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  • #1.007
@IPv6 anfangs haben ihn alle geschnitten. Das ist nicht mehr so, inzwischen reiben sich einige an ihm, niemand muss das - was er mit bemerkenswerter Lang- und Gleichmut erträgt. Ich denke, er wird sich mit dieser Übung hier recht schnell "ent"wickeln - was andere sich nur wünschen können. Ich würde mir wünschen, dass er seine grundsätzliche Freundlichkeit auch entwickelt. Er ist ein freierer Geist, was andere von sich nur denken.

Grüße Cale
 
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  • #1.010
COOP wäre in der Schweiz Minumum! Nur
Ich beisse mir wohl die Zähne aus.
Letzte Frage: was hälst Du von Arbeit und Menschen, die arbeiten gehen?
Wieviel % glaubst Du, tun dies nur aus Statusgründen und Geldgier?
Hast du denn keinen Tee um die Guetzli damit zu "tünklen" oder es im Munde mit jedem Schluck zergehen zu lassen? :oops:
Was ist denn an der Coop-Ware besser? Ihre Spekulatius sind soweit ich gesehen habe keinen Deut besser.

Ich halte von beruflicher Arbeit soviel wie von vielen anderen Arbeiten auch: Da ist von enorm essentiell bis Stuss alles dabei, es kommt daher auf die Arbeit an. Ich kann ohne genauere Infos kein Urteil abgeben. Halte aber generell Masslosigkeit und Gier für einen Abwertungsfaktor.

Was ich von arbeitenden Menschen halte? Nicht zu bewerten weil jeder Mensch arbeiten muss, egal wie.

Arbeitslose Menschen gibt es nicht, selbst ein Penner muss noch etwas arbeiten z.B. Flaschen sammeln, Nahrung suchen, ansonsten stirbt er.

Arbeitssuchende Menschen mag es geben sofern sie eine neue Sinngebung in ihrer Arbeit suchen, auch als Lohnarbeit.

Berufliche Arbeit gegen Lohn
ist Lohnarbeit, hier spielt im wesentlichen eine Rolle ob diese Lohnarbeit sinngebend (manche identifizieren sich positiv damit) und förderlich ist für sich oder Umfeld/Umwelt. Auch ob hohe Gleichheit und hohe Fairness herrscht: Menschenrechte, Ethik beachten, Working poor bei vollem Pensum ist unwürdig!

Rentner sind Menschen ohne Lohnarbeit und/oder berufliche Arbeit jedoch nicht arbeitslos.

Aus Statusgründen und Geldgier? Es können sowieso nur wenige gierig sein oder mehr Status erhalten, das ist eher eine Frage von Können, nicht wollen. Nur geschätzt 5% würden nicht einen "besseren" Beruf oder Lohn haben wollen, meistens Leute welche in ihrem Beruf einen höheren Sinn sehen (auch Hausfrau/Hausmann kann dazugehören).

Bezogen zu PS oder Online-Partnersuche ist die Situation wieder anders: Generell machen Frauen kein "Status-Downdating", nur geschätzt wenige % machen das. Männer machen es viel häufiger, vermutlich jeder zweite Mann (die andere Hälfte datet mit ähnlichem Status). Will heissen, wenn du als Mann z.B. Penner bist sieht es mega schlecht aus, aber als Frau immer noch machbar. Die genauen Gründe sind etwas verzwickt, ich habe daher nur das Resultat genannt.

So, hoffe es ist genügend geklärt wie ich es in etwa betrachte.
 
