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*Andrea*

  • #2.176
@WolkeVier
Ich wollte noch was schreiben, hab's jetzt wieder gelöscht und bin auch raus.
 
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  • #2.177
Die Frage, warum ich mich nicht zum Text äußere und dass andere ja auch Deiner Meinung sind - ganz übel. Nur weil es nicht Likes und differenzierte Kommentare hagelt ist das kein Grund, mal eben eine übelriechende Duftmarke zu hinterlassen.
Das klingt nach einem trotzigem kleinem Kind ,dem die Argumente ausgehen...vielleicht solltest du selber mal über deinen Ton nachdenken...
 
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*Andrea*

  • #2.179
@WolkeVier
Mein (thematisches) Fazit aus unserer Diskussion ist das Folgende:
Du und ich verstehen unter Kritik nicht dasselbe.

Was ich persönlich mitnehme: dass Verständnis oft nicht in der Tiefe möglich ist, die ich mir wünschen würde, einfach weil wir halt alle anders sind. Und dass es vielleicht für mich sinnvoll ist, von diesem Wunsch abzulassen und zu akzeptieren, dass mich einige Menschen gar nicht, andere nur sehr begrenzt und weitere recht gut, aber doch keiner ganz verstehen kann. Das muss mich nicht immer weiter verletzen und umtreiben. Das Leben ist dennoch schön, und die anderen Menschen haben (fast immer) trotzdem gute Absichten.

Dir ein schönes Wochenende!
 
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  • #2.180
Das klingt nach einem trotzigem kleinem Kind ,dem die Argumente ausgehen...vielleicht solltest du selber mal über deinen Ton nachdenken...
Das mag sich für Dich so lesen. Du kannst versichert sein - es klingt deutlich anders. :)
Meinen Standpunkt habe ich dargelegt und meinen Ton ihm angepasst. :) Aus meiner Sicht ist es stimmig.
Um den Text von @Xeshra kann ich mir gerade keinen Kopf machen. Von daher gibt es für mich nichts weiter zu argumentieren.
 
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  • #2.181
Mein (thematisches) Fazit aus unserer Diskussion ist das Folgende:
(...)
Was ich persönlich mitnehme: dass Verständnis oft nicht in der Tiefe möglich ist, die ich mir wünschen würde, einfach weil wir halt alle anders sind. Und dass es vielleicht für mich sinnvoll ist, von diesem Wunsch abzulassen und zu akzeptieren, dass mich einige Menschen gar nicht, andere nur sehr begrenzt und weitere recht gut, aber doch keiner ganz verstehen kann. (...)
In dieser Absolutheit möchte ich das nicht stehen lassen und vor das letzte "doch" noch ein "womöglich" einfügen ! ;)

Will sagen : Ja, es kann sein, daß Dich womöglich tatsächlich niemand ganz versteht, aber derart endgültig ausschließen würde ich, kannst Du es IMVHO auch nicht ! ;)
 
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*Andrea*

  • #2.182
Warum fällt es dir so unendlich schwer die andere Perspektive einzunehmen?

Alles, was du schreibst, kann man exakt genau so auf den Redenden ummünzen (angestauter Stress wegen inne gehaltener Worte).
Mit welchem Fug und Recht kannst du dir also ernsthaft rausnehmen, dass die Bedürfnisse des Einen wichtiger/richtiger sind, als die des Anderen?
Du kannst ja offensichtlich meine Perspektive nicht wirklich einnehmen. Ich kann das ja schon verstehen, was du sagst, und es wäre mir in dem Beispiel auch wichtig. (Es verletzt mich eben, dass mir unterstellt wird, es wäre mir nicht wichtig! Genau deswegen fühle ich mich unverstanden.) Es ging in meinem Beispiel darum, eine für mich gefühlt wirkliche heftige Grenze darzustellen. Der Mann im Beispiel kann sich nicht mehr anders helfen, aber dies in der Absicht, die Beziehung zu retten. Er könnte es nicht ertragen, sich unerklärt zurückzuziehen und dabei das Gefühl zu haben, die Beziehung ungewollt zu zerstören. Kannst du das nachvollziehen? Kannst du die Perspektive wechseln? Bitte!
Ich fühle mich total missverstanden von dir, von @WolkeVier und @fafner , weil ich aus dem, was ihr schreibt, den Eindruck habe, ihr denkt, ich würde Nörgeln und Motzen aus unwichtigen Wehleidigkeiten und Egoismus heraus befürworten. Das verletzt mich, denn ich versuche immer, einfühlsam und verständnisvoll zu sein und kann mich sehr auf die Wünsche anderer einlassen. Ich bin sehr flexibel und auch spontan, solange ich es irgendwie schaffe, darin mein (zugegebenermassen vielleicht ungwöhnlich labiles) Gleichgewicht zu wahren.

