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  • #933
Wieso sollte ich, wenn es nicht stimmt?!?!
Solche Fragen finde ich wirklich abstrus und ehrlich gesagt sowas von dämlich.
Du kennst mich und mein Leben nicht.
Deshalb wird ja gefragt.
Kennst du die Funktion und den Sinn einer Frage und wie sie sich von einer Aussage unterscheidet?

Eine normale und unpampige Antwort könnte heißen:
"Wenn ich das tue ("meine" Kinder durch "ich" ersetzen), dann ist der Inhalt für mich nicht mehr stimmig, denn ich meine tatsächlich meine Kinder und finde das in meiner Situation richtig und angemessen."

Fertig. Frage beantwortet. Standpunkt klar und deutlich dargelegt.
Kein Grund so um sich zu schlagen.
 
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  • #935
Also ich finde meine Antwort nicht pampig und ich finde @Luzi99 Frage anmaßend. Du findest meine Antwort pampig und du findest @Luzi99 Frage neutal und aus Intressen gestellt.
Also haben wir beide eine unterschiedliche Wahrnehmung. Das kann man leider bei schriftlicher Kommunikation schlecht verhindern. Und bevor das jetzt wieder in unsäglichem hin und her endet, klinke ich mich aus. Ich wünsche allen eine schöne Reszwoche.
Völlig d'accord.
So ist das halt....
Merci.
 
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  • #938
Ich respektiere nur den Threaderöffner, wenn es ihm nur um ein Thema geht. Wenn du einen anderen Blickwinkel hast, ist das ok, aber dann lass doch dem Threaderöffner seinen Blickwinkel.
Ich glaube @Fraunette kann ausgesprochen gut für sich selbst sprechen und diese Selbstbestimmung und Autonomität kann/muss/soll/darf ihr durch dein unaufgefordertes, anmaßendes, respektloses und übergriffiges Intervenieren in ihrem Namen nicht abgesprochen werden.




Gerade von dir hätte ich mir gewünscht, (....)
Mit Verlaub, deine (sich endlos wiederholende) lagerbildende Rhetorik und hintertriebene Stimmungsmache finde ich einfach nur ekelhaft.
Der Herr möge mir meine deutlichen Worte vergeben....
Aber vorher muss ich kotzen gehen.
*baaaaahhhhh!!!!!!
 
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  • #939
Ohje, als ich das gelesen habe, hatte ich direkt das Bild einer strengen Lehrerin im Kopf!o_O Spaß beiseite - natürlich kannst du deine Meinung über einen Foristen sagen und ich habe auch nicht das Recht, dir das zu untersagen. Aber ich denke schon, dass ich sagen darf, wenn mir die Wortwahl nicht gefällt. Und die finde ich nach wie vor nicht in Ordnung.
Klar darfst Du. Ich bitte sogar darum. Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, sogar einen anderen Blickwinkel ausgetestet - fand mich leider noch bestätigt. Aber noch ist ja nicht alle Tage Abend ;)
 
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  • #940
Ok. Wir machen es jetzt so:

wir hören alle auf zu arbeiten. Alle Maschinen stehen still. Die Kaufhäuser und Lebensmittelläden sind leer und geschlossen. Die Krankenhäuser und Arztpraxen zu. Die Züge und Busse stehen still. Die Tankstellen zu.

Die Landwirte lassen ihre Felder verdorren.

Und nun?

Wir haben uns alle lieb. Wir gehen und ernähren uns von den Früchten des Waldes. Jemand bekommt eine Herzattacke. Kein Arzt in der Nähe. Kein Notruf arbeitet. Egal. Mit Liebe...Die Früchte im Wald sind zu wenige und reichen nicht für alle. Egal. Mit Liebe...:eek::eek::eek:
Was macht meine Ex wenn ich ihr sage sie solle aufhören zu pflegen? Nichts dergleichen, sie wird niemals damit aufhören. Es gibt auch Arbeiter welche niemals damit aufhören würden weil sie ihre Arbeit lieben. Deine Argumentation war so wurmstichig, genauso wie nicht jeder Bio-Apfel wurmstichig ist aber Pestizidbefürworter behaupten das, sodass ich erst jetzt mal Lust bekam um zu antworten.

