekommen.
Ja ja, und nun kommen wieder diese Globuli-Kügelchen ins Spiel, gell? Es gibt auch erblich bedingten Bluthochdruck bei schlanken, überaus sportlichen und ansonsten kerngesunden Menschen.

Und die haben eben keine großartigen Stellschrauben mehr. Und jetzt bitte nicht den Rat, die "riesigen Mengen des täglichen Kochsalzes zu reduzieren". Auch da ist oft nichts mehr zu holen und widerlegende Berichte bezüglich dieser vermeintlichen Ursache gibt es auch.
 
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  • #3.113
Ja ja, und nun kommen wieder diese Globuli-Kügelchen ins Spiel, gell? Es gibt auch erblich bedingten Bluthochdruck bei schlanken, überaus sportlichen und ansonsten kerngesunden Menschen.

Und die haben eben keine großartigen Stellschrauben mehr. Und jetzt bitte nicht den Rat, die "riesigen Mengen des täglichen Kochsalzes zu reduzieren". Auch da ist oft nichts mehr zu holen und widerlegende Berichte bezüglich dieser vermeintlichen Ursache gibt es auch.

Nee, die Globulis helfen da nicht. Ich meine auch nicht die Menschen mit erblich bedingt hohen Blutdruck. Der Körper braucht Salz, aber der Mensch isst davon oft ohne es zu wissen bzw. sich damit zu beschäftigen, zuviel davon.
 
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  • #3.114
@Julianna so weit ich mich entsinne, hatten wir hier eine Meinungsverschiedenheit zum Naehrwert von Bargeld. Dein Argument mit "dem Schuss vor den Bug" (wenn Du es so meintest) hatte ich dagegen vergessen, hervorzuheben. Interessant, denn die Welt ist keine App, die man neu programmieren und wieder installieren kann. Abweichungen, bzw unerwartete Ereignisse sind keine "Systemfehler".
Ich glaube du verwechselst da was.
 
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  • #3.115
Ich dachte, Stand der "Forschung" (vielleicht besser: Mutmaßungen) sei, dass das Virus tatsächlich lediglich über Tröpfchen übertragen wird und eben nicht über Aerosole. Somit würden Lüftungs- und Klimaanlagen als "Spreader" ausscheiden.

Diese Tröpchen sind sehr klein, also kein Wassertropfen im klasichen Sinn.
Es gibt da schöne Bilder vom Husten und Niesen, wo die Luftströmungen und der Inhalt dieser "Wolke" dargestellt sind.
Das sind die Aerosole, ein heterogenes Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in einem Gas. Die Schwebeteilchen heißen Aerosolpartikel oder Aerosolteilchen (Viren Bakterien etc)

Diese werden dann mit dern Luftströmen der Lüftungsanlage weiter transportiert

Es ist richtig, dass bis jetzt nicht bewiesen wurde, dass wenn man die Luft aus einer Lüftungsanlage einatmet oder abbekommt auch eine Infektion bekommt.
Es ist jedoch z.B. bei verschiedenen Bakterien und Pilzen nachgewiesen worden, dass die Erreger über die Lüftungsanalge verteilt werden können.
Auch einige Erkältungsviren sind in der Zuluft (die Luft, die in den Raum geblasen wird) nachgewiesen worden, wenn die Umgebung optimal für das Überleben (Temperatur, Wassergehalt etc) des Virus war.

Daher sind einige Wissenschaftler und Hygeniker halt der Meinung, dass auch über eine Lüftungsanlage eine Infektion möglich wäre unter den o.g. Umständen.
 
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  • #3.116
@fafner macht dir keine schlaflosen Nächte woher das Geld kommen soll.
Trump hat die fed übernommen.
Ja u Ölpreis hin o her die Airlines sind abgebrannt.
 
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  • #3.117
Mich würd ja mal interessieren, was du als Volkswirt eigentlich von der Prognose der 5 Wirtschaftsweisen hälst, dass das BSP in Deutschland in diesem Jahr im Worst Case (!) um nur 5,4 % zurückgehen wird?

Die Firma, in der ich arbeite (IT-Branche, Mittelstand), ist von der Corona-Krise direkt gar nicht betroffen. Wir müssen nichts schließen und bei uns können alle problemlos im Home-Office arbeiten. Trotzdem geht man bei uns aktuell von 30 % weniger Umsatz als geplant für dieses Jahr aus. Manche Kunden haben schlichtweg nicht mehr den Cash für Investitionsprojekte; viele andere bleiben lieber auf ihrem Geld sitzen, weil sie nicht wissen, was noch kommt.

In der Konsumgüter-Branche sieht's nicht besser aus. Mal abgesehen von den Verlusten durch den Lockdown ist der GfK-Index auf einem Rekordtief. Viele Menschen bangen einfach um ihren Arbeitsplatz oder müssen sich wegen Kurzarbeitergeld oder Lohnkürzungen bereits einschränken.

In der Freizeit-Branche (inklusive Gastronomie) ist es noch schlimmer. Ich befürchte ja, da wird der Umsatz-Einbruch eher 9/12 betragen (Lockdown bis Jahresende), aber selbst optimistisch werden es wohl mindestens 3/12 sein.

