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  • #1.022
:D:D:D:D:p:p
Du sagst es!!!
(Puh, diese Bigotterie mal wieder...:oops:)
Wie sollte man es denn aufwertend anders bezeichnen?
Das kommt auf den Einzelfall an, diese Pauschalisierungen sind einfach unmöglich. Machmal ist es dies manchmal jenes.
Und: wenn er es hier so schrecklich findet, was will er dann hier?
Pragmatisch bis zum Anschlag mal wieder? Es gibt vieles was ich hier noch tun kann. Soziale Zusammenhänge intus machen, Neue Leute antreffen, Sozialer Skill verbessern, allgemeiner Gewinn von Erkenntnis aber auch mein Herz an liebenswerte Leute und deren Erzählungen verlieren. Wenns mal sein muss auch etwas zur Schnecke machen, auch wenn ich es eigentlich ungerne tue, wahrscheinlich weil ich "nur" ein Mensch bin und noch nicht "drüber schwebe".
 
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  • #1.024
Es gibt dies uns jenes, aber Tatsache ist dass es die Mehrheit kaum freiwillig macht, zumindest nicht im geforderten Ausmass. Es ist also eine Art Hamsterrad-Treiber der hier am einwirken ist, somit fast jeden mehr oder weniger ans Hamsterrad kettet.

Wobei ich das System nicht auf den Kopf stellen würde, weil einige Ketten sind offensichtlich notwendig. Allerdings sollte es, selbst wenn jemand kaum anzuketten ist da Entfesselungskünstler oder beim Hamsterradlaufen fusslahm ist, nicht an der Existenz eines Individuum nagen. Deswegen sollte jeder Grundeinkommen erhalten. Je nachdem was man tut gibts viel Bonus, da gibt es genug die diesen Bonus wollen oder brauchen, das kann also funktionieren. Das wird zwar nicht von heute auf morgen geschehen, ich bin mir jedoch sicher dass es eines Tages kommen wird da unvermeidbar. Nur damit kann man das System überhaupt dauerhaft legitimieren ohne sehr grosse damit verbundene Krankheiten.
 
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  • #1.025
Deswegen sollte jeder Grundeinkommen erhalten.
Jein, meine ich. Die, die krank sind, seelisch oder körperlich ja, aber die, die einen Beitrag zur Gesellschaft leisten können, auf keinen Fall. Es macht meiner langjährigen beruflichen Erfahrung nach die Leute faul und bequem. Sehen wir ja an den Eltern, die wenig Geld haben, ihren Kindern kein Frühstück mitgeben, die Kinder hungrig zur Schule schicken (es werden immer mehr), sich weigern das Mittagsessengeld zu bezahlen und.., obwohl sie das Geld hätten, es aber lieber für Zigaretten, teure Handys usw. ausgeben, oder lieber für das grosse teure Auto. Liest sich nach Klischee ist aber erlebte Realität, jedenfalls in meinem Umfeld in Berlin.

Erst heute habe ich wieder mit einer Kita-Leiterin gesprochen, die mir schlimme Sachen von Eltern erzählt hat.

Und... was passiert mit den Kindern. Es gibt immer mehr Schulen, die kostenloses Frühstück für solche Kinder aus Spenden anbieten, kostenloses Mittagessen usw.. Diese Eltern denken sich: na super, klappt doch, warum nicht gleich so und geben die eigene Verantwortung in Umgang mit Geld an die Schule, den Spendern, den Staat ab. Aber die Einkaufswagen dieser Eltern sind prall gefüllt mit Cola und Chips plus Co, die Kinder werden ernährungtechnisch verwahrlost, letztendlich auch seelisch.

Für dich zur Info: ich habe früher eine Zeitlang knapp über das deutsche Existenzminimum durch Arbeit verdient. Also ich hatte mit Kind wirklich sehr wenig Geld. Ich weiss also, wie es ist, mit sehr wenig Geld leben zu müssen.
 