Vielleicht liest du mein Beispiel nochmals durch? Kannst du nicht versuchen, das, was ich darin zu erklären versuchte, ernst zu nehmen? Es kommt bei mir so an, wie wenn weder die Ernsthaftigkeit des Problems für den Mann im Beispiel noch seine beste Absicht für die Beziehung gesehen würde. Ausserdem weise ich nochmals (!) darauf hin, dass ihr wohl nicht dasselbe unter Kritik versteht wie ich.
Wenn der Mann im Beispiel sein Problem ansprechen würde, dann gäbe er der Frau ja Raum, ihre Perspektive zu erläutern. Wenn es so wäre, dass es für sie eine starke Notwendigkeit nach Reden gäbe (was ja vielleicht gar nicht so ist), dann könnte man ja vielleicht eine dritte Möglichkeit suchen. Ich würde daran glauben, dass es machbar wäre, eine Lösung zu finden. Aber doch nicht, ohne das Problem anzusprechen! Vielleicht wäre beispielsweise eine Lösung, sich morgens Zeit zu nehmen für Zärtlichkeit. Dann wäre man in Beziehung, würde den Tag positiv, liebevoll und zugewandt beginnen und beide könnten sich für den Tag stärken. (Das wäre jetzt natürlich nur ein Vorschlag, und es müsste geschaut werden, was die Frau dazu meint. Aber ich ging eigentlich davon aus, das wäre eine Selbstverständlichkeit. - Warum muss ich hier die Ganze Zeit Dinge erklären, die doch irgendwie selbstverständlich sind!?? Das nervt mich und löst bei mir wiederholt das Gefühl aus, falsch verstanden zu werden. Worauf ja aber dann regelmässig die Antwort kommt: Ich verstehe dich. :eek:)
Es ist auch meine persönliche Erfahrung, dass man in einer guten Beziehung immer eine Lösung für solche Probleme findet.

Weshalb ich für Kritik (so wie ich sie verstehe, also möglichst freundlich formuliert und mit der Absicht, eine für alle bessere Lösung zu finden, und NICHT wie es Wolke definiert als ein sich über den anderen Erheben!!!) plädiere, ist die Beobachtung, dass Beziehungen manchmal daran zu Grunde gehen, dass zu wenig formuliert wird, dass es Probleme gibt und wo diese liegen, und ausserdem die Erfahrung, dass zumindest ich manchmal heftig an meine Grenzen (vor allem im Ertragen von Reizen) stosse. Ich kann mir vorstellen, dass es noch ganz andere Arten von Grenzen geben kann, z.B. auch, dass man über Dinge reden will und sich dann nicht gesehen und akzeptiert fühlt, wenn der andere nicht will/kann. (Mir ist ja reden oder einander erzählen, was einen beschäftigt, unbedingt auch sehr wichtig, aber halt lieber in einem Zustand, wo ich wirklich zuhören und mich einlassen kann!) Aber ich kann mir nicht vorstellen, wie man mit solchen Grenzen besser umgehen könnte, wenn man sie und das, was zu ihrer Überschreitung führt, nicht ansprechen darf.

Davon abgesehen: der Stereotyp, dass der Mann der Stille und die Frau die Plaudertasche ist, nervt mich ganz gewaltig!
Ehrlich gesagt habe ich mich ja mit dem Mann im Beispiel identifiziert, habe aber einen Mann beschrieben, weil ich wollte, dass sich @WolkeVier vielleicht besser einfühlen kann. Vielleicht war das falsch?
Ich wollte nicht von mir selbst schreiben, obwohl ich mir das Problem gut vorstellen könnte, damit niemand denkt, das sei ein reales Problem meiner vergangenen Beziehung gewesen. Die Schwierigkeit, die der Mann hat, ist für mich persönlich eine Tatsache, aber ich hatte noch nie einen Partner, der damit nicht hätte umgehen können.

******

Ich habe in der Zwischenzeit nochmals weiter darüber nachgedacht, was mich die Diskussion lehrt.
Mir ist bewusst geworden, dass ich für Kritik plädiere, weil ich es lieber mag, wenn das Problem ganz konkret und klar benannt wird. Das hilft mir, es genau zu verstehen, nötigenfalls nachzufragen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Wenn es eher so ist, dass da irgendwo Probleme herumschwirren, die aber nicht deutlich benannt werden und beispielsweise zu Ausweichverhalten führen, das ich dann nicht klar deuten kann, dann verwirrt mich das. Es löst bei mir eine innerliche Spekulationitis, Sorgenmacherei und Ängste aus. Wenn ich dann denke, der andere denkt irgendetwas Schlechtes, aber nicht wirklich Passendes über mich, dann verletzt mich das und vermindert meine Fähigkeit, mich ruhig mit der Thematik auseinanderzusetzen. Es kommt dann vielleicht trotz meines Wunsches, auf keinen Fall verletzend zu sein, genau dazu. Und dann wird die Diskussion vielleicht heftig. Grundlos, wie ich finde, wenn man das Problem klar angesprochen hätte.
 
