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  • #61
Ich lese immer wieder in dem Bändchen "Gedichte" von Marie Luise Kaschnitz aus der Bibliothek Suhrkamp.
Dort finde ich Gedanken von unendlicher Tiefe. Vieles kommt mir erst befremdlich, fast unverständlich vor um dann festzustellen, es ist genau das, was ich ganz tief in mir empfinde, aber wofür ich keine Worte habe.
 

Frau M

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  • #62
Kennt vielleicht jemand das Buch: " Passt genau" von Eva Wlodarek und kann etwas dazu schreiben?
 
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  • #63
Zitat von Dominicus:
Ich lese immer wieder in dem Bändchen "Gedichte" von Marie Luise Kaschnitz aus der Bibliothek Suhrkamp.
Dort finde ich Gedanken von unendlicher Tiefe. Vieles kommt mir erst befremdlich, fast unverständlich vor um dann festzustellen, es ist genau das, was ich ganz tief in mir empfinde, aber wofür ich keine Worte habe.
ja, sie ist perfekt...
 
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  • #64
Nein, liebe eveline. Kein Mensch ist perfekt. Doch ist da eine Tiefe in ihren Gedanken, eine Subjektivität, die ganz der meinen entspricht. Anderen Menschen sagt sie vielleicht gar nichts, aber mir spricht sie tief aus der Seele.
 
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  • #65
Zitat von Dominicus:
Nein, liebe eveline. Kein Mensch ist perfekt. Doch ist da eine Tiefe in ihren Gedanken, eine Subjektivität, die ganz der meinen entspricht. Anderen Menschen sagt sie vielleicht gar nichts, aber mir spricht sie tief aus der Seele.


Mir eben auch und deshalb finde ich ja auch: für mich ist sie perfekt und meine damit ihre Dichtung.. :) Für mich..kann auch ein ein Mensch perfekt sein..ganz egal, was andere dazu sagen oder über denjenigen denken. Perfektion ist doch nichts mathematisches, wie die Annäherung gegen Unendlich, sondern es ist nur eine Auffassung...reine Subjektivität.
 
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  • #66
Zitat von evelina:
Mir eben auch und deshalb finde ich ja auch: für mich ist sie perfekt und meine damit ihre Dichtung.. :) Für mich..kann auch ein ein Mensch perfekt sein..ganz egal, was andere dazu sagen oder über denjenigen denken. Perfektion ist doch nichts mathematisches, wie die Annäherung gegen Unendlich, sondern es ist nur eine Auffassung...reine Subjektivität.

Oh ja, perfekte Subjektivität. Das ist ein ganz neuer Begriff für mich. Eigentlich ein gedankliches Universum, das mir bisher völlig fremd war. Es ist lohnenswert, dass ich mich näher damit beschäftige. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in einem Datingforum solche Erkenntnisse gewinne.
Danke eveline, du bist sicher kein Durchschnittsmensch.
 
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  • #67
Zitat von Dominicus:
Oh ja, perfekte Subjektivität. Das ist ein ganz neuer Begriff für mich. Eigentlich ein gedankliches Universum, das mir bisher völlig fremd war. Es ist lohnenswert, dass ich mich näher damit beschäftige. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in einem Datingforum solche Erkenntnisse gewinne.
Danke eveline, du bist sicher kein Durchschnittsmensch.


hm...was will der Autor mir damit sagen?
 
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  • #71
Zitat von Dominicus:
Entschuldigung evelina. Ich wollte dir keinesfalls zu nahe treten.

Da du deine Beiträge wieder gelöscht hast, bin ich dir wohl doch zu nahe getreten. Ich bin auch schon bei einem anderen Thema in irgendwelche Fallstricke geraten. Ich hätte gerne weiter mit dir über so tiefe innere Erfahrungen und Welten geredet. Es klingt vielleicht kitschig, aber könnte es sein, dass wir verwandte Seelen sind? Es würde mich jedenfalls freuen und es wäre mir auch wichtig, wenn wir wieder in Dialog treten könnten, dazu sind aber zwei nötig. Zum Abbrechen reicht einer.
 

flower1984

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  • #72
Ich finde Fitzek seit Passagier 23 nicht mehr so berauschend. Das Buch hat mir gar nicht gefallen. Vieles hat er unnötig in die Länge gezogen. Seither mache ich einen Bogen um ihn. Ansonsten hab ich meine Lieblingsautoren, z.B. Sandra Henke, die mich da eigentlich nie enttäuschen. Ein wirklich schlechtes Buch habe ich seit "Feuchtgebiete" Gott sei Dank nicht mehr in den Händen gehalten. :D
 

troubadix

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  • #73
Lebkuchen vs. Mandarine - wer gewinnt?

"Du, Mandarine?", fragte Lebkuchen vorsichtig. "Wollen wir ein Wettrennen machen?" In den vergangenen Tagen auf dem Teller haben sich das Lebkuchenherz und die Mandarine angefreundet. Voller Erwartungen und Hoffnungen haben sich die beiden auf dich gefreut. Immer, wenn deine Hand zum Teller griff, haben sie gelächelt und die Krümel der sich immer vordrängelnden Kekse abgeschüttelt. Sie haben sich dir von ihrer besten Seite gezeigt, doch deine Hände, deine Augen haben sie noch nicht wirklich wahrgenommen..

"Ach, ich weiß nicht. Wohin wollen wir denn? Bis zum Tellerrand?" Manchmal war die Freundschaft zu Mandarine aber auch nicht leicht. "Hörst du ihre Stimme, wenn sie telefoniert? Und erst dieses Lachen. Siehst du ihre anmutige Haltung, selbst wenn sie sich auf dem Sofa fläzt?" fragte Lebkuchen und sah dich verträumt an. "Siehst du das zufriedene Lächeln ihrer sinnlichen Lippen? Einmal diese Lippen auf meiner Haut spüren und ich werde dahinschmelzen."

