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  • #1.892
Nein, weil wir auch sehr regional anbieten.

"Hoch im Kurs" ist tatsächlich relativ. Ein Anteil von fast 10% ist bei diesen Sortimenten unvergleichlich.
Ich denke, es ist auch eine Mentalitätsfrage. Gib einem Deutschen, einem Franzosen und einem Italiener einen bestimmten Geldbetrag.

Der Deutsche wird 90 % für ein Auto, 5 % für Kleidung und 5 % für Lebensmittel ausgeben.
Der Franzose wird 50 % für ein Auto, 20 % für Kleidung und 30 % für Lebensmittel ausgeben-
Der Italiener wird 50 % für ein Auto, 30 % für Kleidung und 20 % für Lebensmittel ausgeben.

Das ist bewußt plakativ aber ich denke, da ist etwas dran.

In Deutschland ist die Wertschätzung für Lebensmittel vergleichsweise gering, so mein Eindruck.
 
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  • #1.893
Frage dich, ob das von dir eine wertvolle oder notwendige Äußerung ist?
Ich fand's unterhaltsam vom @Traumichnich.
Lol. :) Ganz der Alte. :rolleyes:
Ein frommer Wunsch! :oops:
Das ist bewußt plakativ aber ich denke, da ist etwas dran.
Liegt vielleicht auch daran, daß deutsche Autos besser und teurer sind als französische oder italienische. ;)
 
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  • #1.894
Ich fand's unterhaltsam vom @Traumichnich.
Lol. :) Ganz der Alte. :rolleyes:
Ein frommer Wunsch! :oops:
Liegt vielleicht auch daran, daß deutsche Autos besser und teurer sind als französische oder italienische. ;)
Ne glaub ich nicht. Glaub mir, einen Typen mit einer schäbigen Jogginghose in einem 50.000 €-Auto findest Du in Deutschland weitaus häufiger. Dem Franzosen und Italiener steht ja auch frei sich ein deutsches Auto zu kaufen.
Und bezüglich der Lebensmittel weiß jeder, der mal in Frankreich oder einem anderen mediterranen Land gelebt hat, dass die Essenskultur dort eine andere ist als hier.
 
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  • #1.895
Ne glaub ich nicht. Glaub mir, einen Typen mit einer schäbigen Jogginghose in einem 50.000 €-Auto findest Du in Deutschland weitaus häufiger. Dem Franzosen und Italiener steht ja auch frei sich ein deutsches Auto zu kaufen.
Und bezüglich der Lebensmittel weiß jeder, der mal in Frankreich oder einem anderen mediterranen Land gelebt hat, dass die Essenskultur dort eine andere ist als hier.
Hier die Ausgaben für Nahrungsmittel in % in den verschiedenen Ländern
Kommt halt Lohnniveau und Preisniveau für Nahrungsmittel dazu.
So geben Ukrainer 42% für Nahrung aus - nur warum wohl...
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...ales/Thema/Tabellen/Basistabelle_KonsumN.html
 
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  • #1.896
Das sind doch gute Gründe, finde ich. Man weiß ja, was bei mangelhafter Hygiene passieren kann (EHEC)
Man frage sich kurz, was gefährlicher ist: Ein lokaler Baunerhof, auf dem möglicherweise tatsächlich nicht das Hygieneniveau eingehalten wird welches für sichere und gesunde Lebensmittel notwendig ist. Oder industrielle Nahrungsmittelproduktion, wo teilweise einige wenige Großfabriken buchstäblich das halbe Land versorgen. In den USA gibt es kaum noch Schlachthöfe, ein Großteil des Fleischverzehrs wird über etwas mehr als ein Dutzend Schlachthöfe gedeckt. Wenn dort, egal ob versehentlich oder ggf. sogar in böser Absicht, irgendetwas schiefläuft ist das im Zweifel kein Spaß, weil nicht lokal begrenzt, sondern landesweit. Wir sind hier in .de auf dem gleichen Weg.
 
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  • #1.898
Nur soviel: google doch mal nach AbuDhabi-Dubai Hyperloop. Spannend;)
https://www.youtube.com/watch?v=RNFesa01llk
Der Typ hat mitunter ziemlich schräge gesellschaftpolitische Ansichten, aber was er zu Dingen wie Hyperloop, "Solar Roadways" oder den ganzen "Wir gewinnen Trinkwasser, indem wir der Umgebung Luftfeuchtigkeit enziehen"-Projekten sagt hat schlicht Hand und Fuß. Wie gesagt, die Probleme solcher Ansatze sind so grundlegend, dass man sie mit Mittelstufenphysik zerpflücken kann. Eigentlich wäre das eine schöne Form von Physikunterricht: Sich die Versprechen angucken und dann darlegen, was gehen kann und was ganz sicher nicht.
 
