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  • #31
@Snipes Dann bist du wohl noch auf der Suche ;)
Beziehungsunfähigkeit gibt es nicht. Wir alle stehen irgendwie und mit irgendwem in Beziehung. Aber Bindungsunfähigkeit gibt es.
 
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  • #32
Hallo zusammen,

es würde mich mal interessieren, ob es hier User gibt, die schon mal eine Partnerschaft mit einer beziehungsunfähigen Person hatten und wenn ja, ab wann und auf welche Weise sich die Beziehungsunfähigkeit geäußert hat und wie sie damit umgingen bzw. ob die Beziehung Bestand hatte.

Vielen Dank 😊
Versuche zu vermeiden, sie unter Druck zu setzen, dass sie sich ändern muss. Damit treibst du eine bindungsängstliche Person nur noch schneller in die Flucht.
Vermeide Vorwürfe usw.

Versuche, sie zu verstehen. Frag doch mal nach, warum sie sich gerade so oder so verhält. Ohne zu urteilen. Vielleicht gelingt es dir, sie besser zu verstehen und mitzufühlen.

Verbieg dich nicht selbst. Steh zu dir und ziehe im Notfall auch Konsequenzen. Solltest du versuchen, ihr alles rechtzumachen, aus Angst sie sonst zu verlieren, könnte es sein, dass sie den Respekt vor dir verliert.

Begreif "ihr" Problem als "euer" Problem. Damit stellst du dich nicht fingerzeigend über sie, sondern du stellst dich neben sie, an ihre Seite. Ihr könnt alles miteinander teilen und gemeinsam schultern.

(Diese Tipps entspringen nicht meinen Erfahrungen mit bindungsängstlichen Personen, sondern aus der umgekehrten Position. Welche Verhaltensweisen von früheren Partnern haben in mir den Wunsch nach Distanz und Davonrennen verstärkt und was hätte ich mir stattdessen gewünscht. Was hätte ich von meinem Partner gebraucht.)
 
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  • #33
Versuche zu vermeiden, sie unter Druck zu setzen, dass sie sich ändern muss. Damit treibst du eine bindungsängstliche Person nur noch schneller in die Flucht.
Vermeide Vorwürfe usw.

Versuche, sie zu verstehen. Frag doch mal nach, warum sie sich gerade so oder so verhält. Ohne zu urteilen. Vielleicht gelingt es dir, sie besser zu verstehen und mitzufühlen.

Verbieg dich nicht selbst. Steh zu dir und ziehe im Notfall auch Konsequenzen. Solltest du versuchen, ihr alles rechtzumachen, aus Angst sie sonst zu verlieren, könnte es sein, dass sie den Respekt vor dir verliert.

Begreif "ihr" Problem als "euer" Problem. Damit stellst du dich nicht fingerzeigend über sie, sondern du stellst dich neben sie, an ihre Seite. Ihr könnt alles miteinander teilen und gemeinsam schultern.

(Diese Tipps entspringen nicht meinen Erfahrungen mit bindungsängstlichen Personen, sondern aus der umgekehrten Position. Welche Verhaltensweisen von früheren Partnern haben in mir den Wunsch nach Distanz und Davonrennen verstärkt und was hätte ich mir stattdessen gewünscht. Was hätte ich von meinem Partner gebraucht.)
Toll ausgedrückt, aber auch eine Gratwanderung der Bedürfnisse.
 
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  • #34
Versuche zu vermeiden, sie unter Druck zu setzen, dass sie sich ändern muss. Damit treibst du eine bindungsängstliche Person nur noch schneller in die Flucht.
Vermeide Vorwürfe usw.

Versuche, sie zu verstehen. Frag doch mal nach, warum sie sich gerade so oder so verhält. Ohne zu urteilen. Vielleicht gelingt es dir, sie besser zu verstehen und mitzufühlen.

