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  • #1.982
Guten Morgen @creolo - magst Du kurz beschreiben was im Artikel steht? Ich kann den link nicht öffnen (müsst mich anmelden).:) Danke!
 
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Deleted member 21128

  • #1.983
@Sevilla21
19. Mai 2010, 19:34 Die Windel-Frage Ökobilanz am Baby-Popo


Öko oder Wegwerf-Windel? Welche Hülle Babys Ausscheidungen aufnehmen soll, ist eine Frage, über die sich trefflich streiten lässt. Hat Australien die Lösung?

Von Felix Ruhland
Eltern können sich mit anderen Eltern prächtig streiten - am besten über alle Themen rund um ihre Kinder. Die Erziehung ist ein ständiger Streitpunkt, ebenso wie die korrekte Förderung und Ernährung der Kleinen, den Umgang mit anderen Kindern, das Stillen und eine Vielzahl Themen mehr.


Dem Baby ist vermutlich egal, welche Windel seinen Po umschließt.

(Foto: Foto: iStock)
Eltern können sich sogar mit anderen darüber streiten, welche Windeln die richtigen sind: Stoff- oder Einwegwindel. In Großbritannien gibt nun eine Studie diesem Streit neue Nahrung: Ausgetragen wird die Auseinandersetzung in den Foren von Online-Diensten und Webseiten von Zeitungen und Magazinen.

Dass aber die Debatte um die ökologisch und politisch korrekte Windel überhaupt wieder in Gang kam, liegt an Ben Bradshaw. Der ehemalige Staatssekretär im britischen Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten erklärte Ende Juni in einer Anhörung des britischen Parlaments, Stoff- und Einwegwindeln belasteten die Umwelt in etwa gleichem Maße.

Zu diesem Ergebnis sei eine Untersuchung des britischen Umweltamtes gekommen. "Stoffwindeln können zwar dazu beitragen, die Müllberge zu verringern. Durch einen erhöhten Energie- und Wasserverbrauch beim Waschen und Trocknen der Windeln wirken sie sich jedoch auf andere Weise negativ auf die Umwelt aus", sagte der Labour-Abgeordnete.

Windel für den Kompost?
Die Studie (Life Cycle Assesment of Disposable and Reusable Nappies in the UK) wurde bereits 2005 veröffentlicht. Bis heute schien die breite Öffentlichkeit jedoch davon wenig Notiz genommen zu haben. Erst die jetzigen Aussagen des Politikers und die Berichterstattung einiger Print- und Onlinemedien entfachten die neue Windeldebatte.

Verfechter der Stoffwindel, wie Kay Wagland, Leiter der Stoffwindel-Kampagne des Womens Enviromental Network (WEN), halten die Studie für fehlerhaft und diskreditierend. "Waschbare Windeln sind deutlich umweltfreundlicher - auch wenn man den Energie- und Wasserverbrauch zum Waschen mit einkalkuliert."

Mehr als vier Jahre lang hatte das britische Umweltamt die Ökobilanz von Einweg- und Stoffwindeln untersucht. Bei letzteren unterschied die Studie zwischen Windeln, die zu Hause und denen, die von einem kommerziellen Windeldienst gereinigt werden.

Die Wissenschaftler analysierten jeweils den Rohstoff- und Energiebedarf während des Herstellungsprozesses sowie bei Transport, Verwendung und Entsorgung. Zudem berechneten die Forscher die dabei anfallenden Schadstoffmengen.

Flüssigkeit absorbierende Polymere
Demnach wirkten sich beim Einwegsystem vor allem die Produktion der Rohmaterialen und deren Weiterverarbeitung negativ auf die Umwelt aus. Wegwerfwindeln bestehen größtenteils aus Polymerverbindungen. Die Außenhülle aus Polyethylen, das Innenvlies aus Polypropylen und der Saugkern aus Polymersalzen.

Vor allem die Produktion der Flüssigkeit absorbierenden Polymere habe den größten negativen Umwelteinfluss innerhalb des Herstellungsprozesses. Stoffwindeln, die zu Hause gewaschen werden, belasten dagegen die Umwelt aufgrund des dabei anfallenden Wasser- und Energieverbrauchs sowie durch die entstehenden Abwässer.

Bei kommerziellen Windeldiensten schlagen der Energieaufwand für den Transport und die Reinigung negativ zu Buche. Fazit der 209 Seiten langen Studie ist, dass die Umweltbilanz beider Windelarten in etwa gleich ausfällt. Die Unterschiede, die es gebe, seien in der Summe so gering, dass man weder die eine noch die andere Windelart empfehlen könne.

