Mentalista

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  • #91
Hast du dich eigentlich jemals für den Unsinn rechtfertigen müssen, den du so von dir gibst?
Und warum tust du das?
Also: was bringt dir das?

Ich weiß ja ungefähr, warum ich das tue, was ich tue.. aber das, was du da schreibst mach einfach keinen Sinn?
Also wenn du wirklich wissen würdest, was und warum du hier schreibst, obwohl, du weisst das wirklich, dann ist das alles, was du hier so schreibst, großer Unfug, um es mal freundlich auszudrücken.

Es ist schon so lächerlich, dass du das, was du selber hier so fabrizierst, anderen Foristen unterstellst bzw. zuschreibst. Ich vermute, du hast nix anderes in deinem Leben, in deiner Freizeit zu tun, als immer wieder Bösartigkeiten von dir zu geben, andere Menschen in einem Forum abzuwerten und dich über sie zu erheben.

Daher auch meinen Hinweis hier: deine Beiträge überlesen, nicht reagieren, ins Leere laufen lassen.
 
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Voldemort

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  • #93
Weil Kinder keine Verschiebemasse sind, und man nicht einfach mal die Hauptbezugsperson so "austauschen" kann?
Schon gar nicht in dem Alter.
Ich bin wirklich .. überrascht ? was hier so als Empfehlungen rausgehauen wird.
Vielleicht hat eine 14-Jährige (und nicht nur die) auch was mitzureden, wie und bei wem sie leben will?
Und vielleicht habe die Entscheidungen, die die Erwachsenen nun (unabhängig von ihr) treffen einen ganz entscheidenden Einfluss auf ihr weiteres Leben.
Daher ist eben meine Empfehlung, den Fokus nicht auf das Haus und das Geld zu legen, sondern (wenn man es sich irgendwie leisten kann.. und das kann man fast immer!) auf die Kinder.
Und diese (auch, und gerade die 14-Jährige!) einfach zu fragen.
Äh.. Verschiebemasse? Das ist sogar der Idealfall, 50:50 Betreuung, zum Beispiel. Kinder brauchen beide (!!!) Eltern, nicht nur die Mama oder mehr Mama. Beide, uneingeschränkt. Und wenn Eltern das tatsächlich hinkriegen, ist das ein Geschenk für die Kinder. Ich kenne übrigens mehrere Fälle von Kindern, deren Eltern sich getrennt hätten als die Kinder kleiner waren, die mit 14 oder 15 dauerhaft zum Vater gezogen sind. Ohne Groll, sondern weil sie und auch die Eltern erkannt haben, daß Alltag mit beiden Eltern, und nicht nur die klassischen PapaWEs, wirklich wichtig sind insgesamt. Klappt gut. Warum reagierst denn auf das Thema so aggro?
 
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Maron

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  • #95
Der 100Triggerluzi gehts nie gut. 😁
 
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  • #96
Nun, wenn einem etwas persönlich triggert, dann geht eben schon mal die Objektivität und Sachlichkeit flöten.
Oder man spricht aus Erfahrung und ist deshalb emotional involviert.
Wo ging mir denn die Sachlichkeit flöten?

Damals in der Situation war ich froh um jeden Rat von Betroffenen, die den ganzen Scheiß schon hinter sich hatten.
Nichtbetroffene (und Nichtfachleute) konnten zuhören und praktische Hilfe leisten; aber bitte keine gutgemeinten Ratschläge geben aus einer Position, wo sie einfach keine Ahnung hatten.

Weil ich eine Tochter habe und weiß, was das bei Kindern anrichten kann, wenn das Gezerre um Geld oder Kind beginnt.

Nochmal: Killerphrase: Du warst nie in der Situation und hast auch nicht beruflich damit zu tun?
Dann kannst du mir erzählen, was du so beobachtest und liest und was auch immer.
Spielt halt keine Rolle.
Schön, dass wir darüber geredet haben.
 
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Maron

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  • #97
Oder man spricht aus Erfahrung und ist deshalb emotional involviert.
Wo ging mir denn die Sachlichkeit flöten?

Damals in der Situation war ich froh um jeden Rat von Betroffenen, die den ganzen Scheiß schon hinter sich hatten.
Nichtbetroffene (und Nichtfachleute) konnten zuhören und praktische Hilfe leisten; aber bitte keine gutgemeinten Ratschläge geben aus einer Position, wo sie einfach keine Ahnung hatten.


