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  • #1

Beziehungskiller Katzen

Sie sind zwar recht putzig anzusehen, aber haaren, kotzen, scheißen und urinieren die Wohnung voll. Man riecht sie. Katzenklos sind eine Zumutung. Der Gestank, der ihnen entsteigt widerwärtig. Dann zerstören sie auch noch das Mobiliar mit ihren Krallen, die sie überall wetzen. Wände, Sofas, Stühle, nichts ist vor ihnen sicher.

Auf einem Bauernhof sind sie okay, da können sie in der Scheune wohnen und Mäuse jagen und das tun, was sie sonst noch so treiben, aber diese behaarten Stadtwohnungsneurotiker tun mir eher leid. Entweder sie werden überfahren oder sie glotzen den halben Tag zum Fenster raus. Das ist doch kein Leben für ein Raubtier.
Und jetzt soll mir niemand erzählen, man könne sie erziehen. Das kann man nicht. Das einzige, was die können ist auf die Türklinke springen, um Türen zu öffnen und solchen Kram und blöd rumsitzen und pennen und fressen und nerven.
Und jetzt steinigt mich. Mir doch egal. Aber das musste mal raus.
Und nein, ich mag Tiere. Aber nicht in der Wohnung. Da will ich keinen Streichelzoo und Mitzi und Bitzi und derlei.
 
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  • #2
Gibt es denn schon einen Kratzbaum mit Rückzugshöhle? Dann kratzt sie eher dort wo sie soll.

Spielmäuse und so etwas gibt es bestimmt schon. Katzen fühlen sich in der Wohnung wohl, wenn
man sich viel mit ihnen beschäftigt, mit ihnen spricht und spielt. Vielleicht zählst Du Dir mal die Vorteile Deiner Partnerin auf und kannst das Thema Katze dann relativieren. Vielleicht bringst Du ihr auch noch bei, dass sie erst die Krallen einzieht und erst dann ein Leckerli von Dir bekommt.
Oder Du ziehst mit ihr auf einen Bauernhof; natürlich nicht nur mit der Katze.
 
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  • #3
Zitat von chiller7:
Und jetzt soll mir niemand erzählen, man könne sie erziehen. Das kann man nicht.
Kann man ;) sehr gut sogar. Mein Kater hört auf befehle wie Ruhe, Nein (wenn er z.b. an dingen kratzt die nicht dafür geeignet sind), Sitz und Platz und Tod stellen. Und wenn man gutes Katzenstreu kauft und das Klo regelmäßig leert rieht man das auch nicht. Und ja Katzen ohne auslauf zu halten ist einfach kacke. Meiner kann raus wann er will :D
 
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  • #4
Der Thread hätte auch von mir sein können :)

Chiller7 gefällt mir in seinen Ansichten. Auch ich liebe Tiere jeglicher Art. Hatte sogar schon Beziehungen zu Stubenfliegen, die mir in mancher Einsamkeit den Arm krabbelten. LoL

Habe solche dann sogar in Blumenerde beerdigt, wenn sie das Zeitliche segneten. (Bor was bin ich krass, oder?)

Jo das mit den Katzen kenn ich auch. Ich liebe die Viecher, aber sie tun tatsächlich meist nur das, was chiller sagt.

Die Halterinnen haben meist auch eine ganz bestimmte Art zu leben. Nicht unangenehm, aber sonderbar im Charakter, dem ich zwar immer wieder auflaufe, doch die Beziehungsprobleme sich immer gleichen. Sei es in der Art, wie sie leben, innerlich eingestellt sind und reagieren. :)
 
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  • #5
Mrs. Right, sie (es sind mehrere) bekommen andauernd Leckerli von mir. Die Viecher lieben mich deshalb. Und und ich spiele auch viel mit ihnen.
Wenn ich sie (die Frau) nicht lieben würde, nähme ich es auch nicht in kauf. Aber es nervt mich schon.
Und auf einem Bauernhof will ich nicht leben, ich mag Millionenstädte, bin ein Großstadtmensch.
 