WEN kritisiert die Studie heftig, da sie auf falschen Annahmen beruhe. So kauften Eltern im Durchschnitt nicht 47 Stoffwindeln, wie in der Untersuchung angenommen, sondern 24 oder sogar weniger. Auch müssten Stoffwindeln weder bei 90 Grad gewaschen, noch anschließend im Trockner getrocknet werden.

Eine neuartige Einwegwindel aus Australien könnte die Debatte jetzt beenden. Ranjith Jayasekara, Chemiker am Environment and Biology Center der Swinburne University, hat ein Modell entwickelt, das zu 70 Prozent abbaubar sei. Diese in Australien bereits erhältliche Windel, so hofft er, könnte in Zukunft die Windel-Müllberge reduzieren.
 
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  • #1.985
Dafür gibt's doch den modernen Ablaßhandel. "Klimaneutral" fliegen für ein Handgeld Aufpreis. Oder für die Päckli beim Internetversand. Das ist praktisch und genügt den meisten vollauf. Für die Hotels kann man das bestimmt auch alles buchen.
Die EKZ hier zwingt mich sogar zu "Grünstrom", ich hab gar keine Wahlfreiheit mehr. Deshalb bin ich für die vollständige Liberalisierung, damit ich endlich wieder Atomstrom beziehen kann. :)
Also, was ihr hier immer habt: "Atom", "Grün", "Öko".
Bei mir kommt der Strom immer noch aus der Steckdose......o_O:p
 
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  • #1.986
Gar nichts. Es erfolgt nur (zum wiederholten Male) eine Art "Forendynamik". Hier, weil ich mich mit deiner mir nicht annähernd einleuchtenden Erklärung zufrieden gebe. Und es wage, nachzufragen. Was dich ganz offensichtlich in eine Art "Erklärungsnot" oder gar Bedrängnis bringt. Und da stehen dir als echter "Sympathieträgerin" diverse Foristen beiseite.
Was ich bedauerlich empfinde ist, dass offensichtlich niemand sonst das unpassende Beispiel des stürzenden Radfahrers erkennt bzw. auch so empfindet. Aber gut, an fehlendem Beistand habe ich mich hier bereits gewöhnt.
Was du als Forendynamik bezeichnest, könnte man aber auch so interpretieren, dass die anderen verstanden haben, was ich ausdrücken wollte. Du hast mich weder in Erklärungsnot noch in Bedrängnis gebracht. Ich stehe zu dem, was ich sage und benötige auch keinen Beistand.
Du findest, das Beispiel unpassend. Es ist nicht besonders gut, gibt für mich aber schon das her, was ich ausdrücken wollte, und du nicht verstehst.
Warum fehlt dir Beistand? Wofür benötigst du ihn?
Ich unterstelle dir gar nichts, habe lediglich geschrieben, dass das Beispiel mehr als hinkt.

Hm, also "echauffieren" (siehe o.g. Schlusssatz von dir;)) tun sich möglicherweise du und einige andere hier, ob meiner Hartnäckigkeit, mich nicht mit unzutreffenden Beispielen zufriedenzugeben.
Und nur weil man es nicht anders, oder gar besser erklären kann, dem anderen zu unterstellen, er wolle nicht verstehen, halte ich für völlig unangemessen.
Wie du richtig geschrieben hast, gibst du dich nicht zufrieden. Ich könnte dir jetzt wahrscheinlich noch tausend Beispiele geben. Du würdest die ganze Zeit so weiter machen. Warum soll ich meine Energie verschwenden?
Und das hier:
Schade, zeigt mir aber, dass es sich eben doch eher um eine Art selbstmutmachende "Durchhalteparole" handelt (ähnlich dem "Pfeifen im Wald"), zu schreiben, aus derartigen Erlebnissen "zu lernen" (und letztlich weiterzumachen und nicht aufzugeben). :oops:
empfinde ich despektierlich.
Und von mir aus kannst du jetzt noch 20 Seiten füllen und dich hartnäckig aufregen. Für mich ist das Thema jetzt durch. Nicht, weil ich eine Durchhalteparole wie das Pfeifen im Walde nötig hätte. Nein. Weil ich - dank dir - gelernt habe, dass manche Diskussionen einfach nichts bringen und es besser ist, einfach mal die Klappe zu halten.
Vielleicht hilft dir ja dieses Beispiel.
 