Du machst hier dermassen surreale Konstrukte, da steigt man selbst als Phantast aus.
 
O

Observer

  • #941
Was macht meine Ex wenn ich ihr sage sie solle aufhören zu pflegen? Nichts dergleichen, sie wird niemals damit aufhören. Es gibt auch Arbeiter welche niemals damit aufhören würden weil sie ihre Arbeit lieben. Deine Argumentation war so wurmstichig, genauso wie nicht jeder Bio-Apfel wurmstichig ist aber Pestizidbefürworter behaupten das, sodass ich erst jetzt mal Lust bekam um zu antworten.

Du machst hier dermassen surreale Konstrukte, da steigt man selbst als Phantast aus.
ist zwar eine Weile her, aber ich habe nur das, was du hier "propagierst", mal weiter gedacht...das würde dabei herauskommen, wenn alle das täten, was du so anpreist.
ja, es ist absurd
 
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  • #942
Ich weiss nicht wo ich jemals propagiert oder angepriesen habe dass keiner mehr arbeiten oder tätig sein sollte. Diese Wahrnehmung von mir beziehungsweise diese angeblich empfundene Haltung tut mir sehr weh. Ich habe auch nirgends erwähnt dass ich alle Arbeit als schlecht einstufe. Diese Thematik ist unheimlich variabel, reicht von hochgradig schädlicher und ausbeuterischer Arbeit bis hin zu wertvoller, sorgsamer und wirklich sinnvoller Arbeit. Es beinhaltet auch Arbeit an sich selbst und für sich selbst was jeder ohne Ausnahme im Zuge der individuellen Fähigkeiten tun sollte.

Leider überwiegt aber weltweit gesehen die rein profitorientierte, ausbeuterische und aufgeblähte Arbeit, hauptsächlich um des Kapitals Willen. Diese Arbeit würde es in einem effizienten und gut verteilten Ressourcensystem, wo jeder jedem nach Machbarkeit aushilft anstatt schonungslos konkurriert für nochmehr Profit, nicht brauchen. Wobei mittlerweile die Giganten immer mehr den Weltmarkt unter sich aufteilen und mit ihrer Macht weitgehend, auch politisch, so gut wie alles bestimmen wenn es um Arbeit sowie dessen Nutzung und Ausnutzung geht. Für sie ist Arbeitsleistung eine Ressource wie auch Erdöl, die Menschen dahinter sind sowohl ersetzbar wie auch weitgehend irrelevant. Mit besserem System könnten alle welche wirklich sinnvolles leisten entlastet oder mit mehr anderswo wegrationalisierter Arbeitskraft ergänzt werden. Auch sollten alle working poor eliminiert werden, mehr Gleichheit solllte herrschen. Alle welche aus vielerlei Gründen nicht aktiv einer Berufung nachgehen können oder wollen kann man ohne weiteres auf einem tiefen Grundniveau mitversorgen, dermassen aufgebläht sind die Ressourcen mittlerweile. In einigen Ländern gibt es Hungersnöte, ja, aber das hat seine Gründe auf die ich hier ungerne eingehe weil das Thema ist riesig. Hauptverantwortlich ist jedoch z.B. zum einen eine durch Not verursachte Überpopulation, zum anderen die ausbeuterischen Giganten welche nur für den eigenen Profit schauen und auch fast keine Hilfeleistungen für die gegenseitige Entwicklung geben; denn es herrscht immer nur das eine Interesse, das Interesse des Stärkeren.

Ich erwähne jedoch einmal mehr dass ich nie erwähnt habe dass ich per se Arbeit oder Arbeiter nicht wertschätze oder so pauschal minderwertig oder nicht erstrebenswert finde, davon möchte ich mich ausdrücklich distanzieren. Ich halte lediglich sehr viele Angehensweisen für förderlich und auch auf ihre Art wertvoll, selbst das Agieren vieler "Schmarotzer"; ich würde nie per se etwas verurteilen oder abwerten, es kommt am Ende immer auf den Einzelfall sowie den dahinter liegenden Kontext an. Unabhängig davon steht einfach jedem eine Mindestmenschenwürde mit Grundeinkommen zu. Das ist mein Statement und kein anderes.