Verbieg dich nicht selbst. Steh zu dir und ziehe im Notfall auch Konsequenzen. Solltest du versuchen, ihr alles rechtzumachen, aus Angst sie sonst zu verlieren, könnte es sein, dass sie den Respekt vor dir verliert.

Begreif "ihr" Problem als "euer" Problem. Damit stellst du dich nicht fingerzeigend über sie, sondern du stellst dich neben sie, an ihre Seite. Ihr könnt alles miteinander teilen und gemeinsam schultern.

(Diese Tipps entspringen nicht meinen Erfahrungen mit bindungsängstlichen Personen, sondern aus der umgekehrten Position. Welche Verhaltensweisen von früheren Partnern haben in mir den Wunsch nach Distanz und Davonrennen verstärkt und was hätte ich mir stattdessen gewünscht. Was hätte ich von meinem Partner gebraucht.)

Er ist der Typ, der er ist. Wenn er durch zu viel Nettigkeit dafür sorgen kann, dass sie den Respekt verliert, ist sie die falsche Frau für Ihn. Ich glaube, gewisse Bindungstypen passen einfach nicht zusammen und da lässt sich auch nichts machen, dass ist meine Erfahrung. Reißleine ziehen und gehen.
 
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  • #35
Er ist der Typ, der er ist. Wenn er durch zu viel Nettigkeit dafür sorgen kann, dass sie den Respekt verliert, ist sie die falsche Frau für Ihn. Ich glaube, gewisse Bindungstypen passen einfach nicht zusammen und da lässt sich auch nichts machen, dass ist meine Erfahrung. Reißleine ziehen und gehen.
Ich habe nicht gesagt, dass er durch zu viel Nettigkeit dafür sorgen kann, dass sie den Respekt verliert. Behalte bitte deine Projektionen für dich. Ich kann nichts dafür, dass du dich durch den Beitrag getriggert fühlst. 🤷‍♀️
 
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  • #37
Hau rein! Tu was für dich. Mit Kompromissen findet man seinen Partner nicht.
Da hast du jetzt etwas missverstanden glaube ich.
Ja ich sollte schon wieder anfangen zu daten.Ich habe lange gewartet ,bis ich keine Vergleiche mehr, zu meiner Kurzbeziehung ziehe.Da sind die Schmetterlinge schon heftigst geflogen.
Ich tu schon immer was für mich.
Kompromisse sind so gar nicht mein Ding.Aber woher solltest du das wissen.
 
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  • #38
Ich habe nicht gesagt, dass er durch zu viel Nettigkeit dafür sorgen kann, dass sie den Respekt verliert. Behalte bitte deine Projektionen für dich. Ich kann nichts dafür, dass du dich durch den Beitrag getriggert fühlst. 🤷‍♀️
Wer sich hier wohl getriggert fühlt .... ich sage nur ... lasst die Finger von bindungsängslichen Frauen ... bedeutet nur Stress ...
 
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  • #39
Nach meinen 10 Jahren in so einer Beziehung würde ich aus den letzten Äußerungen zwei Dinge unterstreichen:
- Ja verdammt, mit Kompromissen wird man nicht glücklich, insbesondere dann, wenn die Kompromisse gegen einen selbst gehen.
- und ja, ich würde von einem Beziehungsscheuen/unfähigen wie-auch-immer-Kerl künftig die Finger lassen und einen Bogen drum machen, egal wie toll er sein mag.
 
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  • #42
es würde mich mal interessieren, ob es hier User gibt, die schon mal eine Partnerschaft mit einer beziehungsunfähigen Person hatten und wenn ja, ab wann und auf welche Weise sich die Beziehungsunfähigkeit geäußert hat und wie sie damit umgingen bzw. ob die Beziehung Bestand hatte.
Ja ich glaube schon, ein gewisser snipes hatte vor nicht all zu langer Zeit davon berichtet. Ziemlich genau ein Jahr her. Ich meine sogar mehr als einmal.

