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Ja genau das meine ich doch. Es bringt weder dir etwas, noch den anderen, die du damit auch ab und an auf die Palme bringst. Das bringt doch nix!
Du versprichst Dir davon eine „Klärung“ des Sachverhalts? Das wird nicht passieren, so wie ihr momentan mit einander kommuniziert - die Fronten sind verhärtet. Sowohl bei dir, als auch bei denen, die sich an deinem Schreibstil stören. Da nimmt sich keiner die Butter vom Brot.

...Butter auf dem Brot, Schuhe hinstellen , mit dem Besen vor der Tür des anderen kehren, Spiegel verteilen.... dass sind alles Metaphern, mit denen ihr ein ganzes Haus einrichten könnt.... dabei geht’s eigentlich nur um die Küchenutensilien „Topf“ und „Deckel“ ... möglichst in passender Kombination.


Wo fühlst du dich unverstanden oder missverstanden? In welcher Thematik?


Wenn es den Anschein gemacht haben sollte, dass ich kostenlos Schuhe verteile, dann möchte ich das an dieser Stelle korrigieren.
Ich habe keine Schuhe verteilt, sondern eine Bitte formuliert. Einer Bitte kann man nachkommen, oder auch nicht. Das obliegt jedem selbst. Ich stelle hier weder Erwartungen noch Ansprüche an irgendeinen Foristen, jedoch darf/kann man eine Bitte oder einen Wunsch formulieren.

@Mentalista
Ich vermute (nur eine Vermutung!), dass das Kernproblem darin begründet liegt, dass hier unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Passung von „Topf“ und „Deckel“ vorliegen.
Deine „Standards“ sind extrem hoch. Da kommt kaum (kein?) Mann mehr dran vorbei. Es ist gut Standards zu haben, um nicht naiv in ungute Liebeleien hineinzuschlittern, sich ausnutzen und/oder betrügen zu lassen, o.ä. (gilt für alle Geschlechter). Nicht nur sind deine Standards inzwischen sehr hoch, sie wirken wie eine Art Schutzmauer, die du (vermutlich) aufgrund von negativen Erfahrungen nach und nach errichtet hast. Was ich persönlich sehr schade finde und allgemein auch etwas traurig, da du damit nicht allein bist und es viele gibt, die eine Schutzmauer um sich errichten - nicht zuletzt wird dies auch häufig als „zu hohe Ansprüche haben“ umschrieben.
Wer zu hohe Ansprüche hat, wird nicht fündig, gleichwohl haben zu hohe Ansprüche oft die Funktion (= Abwehrmechanismus) sich selbst vor weiteren Enttäuschungen und Verletzungen zu schützen. Das ist legitim und sollte nicht kritisiert werden. Kann man akzeptieren, auch wenn man demjenigen etwas anderes (zb eine gelungene Partnerschaft) wünschen würde.
Du musst daran nichts ändern (da du offenbar keinen Leidensdruck empfindest?) und deine Entscheidungen unumwerflich gefällt worden sind. Also alles gut soweit. Das Problem kommt in Regelmäßigkeit an anderen Stellen. Dann, wenn du den Wunsch verspürst, anderen Usern (meist denen, die sich mit einem Problem in Paarfindungs und/oder Beziehungsfragen an das Forum wenden), deine hohen Standards mitzuteilen bzw. darüber zu kommunizieren. Per se ist das auch noch nicht das Problem, sondern wie die Umsetzung hier manchmal (nicht immer) erfolgt.
Vielleicht hilft dir der folgende Gedanke
- Menschen müssen ihre eigenen Erfahrungen machen, egal ob diese gut oder schlecht sind. Es ist (fast) unmöglich seine eigenen Erfahrungen anderen überzustülpen. Du meinst es sicherlich gut und in bester Absicht. Doch deine hohen Standards (die du durch Erfahrungen aufgebaut hast) helfen vielen nicht bei der Paarfindung.
Und so wie ich das sehe, haben wir sowieso schon dieses Problem auf dem Singlemarkt , dass insgesamt die Ansprüche zu hoch sind - und eine „Findung“ des passenden Partners damit quasi fast unmöglich geworden ist.
Klingt jetzt vermutlich etwas härter, als es tatsächlich gemeint ist: wenn alle Frauen dieselben hohen Ansprüche/Standards aufbauen, welche du besitzt, bleibt ein Großteil davon vermutlich für immer Single. Und vermutlich stören sich manche Foristen daran (ich manchmal auch), weil sie noch Hoffnung haben, weil sie bereit sind, etwas zu wagen, Kompromisse einzugehen. Eine Beziehung mit allem was dazu gehört auch wirklich wollen und bereit sind, auch mal den ein oder anderen „Standard“ fallen zu lassen. Mutig sind und keine Angst vor möglichen Verletzungen haben. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Du bist nicht mehr bereit, ein Risiko einzugehen, was ok ist, denn das ist einzig deine Angelegenheit - doch andere möchten gerne noch ein Stück von ihrer unbeschwerten Naivität behalten. Hier kommt es immer wieder zu Konflikten.
Erstmal danke für die vielen Zeilen. Was mir aber nicht gefällt ist dein Bezug zu meinem Singleleben. Das stand und steht hier nicht zur Debatte. Du legst da was auf den Tisch, wo du den Anderen wieder Futter gibst, auf deinen Beitrag zu reagieren. So kann keine Ruhe einkehren.