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  • #6
Auf dem Lande ist nicht gleich mit Bauernhöfe gleichzusetzen, hier gibts auch normale Häuser ;)

Aber back to Topic.
Ich würde generell nicht behaupten, das Haustiere mehr Beziehungskiller als andere Dinge sind. Als Beziehungskiller würde ich sie nur bezeichnen wenn der Partner/in nicht mit ihnen zurechtkommt, sei es persönlich (einfach kein Tierfreund oder kommt mit bestimmten Tierarten nicht klar, Schlangen, Spinnen etc,) oder gesundheitlich (Allergie usw.).
Das einzige was bei unseren 2 Katzen immer wieder mal für einen kleinen Schrei sorgt, ist wenn sie eine Maus fangen und meinen sie im Haus verschlingen zu müssen. Ansonsten ist nichts weiteres Vorgefallen was nicht bei anderen Haustieren auch mal vorkommt. Nee Vase umgeschmissen beim Spielen etc. Dann das mit dem Urinieren in der Wohnung ist bei mir auch nur einmal vorgekommen, weil ich nicht mitbekommen habe, das sie ins Haus geschlüpft ist und sie dann mehr oder weniger eingesperrt habe (Beide Katzen wohnen bei meinen Eltern im Nachbarhaus und streunen Nachts draußen durchs Dorf und können durch n kleines Loch unterhalb des Daches in mein Haus kommen.) Möbel kratzen sie eigentlich nicht an, zumindest keine die ich gesehen habe, die eine vergräbt zwar gerne ihre Krallen in meinem Teppich, aber der ist schon fast 20 Jahre alt, so das es da nicht Schade um ihn ist.
 
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  • #7
Zitat von chiller7:
Und jetzt soll mir niemand erzählen, man könne sie erziehen. Das kann man nicht. Das einzige, was die können ist auf die Türklinke springen, um Türen zu öffnen und solchen Kram und blöd rumsitzen und pennen und fressen und nerven.
Eigentlich dasselbe wie jeder Mensch am Anfang und am Ende seines Lebens...
Und nerven können sie auch zwischendrinn.
Zitat von chiller7:
dito
 
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  • #8
Zitat von Wannamingo:
Auf dem Lande ist nicht gleich mit Bauernhöfe gleichzusetzen, hier gibts auch normale Häuser ;)

Aber back to Topic.
Ich würde generell nicht behaupten, das Haustiere mehr Beziehungskiller als andere Dinge sind. Als Beziehungskiller würde ich sie nur bezeichnen wenn der Partner/in nicht mit ihnen zurechtkommt, sei es persönlich (einfach kein Tierfreund oder kommt mit bestimmten Tierarten nicht klar, Schlangen, Spinnen etc,) oder gesundheitlich (Allergie usw.).
Das einzige was bei unseren 2 Katzen immer wieder mal für einen kleinen Schrei sorgt, ist wenn sie eine Maus fangen und meinen sie im Haus verschlingen zu müssen. Ansonsten ist nichts weiteres Vorgefallen was nicht bei anderen Haustieren auch mal vorkommt. Nee Vase umgeschmissen beim Spielen etc. Dann das mit dem Urinieren in der Wohnung ist bei mir auch nur einmal vorgekommen, weil ich nicht mitbekommen habe, das sie ins Haus geschlüpft ist und sie dann mehr oder weniger eingesperrt habe (Beide Katzen wohnen bei meinen Eltern im Nachbarhaus und streunen Nachts draußen durchs Dorf und können durch n kleines Loch unterhalb des Daches in mein Haus kommen.) Möbel kratzen sie eigentlich nicht an, zumindest keine die ich gesehen habe, die eine vergräbt zwar gerne ihre Krallen in meinem Teppich, aber der ist schon fast 20 Jahre alt, so das es da nicht Schade um ihn ist.
Hat doch auch niemand behauptet, dass auf dem Lande mit auf dem auf dem Bauernhof gleichzusetzen sei. Es bezog sich auf Mrs. Rights "äußerst praktikable Vorschläge". :)
----
Und nein, die kuscheligen Viecherl sind ganz entzückend, haaren überhaupt nicht, folgen aufs Wort, kratzen nur, wo sie dürfen, Katzenklos sind eine Wonne bei stündlicher Reinigung and all that stuff.
 
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  • #9
Oft werden sie der Kinder willen angeschafft, die dann aber meistens schnell wieder das Interesse verlieren und die Arbeit und den Ärger haben dann die Eltern. So ein Tier lebt locker 15 Jahre lang und mehr.
Überhaupt Kinder, da werden dann Frösche, Kanarienvögel, Hamster, Meerschweinchen und alle möglichen Tiere angeschleppt, damit eine Ruh' ist und das Quengeln beendet, dann aber, nach kurzer Zeit sind diese Lebewesen wieder uninteressant.
Von der artgerechten Haltung ganz zu schweigen. Vögel in Käfigen, Rudeltiere, wie Meerschweinchen alleine in Plastikkisten usw.
Ein Tier zum umhüten und lieb haben. Na ja.
 
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  • #10
Und besonders groß ist die Freude, wenn die Bändchenlautsprecher als Kratzbaum oder Spielzeug dienten oder die Katze mal wieder auf den Seidenteppich gekotzt hat und vor allem, wenn man außer Haus geht, sich erst mal eine viertel Stunde lang mit einer Kleberolle die Haare von der Kleidung entfernen muss. Da kommt dann erst so richtig Freude auf.
 
