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  • #1

Bücher(faden)würmer

Voilà: hier also ein Faden für alle, die Bücher und anderes Lesefutter empfehlen und/oder finden wollen...

Ich fange mal mit einem Gruß an @fafner an, der in einem Thread hier eine Geschichte von Roald Dahl erwähnte. The visitor/Der Besucher. Die habe ich heute Morgen gelesen und fand sie wirklich sehr erbaulich... ;)
 
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  • #2
Here we go.
Meine Bücherempfehlung lautet: Ich bin okay, also sorge dich nicht, sondern warte auf dein Motorrad oder so. Ist von Zaharias Zen-Feng-Shui.
 
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  • #3
@elbuscar
he he dann lies mal "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" von David Schnarch, wenn Du Dich traust... ^^ Manche Aspekte von Partnerschaft werden sehr wohl in Büchern erhellt... ist aber eine Herausforderung...

@lone
äh, ja, kenne ich auch, das Œuvre. Von dem Autor fand ich noch am besten "Frauen kriechen vom Venushügel, Männer fahren lieber -
Mars-Mobil..." ;p
 
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  • #4
Die Bildung der Ackererde durch die Tätigkeit der Würmer.
 
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  • #5
Zitat von Schneeship:
@elbuscar
he he dann lies mal "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" von David Schnarch, wenn Du Dich traust... ^^ Manche Aspekte von Partnerschaft werden sehr wohl in Büchern erhellt... ist aber eine Herausforderung...

Dazu empfehle ich "Intimität und Verlangen" vom gleichen Autor.

Bisschen leichter verdaulich, dafür eher allgemein interessant "Liebe - ein unordentliches Gefühl" von R.D. Precht.
 
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  • #6
Für zwischendurch: Nele Neuhaus, Andreas Eschbach oder Sebastian Fitzek. Egal was bzw. einfach alles.
Und wer auf richtig brillante Bösewichter steht, weil er die tumben, leicht zu überlistenden satt hat, dem sei "Oktoberfest" von Ch. Scholder empfohlen.
 
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  • #7
Alles von Tschechow. Vieles von Truman Capote (u. a. The Grasharp). Einiges von Baudelaire.
 
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  • #8
Das neueste von Nele Neuhaus gefiel mir nicht so ;( dafür aber ihr "Böser Wolf".

Mein Thriller-Hero ist Michael Robotham. Da kann ich nicht mal auf die deutsche Übersetzung warten. Das letzte, ein Stand-alone, war auch klasse...
 
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  • #9
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  • #10
@elbuscar
Hinweise? Muss ich gleich mal schauen... Im Akro-Faden war ich jetzt gar nicht mehr lesen...

Keinen Hinweis gesehen...
 
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  • #11
"Schnelles Denken, Langsames Denken" von Daniel Kahneman. Auch sehr interessant.
 
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  • #12
Eines der wenigen psychologischen Bücher, das mir gefiel war: Die Töchter der Penelope von Irene Claremont de Castillejo.

(Schneeship, Du hast mich jetzt darauf gebracht, wegen "Rätsel", wo ich das in etwa ansprach.
Das Buch ist schon älter. Ist dem "Jung-Universum" zugeordnet.)
 
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  • #13
Wenn zuletzt von psychologischen Büchern die Rede war: "Großer Bruder, Kleine Schwester" von Imke Brodersen / Linda Blair.
Sehr lehrreich um Stereotypen einschätzen zu lernen bzw was die Position in der Familie tatsächlich über Charakter, Beziehungen verrät.
 
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  • #14
Was ich gerade gelesen hab, hab ich ja schon in dem anderen Faden erwähnt: "Ein Tag mit der Liebe". Sehr schön und herzwarm.

Eines meiner liebsten Bücher ist "Der Schatten des Windes" von Ruiz Zafon. Generell mag ich oft britische Autoren, Nick Hornby, David Nicholls.
Thriller und Krimis sind nicht mein Genre.
 
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  • #15
Im Psycho-Regal, schon in einem anderen Faden erwähnt: Das in meiner Wahrnehmung bahnbrechende "Die Liebesfalle - Spielregeln für eine neue Beziehungskultur" von Hans-Joachim Maaz.

