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@Friederike84
@Xeshra

Ich schalte mich einfach mal in die Diskussion ein. Durch jahrelanges Interesse an dem Thema verknüpft mit Interesse an Politik ist es so, dass ich verstehen kann, dass es Menschen gibt, die keine Lust haben zu arbeiten. Das was Friederike84 schreibt, stimmt zum Teil. Sie hat es allerdings sehr allgemein formuliert. Woher kommt es, dass es Menschen gibt, die keine Lust haben, zu arbeiten? Könnte es daran liegen, dass viele Berufe chronisch unterbezahlt sind? Vom Gefühl her ist die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung unterbezahlt. Ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung bekommt weniger als 1500 Euro Netto. Auf der anderen Seite brummt die Wirtschaft enorm. Es ist nicht so, dass viele Menschen stolz auf ihre Arbeit sind. Es gibt viel schlechte Arbeit. Natürlich gibt es auch gute Arbeit und auch sinnstiftende Arbeit. Aber die überwiegt nicht am Arbeitsmarkt. Wenn ich morgens zur Arbeit fahre, sehe ich in öffentlichen Verkehrsmitteln kaum Menschen, die fröhlich oder glücklich wirken.

Was Friederike84 zum kausalen Zusammenhang zwischen Arbeit und Partnersuche schreibt, stimmt zu 100 % Bei Parship und Elitep ist es allerdings so, dass der Mann ein Top-Beruf haben sollte. Wenn er den nicht hat, brauch er gar nicht erst anfangen zu suchen. Wenn der Mann nicht arbeitet, könnte er Hausmann sein, während die Frau einem Top-Beruf nachgeht. Aber solche 2 Personen würden sich nirgendwo kennen lernen.

Dass er mal über Drogen- oder exzessiven Alkoholkonsum geschrieben hat, habe ich nicht mitgekriegt. Das wäre auch schlecht für ein Partnersuche.
 
F

Friederike84

  • #501
Meinst du mit philosophisch etwas anderes als seinen Kopf zum Denken einsetzen? Die Beiträge von @Xeshra mögen anstrengend sein, das sind aber auch öffentliche Kommentare wer welche Getränke mag, oder welche Sportwagen zum Angeben in der Garage stehen.

Nimm mich bitte aus deiner Verallgemeinerung heraus.
Ich erhebe keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit!
Das ist meine Sicht, meine Erfahrung und meine Meinung.
Was die Philosophie betrifft, jederzeit gerne. Ich habe nur selten den Eindruck, dass das mit Xeshra funktioniert. Sobald man nachhakt kommen entweder Phrasen ala "Frauen, die nur sich lieben..." oder abgefahrenste Beispiele, die durchaus diskutierbar sind aber gezielt abdriften. Ob das gewollt oder ein zufälliger Effekt ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Daher für mich pseudo-philosophisch. Gewollt, nicht gekonnt.
 
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  • #507
Dabei geht es nicht einmal um Geld (das scheint ja aus Quellen bei dir einzutrudeln) sondern ganz allgemein um den Anspruch einer sinnstiftenden Tätigkeit, einer Aufgabe und um ähnliche Werte. Arbeit hat einen hohen Stellenwert bei uns, nicht arbeiten zu können oder dürfen stellt uns vor Probleme.
Uns = Gesellschaft?

Nein, wir haben keine Probleme falls manche Leute mit Arbeit kürzer treten wollen oder müssen, selbst ganz damit aufhören, denn wir haben mehr Waren und Dienstleistungen als wir eigentlich bräuchten und beuten für diese Masslosigkeit und dem übertriebenen Werkelanspruch die Erde und den Menschen über alle Massen aus. Sind stetig an Quantität und Kurzlebigkeit interessiert um damit noch systematisch mehr Arbeit zu generieren da alles früher kaputtgeht (Obsoleszenz nennt man dass) und sehr viel wird einfach fortgeworfen oder vernichtet in der Wegwerfgesellschaft, im Sinne von unnötiger Arbeitsbeschaffung. Auch bei der Pflege des Menschen ist es vorwiegend Quantitätsfrage, nicht Qualitätsfrage, er sollte lange leben, nicht unbedingt gut.

Bei mir hat sie keinen hohen Stellenwert sondern dass man mit dem was man tut glücklich ist und es nicht auf masslose Kosten von Natur/Umwelt und Mensch (direkte oder indirekte Ausbeutung) macht, sprich nicht mehr Schaden als Nutzen generiert. Es gibt fast endlos viele Berufungen, von mir aus auch "Weinverkoster", der aus deiner Sicht an exzessivem Alkoholkonsum leiden könnte. Tut er natürlich nicht da er das Übermass wieder ausspuckt. Man kann auch Tanzen, Texte aller Art schreiben (ich könnte ja das was ich gerade tun gewinnbringend vermarkten, dazu müsste es gesellschaftlich auf Anklang stosssen), auch Leuten irgendetwas unterrichten. Natürlich muss man Haushalt "schmeissen", als Single in reduzierter Form dafür aber immer (unabhängig von Rolle). Relevant ist der Gesellschaft jedoch nicht dass man überhaupt arbeitet noch wird sie zu 90% fair entlohnt, sondern es geht darum dass die Gesellschaft es als "wertvoll" erachtet oder dass damit (egal wie) Gelder fliessen, ansonsten wertet sie diese Arbeit so stark ab dass dafür keine Gelder fliessen und nichts als Gegenwert geleistet wird, somit Existenz als Mensch ruiniert.