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  • #1.987
Vielleicht hast Du ja schon mal erlebt, wie jemand Dich anschrie oder handgreiflich wurde. Wenn man (erst) das als Ausrasten ansieht, dann hat man vermutlich eine höhere Reizschwelle als ich.
Kannst Du mal an einem Beispiel darlegen, was Du persönlich, von Deinem "Level" aus bei meinen Reaktionen als "Ausrasten" empfunden hast?
Na ja also, wie Du @*Andrea* angegangen bist. Das war ja das von mir genannte Beispiel. Wenn ich mir das nur "RL"-mäßig vorstelle, dann wollte ich dort wohl kaum mehr was mit Dir zu tun haben.
Dein "Geraune" kann ich schwer nachvollziehen. Und empfinde ich als unangemessen und übergriffig.
"Übergriffig" ist ein komisches Wort. Das gibt's irgendwie nicht bei mir. Zudem sind wir hier im Internet, wo man sich meist überhaupt nicht kennt. Wenn mir jemand unangenehm kommt, dann gibt's entweder Zoff oder ein Ignore. Je nach Laune und Zeit.
 
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  • #1.988
Lieber @IMHO
- ich sehe mich nicht als Opfer
- ich zeige nicht mit Fingern auf irgendwas oder Dich
- ich unterstelle Dir nicht, Zwietracht zu säen und zu drangsalieren usw.
- es liegt mir fern, Dich zu kränken
- ich bin nicht aufgebracht, ich schreibe ganz entspannt

- Den Begriff "perfide" habe ich im Zusammenhang mit dem Gesprächsverlauf bzw. dessen Dynamik gebracht
- da stehe ich zu, denn diese Dynamik bzw. Systematik produziert nur Verlierer, sie gibt keinem eine Chance
- denn der Gesprächsverlauf wird dominiert von persönlichen Befindlichkeiten, was gerade in so einem Medium hier sehr gefährlich ist.

Was Du über Dich aus dem liest, was ich schreibe, gibt mir allerdings zu denken (mir!).

Ich halte mich, was Dich angeht, jetzt einfach mal zurück. Da ich nicht den richtigen Ton treffe, sollte ich das wohl tun.
 
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Deleted member 21128

  • #1.989
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Observer

  • #1.990
Hey Obeserver, den Artikel finde ich heute nicht lustig, ist aber nicht so schlimm.
Den Satz finde ich aber im FoBo völlig daneben:

Außerdem finde ich, dass man dem kindisch-dramatischen Abgang keine Aufmerksamkeit geben muss. Annuschkas Verhalten war unerhört.
ist ok, ich sehe es etwas anders, es gab ja auch ne Vorgeschichte. Sie hatte da einen Schnitzer gemacht. Klartext ist ja ok, aber es ginge halt auch anders. In meinem Job wäre ich so ruckzuck raus...

Was den Satz angeht hast du recht, das gehört nicht in den FoBo.
Habs rausgenommen.
 
D

Deleted member 21128

  • #1.991
Danke @Obeserver , das finde ich cool.
Die Vorgeschichte habe ich nicht mitbekommen. Aber die Reaktion von ihr fand ich sehr unterentwickelt.
 
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  • #1.992
@Sine Nomine Sorry, aber du hast den Kern meiner Aussage nicht verstanden.
Vermutlich, ja. Augenscheinlich aber auch umgekehrt. ;)

Was ich aber als viel unangenehmer empfinde, sind Menschen, die in einem Witzethread ihre eigene, persönliche Moral mit erhobenem Zeigefinger vor sich hertragen.
Hmm, ich dachte eigentlich hinreichend oft darauf hingewiesen zu haben, dass a) meine Sicht darauf genau das ist, meine Sicht und b) die Sichtweise anderer ebenso ihre Daseinsberechtigung hat wie die meine, dass ich also gerade eben nicht mit erhobenem Zeigerfinger durch die Gegend gelaufen sei.
Dass das dennoch anders rüberzukommen scheint finde ich schade, kannst Du konkretisieren wo genau Du auf einen erhobenen Zeigefinger geschlossen hast?
 