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  • #11
4 Katzen ist viel, wenn sie nicht raus können. Außerdem ist man ist ja auch nicht jeden Tag gleichermaßen gelassen!
Was könntest Du für Deine Gelassenheit tun? Vielleicht kann man eine Bürste in Katzenhöhe an einer nicht so auffälligen
Stelle festschrauben, so dass die Katzen sich "selbst bürsten" und weniger Haare an der eigenen Kleidung haften bleiben.
Manchmal fühlt man sich besser, wenn man einen kleine konkrete Veränderung herbei geführt hat.
 
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  • #12
Zitat von chiller7:
Und besonders groß ist die Freude, wenn die Bändchenlautsprecher als Kratzbaum oder Spielzeug dienten oder die Katze mal wieder auf den Seidenteppich gekotzt hat und vor allem, wenn man außer Haus geht, sich erst mal eine viertel Stunde lang mit einer Kleberolle die Haare von der Kleidung entfernen muss. Da kommt dann erst so richtig Freude auf.
Mann....., Depressionen oder was?

Ich gehe mit meiner Mitzi zum Büdchen, sie sitzt brav mit unserem Hund davor und wartet, bis Frauchen ihr Berliner Kindl geholt hat. Dann gehen wir drei Frauen gemeinsam wieder nach Hause. Mitzi macht nichts kaputt, hört wie ein Hund, ist viel draussen, ich wohne relativ grün und mein Tierartzt meint, besser als meine Katze kann es Einer in einer Grossstadt nicht gehen. Sie kann viel raus, hat Bäume zum klettern, viel Auslauf, Sonne, Schatten, frische Luft und abends pfeife ich nur kurz, und sie kommt angerannt, weil sie ins Bett will. Ich danke meinen anderen Hausbewohnern, darunter sind auch Männer, für ihre Tierliebe und Unterstützung. Ohne die würde es meinen Tieren nicht so gut gehen.

Der Vater meines Kindes hatte zwei Katzen und ich hatte bezüglich Katzen/Hunde mit Männern noch nie Probleme. Ein Lob aus meinem Mund..... .-). Seitdem ich meine kleine Hündin habe, werde ich von Männern viel mehr angelächelt.... den passenden Hunde-Tier-Freund-Mann habe ich noch nicht getroffen. Was kommt das kommt.
 
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  • #13
Ja, das hast Du schon mal alles erzählt. Mich nerven Tiere in der Wohnung aus den genannten Gründen. Und dabei bleibe ich.

Und auf den Quatsch mit der Katze, die sich selbst bürstet möchte ich nicht eingehen.
 
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  • #14
Was soll den daran Quatsch sein? Du hast doch sicher schon mal beobachtet, dass sich die lieben Tierchen an Ecken reiben.
Sie machen das tatsächlich, dass sie sich gerne an solch einer Bürste entlangreiben.
Einen entspannten Abend noch!
 
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  • #15
Zitat von Mentalista:
Mann....., Depressionen oder was?

Ich gehe mit meiner Mitzi zum Büdchen, sie sitzt brav mit unserem Hund davor und wartet, bis Frauchen ihr Berliner Kindl geholt hat. Dann gehen wir drei Frauen gemeinsam wieder nach Hause. Mitzi macht nichts kaputt, hört wie ein Hund, ist viel draussen, ich wohne relativ grün und mein Tierartzt meint, besser als meine Katze kann es Einer in einer Grossstadt nicht gehen. Sie kann viel raus, hat Bäume zum klettern, viel Auslauf, Sonne, Schatten, frische Luft und abends pfeife ich nur kurz, und sie kommt angerannt, weil sie ins Bett will. Ich danke meinen anderen Hausbewohnern, darunter sind auch Männer, für ihre Tierliebe und Unterstützung. Ohne die würde es meinen Tieren nicht so gut gehen.

Der Vater meines Kindes hatte zwei Katzen und ich hatte bezüglich Katzen/Hunde mit Männern noch nie Probleme. Ein Lob aus meinem Mund..... .-). Seitdem ich meine kleine Hündin habe, werde ich von Männern viel mehr angelächelt.... den passenden Hunde-Tier-Freund-Mann habe ich noch nicht getroffen. Was kommt das kommt.
Schade, ein Threadstarter hat einfach mal ne These und seine Meinung in den Raum gestellt ... und nach ein paar Meinungsaustauschen nun wieder das ... das finde ich sehr schade ... eine Entgleisung, muss doch nicht sein.