Du möchtest wahrscheinlich nur dass dein Lover so ein armer Gaul ist wie du selber, das ist absolut keine Liebe sondern eine Art gesellschaftliche Nötigung welche nicht auf Notwendigkeit beruht. Ihr müsst Menschen zum Werkeln zwingen und wertet alle Menschen die sich nicht zwingen lassen oder dazu unfähig sind mutwillig ab, spricht denen keine Kompetenzen noch Beziehungsfähigkeit zu.

Falls Du oder die Gesellschaft das was sie tut gerne macht gibt es keinen Grund auf all jene zu spucken welche es nicht gerne machen oder nicht können da unfähig. Deswegen sind diese Menschen nicht wertloser als Mensch und bedürfen genauso Liebe und Support.
 
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Friederike84

  • #508
Du möchtest wahrscheinlich nur dass dein Lover so ein armer Gaul ist wie du selber,
Schau - genau wegen solcher wahnwitziger Nicht-Argumentationen und deiner nicht vorhandenen Fähigkeit auf etwas einzugehen, wollte ich's lieber dabei belassen.
Ich finde mit deinem gesamten Post hast du dich (mal wieder) selbst ins Abseits befördert.
Alles Gute! :)
Und das meine ich sehr ernst...
Uns = Gesellschaft?

Nein, wir haben keine Probleme falls manche Leute mit Arbeit kürzer treten wollen oder müssen, selbst ganz damit aufhören, denn wir haben mehr Waren und Dienstleistungen als wir eigentlich bräuchten und beuten für diese Masslosigkeit und dem übertriebenen Werkelanspruch die Erde und den Menschen über alle Massen aus. Sind stetig an Quantität und Kurzlebigkeit interessiert um damit noch systematisch mehr Arbeit zu generieren da alles früher kaputtgeht (Obsoleszenz nennt man dass) und sehr viel wird einfach fortgeworfen oder vernichtet in der Wegwerfgesellschaft, im Sinne von unnötiger Arbeitsbeschaffung. Auch bei der Pflege des Menschen ist es vorwiegend Quantitätsfrage, nicht Qualitätsfrage, er sollte lange leben, nicht unbedingt gut.

Bei mir hat sie keinen hohen Stellenwert sondern dass man mit dem was man tut glücklich ist und es nicht auf masslose Kosten von Natur/Umwelt und Mensch (direkte oder indirekte Ausbeutung) macht, sprich nicht mehr Schaden als Nutzen generiert. Es gibt fast endlos viele Berufungen, von mir aus auch "Weinverkoster", der aus deiner Sicht an exzessivem Alkoholkonsum leiden könnte. Tut er natürlich nicht da er das Übermass wieder ausspuckt. Man kann auch Tanzen, Texte aller Art schreiben (ich könnte ja das was ich gerade tun gewinnbringend vermarkten, dazu müsste es gesellschaftlich auf Anklang stosssen), auch Leuten irgendetwas unterrichten. Natürlich muss man Haushalt "schmeissen", als Single in reduzierter Form dafür aber immer (unabhängig von Rolle). Relevant ist der Gesellschaft jedoch nicht dass man überhaupt arbeitet noch wird sie zu 90% fair entlohnt, sondern es geht darum dass die Gesellschaft es als "wertvoll" erachtet oder dass damit (egal wie) Gelder fliessen, ansonsten wertet sie diese Arbeit so stark ab dass dafür keine Gelder fliessen und nichts als Gegenwert geleistet wird, somit Existenz als Mensch ruiniert.

Du möchtest wahrscheinlich nur dass dein Lover so ein armer Gaul ist wie du selber, das ist absolut keine Liebe sondern eine Art gesellschaftliche Nötigung welche nicht auf Notwendigkeit beruht. Ihr müsst Menschen zum Werkeln zwingen und wertet alle Menschen die sich nicht zwingen lassen oder dazu unfähig sind mutwillig ab, spricht denen keine Kompetenzen noch Beziehungsfähigkeit zu.
 
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  • #509
Du musst mir wirklich nicht so verhöhnt auf knirschenden Zähnen alles Gute wünschen sondern einfach nur als Mensch so wie ich nunmal bin wahrnehmen und respektieren mit all meinen Pros und Cons, sowie bestimmt nicht mir eine Liebesfähigkeit absprechen, sowas tut nur eine bedauernswerte Spezies Mensch.

Du musst auch nicht als direkte Antwort ein ganzes Post zitieren, das macht den Eindruck dass du mich zur Schau stellen möchtest und etwas gefunden hast um denunzierend einzuwirken. Was für ein mieser Charakter und so jemand meint dass seine Partnerschaft überlegenen Wert und Würde hätte als Mensch.
 
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Friederike84

  • #510
Falls Du oder die Gesellschaft das was sie tut gerne macht gibt es keinen Grund auf all jene zu spucken welche es nicht gerne machen oder nicht können da unfähig. Deswegen sind diese Menschen nicht wertloser als Mensch und bedürfen genauso Liebe und Support.
sowie bestimmt nicht mir eine Liebesfähigkeit absprechen
Liebesfähigkeit abgesprochen? Im Moment zweifel ich eher an deiner Lesefähigkeit...

Ich habe mit keiner Silbe auf jemanden gespuckt, hier jemanden degradiert oder auf jene, die es einfach nicht schaffen eine Arbeit zu halten/finden (weil unfähig, krank oder geschwächt) in irgendeiner Form hinabgeblickt oder Menschen abgewertet.
Ein letztes Pfui an dieser Stelle! ;)
Jetzt ist Schluss.
 
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