Damit will ich dich nicht ärgern, mir scheint, du bist in einer Wiederholungsschleife (oder -spirale?) gelandet (nicht, dass ich das nicht kennen würde).

Dabei halte ich nicht so viel von Etiketten. In dem letzten Thread war die Frau in der allgemeinen Wahrnehmung allerdings auch weitgehend "die Böse". Und du zeigtest dich etwas blind gegenüber Zeichen, die anderen direkt ins Auge gesprungen wären.

So eine Anziehung entsteht ja aus einer gewissen Resonanz der Muster. Da ist eine ehrliche Bestandsaufnahme - ggf. mit Unterstützung - nicht das Schlechteste. Es ist ja nicht so, dass einer der tolle strahlende Held bzw. Heldin ist und dann kommt da so ein bindungsunfähiger Mensch und richtet wüsten Schaden an. Da passt schon Schlüssel in Schloss (von deinen bindungsunfähigen Phasen hast du ja auch geschrieben). Je mehr Bereitschaft da ist, auf die eigenen Themen zu schauen und auch ehrlich damit umzugehen, desto größeres hmm "Heilungspotential" liegt in einer Beziehung. Du trägst ja auch ein paar Päckchen mit dir.

Kann dir Hoppels "Lieblingslektüre" 🤓 an's Herz legen, Riemanns Grundformen der Angst (just am Wochenende mal wieder Gesprächsthema von einem veritablen Hysteriker :)) bzw. Riemann-Thomann-Modell (Nähe - Distanz, Dauer - Wechsel).

Dann kannst du erstmal ein bisschen Verständnis und Mitgefühl für dich entwickeln und vielleicht auch für sie. Der Wille nach Wachstum muss allerdings bei beiden da sein, um eine Chance zur Entwicklung entstehen zu lassen. Da liegt viel Potential.

Ich wünsche dir Vertrauen 🌱 - auch in deine Grenzen. Hast du vielleicht gerade einen unschönen Jahrestag, der grundsätzliche Zweifel in dir aufscheucht? Das kenne ich von mir, was natürlich mit dir nix zu tun haben muss.
 
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  • #46
Ja ich glaube schon, ein gewisser snipes hatte vor nicht all zu langer Zeit davon berichtet. Ziemlich genau ein Jahr her. Ich meine sogar mehr als einmal.
Ja, Miss Marple merkt (sich) alles! 🧐😊 Mir fehlt das so sehr, dass sich meine Frau fragt, wie ich mich überhaupt organisiert bekomme. 😅 Ich mach 's halt anders.

Damit will ich dich nicht ärgern, mir scheint, du bist in einer Wiederholungsschleife (oder -spirale?) gelandet (nicht, dass ich das nicht kennen würde).

Dabei halte ich nicht so viel von Etiketten. In dem letzten Thread war die Frau in der allgemeinen Wahrnehmung allerdings auch weitgehend "die Böse". Und du zeigtest dich etwas blind gegenüber Zeichen, die anderen direkt ins Auge gesprungen wären.

So eine Anziehung entsteht ja aus einer gewissen Resonanz der Muster. Da ist eine ehrliche Bestandsaufnahme - ggf. mit Unterstützung - nicht das Schlechteste. Es ist ja nicht so, dass einer der tolle strahlende Held bzw. Heldin ist und dann kommt da so ein bindungsunfähiger Mensch und richtet wüsten Schaden an. Da passt schon Schlüssel in Schloss (von deinen bindungsunfähigen Phasen hast du ja auch geschrieben). Je mehr Bereitschaft da ist, auf die eigenen Themen zu schauen und auch ehrlich damit umzugehen, desto größeres hmm "Heilungspotential" liegt in einer Beziehung. Du trägst ja auch ein paar Päckchen mit dir.
Mit dem Päckchen, ist so. Es ist vielgestaltig und man frickelt das ganze Leben dran rum und es wird vielleicht kleiner, man kann es vielleicht sogar teilweise lösen, los wird man 's nicht. Ich jedenfalls nicht, ist aber als Anspruch auch zu hoch.
Hübsch finde ich auch, wenn du @tina* nicht müde wirst herauszustellen "nicht schreiben zu können". Mir fällt das dann anlässlich des obig Geschriebenen ein, was ich ziemlich großartig finde.

