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  • #1.051
Zudem es genug Beispiele gibt, wie es Kinder aus "armen" Familien, egal ob deutsch oder Migrant/frischer Zuwanderer es geschafft haben, alle Möglichkeiten der sozialen Teilhabe zu nutzen, zu studieren, ihren Doktor zu machen usw.
Da scheint deine Wahrnehmung eine völlig andere zu sein als aktuelle Untersuchungen belegen.
Die Herkunft (Elternhaus) bestimmt ganz eindeutig den späteren Werdegang der Kinder (Ausnahmen mögen hier die Regel bestätigen).
Und das fängt von der Wohngegend an und geht über den sozialen Status der Eltern, das Ernährungs- und Gesundheitsbewusstsein, über schulische und später berufliche Möglichkeiten.
 
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  • #1.052
Da scheint deine Wahrnehmung eine völlig andere zu sein als aktuelle Untersuchungen belegen.
Die Herkunft (Elternhaus) bestimmt ganz eindeutig den späteren Werdegang der Kinder (Ausnahmen mögen hier die Regel bestätigen).
Und das fängt von der Wohngegend an und geht über den sozialen Status der Eltern, das Ernährungs- und Gesundheitsbewusstsein, über schulische und später berufliche Möglichkeiten.
Ja, ich schreibe von meiner Wahrnehmung durch mein eigenes Leben und durch das Miterleben im Schulumfeld meiner Tochter und im beruflichen Umfeld. Diese aktuellen Untersuchungen, auf die du dich beziehst, stimmen für mich nur teilweise. Eine Ausnahme bin ich und die anderen Familien bzw. AE-Mütter definitiv nicht.

Ich denke nur an eine Freundin von mir, die als AE-Mutter von 5 Kinder fast die gesamte Zeit von H4 gelebt hat. 4 Kinder von den 5 Kindern haben Medizin studiert, sind inzwischen fertig, die Jüngste studiert Sozialpädagogik. Sie sagt, wäre sie berufstätig geworden, hätte sie die Fördermöglichkeiten für die Ausbildung der Kinder nie erhalten. Es geht also auch anders. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das kein Einzelfall ist.
 
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  • #1.053
Ich denke nur daran, wie hier schon geschrieben, dass ich nach der Definition vor einigen Jahren als AE-Mutter mit Job selber als arm galt, nur weil mein Kind keine Play-Station und keinen eigenen PC hatte. Ich aber unter Armut was ganz anderes verstehe.
Das ist "relative Armut". Dem gegenüber steht die "absolute Armut".
https://www.tagesspiegel.de/politik/armutsdefinitionen-absolut-relativ-extrem/7550848.html
 
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  • #1.055
Ich war in einer armen Familie aufgewachsen, ich hatte auch bis zum Teen-Alter weder TV noch PC. Bekam den PC irgendwann geschenkt. Das hatte mir erst recht dazu verholfen um mich mit Natur und Bücher (Antiquariat, oder Gratis) zu befassen da es günstig zu haben war. Materialistische Armut ist sehr relativ, die wahre Armut entsteht ganz woanders...
Von der wahren Armut treffe ich sehr viele im Alltag an, sogar mitten in der Schweiz, man staune.
 
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  • #1.056
@IMHO ist dir denn gar nicht klar, dass du dich total verdedderst in irgendwelchen allgemeinen Ansichten? Dass du dir wohlmöglich damit selbst im Wege stehst? Dein Hauptargument kann wohl kaum sein, dass du chronisch untervögelt bist. Der Vergleich mit der Snickers-Diva würde es da aber schon treffen. Du hast Hunger und bist unzufrieden. Und nichts stillt deinen Hunger.
Fakt ist, dass du dich selbst in diese Lage gebracht hast. Du hättest ja schon vor Wochen oder Monaten mal den Kurs ändern können. Stattdessen verteufelst du alles von A bis Z was Mann und Frau betrifft. So funktioniert das aber nicht.
Wo ist dein inneres Glück? Deine innere Zufriedenheit?
Wenn oder falls du tatsächlich Momentan so aus dem Gleichgewicht gerutscht bist, dann schlage ich vor du gehst mal ne Runde Joggen und haust dir ein bisschen Musik auf die Ohren....wie wäre es damit ;) https://www.youtube.com/watch?v=m-1BHb9ZNgQ


...und dann richtest du mal dein Krönchen wieder zurecht.
Nimm dir ein Beispiel an uns Frauen. Wir stehen auch immer wieder auf und richten unser Krönchen und stolpern einfach weiter vorwärts, bis wir dem Richtigen in die Hände fallen ;)
 
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  • #1.058
@IMHO ist dir denn gar nicht klar, dass du dich total verdedderst in irgendwelchen allgemeinen Ansichten?
Nö, gar nicht. Mir zeigt das nur, wie sehr sich bestimmte Ansichten (über Männer) mittlerweile "etabliert" haben und vor allem von Männern als "gegeben" hingenommen werden. Die haben vermutlich keine Lust, sich einer solchen Diskussion zu stellen. Ist nicht auch das das übliche Klischee, dass Männer keine Lust haben, zu diskutieren? Woher das wohl kommt?
Dein Hauptargument kann wohl kaum sein, dass du chronisch untervögelt bist.
Ach was. Das war ein ironischer Einschub, der mit der eigentlichen Diskussion herzlich wenig zu tun hat.
Fakt ist, dass du dich selbst in diese Lage gebracht hast.
Ohne Frage. In dem ich am heiligen Thron der Frauen versucht habe, etwas zu rütteln. Welch' Frevel.
Stattdessen verteufelst du alles von A bis Z was Mann und Frau betrifft.
Das ist doch völliger Unsinn. Ich habe nichts verteufelt - und schon gar nicht etwas, was Männer betrifft.
...und dann richtest du mal dein Krönchen wieder zurecht.
Habe keins, weil ich keine selbsternannte Prinzessin bin, die bei von ihr zu bestimmenden Gelegenheiten mit Samthandschuhen anzufassen ist.
Nimm dir ein Beispiel an uns Frauen. Wir stehen auch immer wieder auf und richten unser Krönchen und stolpern einfach weiter vorwärts, bis wir dem Richtigen in die Hände fallen ;)
Und da sind wir mal wieder in der Spur. Nimm dir (Mann) ein Beispiel an uns Frauen. (Wir machen's dem Mann vor, wie es richtig geht. Weil wir haben's nämlich drauf - und du eben nicht - musst nämlich noch ganz viel lernen - von uns Frauen - du kleines Dummerchen).
Wenn ich euch nicht hätte, wüsste ich ja überhaupt nicht, wie man wirklich lebt. :eek:
 