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  • #1.011
Ich halte von beruflicher Arbeit soviel wie von vielen anderen Arbeiten auch: Da ist von enorm essentiell bis Stuss alles dabei, es kommt daher auf die Arbeit an. Ich kann ohne genauere Infos kein Urteil abgeben. Halte aber generell Masslosigkeit und Gier für einen Abwertungsfaktor.
Berufliche Arbeit gegen Lohn ist Lohnarbeit, hier spielt im wesentlichen eine Rolle ob diese Lohnarbeit sinngebend (manche identifizieren sich positiv damit) und förderlich ist für sich oder Umfeld/Umwelt. Auch ob hohe Gleichheit und hohe Fairness herrscht: Menschenrechte, Ethik beachten, Working poor bei vollem Pensum ist unwürdig!
danke für Dein Feedback.
da sind wir doch garnicht so weit auseinander. Klar, sollte die Arbeit einen Sinn geben und man sich damit identifizieren können. Aber es gibt auch Jobs, die für einen selber nicht unbedingt sinngebend sind (="Stuss"), aber zumindest "essentiell", um zu überleben. Bei den anderen Punkten wie Menschenrechte, Ethik usw bin ich auch bei Dir.

Was ich von arbeitenden Menschen halte? Nicht zu bewerten weil jeder Mensch arbeiten muss, egal wie.
Ja, ausser er wird von anderen unterstützt / unterhalten, ohne selber einen Beitrag zu leisten.

Aus Statusgründen und Geldgier? Es können sowieso nur wenige gierig sein oder mehr Status erhalten, das ist eher eine Frage von Können, nicht wollen. Nur geschätzt 5% würden nicht einen "besseren" Beruf oder Lohn haben wollen, meistens Leute welche in ihrem Beruf einen höheren Sinn sehen (auch Hausfrau/Hausmann kann dazugehören).
klar, würde kaum jemand einen "besseren" Beruf mit zusätzlich höherem Lohn ablehnen. Würdest Du das tun?
Sind denn alle, die sich beruflich verbessern wollen, mehr Verantwortung übernehmen oder sich weiter entwickeln, gierig? Ich denke, die wenigsten sind das.

Bezogen zu PS oder Online-Partnersuche ist die Situation wieder anders: Generell machen Frauen kein "Status-Downdating", nur geschätzt wenige % machen das. Männer machen es viel häufiger, vermutlich jeder zweite Mann (die andere Hälfte datet mit ähnlichem Status). Will heissen, wenn du als Mann z.B. Penner bist sieht es mega schlecht aus, aber als Frau immer noch machbar. Die genauen Gründe sind etwas verzwickt, ich habe daher nur das Resultat genannt.
PS hat ja eh seine "eigenen Regeln" und OD auch.

So, hoffe es ist genügend geklärt wie ich es in etwa betrachte.
Ja, passt, danke.
 
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  • #1.012
Aber es gibt auch Jobs, die für einen selber nicht unbedingt sinngebend sind (="Stuss"), aber zumindest "essentiell", um zu überleben.
Das ist aber Menschen-unwürdig und hätte ich eine Möglichkeit solche Sklavenarbeit zu verhindern würde ich es tun. Es geht hier nur noch ums Überleben, nicht darum eine Arbeit mit Freude und Sinn auszuführen.