Hattest du mir rnicht letztens den Tipp gegeben, dass ich die Dinge auf sich beruhen lassen soll?

Bitte halte dich an deinen Tipp selber. Danke.
 
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Also bist du der Meinung, dass man das Kriterium „Zukunftspläne“ oder „Zukunftsaussichten“ vernachlässigen sollte?
Würdest du ein ganzes Jahr lang mit einer Frau leiert sein, die in derselben Zeit mit ihrem Ex Mann zusammen lebt?
Es gibt Situationen im Leben, die plant man nicht und die erwartet man nicht und die dauern auch mal länger, als gedacht/gewünscht/erwartet - aber man kann sie durchaus souverän und erfolgreich handeln. In dem Fall hier sieht es doch durchaus so aus, als ob es für alle gut läuft.
Warum Problemfelder aufmachen, wo gar keine sind? Was bringt das?
 
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Einen Anspruch/Standard fallen zu lassen, hat IMHO nicht zwingend etwas mit Mut oder der Abwesenheit von Angst vor möglichen Verletzungen zu tun, sondern schlicht mit einer Art Kompromissbereitschaft und der Frage nach dem Grat des "Vorliebnehmens".
Nicht zwingend aber oft....
Z. B. Liaison mit einem Verheirateten - der immer erzählt, dass die Ehe am Ende und recht furchtbar ist - und er NUR auf den richtigen Moment wartet, es der Partnerin zu sagen.... Dieser Moment kommt aber nie.
Z. B. Liasion mit einem getrennt lebenden Partner mit Kindern. Ständig gibt es mit der Noch-Ehefrau Streit wegen der Kinder / gemeinsamer Habseligkeiten / Finanzen / bevorstehender Scheidung usw..... Da eine neue unbeschwerte Beziehung einzugehen, ist nahezu unmöglich. Es zermürbt und macht kaputt.

Vorgenanntes gibts natürlich auch in umgekehrter Geschlechtlichkeit. Nur der Ordnung halber.

Also wird bei künftigen Beziehungen diese Konstellation schon bei der Auswahl der Kontakte vermieden. Aus Angst, dass da eh nix draus wird und man hauptsächlich Verletzungen erfährt.
 
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  • #2.705
Nein, die Unterhaltung an sich habe ich überhaupt nicht auf mich bezogen. Mein Ansinnen war es, den unterschiedlichen "Ton" von @Synthetik für den gleichen Sachverhalt (Tipp, die Foren-Suchfunktion zu nutzen) gegenüber unterschiedlichen Foristen aufzuzeigen.
Was Du als gleichen Sachverhalt darstellst lässt die jeweiligen Situationen, also den Kontext, unberücksichtigt und die waren gänzlich unterschiedlich. (Du musst mir Deinen Standpunkt nicht noch mal erklären, ich sehe es einfach anders als Du. :))

Bist DU sicher, dass DU auf alle Foristen und Foristinnen zu jeder Zeit und in jedem Gesprächsverlauf/Kontext die gleiche LesART und den gleichen "Ton" anwendest?

Eine derartige Neutralität würde mich bei jedem hier auf Dauer irritieren, sofern sie nicht innerhalb einer professionellen Funktion stattfinden würde.
 
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  • #2.709
Was Du als gleichen Sachverhalt darstellst lässt die jeweiligen Situationen, also den Kontext, unberücksichtigt und die waren gänzlich unterschiedlich. (Du musst mir Deinen Standpunkt nicht noch mal erklären, ich sehe es einfach anders als Du. :))
Der Kontext für die Empfehlung der Suchfunktion ist völlig unerheblich für den von @Synthetik angeschlagenen Ton.
Bist DU sicher, dass DU auf alle Foristen und Foristinnen zu jeder Zeit und in jedem Gesprächsverlauf/Kontext die gleiche LesART und den gleichen "Ton" anwendest?
Nein, sicher nicht. Nur formuliere ich nicht annähernd so negativ/aggressiv/herablassend wie @Synthetik größtenteils mir gegenüber.
 
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