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  • #1.026
Das ist einmal mehr eine Dekatenzsituation, aber ich frage mich ob diese Eltern "mit einem Schuh an der Arschbacke" tatsächlich auf einmal sozialer zu ihren Kindern sind und es nicht einmal mehr an die Gesellschaft abschieben/abwälzen. Wenn man diese Leute unter Druck setzt werden sie einfach noch agressiv aber kaum sozialer beziehungsweise "fürsorglicher", ich nennen es "Füraktivität", weil sich Sorgen kommt selten gut.

Rabeneltern werden nicht einfach nur durch zuviel Unterstützung "geboren", da gehört um einiges mehr dazu. Die förderliche geistige Haltung wird nicht vom Geld bestimmt sondern um seiner selbst Willen, der Liebe und der Spiritualität wegen. Dort sollte man mal den Hebel ansetzen, indem man die Leute spirituell bereichert und nicht mithilfe Materialismus.

Aus meiner Sicht sind wir immer mehr ein vollkommen Anti-Spirituelles Volk, entschuldige diese schonungslose Meinung. Das ist der wahre Grund allen Übels, nicht ob sie zur beruflichen oder rein privaten Arbeit gezwungen werden. Wir meinen immer dass noch keine Zivilisation "so wissend" war wie wir. Ich verneine es, den das was wir Wissen nennen ist grösstenteils bei wenigen % der Gesellschaft konzentriert und die grosse Masse hat nahezu spirituellen Zombiestatus, entschuldige nochmal, ist einfach die schonungslose Meinung.

Viele Rabeneltern meinen dabei dass sie ja "nur" Eltern werden müssen, danach ist alles gebongt und spätestens nach dem Sex ist alles erledigt. Funktioniert für die ja auch, aber mit dieser geistigen Haltung reiten sie sich selbst in den spirituellen Zerfall. Danach entsteht genau das was du anprangerst. Allerdings hilft es aus meiner Sicht auch nicht um einfach diese Leute am Kragen zu packen und zu einer Arbeit (egal welche) zu zwingen. Die Faulheit oder Arbeitsunwilligkeit ist lediglich ein Symptom, das tatsächliche Problem ist zum einen der extreme Fokus auf Trash-Materialismus um damit ihr leeres Inneres aufzufüllen, zum anderen die allgemein kaum vorhandene Spiritualität.
 
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Observer

  • #1.027
Das ist einmal mehr eine Dekatenzsituation, aber ich frage mich ob diese Eltern "mit einem Schuh an der Arschbacke" tatsächlich auf einmal sozialer zu ihren Kindern sind und es nicht einmal mehr an die Gesellschaft abschieben/abwälzen. Wenn man diese Leute unter Druck setzt werden sie einfach noch agressiv aber kaum sozialer beziehungsweise "fürsorglicher", ich nennen es "Füraktivität", weil sich Sorgen kommt selten gut.

Rabeneltern werden nicht einfach nur durch zuviel Unterstützung "geboren", da gehört um einiges mehr dazu. Die förderliche geistige Haltung wird nicht vom Geld bestimmt sondern um seiner selbst Willen, der Liebe und der Spiritualität wegen. Dort sollte man mal den Hebel ansetzen, indem man die Leute spirituell bereichert und nicht mithilfe Materialismus.

Aus meiner Sicht sind wir immer mehr ein vollkommen Anti-Spirituelles Volk, entschuldige diese schonungslose Meinung. Das ist der wahre Grund allen Übels, nicht ob sie zur beruflichen oder rein privaten Arbeit gezwungen werden. Wir meinen immer dass noch keine Zivilisation "so wissend" war wie wir. Ich verneine es, den das was wir Wissen nennen ist bei wenigen % der Gesellschaft konzentriert und die grosse Masse hat nahezu spirituellen Zombiestatus, entschuldige nochmal, ist einfach die schonungslose Meinung.
wärst Du bereit, einem Kind das Frühstück zu bezahlen, während die Eltern das Geld lieber regelmässig in die neusten Smartphones oder für Autoraten eines überdimensionierten Autos ausgeben?
aus Liebe?
 
