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Deleted member 21128

  • #1.938
In den 80ern bezog sich das noch auf die Öko-Idee von Kondomen: Jute statt Plastik!
 
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  • #1.939
Soll ich meine Kinder jetzt zum Wertstoffhof bringen? Oder klebe ich Ihnen den gelben Punkt auf die Stirn? Dürfen sie noch im Meer baden? o_O:D
 
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  • #1.942
Ich bin auf das Gesicht dazu gespannt: - hypothetisches Parshipdate:

Und sagen Sie mal, warum haben Sie denn eigentlich keine Kinder?

Weil ich sehr umweltbewusst bin.

:)
Ich habe letzten Sommer tatsächlich einige sehr ökofundalistisches Leute kennengelernt, die gesagt haben, dass sie sich genau deshalb bewusst gegen Kinder entschieden haben, weil die Erde es nicht mehr verträgt und wir Menschen endlich anfangen müssen unsere egoistische triebgesteuerte Vermehrung überdenken müssen o_O. War insofern noch etwas schärfer, weil sie meinten, dass man sich ja nur umschauen muss, um festzustellen, dass halt vor allem die weniger Intelligenten sich wie die Karnickel vermehren und mehrere Kinder in die Welt setzen. Daher stirbt diese Dummheit auch nicht aus.:eek:
 
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Deleted member 22408

  • #1.943
War insofern noch etwas schärfer, weil sie meinten, dass man sich ja nur umschauen muss, um festzustellen, dass halt vor allem die weniger Intelligenten sich wie die Karnickel vermehren und mehrere Kinder in die Welt setzen. Daher stirbt diese Dummheit auch nicht aus.:eek:
Ich würde es nicht so drastisch ausdrücken, geehrte 'mone7', aber im Kern ist da was Wahres dran!
 
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Deleted member 21128

  • #1.944
War insofern noch etwas schärfer, weil sie meinten, dass man sich ja nur umschauen muss, um festzustellen, dass halt vor allem die weniger Intelligenten sich wie die Karnickel vermehren und mehrere Kinder in die Welt setzen. Daher stirbt diese Dummheit auch nicht aus.:eek:
Ja, die meisten Menschen gehen eben von sich selbst aus. :rolleyes: Was wohl herauskäme, wenn man das konsequent zu Ende dachte? Würde man dann gar Kriege, Katastrophen und Epidemien befürworten?
 
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*Andrea*

  • #1.945
Ja, die meisten Menschen gehen eben von sich selbst aus. :rolleyes: Was wohl herauskäme, wenn man das konsequent zu Ende dachte? Würde man dann gar Kriege, Katastrophen und Epidemien befürworten?
Das finde ich jetzt nicht unbedingt konsequentes Weiterdenken.
Man kann durchaus zum Schluss kommen, dass es besser wäre, wenn da nicht so viele Nachkommen wären, gerade weil man allen bereits lebenden Menschen ein gutes Leben wünscht.
Menschen zu lieben ist nicht unbedingt damit gleichzusetzen, ihre Art vermehren zu wollen.
Wir sind ja nicht fundamentalistisch religiös, oder? ;)
 
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*Andrea*

  • #1.946
Ich habe jetzt gemerkt, dass ich da wohl wieder sieben Sprünge und noch mehr Auslassungen in meiner Argumentation drin habe, und dass ich mich damit deshalb wohl nicht verständlich machen konnte. :(:oops:
Ich finde das, was diese Leute über die Vermehrung der Dummheit gesagt haben, auch sehr lieblos und dumm. Für mich ist es aber auch und vor allem ein Ausdruck der Verzweiflung von Leuten, die sich sehr um die Umwelt und die Zukunft unseres Planeten (wohl durchaus inklusive der Menschheit) sorgen. Eine Verzweiflung, dass die Probleme sich immer verschärfen und dass viele Leute (mehrere) Kinder bekommen, ohne sich einen Deut um Umweltschutz und ressourcenschonendes Verhalten und damit auch um einen wichtigen Teil der Zukunft ihrer Nachkommen zu kümmern. Diese Verzweiflung kann ich verstehen, und ich finde es nicht nötig, ihnen deswegen zu unterstellen, sie würden Katastrophen, Kriege und Epidemien befürworten. Ich sehe darin keine konsequente Weiterführung des Gedankens.
Aber es ist natürlich voll daneben, so abwertend über andere daherzureden.
 
