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  • #16
AW: Blockadepolitik

liebe kaffetasse,

das ist sehr zutreffend.
ich kenne das auch zur genüge.

mein ehemann hat es allerdings deutlich übertrieben, sodass ich, aufgrund seines schweigeterrors , heute das alleinige sorgerecht habe.

im prinzip sind das kleine arme würstchen.

die sich nur stark fühlen , wenn sie andere erniedrigen können , wenn das nicht funktioniert werden sie richtig fies...

das schlimme ist nur das kinder darunter leiden...

mir hat mal ein polizist gesagt... das ist psychoterror, schweigen ist eine foltermethode....

genau das ist es....

es wäre hilfreich, man könnte solches verhalten aktenkundig machen und im polizeilichen führungszeugnis vermerken lassen.

das wäre dann karriereschädlich...


so bleibt nur sie auszulachen...

viele grüße
artemis
 
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  • #17
AW: Blockadepolitik

@ finca

aus meiner Lebenserfahrung und persönlichen Sichtweise, mag ich Ihnen folgende Empfehlung
geben:

Bitte LOSLASSEN!


Ob machtgierig oder Seelen gekränkt, weil zu schwach, naiv ,unreif?? ist für mich hierbei einerlei!

Sie selbst wünschen sich ein Miteinander , "eine normale Beziehung", das aufeinandner Zugehen. Da Sie sich soooooo intensiv um ein "Wir " bemühen, tut er Ihnen vermutlich niemals wirklich gut.

bei mir persönlich war es ähnlich und ich musste ersteinen höheren Reifengrad erreichen, Blauäugigkeit verlieren und Konfliktfähigkeit aufbauen.

Wäre mir damals schon bewusst gewesen was auf meine ExFrau und mich zu kommen würde, wäre ich im großen Bogen davongeeilt.Denn am meisten hat unser Kind darunter gelitten und leidet auch noch heute.:(((((

Unser Wir zerbrach dennoch,.... obwohl wir Therapie, Eheberatung etc.....!

Auch wenn Ihnen diese Entscheidung noch schwer fallen möge, weil Sie emotional "noch" an ihm hängen.

lieber ein "Ende mit Schrecken"- als ein "Schrecken Ohne Ende"!!!!

Ich wünsche Ihnen die Kraft Ihren Weg zu gehen !!Viel Glück !!


Gruß Buntauge m43
 
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  • #18
AW: Blockadepolitik

Zitat von finca:
Dennoch: hat hier jemand noch eine andere idee, wie man damit umgehen könnte?
Vielen Dank schon jetzt für die Tipps.
Ich würde höchstens drei mal sagen, dass ich mich über dieses Verhalten ärgere und ankündigen, dass ich das so nicht aushalten kann und es sehr bedauern würde, dann die Beziehung beenden zu müssen. Es ist seine Entscheidung, ob ihm die Beziehung so wichtig ist, dass er bereit ist "Problemlösung" auf eine erwachsene Art und Weise anzugehen. Warum drei mal? Sorry, wenn ich das jetzt so hinschreibe, aber das ist für mich wie bei der Kindererziehung. Ein Kind glaubt dir gar nix mehr, wenn du nicht spätestens nach dem dritten Mal konsequent bist und das tust, was du vorher angekündigt hast. Und da ich annehme, dass er sein "bockiges" Verhalten in der Kindheit gut eingeübt hat, finde ich das hier passend. So bleibt man glaubwürdig - aber je öfter du einlenkst und zu ihm gehst, desto weniger wird er einen Grund sehen sich zu ändern, weil er immer wieder Erfolg hat mit seinem Verhalten. Traurig finde ich, dass ihr es nicht gemeinsam dadurch ändern könnt, indem ihr darüber redet und eine Lösung findet, was wohl auch an ihm liegt - so wie ich es verstanden habe. Ich glaube halt, dass es oft einfacher ist in einem alten Muster zu bleiben (da weiß man, was man hat), als sich zu ändern und daran zu glauben, dass Veränderung ganz neue Möglichkeiten bietet und u.U. ein größeres Glück bereit hält........
Alles Gute für dich, da capo
 
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  • #19
AW: Blockadepolitik

Ich finde so ein Verhalten krankhaft und in dieser Ausprägung therapiebedürftig.
Ich selbst habe in meiner Kindheit auch nicht gelernt, wie man streitet. Bei uns zuhause wurden Konflikte einfach hübsch unter den Teppich gekehrt. Ein offener Streit war gleichbedeutend damit, dass die Welt untergeht.
Ich habe sehr lange gebraucht, um zu lernen und zu akzeptieren, dass ein Streit oder auch eine Meinungsverschiedenheit nicht den Weltuntergang bedeutet, sondern dass man sich dadurch im Gegenteil besser kennen- und häufig auch schätzenlernt.
Aber hier gilt auch, wie so oft: es gehören auch immer die passenden Gegenüber dazu, die dieses Verhalten akzeptieren, und den Blockierer wieder da "rausholen". Wer immer wieder "gerettet" wird, braucht sich nicht zu ändern.