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  • #1.028
Ja, dazu bin ich leider bereit, weil das Kind kann nichts aber auch gar nichts dafür. Die Eltern würde ich mir am liebsten vorknöpfen, nicht indem ich ihnen das Einkommen streiche (bringt doch nichts, am Ende wälzen sie es noch auf das Kind ab, an ihrer Gier ändert sich nichts) sondern andere Mittel.

Ein brauchbares Frühstück als auch Versorgung meines Kindes wäre mir wichtiger als ein neues Smartphone oder Luxusautos. Ich könnte meinem Kind sowieso nicht dieses Frühstück/Lunch zumuten, denn das ist für mein Kind nicht gut genug.

Klar, diese Rabeneltern haben vermutlich nur ein Kind damit sie quasi eine dedizierte Berufung bekommen, obwohl sie diese Berufung am Ende kaum ausführen und in die Hände der Gesellschaft stecken. Man kann sagen, sie kassieren Geld leisten aber "schlechte Arbeit". Das passiert auch anderswo, nicht nur bei Hausfrauen/Hausmännern. Das Problem ist nur dass ein Kind die Rabeneltern fast bedinungslos liebt, ansonsten könnte man es einer Pflegefamilie geben (passiert nur im Extremfall). Das ist einfach ein enormes Ausnutzen von Machtverhältnissen, das passiert auf allen Ebenen der Gesellschaft, daher eine gängige Mentalität. Man sollte das Übel bei den Wurzeln packen, ansonsten wird man nur ständig Brandlöschung in einem Wald betreiben anstatt das Feuer verhindern.

Die Wurzel ist nicht das Geld, die Wurzel ist hier fehlendes Herz/Geist, fehlendes Verantwortungsbewusstsein, Materialismus/Gier und generell eine Ausnutzungsmentalität welche ihnen die Gesellschaft auf allen Ebenen treffend vormacht.
 
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  • #1.030
Am einfachsten so ganz pragmatisch indem wenn man ihnen eine Rechnung für die Verpflegung zusendet. Bezahlen sie es nicht kann man ja mal das Inkassobüro benachrichtigen: Was die danach mit dem Smartphone und dem neuen Auto anstellen möchte ich besser nicht wissen, ich gucke lieber weg.

Das hilft aber nur kurzfristig etwas, weil auf Dauer wälzen sie es negativ auf das Kind ab und werden kaum daraus klug. Langfristig brauchen diese Hohlbirnen eine geistige Bereicherung z.B. falls sie nicht ausser Haus tätig sind sie stundenweise dazu zwingen um bei der Kita unbezahlte Stunden zu leisten um mal vorgezeigt zu bekommen was Eltern tun sollten. Wenns nicht fruchtet gibts noch das Jugendheim um Gratisstunden zu leisten, wo es härter zu und hergeht, dort kommen diese Rabeneltern dann deftig und heftig auf die Welt. Man muss ihnen die Realität einfach mal vor Augen führen, das könnte gar die Realität ihrer Kinder werden. Das müsste zu denken geben wenn da auch nur ein Funken Elternliebe noch da ist.

Ausserdem sollten sie Seminare mit geistig wertvollen Inhalten besuchen, ich könnte ja gleich noch dort einen Lehrstuhl beantragen für die Unterrichtung von Hohlbirnen... uuufff.

Einkommen streichen bringt aber wirklich nichts, denn egal wie die Leute drauf sind, sie werden es brauchen, als Teil des Unterhaltes und der Mindestmenschenwürde. Selbst wenn es noch so Herz- und geistlos ausgegeben wird.

