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Deleted member 22756

  • #526
Sollte das eine Unterstellung sein dass nur eine dieser ausgesuchten lukrativen Berufungen sinngebend sind und ich nichts tue was einen Sinn ergeben kann?
Ich würde mal interpretieren: "Nein"
Du beschwerst dich hier permanent, dass du nicht die gewünschte Reaktion auf deine Kontaktversuche bekommst; unterstellst den ablehnenden Frauen alles was so in deinem Kopf rumgeistert, um zu erklären warum sie dich nicht wollen; schreibst sinngemäß: "selbst schuld wenn ihr keinen abbekommt! Habt nicht so hohe Ansprüche!"; interpretierst dies allerdings unverschämterweise noch als mangelnde Liebesfähigkeit (als wüsstest du als einziger, was wahre Liebe ist); fragst auch noch nach den möglichen Ursachen für deinen Misserfolg; bekommst viele gute Antworten und tust diese ab mit dem Argument:
Ich bin zwar besonders / anders, will aber trotzdem, dass mich alle lieb haben; will mich nicht in einer Filterblase bewegen, finde aber alle doof, die nicht meiner Meinung sind... warum habt ihr mich nicht trotzdem lieb?
Bisschen schwierig, mit so einer Einstellung Kontakt zu finden, findest du nicht?
Kleiner Tipp: man kann auch darurch Kontakt und Nähe vermeiden, indem man stark idealisiert und / oder sich als etwas "Besonderes" oder andersartig stilisiert. Läuft leider unbewusst ab. Hilft aber, das zu wissen.
Viel Glück dir.
 
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  • #527
finde aber alle doof, die nicht meiner Meinung sind.
Ja und? Warum ist das so schwer zu ertragen wenn eine Einzelperson andere doof findet die nicht derselben Meinung sind? Muss man immer von allen gemocht werden? Ich bin mit @Xeshra in vielen Dingen nicht einer Meinung, schätze aber seine Offenheit und Toleranz. Mir ist von ihm noch keine gruppenbezogene Ausgrenzung unter gekommen.
 
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  • #528
Ich würde mal interpretieren: "Nein"
Du beschwerst dich hier permanent, dass du nicht die gewünschte Reaktion auf deine Kontaktversuche bekommst; unterstellst den ablehnenden Frauen alles was so in deinem Kopf rumgeistert, um zu erklären warum sie dich nicht wollen; schreibst sinngemäß: "selbst schuld wenn ihr keinen abbekommt! Habt nicht so hohe Ansprüche!"; interpretierst dies allerdings unverschämterweise noch als mangelnde Liebesfähigkeit (als wüsstest du als einziger, was wahre Liebe ist); fragst auch noch nach den möglichen Ursachen für deinen Misserfolg; bekommst viele gute Antworten und tust diese ab mit dem Argument:
Ich bin zwar besonders / anders, will aber trotzdem, dass mich alle lieb haben; will mich nicht in einer Filterblase bewegen, finde aber alle doof, die nicht meiner Meinung sind... warum habt ihr mich nicht trotzdem lieb?
Bisschen schwierig, mit so einer Einstellung Kontakt zu finden, findest du nicht?
Kleiner Tipp: man kann auch darurch Kontakt und Nähe vermeiden, indem man stark idealisiert und / oder sich als etwas "Besonderes" oder andersartig stilisiert. Läuft leider unbewusst ab. Hilft aber, das zu wissen.
Viel Glück dir.
Du redest total an der Grundproblematik der beanstandeten Kontakte, sprich das was ich "doof" finde, vorbei: Ignoranz. Es ist nicht so wie du es darstellst, sie setzten sich damit zu 99% in keinster Weise auseinander sondern verachten es nur und filtern es wortlos raus.

Das was im Forum abläuft ist die Reaktion einer handvoll besonders kommunikativer User, es stellt keinen Bezug zur allgemeinen PS-Erfahrung her da ein "elitärer Bereich", so gesehen stark gefiltert.

Von was für einer Meinung sprechen wir überhaupt, diese beanstandeten Leute haben eigentlich überhaupt nie irgend eine Meinung kundgetan, ausser man geht davon aus dass Ignoranz auch eine Meinung ist: Das Gegenteil von Liebe. Mehr als das sagt es jedoch kaum aus.
 
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  • #530
Ich finde diese Argumentation sonnenklar verständlich: Ich würde mich nicht mit etwas wo Qualität oder Quantität meines Lebens beeinträchtigt wird freiwillig identifizieren wollen. Du gingst davon aus dass es "identitätsstiftend" ist, das kann sein aber ebenso kann es auch 180° anders sein und man empfindet es aus diversen Gründen lediglich als Nötigung oder anders gesagt "besser halbtot als ganz tot", sprich "das kleinere Übel".
...egal ob die Arbeit nun als sinnvoll empfunden wird oder nicht, oder ob sie als Berufung verstanden wird oder nicht.
Das ist mir alles andere als egal, sondern genau diese Motivation könnte meine Identifikation "tragen".
 
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  • #531
Ich vermute, wir haben ein unterschiedliches Verständnis des Begriffs "identitätsstiftend". Anders ist mir die, aus meiner Sicht, sinnbefreite Verknüpfung von "Identitätsstiftung" und "Lebensdauer" nicht erklärlich.
Wir haben definitiv eine konträre Wahrnehmung zur identitätsstiftenden Funktion von Arbeit. Ich habe selbst eine kurze Zeit erleben dürfen wie destruktiv Arbeit sein kann, harte körperliche und monotone Arbeit wie sie in unseren Breiten zum Glück weniger wird. Geniesse dein Privileg über die Arbeit Erfüllung und Zufriedenheit zu erlangen.
 