Ich habe auch nirgends erwähnt dass ich mir keinen "arbeitenden" Partner vorstellen könnte, es ist für mich ganz einfach irrelevant solange mein Partner mit dem was er tut glücklich ist und mich mit seinem Wirken erfreuen kann.

Ich habe lediglich mal erwähnt dass man Arbeit nicht als Entschuldigung für gewisse Unfähigkeiten oder Defizite gebrauchen sollte, denn wenn man wirklich will ist fast alles machbar, mit oder ohne Arbeit.

Ich möchte auch erwähnen dass ich das Wort "Arbeit" rein zum besseren umgangssprachlichen Verständnis verwende. Für mich gibt es eigentlich nur die Berufung, die Werktätigkeit sowie die Arbeit an und für sich selbst. Die Berufung ist auch durch Werktätigkeit ersetzbar, die Arbeit an und für sich selbst sollte jedoch jeder nach Möglichkeit ausführen. Arbeit in diesem Sinne gibt es nicht da nur schon der Lebenswille und Selbsterhalt eine Arbeit an sich selbst ist, eine quasi selbstlaufende Arbeit, und streng genommen ist jeder bis zu einem gewissen Grad am arbeiten. Zumindest sollte man es tun sofern man nicht verlumpen und wie eine Ruine innerlich und äusserlich zerfallen möchte.
 
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  • #943
Klar, das war wir meistens unter "Arbeit" verstehen ist lohngebundene Arbeit, ich nenne es deswegen auch Lohnung denn Arbeit muss nicht lohngebunden sein, diese Bindung ist menschengemacht und hat nichts mit dem effektiven Wohlstand zu tun. Wenn wir es als Druckmittel um Menschen zu dieser Arbeit zu zwingen verwenden ist es nichts anderes als Sklaverei, für mich eine Verletzung der Menschenwürde. Menschen müssen freiwillig und nur im Sinne von Bonuszahlungen dafür einstehen, nicht weil ihnen eine ungeheure dogmatische Macht Fussfesseln anlegt mit Peitschengewalt. Erst dann wird man auch Frieden und Mitgefühl bekommen.

Sollte es jemand gegen Lohn machen sollte es sich auch lohnen, das ist nicht mehr als fair. Wenn es sich jedoch nicht lohnt, egal was dieser Lohnarbeiter verbiegt, verstehe ich gut wenn er deswegen selbst diese Arbeit niederlegen würde da er offensichtlich nicht dafür honoriert wird. Dann sollte er besser das tun was sich als lohnender erweist, dieser Lohn muss nicht Geld sein... es gibt sovieles was man für sich oder auch Mitmenschen als lohnender ansehen kann und oft liegt man damit goldrichtig.
 
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  • #944
Nein.
Viel, v.a. sehr komplexe Urteile, werden anscheinend viszeral gesteuert/beeinflusst. (Bei mittel-komplexen Sachverhalten wird z.B mit kognitiven Heuristiken gearbeitet. Wenn auch die nich mehr greifen, kommt das 'Bauchgefühl" zum tragen.) Forschung dazu steckt aber noch in seinen Kinderschuhen. Ist aber ganz spannend, was da so peut à peut zu Tage tritt. Die biherige Lehrmeinung dazu ist, dass diese (komplexen) Urteile vor-/unterbewusst gefällt werden.


vermutlich gelingt das deutlich besser, wenn man selbst Erfahrungen damit gemacht hat, weil man dann etwas besser nachfühlen kann.
Das was du hier beschreibst, scheint die viszerale Komponente zu sein.
 
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Deleted member 21128

  • #945
Nein.
Viel, v.a. sehr komplexe Urteile, werden anscheinend viszeral gesteuert/beeinflusst. (Bei mittel-komplexen Sachverhalten wird mit kognitiven Heuristiken gearbeitet. Wenn auch die nich mehr greifen, kommt das 'Bauchgefühl" zum tragen.) Forschung dazu steckt aber noch in seinen Kinderschuhen. Ist aber ganz spannend, was da so peut à peut zu Tage tritt. Die biherige Lehrmeinung dazu ist, dass diese (komplexen) Urteile vor-/unterbewusst gefällt werden.
Ja, da hast du natürlich Recht. Man braucht dann nur den Kopf, um das Urteil in Worte zu fassen.
 
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