Mandarine musste lächeln, denn sie kannte Lebkuchens leidenschaftliche Hingabe nur zu gut. Erst gestern hattest du den Teller zu dicht an die Heizung gestellt, und schon war es um Lebkuchen geschehen, wieder einmal. Du hattest dann gesehen, dass Mandarines Schale schokoladig geworden war, sie behutsam abgewischt - und wieder zurückgelegt. Ja, und trotzdem musste Mandarine lächeln, weil sie sich an die Zärtlichkeit deiner Finger erinnerte. "Können diese Hände wirklich wehtun, wenn sie meine Schale aufreißen?", dachte Mandarine.

"Also, was ist jetzt?", drängelte Lebkuchen. "Nein, wir werden kein Wettrennen machen", sagte Mandarine entschlossen. "Aber wenn sie das nächste Mal zu uns kommt, werden wir uns etwas Besonderes ausgedacht haben, dass sie uns nicht übersehen kann." "Und was soll das sein?" Lebkuchen war nicht nur begeisterungsfähig sondern auch ziemlich neugierig.

"Was hältst du davon?", fragte Mandarine und erzählte mit leuchtenden Augen von ihrer Idee...................





​Lebkuchen vs. Mandarine - wer gewinnt? Diese Frage hatte ich vor einem Jahr auf einem Profil gelesen, und dazu ist mir dann dieser kleine Text eingefallen. Leider weiß ich bis heute nicht, was sich Mandarine ausgedacht hat und wie "sie" darauf reagiert hat. Schade. Aber Mandarine hatte leuchtende Augen und ein Ziel. Und allein das ist ein wertvoller Schatz.

​Ich wünsch Euch eine liebevolle Zeit... :)
 

t.b.d.

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  • #74
Hab gerade die ersten vier Bände von Rebecca Gablés fünfbändiger Trilogie "Die Waringham Saga" gelesen.
War sehr unterhaltsam und kurzweilig.
 

t.b.d.

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  • #77
Da ich grad wieder ein Buch von ihm lese möchte ich Robert Harris empfehlen.
Und weil wir gerade über Trilogien reden möchte ich seine Cicero-Trilogie besonders erwähnen.
 

Frau M

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  • #78
t.b.d., was gefällt Dir an seinen Büchern besonders?
Ich kenne keine Bücher von diesem Autor.
 

Frau M

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  • #79
Habe im Netzt darüber nachgelesen, so dass ich eine Vorstellung habe.
 

t.b.d.

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  • #81
Zitat von Frau M:
t.b.d., was gefällt Dir an seinen Büchern besonders?
Ich kenne keine Bücher von diesem Autor.

Die Geschichten die Robert Harris erzählt sind recht glaubwürdig, seine Figuren wirken vielschichtig und lebendig und die historischen Grundlagen auf denen er seine Geschichten aufbaut sind gut recherchiert.
Man kann sich sehr gut in die Szenen hineinversetzen. Ein Punkt der mir bei einem Buch wichtig ist. Wenn ich mich in die Szenerie hineinversetzen kann ist es viel besser als Film gucken.

Die Cicero Trilogie erzählt Marcus Tullius Ciceros Leben in der Zeit des Überganges des römischen Reiches von der Republik zur Monarchie unter Gaius Julius Cäsar.
Man erfährt außerdem viel über Geschichte und auch über Machtpolitik falls man sich dafür interessiert.
 
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  • #82
Hallo t.b.d.
Wenn du Krimis magst und Historisches, dann gefallen dir vielleicht auch die Bücher von Maurizio de Giovanni. Teilweise etwas skurril geschrieben und nicht jedermanns Fall - aber mal eine ganz andere Welt und ich konnte richtig gut abtauchen...
 

Frau M

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  • #83
Also scheinen seine Bücher in mehrerer Hinsicht Leseunterhaltung zu bringen. Das wäre für mich Neuland, diese Art von Büchern meine
ich.
 

Frau M

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  • #84
"The Tools": Eine andere Art von Werkzeugkoffer
 

t.b.d.

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  • #85
Brandon Sanderson - der kann sogar noch über Strichmännchen aus Kreide eine spannende Geschichte schreiben.
...und über fiese Bibliothekare die die Weltherrschaft an sich reißen wollen.
 

t.b.d.

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  • #86
Kürzlich gelesen und für empfehlenswert befunden:
"Ohne Ich kein Wir" von Michael Pauen
 

t.b.d.

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  • #87
Gerade angefangen und schon begeistert von Juli Zeh´s "Unterleuten".
Sehr differenziert beobachtet und sprachlich genial umgesetzt. Da kann sich Herr Tellkamp mal ein Beispiel nehmen.
 
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Philippa

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  • #88
@t.b.d.: Du bist ja eine echte Leseratte! Danke für die Tipps.
 

Frau M

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  • #89
" Back Dir Deinen Traummann -Backset" ( mit zwei Rezepten) . Könnte ich mir selbst schenken.
 

Jett Rink

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  • #90
Zitat von Frau M:
" Back Dir Deinen Traummann -Backset" ( mit zwei Rezepten) . Könnte ich mir selbst schenken.

Mit zwei Rezepten? Na das ist ja interessant... Macho und Softie? Beamter oder Künstler? Dünn oder Dick? Rasiert oder mit Bart? Sixpack- oder Bauchträger? Vanille oder Schoko. Handwerker oder Banker? Selbstständig oder Angestellter? Schriftsteller oder Analphabet?