In meinen Beziehungen habe ich so viel von meinen Frauen gelernt, das ich das sogar als (mein) Muster wahrnahm. Ist der Riemann nicht unschuldig. Schaut man sich Beziehungen an, dann sind das häufig Partnerschaften, die sich ergänzen. Des Partners Stärke ist eigene Schwäche und umgekehrt. Bezogen auf das visuell ansprechendere Thomann-Kreuz. Das steht so nicht im Riemann. Auch daraus entsteht Anziehung, halt Schlüssel-Schloss. In meiner jetzigen Partnerschaft ist das nicht mehr so, was mich anfänglich schon erstaunt hatte.

Kann dir Hoppels "Lieblingslektüre" 🤓 an's Herz legen, Riemanns Grundformen der Angst (just am Wochenende mal wieder Gesprächsthema von einem veritablen Hysteriker :)) bzw. Riemann-Thomann-Modell (Nähe - Distanz, Dauer - Wechsel).
Der hat da ja schon auch Sichten drin, da kann ich nur noch abwinken. Und wenn man sich daran aufhängt, dann kann mancheR das in Gänze scheiße finden. Dann ist das bei mir schon fast 40 Jahre her und beschrieb damals schon eine ältere Zeit. Das muss man sich schon antun wollen. Mit anfang/mitte zwanzig war ich so durch den Wind, dass ich sogar zu einer Therapeutin gegangen bin. Die Frau war damals schon eher weit jenseits der 60 und das ging persönlich gar nicht. Die Frau war mir von ihrer Art ungewöhnlich unangenehm und die erste Stunde war auch die letzte. Sie hat das auch gesehen, aber mir den Riemann als Tipp mitgegeben. Es dauert mich heute noch der klugen Frau keine Rückmeldung gegeben haben zu können, denn das war nicht mein Lieblingsbuch ^^, es hatte in erheblichen Anteilen dazu beigetragen mich zu retten. Und ich war ziemlich gefährdet. War bei mir schon ziemlich speziell und der Glücksfall, den ich gebraucht hatte und meine Suche sofort erheblich entspannte.
Heute denke ich nicht mehr dran, nutze die dadurch erworbenen "Fähigkeiten" nicht mal mehr. Thomann ist mir erst durch PS untergekommen, gerade mal 6, 7 Jahre her. Sie war meine erste, ja sofortige Bekanntschaft. Beruflich sehr erfolgreich und hatte nichts besseres zu tun als das hinzuschmeißen und umzusatteln um sich mit Coaching die Zeit zu vertreiben. Sie hatte den Status "getrennt lebend" und ihr Mann hat sich erfolgreich wieder um sie bemüht, sonst hätte ich es getan. Sie hätte es auch sein können, es gibt nicht die Eine für's Leben. Man muss gut wählen und sich entscheiden. Schon ein heikles Kunststück. Fällt mir gerade auf, sie hätte auch nicht in mein damals noch für wichtig angenommenes Muster gepasst. Habe mich ja zum Glück nicht daran gehalten.

Dann kannst du erstmal ein bisschen Verständnis und Mitgefühl für dich entwickeln und vielleicht auch für sie. Der Wille nach Wachstum muss allerdings bei beiden da sein, um eine Chance zur Entwicklung entstehen zu lassen. Da liegt viel Potential.