Es gibt auch Arbeit die für das Umfeld oder Umwelt nicht sinngebend sind, für einen selbst jedoch sehr rentabel.
Ja, ausser er wird von anderen unterstützt / unterhalten, ohne selber einen Beitrag zu leisten.
Das was jemand unter "Beitrag leisten" versteht solltest du nicht beurteilen weil aus meiner Sicht steht jedem ein bedinungsloses Grundeinkommen zu. Das was jemand von seinem Partner oder Familie kriegt das ist Sache dieses Partners oder der Familie. Nehmen wir mal an es wäre eine tolle Hausfrau oder auch Hausmann der für diese Tätigkeiten geschätzt wird, auch wenn ohne Lohngelder, dann macht diese Person trotzdem wertvolle Arbeit für diese Familie als auch für die Gesellschaft. Es gäbe keinen Grund sowas abzuwerten, am Ende muss es finanziell einfach irgendwie aufgehen.
klar, würde kaum jemand einen "besseren" Beruf mit zusätzlich höherem Lohn ablehnen. Würdest Du das tun?
Wenn ich in dieser Situation wäre verlange ich einfach soviel wie ich brauche damit ich und mögliche Partnerin/Familie gut leben können, es ist aber nicht mein Ansinnen um soviel wie nur möglich mit Handaufhalten zu ergattern. Es sollte gut ausreichen aber sich dennoch nicht gierig zeigen. Die Höhe ist natürlich je nach Lebensumständen unterschiedlich, aber ich brauche kein unnötiger Luxus. Auch das Auto darf ein alter günstiger Geländewagen sein, kein superteurer Luxus-Neuwagen denn ich bin ausser beim Essen fast überall genügsam. Wenn eine Partnerin es anders haben möchte ist es ihre Sache und ihre Finanzierung, es entspricht jedoch nicht meinem eigenen Bedürfnis.
Sind denn alle, die sich beruflich verbessern wollen, mehr Verantwortung übernehmen oder sich weiter entwickeln, gierig? Ich denke, die wenigsten sind das.
Das mit der Weiterentwicklung ist grundsätzlich unabhängig vom Lohn zu verstehen, auch wenn es die Chance auf mehr Möglichkeiten "zum Hand Aufhalten" bietet. Je nach Berufungsumfeld sind Weiterbildungen fast schon essentiell, wer es nicht tut kann auf der Strecke bleiben, damit Kompetenz und Wertschätzung seiner Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt verlieren. Meine Mutter hatte in ihrem Leben schon soviele Weiterbildungen gemacht sodass sie gar überqualifiziert war und schonmal aus diesem Grund abgelehnt wurde, als sie noch nicht selbstständig einen Betrieb leitete. Es kann also schon auch zuviel werden, wieviel man machen möchte muss jeder selber wissen, das kommt auf die Situation an.
 
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  • #1.013
Wichtig ist auch, sich nie als "Wohltäter" aufspielen zu wollen z.B. "Du bist so eine arme bemitleidenswerte Person, arm und krank, nichteinmal ordentlich geduscht", "Ich werde dir jetzt als Wohltäter und Menschenfreund helfen." Das wäre komplett unwürdig und sofern dieser Jemand noch etwas Würde am Leibe hat würde er davonrennen. Stattdessen macht man Unterstützungen immer rein aus Nächstenliebe, ohne etwas Abwerten zu wollen, einfach nur aus Achtung vor dieser Person damit es umso besser wird. Niemals, egal was auch sein mag, soll es als schlecht angesehen werden, es ist so wie es ist, fertig. Man holt jemand dort ab wo er ist und wälzt nicht einfach eigene Ideale ab.
@Xeshra - ich habe einen Vorschlag für eine weitere Regel für Deinen Thread: Jede/r soll jeden Begriff so positiv wie möglich werten.

Du wirkst ein wenig unentspannt. Um Deine Texte zu verstehen muss man ja auch oft um die Ecke denken. Da musst Du Dich nicht sofort angegriffen fühlen, wenn mal ein Wort nicht nach Deinem Sinn ist. Nicht jeder ist so ein Formulierungsakrobat wie Du. Im übrigen bist Du öfters auch sehr harsch und unfreundlich, so gerne ich auch vieles von Dir lese.
Ich halte deinen Vorschlag für eine Art Bevormundung: Weil in diese Ebene einzugreifen, also die Wahrnehmung diktieren zu wollen, ist ein zu grosser Eingriff in die geistige Freiheiten, deswegen lehne ich sowas ab. Auch wenn ich deine gute Absicht dahinter gut verstehe und ich weiss worauf du hinaus willst.

Weisst Du, ich sehe dich als sehr sensible Person, deutlich oberhalb dem üblichen Wert. Du hattest früher viel mehr Mühe mit meinen Inhalten, es manchmal auch offen und harsch kritisiert. Ich habe es respektiert und mein Verhalten oft überdenkt. Mit der Zeit scheint mir hast du immer mehr Zugang zu vielen meiner Inhalten gefunden, auch wenn dir diese oftmals durchdringende Härte und Ungestümtheit zu schaffen macht. Ich sehe dich auch eher zur etwas älteren Generation zugehörig, wo man noch stärker mit "Umgangsformen" hantiert hat und auch das mag etwas abfärben in der Mentalität.