Auch sehr interessant, eigentlich für Männer geschrieben, jedoch im großen Ausmaß von Frauen gelesen (verifiziert vom Autor und wieder so typisch irgendwie...) Männerseelen - ein psychologischer Reiseführer von Björn Süfke. (Fachbuch von Süfke und einem Co-Autor, das ich auch spannend finde "Den Mann zur Sprache bringen")

Zum Kringeln finde/fand ich: Macho Man von Moritz Netenjakob. Habe immer wieder im öffentlichen Raum laut losgeprustet (weil ich das Buch, wo ich ging, stand und saß mitgeschleppt hatte... es war so ein Spaß :D )
 
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  • #16
Zitat von Schneeship:
Im Psycho-Regal, schon in einem anderen Faden erwähnt: Das in meiner Wahrnehmung bahnbrechende "Die Liebesfalle - Spielregeln für eine neue Beziehungskultur" von Hans-Joachim Maaz.

Herr Maaz hat es drauf. Unfassbar gut war auch "Die narzisstische Gesellschaft"!
 
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  • #17
"Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce. "Die Einsamkeit der Primzahlen" von Paolo Giordano.
Alles von Wolfgang Schorlau
 
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  • #18
Unbedingt noch genannt sein muss "Drei Minuten mit der Wirklichkeit" von Wolfram Fleischhauer.
 
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  • #19
Apropos Hans-Joachim Maaz: "Die neue Lustschule - Sexualität und Beziehungskultur" finde ich auch sehr empfehlenswert.
 
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  • #20
Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage: Meint ihr wirklich, dass man aus Büchern etwas über Partnerschaft oder Sexualität lernen kann?
 
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  • #21
Lernen stört mich als Vokabel in dem Zusammenhang. Bücher, richtig gelesen, können einem denken helfen. Man wendet das dann an. Das Buch von Schnarch finde ich zB. auch sehr gut.

Aus "Das Verzeihen in der Liebe" von Michael Cöllen habe ich auch sehr profitiert.

Umgkehrt gefragt: Warum bezweifelst du es?
 
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  • #22
Zitat von Else:
Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage: Meint ihr wirklich, dass man aus Büchern etwas über Partnerschaft oder Sexualität lernen kann?

Hm, schwierig. Ich glaube nicht, dass ein Buch das persönliche Gespräch/sich beschäftigen ersetzen kann, und zwar mit der/dem Betroffenen, sprich Partner. Höchstens dass es Denkanstösse für die Gespräche geben kann. Dann aber sicher nicht diese ganzen "Ratgeber" á la "der Mann muss" " die Frau darf auf keinen Fall" "Männer/Frauen sind ..."
 
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  • #23
Zitat von cafune:

Weil ich genügend Menschen kenne, die meinen, sie verstehen sich und die Welt, weil sie Bücher gelesen haben. Ich glaube, man muss Erfahrungen machen, und die reflektieren - dabei können Bücher helfen - und dann eben doch lernen im Sinne von sich entwickeln.
 
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  • #24
Kommt gut bei Flugreisen:

"Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt." von Stephan Orth, Antje Blinda
 
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  • #25
Zitat von Else:
Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage: Meint ihr wirklich, dass man aus Büchern etwas über Partnerschaft oder Sexualität lernen kann?
Früher ja, aber dann kam ein Tag, an dem ich alle diese Bücher in einem Schwung zum Container gebracht habe. Im Vorfeld dieses Tages hatte sich der Zweck solcher Bücher (auch durch "fremde Hand" ...) von einer Inspirationsquelle zu einer Vorschriftenquelle gewandelt, der ich nicht mehr gerecht wurde, ich Dödel. Sie wandten sich sozusagen gegen mich (bzw. wurden gegen mich angewendet). Meine Kernerkenntnis aber war: In den Büchern steht alles mögliche über irgendwelche Männer, aber nichts über mich.

Nebenbei: mein dringender Verdacht ist, dass ich vor diesem Tag diese Bücher selber auch mehr gegen als für jemanden verwendet habe. Ein Grund mehr, ihnen abzuschwören.
 
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  • #26
Aber nun noch mein Buchtipp: "Das Mädchen mit den blauen Augen" von Michel Bussi. Klingt nach Liebesschmonzette, ist aber der raffinierteste Krimi, den ich je gelesen habe.
 
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  • #27
@Andre
Cool! Danke für den Tipp. Das klingt großartig, auch die Inhaltsangabe, die ich als Krimi- und Thriller-Fan natürlich sofort gelesen habe. Buch ist auch verfügbar in meiner Haus-Bib :)

@Else
Wichtig ist in meinen Augen, wie wir selbst unser Verhältnis zu Büchern erleben/gestalten und was wir daraus machen und mitnehmen. Ich lese nicht, um andere zu belehren oder zu bekehren... Für mich sind Bücher Tickets in neue Innen- und Außenwelten. Lesen als Abenteuer und Reise zu neuen, anderen Horizonten.