Weil ich eine Tochter habe und weiß, was das bei Kindern anrichten kann, wenn das Gezerre um Geld oder Kind beginnt.

Nochmal: Killerphrase: Du warst nie in der Situation und hast auch nicht beruflich damit zu tun?
Dann kannst du mir erzählen, was du so beobachtest und liest und was auch immer.
Spielt halt keine Rolle.
Schön, dass wir darüber geredet haben.

na gut, probieren wir es nochmal mit Soziologenweisheit: wer emotional involviert ist, der halte sich mit Ratschlägen zurück. Das sind dann die eigenen Wehwehchen, die der andere gar nicht hat. Hier einfach einen Rosenkrieg oder ne finanzielle Schlammschlacht zu unterstellen ist einfach doof. strunzdoof.
 
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  • #98
Das finde ich am spannendsten, dass @Luzi100 s Ratschläge für @Luzi100 selber so gut funktionieren.
Ich finde es bezeichnent für sie, bedauerlich, dass sie ihre Unfähigkeit ständig auf andere Menschen übertragen will, weil sie es selbst nicht ertragen kann, es schon spürt, aber es nicht wirklich erkennen, geschweige denn ertragen kann.
 
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  • #99
Äh.. Verschiebemasse? Das ist sogar der Idealfall, 50:50 Betreuung, zum Beispiel. Kinder brauchen beide (!!!) Eltern, nicht nur die Mama oder mehr Mama. Beide, uneingeschränkt. Und wenn Eltern das tatsächlich hinkriegen, ist das ein Geschenk für die Kinder. Ich kenne übrigens mehrere Fälle von Kindern, deren Eltern sich getrennt hätten als die Kinder kleiner waren, die mit 14 oder 15 dauerhaft zum Vater gezogen sind. Ohne Groll, sondern weil sie und auch die Eltern erkannt haben, daß Alltag mit beiden Eltern, und nicht nur die klassischen PapaWEs, wirklich wichtig sind insgesamt. Klappt gut. Warum reagierst denn auf das Thema so aggro?
Endlich mal ein wirklich angenehm zu lesender Beitrag von dir.
 

applejuice

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  • #100
Liebe Leute hier im Forum!

Vielen Dank für die vielen Antworten - und entschuldigt, dass ich mich nicht schon früher wieder gemeldet habe. Ich hab das Wochenende und den Ferienbeginn (zumindest hier in Ö) etwas offline verbracht - mit meinem kleinsten Kind übrigens :).
Hätte auch nicht mit soviel Resonanz hier gerechnet, wow.

Ich konnte meiner Noch-Frau keinen finalen Vorschlag machen - ich wollte ihr einfach mal meine Bedenken mitteilen und hab ein paar Antworten gebraucht.

Es gab ein Treffen Ende letzter Woche.

Sie sagte resignierend:"Wenn Du das Geld jetzt haben willst, dann müssen wir das Haus jetzt verkaufen." Dass sie mir Miete bezahlen müsste, solange mir das Haus 50:50 gehört, wusste sie nicht, hat ihr auch ihr Anwalt nicht gesagt. Fordere ich wie gesagt eh nicht.

Sie will einfach im Haus bleiben, es bedeutet ihr alles, es ist ihr zu Hause und das unserer Kinder, auch der größeren, die gerade ausgezogen ist.

Was ich nicht wusste:
Ihr neuer Partner wird in den nächsten Monaten einziehen - er ist recht finanzkräftig. Er ist auch der, der mich früher oder später rauskaufen würde.
Sie glaubt auch, dass es für unser kleinstes Kind, dass psychisch recht labil ist (geht zur Psychologin), gut wäre, das Zuhause nicht zu verlieren, denke ich auch.

Und Leute, ich könnte mich auch nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich jetzt auf Stur schalte und sage, ihr müsst ausziehen.

Sie findet auch, dass sie mir ein großzügiges Angebot macht: Sie verzichtet endgültig auf Unterhalt (wäre zwar jetzt und solange sie arbeitet, eh nicht schlagend, aber was ist, wenn ihr was zustößt - stimmt schon. Aber prinzipiell eher "waswärewenn"-Gedanken) und bisher war die Auszahlung in 4 Jahren ihr Angebot - wenn das kleinste Kind 18 ist. Jetzt sagt sie - können wir auch in 3 oder 2 Jahren machen..!