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  • #1.899
https://www.youtube.com/watch?v=RNFesa01llk
Der Typ hat mitunter ziemlich schräge gesellschaftpolitische Ansichten, aber was er zu Dingen wie Hyperloop, "Solar Roadways" oder den ganzen "Wir gewinnen Trinkwasser, indem wir der Umgebung Luftfeuchtigkeit enziehen"-Projekten sagt hat schlicht Hand und Fuß.
Wie gesagt, die Probleme solcher Ansatze sind so grundlegend, dass man sie mit Mittelstufenphysik zerpflücken kann. Eigentlich wäre das eine schöne Form von Physikunterricht: Sich die Versprechen angucken und dann darlegen, was gehen kann und was ganz sicher nicht.
ok, komm, lassen wir es. Er listet jede Menge in seiner Sicht unlösbare Probleme auf.
Wenn Du Dich informieren magst:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/hamburg-hyperloop-von-elon-musk-im-hafen-geplant-a-1238545.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/z...eit-ist-der-hyperloop-fotostrecke-165137.html

http://www.hyperloop.global/progress
https://hyperloop-one.com/facts-frequently-asked-questions

https://www.globalcitizen.org/de/content/trinkwasser-aus-nebel-gewinnen/

Ob es funktioniert, weiss ich nicht. Mittelstufenphysik reicht scheinbar nicht aus - technisch ist es ja scheinbar teilweise bereits machbar.
So long...
 
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  • #1.900
Was soll denn bei der Wassergewinnung aus Nebel nicht funktionieren? Ist uralt.
 
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  • #1.902
ok, komm, lassen wir es. Er listet jede Menge in seiner Sicht unlösbare Probleme auf.
Nein, was er anführt sind keine "Probleme", sondern elementare physikalische Grenzen. Das Problem an vielen solcher Konzepte ist nicht, dass es an besserer Technik fehlt, sondern das schlicht die Physik im Weg ist. Bei gegebener maximaler Verzögerung und Geschwindigkeit ergibt sich der Bremsweg unabhängig davon wie gut der Ingenieur ist der das Fahrzeug baut. Bei gegenem Vakuumniveau und Volumen ergeben sich die Folgen eines Lecks unabhängig davon, die gut der Ingenieur ist der die Röhre baut. Bei gegebener Luftfeuchte und Temperatur ergibt sich die Energiemenge die nötig ist der Luft eine bestimmte Menge Wasser zu entziehen unabhängig davon, wie gut der Ingenieur ist, der das Peltier-Element baut.

Bei youtube gibt's ein Video von ihm wo er die Hyperloop-Teststrecke von SpaceX besucht. Wenn man sich an seiner mitunter recht platten Polemik nicht stört ist das fast schon lustig: https://www.youtube.com/watch?v=ktO6IvLT2eg
 
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  • #1.903
stimmt. @Sine Nomine meinte wohl etwas anderes, nicht aus Nebel. War etwas zu schnell..
Jain. Im Grunde meine ich das gleiche. Die Idee ist folgende: Man nehme ein Peltier-Element, also einen thermoelektrischen Kühler. Man kühle diesen soweit herunter, dass an seiner Oberfläche Wasserdampf kondensiert, weil die gekühlte Luft die Feuchtigkeit nicht länger halten kann (den Effekt kennt jeder aus dem Badezimmer, wenn beim Duschen das Wasser am kalten Fenster kondensiert oder wenn an einem schwülwarmen Sommerabend das Getränkeglas von außen feucht ist). Man fange das Wasser auf, fertig. Genau so funktionieren die meisten Luftentfeuchter, gibt's seit Ewigkeiten überall zu kaufen.

Das Problem dabei ist, dass das Energie kostet, und zwar umso mehr, je weiter Temperatur und Luftfeuchte von dem Punkt entfernt sind an dem das Kondensat ausfällt. Wer schon mal einen Bautrockner betrieben und die Stromrechnung dazu gesehen hat weiß, was ich meine, es hat Gründe, warum die professionellen Trockner gleich mit eigenem Stormzähler daherkommen.