Ich wünsche dir Vertrauen 🌱 - auch in deine Grenzen. Hast du vielleicht gerade einen unschönen Jahrestag, der grundsätzliche Zweifel in dir aufscheucht? Das kenne ich von mir, was natürlich mit dir nix zu tun haben muss.
Ich weiß, du kannst nicht schreiben, um mich zu beeindrucken reicht 's.

Noch mal, den Riemann muss man sich antun wollen und es gibt weitere, sogar recht andere Betrachtungsmodelle. Meine Frau hat den übrigens auch, sie kommt aber auch aus dem weiteren geisteswissenschaftlichen Bereich. Wir waren uns auch in einem weiteren Punkt einig: keine "heiße Kartoffel" mehr. Sinn machen kann das trotzdem - wenn man den Partner als Chance erkennen, von ihm lernen kann.
 
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  • #47
Bei @Snipes schon und da sind es immer die andern. 😴
 
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  • #48
Bei @Snipes schon und da sind es immer die andern. 😴
Vielleicht hat er ja auch einfach Pech oder kein Händchen bei der Auswahl.
Eine selbstbewusste und attraktive Frau hat z.B. keine Probleme damit, wenn ihr Partner Aufmerksamkeit erregt.Die freut sich darüber und macht keine Szene.
Wehe jemand formuliert hier verallgemeinernd. :rolleyes:
 
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  • #50
Hm, angelehnt z.B. an das Video von Alain de Botton und andere suchen wir alle die Wiederholung dessen, was wir als Kleinstkinder erlebt haben - das definiert unsere Version von Liebe. Wenn ich also immer an einen bestimmten Typ Frau/Mann gerate, sollte ich mich umso mehr mal damit und mit mir selbst beschäftigen.
 
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  • #51
Wenn ich also immer an einen bestimmten Typ Frau/Mann gerate, sollte ich mich umso mehr mal damit und mit mir selbst beschäftigen.
ähnliches schon im Umfeld erlebt, dass Frau z.B. immer an einen ganz bestimmten Typen Mann gerät, der sie runtermacht, cholerische Anfälle hat etc. Da wäre es wichtig mal dahinter zu schauen um aus diesem Muster ausbrechen zu können.
 
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  • #52
ähnliches schon im Umfeld erlebt, dass Frau z.B. immer an einen ganz bestimmten Typen Mann gerät, der sie runtermacht, cholerische Anfälle hat etc. Da wäre es wichtig mal dahinter zu schauen um aus diesem Muster ausbrechen zu können.
Vielleicht sucht man einfach bekannte Muster, weil man das Unbekannte scheut?
Erst mal erkennen, dass ein nicht optimales Rollenbild (oder besser: Lebensbild) die eigene Kindheit geprägt hat, ohne beleidigt zu sein, oder den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Viel Spaß.
 
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  • #53
Vielleicht sucht man einfach bekannte Muster, weil man das Unbekannte scheut?
Erst mal erkennen, dass ein nicht optimales Rollenbild (oder besser: Lebensbild) die eigene Kindheit geprägt hat, ohne beleidigt zu sein, oder den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Viel Spaß.
psychologisch betrachtet ist der Grund, dass alles andere dich einfach nicht toucht, triggert, reizt, wie auch immer man das nennen mag.
Nimm beispielsweise eine Frau die mit einem zuschlagendem, trinkendem Vater aufgewachsen ist und immer an solche Kerle gerät. Bei genau solchen Kerlen kriegt sie weiche Knie und ist hin und weg. Noch ohne zu wissen, dass sie scheisse zu ihr sein werden.
Und dann setz ihr einen netten, zuvorkommenden Typen vor, sie wird sich zu tode langweilen und ihn nicht als Kerl wahrnehmen und es gibt keinerlei Erregung, Schmetterlinge etc. Die Libido ist dann nunmal auf die trinkende Schlägertype geprägt. Man kann sich umprogrammieren, ist aber ein Stück arbeit.
 