Werde mich jetzt nochmal an meine Anwältin wenden - oder auch nochmal bei Gericht beraten lassen, die waren auch sehr freundlich und kompetent.

Aber ich denke mir: Wenn wir den Wert nicht mit 2019 sondern mit Ende 2021 bewerten lassen (das mildert ein wenig die Tatsache ab, dass sie fast "gratis" im Haus wohnt) und sie mich in zwei Jahren auszahlt - und wir beide mit dem Deal gut leben können, dann denk ich mir, alles ok. Aber ich brauch nochmal fundierteren Rat.

Ihr habt mir aber auch schon mal sehr geholfen, Dankeschön!
 
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Maron

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Sie findet auch, dass sie mir ein großzügiges Angebot macht: Sie verzichtet endgültig auf Unterhalt (wäre zwar jetzt und solange sie arbeitet, eh nicht schlagend, aber was ist, wenn ihr was zustößt - stimmt schon. Aber prinzipiell eher "waswärewenn"-Gedanken) und bisher war die Auszahlung in 4 Jahren ihr Angebot - wenn das kleinste Kind 18 ist. Jetzt sagt sie - können wir auch in 3 oder 2 Jahren machen..!

In A entfällt z.B. der Unterhat des Ex Partners mit dem Beginn einer neuen Lebensgemeinschaft im gleichen Haushalt. Rechtsauskunft ist immer gut.
 

Megara

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  • #102
Liebe Leute hier im Forum!

Vielen Dank für die vielen Antworten - und entschuldigt, dass ich mich nicht schon früher wieder gemeldet habe. Ich hab das Wochenende und den Ferienbeginn (zumindest hier in Ö) etwas offline verbracht - mit meinem kleinsten Kind übrigens :).
Hätte auch nicht mit soviel Resonanz hier gerechnet, wow.

Ich konnte meiner Noch-Frau keinen finalen Vorschlag machen - ich wollte ihr einfach mal meine Bedenken mitteilen und hab ein paar Antworten gebraucht.

Es gab ein Treffen Ende letzter Woche.

Sie sagte resignierend:"Wenn Du das Geld jetzt haben willst, dann müssen wir das Haus jetzt verkaufen." Dass sie mir Miete bezahlen müsste, solange mir das Haus 50:50 gehört, wusste sie nicht, hat ihr auch ihr Anwalt nicht gesagt. Fordere ich wie gesagt eh nicht.

Sie will einfach im Haus bleiben, es bedeutet ihr alles, es ist ihr zu Hause und das unserer Kinder, auch der größeren, die gerade ausgezogen ist.

Was ich nicht wusste:
Ihr neuer Partner wird in den nächsten Monaten einziehen - er ist recht finanzkräftig. Er ist auch der, der mich früher oder später rauskaufen würde.
Sie glaubt auch, dass es für unser kleinstes Kind, dass psychisch recht labil ist (geht zur Psychologin), gut wäre, das Zuhause nicht zu verlieren, denke ich auch.

Und Leute, ich könnte mich auch nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich jetzt auf Stur schalte und sage, ihr müsst ausziehen.

Sie findet auch, dass sie mir ein großzügiges Angebot macht: Sie verzichtet endgültig auf Unterhalt (wäre zwar jetzt und solange sie arbeitet, eh nicht schlagend, aber was ist, wenn ihr was zustößt - stimmt schon. Aber prinzipiell eher "waswärewenn"-Gedanken) und bisher war die Auszahlung in 4 Jahren ihr Angebot - wenn das kleinste Kind 18 ist. Jetzt sagt sie - können wir auch in 3 oder 2 Jahren machen..!

Werde mich jetzt nochmal an meine Anwältin wenden - oder auch nochmal bei Gericht beraten lassen, die waren auch sehr freundlich und kompetent.

Aber ich denke mir: Wenn wir den Wert nicht mit 2019 sondern mit Ende 2021 bewerten lassen (das mildert ein wenig die Tatsache ab, dass sie fast "gratis" im Haus wohnt) und sie mich in zwei Jahren auszahlt - und wir beide mit dem Deal gut leben können, dann denk ich mir, alles ok. Aber ich brauch nochmal fundierteren Rat.