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  • #1.059
Nimm dir ein Beispiel an uns Frauen. Wir stehen auch immer wieder auf und richten unser Krönchen und stolpern einfach weiter vorwärts, bis wir dem Richtigen in die Hände fallen ;)
Und da sind wir mal wieder in der Spur. Nimm dir (Mann) ein Beispiel an uns Frauen. (Wir machen's dem Mann vor, wie es richtig geht. Weil wir haben's nämlich drauf - und du eben nicht - musst nämlich noch ganz viel lernen - von uns Frauen - du kleines Dummerchen).
Wenn ich euch nicht hätte, wüsste ich ja überhaupt nicht, wie man wirklich lebt. :eek:
Oha...und um das ganze noch anzufeuern: die stolpernde Frau fällt dem Richtigen schon in die Hände. Der stolpernde Mann gilt als schwach und unattraktiv :eek:
 
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  • #1.060
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  • #1.061
Nimm dir (Mann) ein Beispiel an uns Frauen. (Wir machen's dem Mann vor, wie es richtig geht. Weil wir haben's nämlich drauf - und du eben nicht - musst nämlich noch ganz viel lernen - von uns Frauen - du kleines Dummerchen).
:eek:
Also wenn ich mal so in die Profilberatung schaue, sehe ich unter den ersten 25 "Ratsuchenden" nur 5 Frauen...schon komisch :rolleyes:
 
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  • #1.062
Ich zieh das mal hierher, um @chava 's Weihnachtsthread nicht zu stören.
Liebe Alison, zunächst mal mein Mitgefühl für diese tragische Situation und ihre Folgen für dich! Besonders tragisch auch dadurch, dass ein für dich so schönes Fest nun durch diese "Geschichte" so belastet wird!
Ich habe mich sehr intensiv damit beschäftigt, wie man damit umgehen kann, wie man solche Geister los wird. Ich habe irgendwann verstanden, dass es an uns selbst liegt, welche Geschichten wir in unseren Köpfen aufrecht erhalten, und einen Weg für mich gefunden, wie ich diese negativen Gedanken loswerden kann. Ein Weg, den ich gerne weiterempfehle, vielleicht ist es ja was für dich oder vielleicht hilft es dir zumindest, dich damit zu befassen.
Es handelt sich um "The Work" von Byron Katie, im Internet findest du jede Menge Informationen darüber. Oder kauf dir das Buch "Lieben was ist".
Es geht dabei nur darum, mit einer ganz einfachen Methode der Überprüfung der eigenen, schmerzhaften Gedanken, diese loszuwerden. Ist kein Hokuspokus oder Esoterik und funktioniert wirklich gut!
Wenn du Fragen dazu hast, jederzeit gerne! :)
 
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  • #1.063
Bei Deinem Beitrag in chavas Weihnachtsthread mußt ich jetzt schmunzeln @WolkeVier ! :)
Nur durch Lieder aus dem Radio aufnehmen und immer wieder hören um die Texte zu entschlüsseln hab ich Englisch gelernt. Und genau das hat auch den Reiz ausgemacht! Heut ist es ja viel zu einfach an heißbegehrte Songs zu kommen!:)
 
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  • #1.064
Es handelt sich um "The Work" von Byron Katie, im Internet findest du jede Menge Informationen darüber.
Also, das ist ja ein interessantes Thema und ich hab mich nun mal damit ein wenig befasst.
Die These lautet: wir leiden nur dann, wenn wir einem Gedanken glauben, der mit der Wirklichkeit im Widerspruch ist. Bzw. wir leiden, wenn wir glauben, etwas sollte anders sein, als es ist.
Die Schlussfolgerung daraus: sehe die Dinge so, wie sie sind, ohne innere Abwehr, ohne zu Hadern, ohne inneren Widerstand. Nimm es an. Das, was ist.

Meine Frage nun: braucht es eigentlich nicht gerade den Widerstand, um sich selbst zu definieren, um weiter gehen zu können? Kann man nicht einfach auch das "Leiden" integrieren, indem man durch das Leiden mit all seinen Facetten hindurchgeht und Manches, was nicht veränderbar ist, als einen Aspekt des Lebens sehen und dort, wo man im Widerstand sich befindet, aktiv etwas Anderes entgegensetzen zu versuchen? Oder hab ich das falsch verstanden?
 
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  • #1.065
@Marlene die Grundidee (und im Nachfolgenden stark verkürzt dargestellt) ist, dass Du Deine toxischen, Dir stressverursachenden Gedanken nicht glauben sollst, weil Du nicht weißt, wissen kannst, ob sie wahr sind. Die Gegenfrage ist, wie würdest Du Dich ohne den belastenden Gedanken fühlen.

Edit:

Die Grundfragen zu dem Gedanken lauten:
  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du (was passiert in dir), wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?
 
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