Im Nebel ist der Punkt sehr nah, es braucht nur wenig Energie um eine Oberfläche soweit abzukühlen, dass der Nebel daran kondensiert. Nur: Wo Nebel ist, das herrscht für gewöhnlich kein Wassermangel. Und wo Wassermangel herrscht, da herrscht er unter anderem deshalb, weil die relative Luftfeuchte niedrig ist. Dort ist, einfach formuliert, so wenig Wasserdampf in der Luft, dass es viel Energie kostet etwas davon per Peltier-Element einzusammeln. Ganz platt: Der Bautrockner, der im feuchten Badezimmer schon viel Energie braucht um 1l Wasser einzusammeln braucht in der Sahara nochmal ein Vielfaches mehr für die gleiche Menge.
Das Konzept funktioniert, gut sogar, solche Trockner gibt's wie gesagt schon Ewigkeiten. Aber es macht eben zur Wassergewinnung dort, wo kein Wasser ist überhaupt gar keinen Sinn. Und zwar nicht, weil da irgendein Ingenieur noch nicht die richtige Lösung für ein Problem gefunden hat, sondern weil die Thermodynamik im Weg steht. Und die bleibt im Weg, egal wie gut der Ingenieur ist.
 
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  • #1.904
Nein, was er anführt sind keine "Probleme", sondern elementare physikalische Grenzen. Das Problem an vielen solcher Konzepte ist nicht, dass es an besserer Technik fehlt, sondern das schlicht die Physik im Weg ist. Bei gegebener maximaler Verzögerung und Geschwindigkeit ergibt sich der Bremsweg unabhängig davon wie gut der Ingenieur ist der das Fahrzeug baut. Bei gegenem Vakuumniveau und Volumen ergeben sich die Folgen eines Lecks unabhängig davon, die gut der Ingenieur ist der die Röhre baut. Bei gegebener Luftfeuchte und Temperatur ergibt sich die Energiemenge die nötig ist der Luft eine bestimmte Menge Wasser zu entziehen unabhängig davon, wie gut der Ingenieur ist, der das Peltier-Element baut.

Bei youtube gibt's ein Video von ihm wo er die Hyperloop-Teststrecke von SpaceX besucht. Wenn man sich an seiner mitunter recht platten Polemik nicht stört ist das fast schon lustig: https://www.youtube.com/watch?v=ktO6IvLT2eg
muss mir mal etwas Zeit nehmen. Wie gesagt, ich finde es ja auch sehr visionär...ansonsten - bis 2021 im Hyperloop Dubai:D
 
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  • #1.905
Jain. Im Grunde meine ich das gleiche. Die Idee ist folgende: Man nehme ein Peltier-Element, also einen thermoelektrischen Kühler. Man kühle diesen soweit herunter, dass an seiner Oberfläche Wasserdampf kondensiert, weil die gekühlte Luft die Feuchtigkeit nicht länger halten kann (den Effekt kennt jeder aus dem Badezimmer, wenn beim Duschen das Wasser am kalten Fenster kondensiert oder wenn an einem schwülwarmen Sommerabend das Getränkeglas von außen feucht ist). Man fange das Wasser auf, fertig. Genau so funktionieren die meisten Luftentfeuchter, gibt's seit Ewigkeiten überall zu kaufen.

Das Problem dabei ist, dass das Energie kostet, und zwar umso mehr, je weiter Temperatur und Luftfeuchte von dem Punkt entfernt sind an dem das Kondensat ausfällt. Wer schon mal einen Bautrockner betrieben und die Stromrechnung dazu gesehen hat weiß, was ich meine, es hat Gründe, warum die professionellen Trockner gleich mit eigenem Stormzähler daherkommen.

Im Nebel ist der Punkt sehr nah, es braucht nur wenig Energie um eine Oberfläche soweit abzukühlen, dass der Nebel daran kondensiert. Nur: Wo Nebel ist, das herrscht für gewöhnlich kein Wassermangel. Und wo Wassermangel herrscht, da herrscht er unter anderem deshalb, weil die relative Luftfeuchte niedrig ist. Dort ist, einfach formuliert, so wenig Wasserdampf in der Luft, dass es viel Energie kostet etwas davon per Peltier-Element einzusammeln. Ganz platt: Der Bautrockner, der im feuchten Badezimmer schon viel Energie braucht um 1l Wasser einzusammeln braucht in der Sahara nochmal ein Vielfaches mehr für die gleiche Menge.
Das Konzept funktioniert, gut sogar, solche Trockner gibt's wie gesagt schon Ewigkeiten. Aber es macht eben zur Wassergewinnung dort, wo kein Wasser ist überhaupt gar keinen Sinn. Und zwar nicht, weil da irgendein Ingenieur noch nicht die richtige Lösung für ein Problem gefunden hat, sondern weil die Thermodynamik im Weg steht. Und die bleibt im Weg, egal wie gut der Ingenieur ist.
ist halt auch eine regionale Sache. Wenn du kein Wasser hast, aber viel Sonne, dann kann mit Solar dieses Konzept eine regionale Lösung sein...
 
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