Bei Tourismus und Luftfahrt wird's bestimmt nicht besser ausgehen.

Wenn ich nichts verpasst hab, ruht in der gesamten Automobil-Branche (inklusive Zulieferern) seit einem Monat die Produktion. Da kann man dann ja wohl auch von einem Umsatzrückgang von mindestens 1/12 ausgehen.

Das ganze wird nicht dadurch besser, dass dies eine internationale Krise ist und uns ganz bestimmt nicht andere Weltregionen wieder rausreißen werden.

Noch schlimmer wird's, wenn dieser Wirtschaftskrise eine Finanzkrise folgt (die Banken vergeben keine Kredite für Investitionen mehr, weil sie schon zu viele faule Kredite in der Bilanz haben) und eine Staatsschuldenkrise. Dagegen wird die Krise von 2008 ein Sturm im Wasserglas sein.

Ich frage mich ja als Laie ja wirklich, wie man bei solchen Aussichten auf -5,4 % kommen kann - wohlgemerkt für den Worst Case!
 
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  • #3.118
Mich würd ja mal interessieren, was du als Volkswirt eigentlich von der Prognose der 5 Wirtschaftsweisen hälst, dass das BSP in Deutschland in diesem Jahr im Worst Case (!) um nur 5,4 % zurückgehen wird?

(...)

Ich frage mich ja als Laie ja wirklich, wie man bei solchen Aussichten auf -5,4 % kommen kann - wohlgemerkt für den Worst Case!
Frag nicht Dich, sondern die Weisen - oder die Maus ... ! ;)
 
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  • #3.119
Mich würd ja mal interessieren, was du als Volkswirt eigentlich von der Prognose der 5 Wirtschaftsweisen hälst, dass das BSP in Deutschland in diesem Jahr im Worst Case (!) um nur 5,4 % zurückgehen wird?

Die Firma, in der ich arbeite (IT-Branche, Mittelstand), ist von der Corona-Krise direkt gar nicht betroffen. Wir müssen nichts schließen und bei uns können alle problemlos im Home-Office arbeiten. Trotzdem geht man bei uns aktuell von 30 % weniger Umsatz als geplant für dieses Jahr aus. Manche Kunden haben schlichtweg nicht mehr den Cash für Investitionsprojekte; viele andere bleiben lieber auf ihrem Geld sitzen, weil sie nicht wissen, was noch kommt.

In der Konsumgüter-Branche sieht's nicht besser aus. Mal abgesehen von den Verlusten durch den Lockdown ist der GfK-Index auf einem Rekordtief. Viele Menschen bangen einfach um ihren Arbeitsplatz oder müssen sich wegen Kurzarbeitergeld oder Lohnkürzungen bereits einschränken.

In der Freizeit-Branche (inklusive Gastronomie) ist es noch schlimmer. Ich befürchte ja, da wird der Umsatz-Einbruch eher 9/12 betragen (Lockdown bis Jahresende), aber selbst optimistisch werden es wohl mindestens 3/12 sein.

Bei Tourismus und Luftfahrt wird's bestimmt nicht besser ausgehen.

Wenn ich nichts verpasst hab, ruht in der gesamten Automobil-Branche (inklusive Zulieferern) seit einem Monat die Produktion. Da kann man dann ja wohl auch von einem Umsatzrückgang von mindestens 1/12 ausgehen.

Das ganze wird nicht dadurch besser, dass dies eine internationale Krise ist und uns ganz bestimmt nicht andere Weltregionen wieder rausreißen werden.

Noch schlimmer wird's, wenn dieser Wirtschaftskrise eine Finanzkrise folgt (die Banken vergeben keine Kredite für Investitionen mehr, weil sie schon zu viele faule Kredite in der Bilanz haben) und eine Staatsschuldenkrise. Dagegen wird die Krise von 2008 ein Sturm im Wasserglas sein.

Ich frage mich ja als Laie ja wirklich, wie man bei solchen Aussichten auf -5,4 % kommen kann - wohlgemerkt für den Worst Case!

Und was genau willst Du da von mir wissen?

5,4 % weniger BSP bedeutet vereinfacht gesagt 5,4 % weniger produzierte Waren und Dienstleistungen und 5,4 % weniger Einkommen.

Und wenn - wie zu hören - 20% der Firmen Mitarbeiter enlassen müssen, bedeutet das, dass 80% der Firmen keine Mitarbeiter entlassen.

Und 5,4% weniger Einkommen bedeutet in einer Überflussgesellschaft etwas anderes als in einem armen Land
 
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  • #3.120
@fafner: Guckst Du heute ins Föitong der NZZ (digitale Ausgabe):
Als Grundlage politischer Entscheidungen dienen also Experteneinschätzungen, die sich ihrerseits auf Studien stützen, die von politischen Interessen massgeblich geprägt werden. Oder anders gesagt: Hier wird über einen Umweg die Politik von der Politik beraten. Man schafft ein selbstreferenzielles System, in dem die wissenschaftlichen Berater als externe Experten auftreten dürfen, eigentlich jedoch nur als Aushängeschilder gebraucht werden, um politischen Entscheidungen den Anstrich naturwissenschaftlicher Objektivität zu verleihen.
 
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