Ach ja, falls sie gar nicht zu den verdonnerten Orten erscheinen da sie sich frei genug fühlen es nicht zu tun, dann sage ich dass sie "mit ihrem Kind" eine Verpflichtung eingegangen sind, d.h. in diesem Bezug sind sie nicht mehr frei: Denn es ist ausserhalb der Würde dieses Kindes um es nicht mit Nahrung u.a. zu versorgen, und ihre Berufung ist automatisch auch ihre Elterntätigkeit in einem zumutbaren Bereich (Frühstück 100% zumutbar). Demgegenüber sind Massnahmen welche diese Würde erhalten sollen als Befehl zu betrachten, ein ethischer Grundsatz, daher kann es bei kontinuierlichem Fernbleiben gar polizeilich aufgefordert werden.

Sie könnten ja noch nach Südamerika "abhauen" aber dort wird ihnen niemand mehr helfen, entweder sie beschaffen dort allen das Frühstück oder sie sterben, so simpel.

Also es ist gut wenn man weiss was man hat und Verantwortungsbewusstsein zeigt in einem bestehenden gesellschaftlichen Kontext.
 
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  • #1.032
Deswegen sollte jeder Grundeinkommen erhalten
Ganz genau, dann könnte ich uva. endlich das machen, wofür ihr Herz brennt, das sie wirklich ausmacht. Die wenigsten würden deshalb faul zuhause sitzen, und Null Beitrag für die Gesellschaft leisten. Ich denke dabei vor allem an die Künstler unter uns.
Außerdem, wer trotz dem Grundeinkommen weiterhin seinem Job nachgeht, hat mehr Kohle zur Verfügung.
 
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  • #1.034
Die Wurzel ist nicht das Geld, die Wurzel ist hier fehlendes Herz/Geist, fehlendes Verantwortungsbewusstsein, Materialismus/Gier und generell eine Ausnutzungsmentalität welche ihnen die Gesellschaft auf allen Ebenen treffend vormacht.
Ja, ich sehe das auch so. Es gibt aber Möglichkeiten diesen Eltern Herz/Geist und eine gesunde seelische Bildung beizubringen.

Ich hatte mal von einem Projekt gelesen, wo ein Schulleiter sehr streng war und die besagten Eltern mit ins Boot genommen hat. Diese Eltern musste ehrenamtliche Leistung erbringen, also putzen, fegen, Hilfe beim Essen austeilen, Handwerkliche Tätigkeiten usw. Dazu gab es von einem Team aus Sozialarbeitern psychologische Hilfe und Anleitung in Sachen Struktur, Einkaufen und vernünftiger Umgang mit Geld. Wer nicht bereit war, hat von den kostenlosen Angeboten für die Kinder nicht profitieren können. Was glaubst du, wie die Kinder die Eltern rund gemacht haben und siehe da, plötzlich ging es doch. Die Kinder haben trotz der Liebe zu den Eltern gelernt, für ihre Bedürfnisse einzutreten, was sie später in ihrem Leben so oder so brauchen, auch sich gegen die Eltern abzugrenzen.
 
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  • #1.035
Das mit diesen Projekten und dem Anstacheln der "Profitmentalität" (gesellschaftlich stark geprägt) finde ich toll und auch der richtige Weg um hier Gegensteuer zu geben.

Grundsätzlich sehe ich es einfach so: Jedem steht Grundeinkommen zu, keine Diskussion darüber, denn es ist unantastbar. Allerdings sind die Teilnehmer dieser Gesellschaft nicht frei das zu tun was sie wollen sondern nur frei das zu tun was sie nicht wollen, z.B. Eltern sein. Ausserdem haben sie immer noch die Gesetze und dazu die ethischen Bestandteile dieser Gesellschaft einzuhalten, darunter gehört die Einhaltung der Menschenwürde. Wird das nicht befolgt macht man sich ab einem bestimmten Mass oder Risiko strafbar.
 
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