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Deleted member 22756

  • #532
Ja und? Warum ist das so schwer zu ertragen wenn eine Einzelperson andere doof findet die nicht derselben Meinung sind? Muss man immer von allen gemocht werden? Ich bin mit @Xeshra in vielen Dingen nicht einer Meinung, schätze aber seine Offenheit und Toleranz. Mir ist von ihm noch keine gruppenbezogene Ausgrenzung unter gekommen.
Mir sind fast nur gruppenbezogene Ausgrenzugen von @Xeshra "unter gekommen" und ich habe ihn weder als tolerant noch als offen gelesen. Tja, so unterschiedlich ist die Wahrnehmung..
Er will aber gemocht werden und wird es nicht; und regt sich daher hier seitenweise darüber auf, dass nicht Einzelpersonen doof sind (und auch als Einzelperson will ich nicht als doof bezeichnet werden, weil ich anderer Meinung bin; vielleicht du?), sondern dass alle anderen doof sind, und fragt dann nach dem Grund, warum die ihn doof finden.
Ich habe versucht, ihm das aus meiner Sicht zu erklären. Eigentlich ganz nett, oder?
 
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Deleted member 20013

  • #533
Wir haben definitiv eine konträre Wahrnehmung zur identitätsstiftenden Funktion von Arbeit.
Das wiederum sehe ich als viel zu weit gegriffen, weil du gar nicht erfasst, was ich mit identitätsstiftend meine. Folglich, kannst du nicht beurteilen, ob deine Auffassung konträr zu meiner ist.
In meiner Begriffsverwendung lege ich eine Werteneutralität an. In deinen Aussagen wird aber sonnenklar dass du mir eine positive Wertung des Begriffs "identitätsstiftend" unterstellst.

Nur ein kleines prägnantes Beispiel, weil ich eigentlich keine Lust habe mich genauer zu erklären:
Der Beruf des Bergbauarbeiters ist im hohen Maße identitätsstiftend und kommt mit vielen Traditionen und hoher Außenwirkung daher. Davon völlig unberührt ist die Tatsache, dass die Arbeitsumstände lebensverkürzende Wirkung haben und die Arbeit u.U. nicht als sinnvoll erachtet wird.
Bei Identitätsstiftung geht es darum, welchen Anteil die "Zunftzugehörigkeit" zum Selbstbild beiträgt.
Fragt man Menschen 'Wer bist du?', wird sehr häufig sehr schnell die Berufsgruppe benannt, zu der man sich zugehörig fühlt. Auch für Fließbandarbeiter.
Auch Arbeitslosigkeit kann identitätsstiftend dein, was - neben Anderem - zur Sinnkrise führen kann; welche die Einen so und die Anderen anders auflösen.


Geniesse dein Privileg über die Arbeit Erfüllung und Zufriedenheit zu erlangen.
Das entspringt allein deiner Phantasie.
Darüber (von mir, oder von positiv gewerteten Zuschreibungen) habe ich an keiner Stelle gesprochen.
 
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Deleted member 22756

  • #534
@Xeshra
Mal ein ungebetener Ratschlag von mir:
Vielleicht einfach mal ein paar der Ratschläge oder Anregungen lesen und auf sich wirken lassen. Ohne gleich Antworten oder erklären zu wollen.
Wenn es dir gut geht okay; wenn nicht, vielleicht mal andere Perspektiven anschauen und in betracht ziehen?
 
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  • #535
Er will aber gemocht werden und wird es nicht; und regt sich daher hier seitenweise darüber auf,
Das Forum besteht zu 90% aus Spam und themenfremdes Geschwätz. So what?
und auch als Einzelperson will ich nicht als doof bezeichnet werden, weil ich anderer Meinung bin; vielleicht du?
Gerade geistern hat hier ein paar Kommentare vorher @fafner indirekt meinen Verstand in Frage gestellt. Es stört mich nicht, weil ich von @fafner und anderen hier so ein Benehmen gewöhnt bin und im Grunde es mehr über ihn aussagt, als darüber ob ich doof bin oder nicht. Zumal ich manchmal wirklich doof bin, bzw. dummes Zeug sage. So eine Erkenntnis bringt meinen Selbstwert nicht ins Wanken. :)
 
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  • #536
Der Kommentar vorhin soll zum Denken anregen wohin Vorschläge führen, man möge sich 'Gleichgesinnte' zum Gedankenaustausch suchen. So entstehen Filterblasen und Echokammern. Mich interessiert warum manche hier offensichtlich so wenig Wert auf Meinungsvielfalt legen. Geht es darum, nur einem selbst gefällige Kommentare lesen zu wollen? Ich spitze meine Vermutung absichtlich zu.
Denken und Gedankenaustausch ist nur Menschen möglich, die das auch wollen.

Bei dem, was @Xeshra hier von sich gibt, vermag ich nicht einmal die Bereitschaft dazu zu erkennen. Das liest sich durchweg wie Pippi Langstrumpf : "Ich mach mir die Welt, widde-widde wie sie mir gefällt !". :rolleyes:

Bei so was bin ich 'raus ! o_O
 
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Deleted member 20013

  • #538
Henne oder Ei?
 
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Friederike84

  • #540
Warum ist das so schwer zu ertragen wenn eine Einzelperson andere doof findet die nicht derselben Meinung sind?
Schwer zu ertragen finde ich es nicht, nur sinnlos :)
Erklärungsversuch:
Weil manche gerne sachlich über etwas diskutieren und Meinungen / Sichtweisen austauschen wollen. Persönlich angegangen zu werden, bloß weil man unterschiedliche Standpunkte hat, ist da einfach kontraproduktiv. Dieses Verhalten zu verteidigen und das Problem auf diejenigen zu schieben, die sich dann zu Recht verschaukelt fühlen, ist m.E. der falsche Weg.
 
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