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  • #55
Ist das Stockholm Syndrom also auch ein bisschen eine genetisch bedingte Sache, oder einfach antrainiert?
Ist nicht so richtig vergleichbar, oder?
In einer Familienkonstellation kennt ein kleines Kind keine andere Form von Liebe als die ihm gegebene. Dem Stockholmsyndrom geht eine Entführung und ein Entreissen aus einem Vertrauensverhältnis voran...

Aaaaber meiner diletantischen und unrecherchierten Meinung nach ist das Stockholm Syndrom eine Art Schutzmechanismus? Also in dem Fall angenommen durch die Psyche um nicht komplett zu zerbrechen.
 
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  • #56
Aaaaber meiner dilettantischen und unrecherchierten Meinung nach ist das Stockholm Syndrom eine Art Schutzmechanismus? Also in dem Fall angenommen durch die Psyche um nicht komplett zu zerbrechen.
Kongruent, möcht ich meinen, zum oben genannten Beispiel.
Nimm beispielsweise eine Frau die mit einem zuschlagendem, trinkendem Vater aufgewachsen ist und immer an solche Kerle gerät.
Und um meinen Einangsgedanken dazuzuholen:
Vielleicht sucht man einfach bekannte Muster, weil man das Unbekannte scheut?

Gibt es eine Komfortzone "Schlägertyp" für Frauen?
 
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  • #58
Komischerweise hat sich die Art des
Ich denke ja, wenn auch oft unbewusst. Ich selbst kannte welche, die immer wieder sehr gut darin waren die Typen die sie verdroschen haben auch noch zu rechtfertigen...
Ja, da werden dann die "positiven" Seiten des Typen in der Vordergrund gerückt, sich selber die "Schuld" gegeben usw. usw. Da wo andere schon längst davon gerannt wären, lässt die geschlagene oder psychisch kaputt gemachte Frau sich immer wieder Entschuldigungen einfallen. Genau das gehört leider auch zum Muster.
 
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  • #59
Romantizismus lässt in seiner vollen Pracht grüßen.

Es sind auch Videos mit der einen oder anderen ausgewählten Essenz zu finden.
Auch mit deutschen Untertiteln.
Schöner Vortrag. Geht ein bisschen in Richtung des Disneyfizierungs-Threads?
Aber wirklich spannende Gedanken. Du hattest ihn ja schon mal verlinkt.
Allerdings geht er ja weitgehend von Zusammenleben, Ehe und bis ans Lebensende als Ideal aus. Die Vorteile hat er ja schön beschrieben, aber ich habe das Gefühl, dass mein momentan gelebtes Modell LAT viele Probleme (laundry!) vermeidet. Geht natürlich nur ohne Kinderwunsch und klassische Familie.

Ich fühle mich jedenfalls weitgehend bestätigt, dass ich meinen Partner nicht heiraten würde: aus Liebe.
Seine Ausführungen zum Thema Ehe sind witzig, aber im Endeffekt geht es doch nur darum, dem anderen das Verlassen so schwer wie möglich zu machen.
Das ist vielleicht interessant, wenn ich mich selbst zu einer möglichen Entwicklung zwingen will. Man kann es aber auch wieder als Rückversicherung unsicherer Menschen sehen: Der verlässt mich nicht so einfach!

Unabhängig davon fand ich die Frage interessant, wer uns eigentlich wirklich sagt, was er / sie über uns denkt.
Familie nicht, Freunde eher nicht, wenn dann Partner; und dann vielleicht sogar eher jemand, der uns erst seit einer halben Stunde kennt. Kann ich gut nachvollziehen, und deshalb glaube ich tatsächlich, dass solche Foren wie hier echt hilfreich sein können... wenn man das aushält. Ist halt ungefiltert, aber nicht selten sehr, sehr objektiv, denke ich.
 
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  • #60
@Syni
habe heute mein Buch von Ailain de Botton von Thalia abgeholt - "Der Lauf der Liebe" Und bin sehr gespannt :)
 
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