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Deleted member 21128

  • #1.947
Vielen herzlichen Dank, WolkeVier, dass du den Dialog trotz deines gestrigen "Frusts" wieder aufgenommen hast! Ich finde, es hat sich sehr gelohnt.
Bitte, und danke dir, jetzt fühle ich mich auch wohl mit dem Dialog.
Deshalb meine ich, dass man manchmal etwas besser verstehen kann, wenn man einen fundierten Text von jemandem liest, der irgendwo lange Zeit verbracht hat, als wenn man nur kurz da war. Oder sagen wir es so: man versteht etwas Anderes beim Lesen solcher Texte als bei kurzen Begegnungen.
Klar, zusätzliches (fundiertes) Hintergrundwissen hilft immer dabei, Menschen und ihre Lebensbedingungen zu verstehen. Allerdings ist das ja gar nicht mein primäres Ziel, mir geht es mehr um mein Lebensgefühl im Urlaub.
Ich versuche, mir das zu Herzen zu nehmen. Vielleicht klappt es aber nicht immer sofort, denn die Art und Weise, wie ich kommuniziere hat ja auch ihre gewachsenen Gründe... leider. Du darfst mich aber gerne wieder daran erinnern.
Eine schöne Aussage, außer dem "leider".
Dies und deine obigen Beispiele zeigen mir, dass wir vermutlich viel näher sind in unseren jeweiligen Haltungen, als das bisher schien.
Ja, das finde ich interessant, dass du da ursprünglich ein anderes Bild hattest, v. a. in diesem Kontext:
Immerhin habe ich @WolkeVier nun besser verstanden und das hat dazu geführt, dass ich ihn nun auch mehr wertschätze.
Es fällt mir jetzt nicht ganz leicht, dazu hier (öffentlich) die angemessene Formulierung zu finden, aber ich finde, es sagt etwas darüber aus, wie du Menschen begegnest und da sehe ich einen Widerspruch zu deinem Anspruch.
Natürlich sind wir ein Stück weit alle egoistisch. Aber doch nicht nur!
Das ist jetzt Ansichtssache. Wie du ja selber schreibst, ist vermutlich keine Handlung wirklich völlig uneigennützig. Und gerade in dem von dir hinterfragten Zusammenhang finde ich das - auf mich bezogen - besonders augenfällig, dass man eben viele Probleme, die die anderen (die weniger privilegierten oder die nachfolgenden Generationen) haben, ausblendet, weil man auf die eigenen Vorteile aus ist. Sonst müsste ich sehr vieles bleibenlassen und stattdessen ganz andere Dinge tun.
In deiner obigen Schilderung der Begegnungen, so dünkt es mich, finden sich durchaus auch allerlei Zeichen von anderem als egoistischem Handeln.
Auch die Verhaltensweisen, die oberflächlich betrachtet als 'nicht egoistisch' angesehen werden können, entspringen bei mir nicht der Motivation, anderen zu helfen oder die Welt zu verbessern, sondern viel mehr dem Wunsch nach einem positiven Lebensgefühl. Anders ausgedrückt, ich fühle mich einfach wohl, wenn ich anderen Menschen nett und freundlich begegne.
dann kann man doch auch echt für andere da Sein oder sie unterstützen, denkst du nicht auch?
Schon, aber warum mit so einem Anspruch? Ich kenne kaum jemanden, der leistungsfähig ist, aber niemanden unterstützt. Bei manchen sind es halt nur die Kinder oder die Famile, bei anderen kommen noch Freunde dazu. Ist man ein besserer Mensch, wenn man zusätzlich noch unbekannte Bedürftige unterstützt, vor allem, wenn man sich dafür wirklich unangenehm selbst einschränken muss (etwas von dem abzugeben, wovon man mehr als genug hat, sehe ich als etwas anderes an.)?
Ja, am Besten wirkt man wohl über sich hinaus, wenn man einfach liebevoll ist und ein gutes Vorbild.
Ja, so ist es wohl. Was heißt es denn eigentlich, wenn man sagt, man wolle durch seine Existenz die Welt besser machen, und wer definiert, was gut für die Welt ist? Muss ich 1.000 Äthiopier vor dem Hungertod retten oder habe ich die Welt schon dadurch etwas besser gemacht, wenn ich jeden Tag drei Menschen anlächle?
Und irgendwie war ja das bessere Verständnis auch wirklich von Anfang an mein Ziel, oder zumindest eines meiner Ziele. :)
Aber meine Aussage war doch von Anfang an ganz einfach zu verstehen, du hast sie nur nicht mit dem (Eigen-)Anspruch unter einen Hut gebracht, den du gerne auf mich übertragen hättest. Und jetzt geht es so halbwegs, weil du dir ein etwas altruistischeres Bild von mir gemacht hast. So ist zumindest mein Eindruck. :)
 
D

Deleted member 21128

  • #1.948
ich finde es nicht nötig, ihnen deswegen zu unterstellen, sie würden Katastrophen, Kriege und Epidemien befürworten. Ich sehe darin keine konsequente Weiterführung des Gedankens.
Meine Aussage war natürlich provokativ überzogen.
Es gibt eben immer unterschiedliche Betrachtungsweisen. Gerade in den letzten Jahren wurde ja oft beklagt, dass die Westeuropäer immer weniger Kinder bekommen und was man dagegen tun kann.
Ich halte es generell für übel, Menschen dafür zu verurteilen, ob und wieviel Kinder sie bekommen. Und ihnen dann noch Intelligenz abzusprechen, weil sie nicht mein Weltbild teilen, finde ich schon krass.
 
F

Flip ~ Flop

  • #1.949
Ich habe letzten Sommer tatsächlich einige sehr ökofundalistisches Leute kennengelernt, die gesagt haben, dass sie sich genau deshalb bewusst gegen Kinder entschieden haben, weil die Erde es nicht mehr verträgt und wir Menschen endlich anfangen müssen unsere egoistische triebgesteuerte Vermehrung überdenken müssen o_O. War insofern noch etwas schärfer, weil sie meinten, dass man sich ja nur umschauen muss, um festzustellen, dass halt vor allem die weniger Intelligenten sich wie die Karnickel vermehren und mehrere Kinder in die Welt setzen. Daher stirbt diese Dummheit auch nicht aus.:eek:
Ich fühle mich geehrt. Mit acht Geschwistern gehöre ich zu den dummen Karnickeln.
:p:p:p
Mir Solls recht sein, wenn unsere geistige Elite, alle nicht so geistreichen und oder anspruchsvollen Arbeiten in Zukunft selbst erledigt!
 
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