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*Andrea*

  • #2.183
In dieser Absolutheit möchte ich das nicht stehen lassen und vor das letzte "doch" noch ein "womöglich" einfügen ! ;)

Will sagen : Ja, es kann sein, daß Dich womöglich tatsächlich niemand ganz versteht, aber derart endgültig ausschließen würde ich, kannst Du es IMVHO auch nicht ! ;)
Lieber Traumichnich!
Weisst du, bei mir wäre es wohl eine dringend nötige Veränderung, mich nicht immer wieder zu verausgaben, um mich Leuten zu erklären. Da macht es mehr Sinn, wenn ich - als Neuerung in meinem Denken und vor allem Fühlen - die Möglichkeit einbeziehe, dass mich jemand gar nicht verstehen kann.

Natürlich meine ich damit nicht, dass mich nie jemand verstehen könnte, sondern dass es wohl immer irgendwo einzelne (je nach Gegenüber mehr oder weniger) Themen gibt, in denen ich nicht verstanden werden kann. Das würde meinen Stress mindern, mich immer wieder verausgaben zu wollen, um mich verständlich zu machen.
 
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  • #2.184
@*Andrea* : Vielleicht hilft Dir der folgende Spruch weiter, den ich mal gelesen habe :

Auch wenn ich nicht Deiner Meinung bin, kann ich gut damit leben.

Fand - und finde ich immer noch ! - ausgesprochen gut : Man muß nicht immer einer Meinung sein. Man muß aber in der Lage sein, der/dem anderen die seine zu lassen, nicht versuchen, sie/ihn zu "missionieren" und auch einmal etwas - einfach so ! - "stehen lassen" !
 
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  • #2.185
Lieber Traumichnich!
Weisst du, bei mir wäre es wohl eine dringend nötige Veränderung, mich nicht immer wieder zu verausgaben, um mich Leuten zu erklären. Da macht es mehr Sinn, wenn ich - als Neuerung in meinem Denken und vor allem Fühlen - die Möglichkeit einbeziehe, dass mich jemand gar nicht verstehen kann.

Natürlich meine ich damit nicht, dass mich nie jemand verstehen könnte, sondern dass es wohl immer irgendwo einzelne (je nach Gegenüber mehr oder weniger) Themen gibt, in denen ich nicht verstanden werden kann. Das würde meinen Stress mindern, mich immer wieder verausgaben zu wollen, um mich verständlich zu machen.
Da haben sich wohl 2 Postings überschnitten ! ;)

Vielleicht hilft Dir das meine (# 2184) etwas weiter ... ?

Nachtrag : Mir wäre es auf Dauer zu anstrengend, mich ständig allen und jedem erklären zu wollen - ist es dann nicht langfristig einfacher, daran etwas zu ändern, wie Du ja selbst schon erkannt hast, und sich vielleicht einfach die Freiheit zu nehmen, etwas (bzw. sich) mal nicht zu erklären ... ?
 
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*Andrea*

  • #2.186
@*Andrea* : Vielleicht hilft Dir der folgende Spruch weiter, den ich mal gelesen habe :

Auch wenn ich nicht Deiner Meinung bin, kann ich gut damit leben.

Fand - und finde ich immer noch ! - ausgesprochen gut : Man muß nicht immer einer Meinung sein. Man muß aber in der Lage sein, der/dem anderen die seine zu lassen, nicht versuchen, sie/ihn zu "missionieren" und auch einmal etwas - einfach so ! - "stehen lassen" !
Ja, da hast du recht.

Aber es ist schwierig, dies zu tun, wenn das Gefühl zurückbleibt, die anderen würden irgendetwas über mich denken, das nicht stimmt.
 
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*Andrea*

  • #2.190
@*Andrea* Du bist so sehr damit befasst, dich verstanden zu fühlen, dass du dabei völlig verkennst, dass man dich sehr gut versteht.
Das ätzt.

Wie kannst du wissen, ob du mich wirklich verstehst?
Kannst du mir nicht zutrauen, dass ich aus deinen Worten sehen könnte, dass du mich nicht verstanden hast?
Vielleicht verstehst du etwas, das du für den zentralen Punkt hältst, aber nicht das, was mir wichtig ist?
 
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