Trotz allem, das Herz eines Menschen kann man nur geringfügig an seinen Umgangsformen bemessen. Das alles kann auch nur Schein sein und mithilfe exzessivem Training und Eigennutzungssinn angeeignet werden, besonders bei Menschen welche sozial stark vernetzt sind (da sind Frauen klar talentierter).

Dann kommt noch dazu dass Leute welche stark mit dem Kopf arbeiten oder dort enorm aktiv, gar überaktiv sind, die haben noch ein zusätzliches Hindernis da es ihnen oft deutlich im Wege stehen kann bei Dingen welche nur das Herz betreffen. Denn selbst wenn das Herz ja sagt kommt einem noch der dominante Kopf dazwischen und mag das alles im Keim ersticken. Diese Leute brauchen allgemein umso mehr Toleranz in Herzensfragen. Wenn man das allerdings packt, dann kriegt man oft unermessliches Potential und es könnte sehr reichhaltig sein, bestimmt keine Langeweiler sondern ein Lebensanspruch sowie Aufgabe.
 
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  • #1.015
Jemand der, nahezu meschugge ist, so respektlos es jetzt klingt, der mag einfach zu handlen sein in der Liebe da fast kein nennenswerter Anspruch und sie werkeln fast nur mit dem Herz. Das Potential um sich quer zu stellen, widersprechen u.a. ist dort gegen Null, also kann kaum etwas grosses ausbrechen. Aber, wer wirklich Freude am Anspruch hat und dafür auch etwas erhalten will, der sucht sich dann doch lieber jemand der mehr mit dem Kopf werkelt, das Herz muss sich umso mehr entwickeln.

Ich komme selbst mit einigen "herzlastigen" Menschen eher schlecht aus, weil das was sie mir auftischen ist teils grober Unfug denn man mit minimalster Kopfarbeit hätte beheben können. Ab einem bestimmten Punkt geht das so weit dass es sogar die herzbetonte Urteilskraft unterdrückt und es endet im Schwachsinn mit subtil übergriffigem Verhalten obwohl alles "so gut gemeint" war. Denn um etwas vollständig wahrnehmen zu können braucht es immer noch beides, Herz und Geist. Herzlastigkeit ist für die Liebe zwar einfacher zu handlen, aber es gibt bei allem ein zuviel.
Ich suche einen Partner, nicht Anerkennung, das sollte eine pragmatische Person ziemlich gut verstehen können. Ich fühle mich für mich selbst würdig genug, muss daher nicht um etwas buhlen was gar nicht relevant ist.
 
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  • #1.016
Im übrigen wurde ich schon von bestimmten Individuen vollkommen fertig gemacht und ausgeschimpft weil ich es wagte sie auf ihre "Rundungen" anzusprechen. Eigentlich ein riesiges Tabuthema welches man im Sinne einer Höflichkeit nicht sagen darf. Sagt man es trotzdem dann wird man von diesen Personen (welche sich als höflich ansehen und es sehr wichtig finden) vollkommen fertig gemacht. Auch meine Ex hatte mich mit Schimpf und Schande, auch als hartherzig bezeichnet, belegt als ich es wagte ihre "Pflegeberechtigten" im Konstrukt anzuzweifeln um den Fokus auf etwas anderes zu verschieben. Das ist so die berühmte Bigotterie, und ich erkenne da wenig Herz. Mir hatte dieses Verhalten gar einmal das Herz gebrochen, hoffentlich nie wieder. Die meisten Leute reden und vorgeben viel, tun aber äusserst wenig davon.

Mir ist es wesentlich lieber wenn jemand als harter Klotz angesehen wird der langsam immer mehr weichgeschliffen wird, da erlebt man keine unangenehme Überraschungen da er stets sehr ehrlich und unverfälscht war.
 
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  • #1.018
Na weil er doch immer so rumjammert, daß er hier schlecht behandelt wird.
 
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