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Deleted member 21128

  • #1.993
Hmm, ich dachte eigentlich hinreichend oft darauf hingewiesen zu haben, dass a) meine Sicht darauf genau das ist, meine Sicht
Dieser Hinweis ist völlig beknackt, denn was soll es denn sonst sein? Wie lautet da die Botschaft? "He, das ist nur meine Meinung, also müssen wir darüber auch nicht diskutieren?" Dann behalt sie für dich.
und b) die Sichtweise anderer ebenso ihre Daseinsberechtigung hat wie die meine
Der Hinweis ist genauso beknackt, weil das eine Selbstverständlichkeit ist und du nicht darüber entscheidest, wer was darf.
dass ich also gerade eben nicht mit erhobenem Zeigerfinger durch die Gegend gelaufen sei.
Doch, weil du deine ach so tolle, moralisch so einwandfreie Haltung demonstrierst und andere rügst, die ihr nicht folgen. Was sonst wäre ein erhobener Zeigefinger?
Dass das dennoch anders rüberzukommen scheint finde ich schade
Ist ja nichts, was sich nicht korrigieren ließe, wenn man denn möchte.
kannst Du konkretisieren wo genau Du auf einen erhobenen Zeigefinger geschlossen hast?
Gerne. Das geht hier los und setzt sich dann im Strang fort.
Wenn jedoch, wie hier, die Taten eher verharmlost und die Opfer in gewisser Weise gleich mit durch den Kakao gezogen werden mag ich nicht mehr so wirklich lachen.
Und weil ich schon deine Rekation vorhersehe... Wenn du nicht lachen magst, dann lass es. Wenn du allerdings dein Umfeld darüber informierst, dass du darüber nicht lachen kannst, dann ist das ja eine Botschaft. Und @HrMahlzahn 's "moralinsauer" bringt das prima auf den Punkt.
 
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  • #1.994
In etwa "Das ist meine Sicht auf diese Fragestellung, Deine scheint eine andere zu sein.", je nach Kontext gepaart mit "Lass und herausfinden warum wir auf der Basis der gleichen Fakten zu solch unterschiedlichen Standpunkten gelangt sind".

Mit Verlaub, aber darüber, was ich wann für mich behalte und was nicht befinde ich, niemand sonst.

Doch, weil du deine ach so tolle, moralisch so einwandfreie Haltung demonstrierst und andere rügst, die ihr nicht folgen.
Woraus schließt Du, dass ich meine Haltung für objektiv moralisch einwandfreier halte als irgendeine andere und irgendwen "rüge" die oder der ihr nicht folgt?
Klar, ich halte meinen Standpunkt für den richtigen, sonst hätte ich ihn ja nicht eingenommen und kundgetan. Aber ich bin mir der Subjektivität dieser Einschätzung durchaus bewusst, ich weiß, das andere auf der Basis de gleichen Fakten ggf. zu einer ganz anderne Einschätzung kommen können und diese für genau so richtig halten wie ich die meine. Ich kann gut damit leben, dass meine Meinung nicht absolut ist, dass sie im Wettstreit mit anderen steht. Ich äußere sie nicht, weil ich sie für die einzig wahre und richtige halte, sondern damit sich andere konstrukiv mit ihr auseinandersetzen können. Entweder, indem sie sie ggf. übernehmen, oder, keinewegs schlechter, indem sie sich dezidiert für eine andere entscheiden.

In Fragen wie der, ob der fragliche Witz nun lustig war oder nicht gibt es kein objektives "richtig" oder "falsch", mein Standpunkt hat exakt die gleiche Daseinsberechtigung wie jeder andere auch. Ich mache ggf. meinen Standpunkt klar, aber ich erwarte von niemandem, diesen zu teilen. Schon gar nicht, wenn, wie im konkreten Fall, der Grat auf dem der Witz da entlangtanzt sehr schmal ist und schon kleine Unterschiede in der Bewertung ihn in diese oder jene Richtung kippen lassen.

Um's ganz plakativ zu machen: Eine Welt, in der alle Menschen meine Standpunkte zu allen möglichen Fragen 1:1 übernehmen würden wäre nicht nur eine ziemlich langweilige, grau und öde Welt, sondern vermutlich auch keineswegs eine besserere Welt als die bunte die wir alle zusammen gestalten. Es braucht alle Meinungen und deren Wettsreit um am Ende mal hier und mal dort zuzugreifen. Dadurch kommt diese Welt voran, nicht dadurch, dass ich oder Du oder sonstwer sich für den besseren und moralisch höherwertigen Menschen hält.

Wenn du allerdings dein Umfeld darüber informierst, dass du darüber nicht lachen kannst, dann ist das ja eine Botschaft.
Natürlich. Primär die, die ich dazu auch nochmal explizit geäußert habe: Für mich ist dieser Witz vom Grat abgestüzt.
Mir hat es schon beim ersten Lesen in den Fingern gejuckt, und nachdem die Diskussion darüber dann von jemand anderem gestartet wurde hab ich mich dann auch zu einem Kommentar hinreißen lassen. Rückblickend hätte ich mir den auch verkneifen können und vielleicht sogar sollen. Nicht so sehr ob des Inhalts und der daraus fast zwangsweise folgenden Diskussion und mehr weil letztere nicht in den Thread gehört.
 
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  • #1.995
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