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  • #32
Zitat von Else:
Fragt sich, wie man entscheidet, was die richtigen sind, also ob ich aus einem Buch, das für mich richtige lernen kann. Und dass man es dann nicht zum einzigen macht, das richtig ist, also das angelesene Wissen zum Absoluten erhebt.
Viele Bücher aus dem Bereich "Zwischenmenschliches" (also nicht nur speziell Liebesratgeber) sind tendenziös, sie spiegeln die Haltung des Autors wider, haben sozusagen eine Botschaft ("rules") an den Leser. Da kann es kommen, dass man als Leser nur das akzeptiert, was einem gefällt, wovon man sich bestätigt sieht. Das ist aber kein Zuwachs an Wissen, sondern kann sogar falsches "Wissen" zementieren (z. B. Vorurteile, selbstgerechte Ansichten).

Sicher gibt es auch echte Fachbücher von echten Fachleuten, die neben ihrem Wissen auch die Fähigkeit und Einstellung haben, nicht tendenziös ihr Steckenpferd zu reiten, sondern Wissenschaft und Wissensvermittlung im besten Sinne zu betreiben, sich also auf Fakten zu konzentrieren. Da bei solch objektiver Betrachtung jedes Ding zwei Seiten hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man als Leser auch mit unliebsamen Aussagen konfrontiert wird. Und da beginnt echtes Lernen.

Zitat von Else:
Vielleicht sollte man dabei, denn bei mir bleibt Skepsis, unterscheiden zwischen Kenntnissen (also Wissen, durchaus aus Büchern zu gewinnen), Einsichten und Fertigkeiten. Aus Wissen kann eine Einsicht, eine Erkenntnis erwachsen, aus der dann Handeln entsteht. Bis aus einem Handeln eine Haltung, ein Habitus entsteht, braucht es nochmals Übung, also Praxis, Erfahrungen mit dem Handeln machen.
Ohne dies wäre es mir zu einfach.
Da schließe ich mich meinen Vorrednern an: dem hab ich nichts hinzuzufügen
 
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  • #33
Eine Handvoll Leben von Monika Dahlhoff
 
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  • #34
Das hier erwähnte "Das Mädchen mit den blauen Augen". Absolute Sogwirkung schon nach den ersten Seiten!
Super-Tipp, danke.
 
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Gast

  • #35
^ bis zur letzten Seite Spannungsbogen gehalten! Hab die 400 Seiten in einem Zug wegge"suchtet". Auch für meinen Geschmack sehr intelligent geplottet.

Nachdem ich "Das Rosie Projekt" ausgelesen und mich sehr amüsiert habe, habe ich mir nun auch das Nachfolgebuch besorgt. Musste googeln, ob es wirklich diesen erwähnten Cocktail "C*ck Sucking Cowboy" gibt. Hielt das für ein Phantasiegetränk. Aber nein... die Australier... ^^ Es gibt ihn tatsächlich.

Über Tipps für Eurer Meinung nach witzige Bücher freue ich mich sehr :)

Schönes Wochenende
 
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  • #36
Odette Toulemonde und andere Geschichten v. Eric-Emmanuel Schmitt
 
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  • #37
Geschichten vom Herrn Keuner v. Berthold Brecht
 
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  • #38
Die imaginäre Freundin von John Irving
 
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  • #39
Iris Hanika "Treffen sich Zwei".

Beschreibt das Kennenlernen zweier Menschen (ich glaube in Berlin - mit einigem Lokalkolorit).
Und zwar werden die jeweiligen Treffen (vom Kennenlernen bis zum Sex) immer aus der Sicht der beiden Protagonisten beschrieben.

Dürfte für viele der hier Lesenden und Schreibenden zum Teil ganz nett sein.

Mein absolutes Lieblings-Liebesroman.

Wer Ähnliches kennt, bitte gerne nennen!
 
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  • #41
"Zwei an einem Tag" als Hörbuch, klasse gesprochen, einfach gut
 
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  • #42
"Zwei wie Pech und Schwefel", klasse gespielt, einfach gut.
 
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Gast

  • #43
Ziehe mal ein wenig am Bücher(Faden)wurm... ;)

Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich von Paula Hawkins - für mich endlich mal wieder ein pageturner (hab in letzter Zeit doch einige Fehlgriffe im Krimi/Thrill/Suspense-Sektor gemacht)

witzig fand ich:
"Treffen sich zwei Neurosen - Warum Männer und Frauen sich das Leben so schwer machen" von Andrea Jolander
(ihr anderes habe ich danach auch gleich noch gelesen, fand es ebenfalls amüsant "Da gehen doch nur Bekloppte hin - Aus dem Alltag einer Psychotherapeutin")

"Mutprobe" von Bascha Mika
Sachbuch zu einem der Dauerbrennerthemen hier: offene und subtile Entwertung auf dem PS/im PS-Forum von Frauen in der Lebensmitte (beleuchtet auch, was so viele Frauen selbst auf diesen Zug aufspringen lässt); greift auch Susan Sontag's The double standard of aging auf