Ihr habt mir aber auch schon mal sehr geholfen, Dankeschön!
Ich bin auch kein Freund von alles rausholen was gerichtlich durchsetzbar wäre.Allerdings sollten alle mit den Trennungsfolgen gut leben können,ohne sich übervorteilt zu fühlen.Im Sinne der Kinder sind dies sehr oft Vereinbarungen die eine Ungleichheit mit sich bringen.
Lass dich unbedingt anwaltlich beraten ohne dessen Interessen ausser Acht zu lassen. Leicht kann es passieren das der Anwalt einen Rosenkrieg oder schädliche ,langwierige Auseinandersetzungen unnötig in Eigeninteresse befeuert.
Eine neue verfestigte Partnerschaft ( die bereits nach einem Jahr vorausgesetzt werden) kann natürlich zum Verlust der Unterhaltsansprüche führen.Dazu gibt es entsprechende Urteile.
Du scheinst grundsätzlich an einer friedlichen Lösung interessiert zu sein.👍
Ohne Verluste ist das bei Trennungen mit Kindern nicht möglich.Ich spreche da als zweimal Geschiedene aus Erfahrung.🙂
 
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applejuice

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  • #104
Lass dich unbedingt anwaltlich beraten ohne dessen Interessen ausser Acht zu lassen. Leicht kann es passieren das der Anwalt einen Rosenkrieg oder schädliche ,langwierige Auseinandersetzungen unnötig in Eigeninteresse befeuert.

Du scheinst grundsätzlich an einer friedlichen Lösung interessiert zu sein.👍
Ohne Verluste ist das bei Trennungen mit Kindern nicht möglich.Ich spreche da als zweimal Geschiedene aus Erfahrung.🙂
ich war schon einmal bei einer Anwältin vor knapp einem Jahr, seitdem hat sich einiges getan. Sie war kompetent, ob ich ihr vertraue, nun ja, kannte sie vorher nicht, aber dass meine noch-Frau und ich an einer gütigen, friedlichen Lösung interessiert sind, hab ich damals schon klar gemacht und ist ja auch jetzt Grundvoraussetzun jeder Einigung.
 
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  • #105
Aber nicht für alle Zeit, oder? Falls der neue Partner wieder auszieht, ist der Anspruch potentiell wieder da bei entsprechendem Gehaltsunterschied?

Das glaub ich eher nicht, aber das kannst deine Anwältin fragen oder gleich direkt beim Familiengericht nachfragen. Einfach nur so, das ist bürgerliches Recht und Rechtsauskunft, das hat mit einer Klage nichts zu tun.
 

Megara

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  • #107
Was bringt eine Beratung? Bei solchen Sachen entscheiden die Parteien selbst, da gibt es keine Richtlinie.
Es ist besser Ratschläge von vielen Leuten (wie hier im Forum) anzuhören, als einen Vorschlag von einem "Berater".
Natürlich macht auch in diesem Fall fachliche Beratung absolut Sinn.
Der TE selbst hat hier schon rechtliche Fragen ( z.B. nach Unterhaltsverwirkung) gestellt.
 
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  • #108
Nanu. Man entscheidet immer auf Basis des eigenen Wissens, meinetwegen auch des gefühlten Wissens. Und da man selten alle Varianten kennt, sollte man Sachverstand einholen, um das passende Wissen zu erlangen. Entweder selbst oder als Beratung. Entscheiden muss man nachher eh selber.
 
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Wischfee

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  • #109
Ich kenn mich mit der Rechtslage in A nicht aus, aber nach deutschem Recht würde ich raten, regelt das Ganze gemeinsam mit einem gemeinsamen Scheidungsanwalt. Da ihr ja noch miteinander reden könnt. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch jede Menge gegenseitiges Misstrauen, da ihr gemeinsam zu eurem Anwalt geht. In Deutschland hätte die weniger verdienende Ehefrau Anspruch auf eine Rentenausgleichszahlung. Wie viel das ist, kann der Anwalt ausrechnen. Eventuell wäre es dann sinnvoll, diesen Anspruch auf den Wert der Haushälfte gegenzurechnen. Dann hätte der Mann eventuell weniger vom Haus, aber seine Rente im Gegenzug gesichert. Eventuell könnte man dann auch noch rückwirkend damit die Nutzung des Hauses in den vergangenen 2 Jahren verrechnen, aber all sowas weiß der Anwalt am besten...