Ja, es gab Bücher, die mein Leben tiefgreifend verändert haben. Das kann ich genau so für mich sagen. Oft geschehen solche (Mega-)Glühbirnenmomente bei mir retrospektiv. Das heißt: Ich habe die Erfahrungen schon gemacht, leider sogar oft wiederholt, ohne das Muster dahinter (wieder)zu erkennen. Und dann kommen die Einsichten und Erkenntnisse. AHA-Effekt de Luxe quasi. Natürlich sind Menschen als Spiegel wichtig. Bücher können auch Spiegel sein. Es bedarf in meinen Augen Mut und Ausdauer in diesen papierbasierten Dialog und Erkenntnis-Prozess zu gehen... Manche Menschen haben andere Wege. Alles, was unterstützend wirkt, ist ja willkommen...
 
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  • #28
Zitat von Else:
Das ist jetzt eine ernst gemeinte Frage: Meint ihr wirklich, dass man aus Büchern etwas über Partnerschaft oder Sexualität lernen kann?

Ich habe schon vieles aus Büchern gelernt. Bezogen auf Partnerschaft und Sexualität vor allem etwas über Hintergründe gewisser Muster, die zwar erkannt aber oft nicht durchbrochen werden können, ehe man nicht versteht, wie sie funktionieren.

Ich glaube daran, dass Probleme nicht auf der gleichen Ebene gelöst werden können, auf der sie entstehen. Von daher macht es Sinn, etwas, dass sich mir nicht direkt erschließt mit Hilfe höherer Sachkompetenz zu betrachten.

Ich habe auch viel Schrott gelesen und nichts daraus gelernt, weil es nichts daraus zu lernen gab. Vermutlich ähnliche Werke wie die, die André zum Container trug. Der Unterschied war, dass die Autoren der brauchbaren Bücher erfahrene Fachleute auf dem Gebiet sind über das sie schreiben und die anderen eben nicht.
 
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  • #29
Zitat von t.b.d.:
Ich habe schon vieles aus Büchern gelernt. Bezogen auf Partnerschaft und Sexualität vor allem etwas über Hintergründe gewisser Muster, die zwar erkannt aber oft nicht durchbrochen werden können, ehe man nicht versteht, wie sie funktionieren.

Ich glaube daran, dass Probleme nicht auf der gleichen Ebene gelöst werden können, auf der sie entstehen. Von daher macht es Sinn, etwas, dass sich mir nicht direkt erschließt mit Hilfe höherer Sachkompetenz zu betrachten.

Ich habe auch viel Schrott gelesen und nichts daraus gelernt, weil es nichts daraus zu lernen gab. Vermutlich ähnliche Werke wie die, die André zum Container trug. Der Unterschied war, dass die Autoren der brauchbaren Bücher erfahrene Fachleute auf dem Gebiet sind über das sie schreiben und die anderen eben nicht.

Ok, ja, man kann etwas aus Büchern lernen. Fragt sich, wie man entscheidet, was die richtigen sind, also ob ich aus einem Buch, das für mich richtige lernen kann. Und dass man es dann nicht zum einzigen macht, das richtig ist, also das angelesene Wissen zum Absoluten erhebt. Vielleicht sollte man dabei, denn bei mir bleibt Skepsis, unterscheiden zwischen Kenntnissen (also Wissen, durchaus aus Büchern zu gewinnen), Einsichten und Fertigkeiten. Aus Wissen kann eine Einsicht, eine Erkenntnis erwachsen, aus der dann Handeln entsteht. Bis aus einem Handeln eine Haltung, ein Habitus entsteht, braucht es nochmals Übung, also Praxis, Erfahrungen mit dem Handeln machen.
Ohne dies wäre es mir zu einfach.
 
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  • #30
Zitat von Else:
Aus Wissen kann eine Einsicht, eine Erkenntnis erwachsen, aus der dann Handeln entsteht. Bis aus einem Handeln eine Haltung, ein Habitus entsteht, braucht es nochmals Übung, also Praxis, Erfahrungen mit dem Handeln machen.
Ohne dies wäre es mir zu einfach.

Danke, dem scheint mir nichts mehr hinzuzufügen. Oder vielleicht doch: die Erfahrung positiver Resonanz auf das Handeln. Wenigstens manchmal.