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Observer

  • #1.846
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  • #1.847
Ich weiß, ändert aber an ihrem Charakter auch nicht viel. ;-)

Auch an Universitäten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt gab es das Programm "Vela" (keine Ahnung wo die jetzt stehen)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...ler-reisen-im-leisen-flugrochen-a-446753.html
Man mache sich bitte bewusst, dass in manchen Bereichen und bei manchen Ausschreibungen vielleicht zehn von mehreren hundert eingereichten Projektanträgen am Ende Förderung bekommen, Erfolgquoten von 2% sind Alltag. Da darf man sich nicht wundern wie bunt und wunderbar die Welt solcher Anträge oftmals ist. Nicht, dass da bewusst gelogen würde, aber im Vergleich dazu sind selbst die rosaroten Brillen frisch verliebter Pärchen realistischere Sichtfenster in die Welt.

Die Physik ist ganz einfach: Wenn ich eine Masse auf 10.000 Meter als Reiseflughöhe bringen, dort halten und sicher wieder runterholen will kostet das eine Menge Energie. Mit modernen Konzepten (wobei Nurflügler jetzt so neu auch nicht sind und sich bisher nicht haben durchsetzen können) kann man sicher an der Effizienz arbeiten, aber selbst wenn man damit einen Faktor 10 an CO2-Ausstoß einspart ist Fliegen immer noch schlecht fürs Weltklima.
 
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  • #1.849
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  • #1.850
Man mache sich bitte bewusst, dass in manchen Bereichen und bei manchen Ausschreibungen vielleicht zehn von mehreren hundert eingereichten Projektanträgen am Ende Förderung bekommen, Erfolgquoten von 2% sind Alltag. Da darf man sich nicht wundern wie bunt und wunderbar die Welt solcher Anträge oftmals ist. Nicht, dass da bewusst gelogen würde, aber im Vergleich dazu sind selbst die rosaroten Brillen frisch verliebter Pärchen realistischere Sichtfenster in die Welt..
Wie gesagt, das Vela wurde von der EU gefördert, Airbus und DLR waren/sind(?) dran. Dann dürfte man ja nix Neues versuchen und wir können gleich den Kopf in den Sand stecken.

aber selbst wenn man damit einen Faktor 10 an CO2-Ausstoß einspart ist Fliegen immer noch schlecht fürs Weltklima.
das stimmt, leider...
 
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Deleted member 21128

  • #1.851
http://www.weltderwunder.de/artikel...efaehrlich-sind-die-ruelpser-der-wiederkaeuer

Bei 15.000 gefahrenen Kilometern im Jahr bläst der BMW also rund 2 Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Die jährliche Luftverschmutzung durch das Methan der Kuh entspricht aber einer CO2-Menge von drei Tonnen. Die Kuh ist im Vergleich zum Auto also der größere Klimakiller.
Und da kann man wieder gegenhalten, dass die Kuh durch das Bewirtschaften der Grünflächen auch wieder Ausgleich schafft. Sofern sie Gras fressen darf.
Irgendwas ist immer.
 
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  • #1.852
die Rindviehcher kommen alle in Flugzeuge und das gepfurzte Methan ist der neue Antrieb. So. Problem gelöst :D
Edit: Passagiere mit Blähungen sind auch herzlich willkommen:p
 
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  • #1.854
Man könnte Ziegen und Schafe halten für die Grünraumpflege. Auf Almen sind diese auch nutzbringender, weil sie das ganz spärliche Gras von den Hängen beweiden und nicht so viel trampeln. Eine Kuh braucht relativ hohes Gras um es mit der Zunge umschlingen zu können. Und Schafe und Ziegen pupsen nicht... dafür meckern sie mehr. ;):D

Das Thema wär was für den Forumsboten... :)
 
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  • #1.855
Das Problem ist weniger das Autofahren oder Fliegen an sich, sondern dass die Gesellschaft auf Wachstum, Wachstum, Wachstum getrimmt ist und damit technologische Fortschritte wieder wettgemacht werden Es gibt heute in Deutschland doppelt so viele Pkw wie 1980 und damals wäre niemand auf die Idee gekommen zu behaupten, dass die Gesellschaft untermotorisiert ist. In der gleichen Zeit wurden die Autos auch immer PS stärker und dieser Trend ist ungebrochen

Beim Fliegen das Gleiche und in anderen Bereichen auch. Lebensmittel müssen billig sein und ein großer Teil landet in der Mülltonne. Fliegen muss billig sein, Autofahren muss billig sein usw...

Es wäre schon viel damit geholfen, wenn es einen Konsens gäbe hinsichtlich eines Ende des quantitativen Wachstums, nur wer sich dafür einsetzt wird schnell als Fortschrittsverweigerer und Okö diffamiert.
 
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  • #1.856
Es wäre schon viel damit geholfen, wenn es einen Konsens gäbe hinsichtlich eines Ende des quantitativen Wachstums, nur wer sich dafür einsetzt wird schnell als Fortschrittsverweigerer und Okö diffamiert.
Ist das quantitative Wachstum wirklich das Problem, oder eher die fehlenden Lösungen dazu, wie Quantität gleichzeitig qualitativ hochwertig umgesetzt werden kann, um die Umwelt und Ressourcen zu schonen? Oder win win Situationen zu schaffen. Es geht ja nicht um Rückschritt, sondern Fortschritt anders gedacht.
 
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  • #1.857
Wen es interessiert:
In den letzten 500.000 Jahren erlebte die Erde lange Eiszeiten (Glaziale), die regelmäßig von kurzen Warmzeiten unterbrochen wurden...
Veränderungen der Kohlendioxidkonzentration (CO2) ... stimmen ziemlich genau mit diesem Zyklus überein.

Bei genauer Betrachtung jedoch folgt der CO2-Anstieg dem Temperaturanstieg um ungefähr 1000 Jahre.

Ist nun der Anstieg der CO2-Konzentration ... eine Folge der Erderwärmung, oder ist umgekehrt die Erderwärmung eine Folge des CO2-Anstiegs? Die Antwort lautet: Beides ist richtig.
https://www.klimafakten.de/behauptu...-nicht-ursache-sondern-folge-des-klimawandels
 
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  • #1.858
Stimmt. Und Autofahren. Und Heizen. Und Pupsen.
Ich bin mir dessen bewusst. Was ich durchs Nicht-Autofahren spare gebe ich hinterher durch ein längeres Leben wieder aus. Jedes mit Bewegungsmangel "eingesparte" Lebensjahr wirkt sich auf die Lebenszeit-Ökobilanz deutlich stärker aus als jahrelanges bewusstes Leben, das Leben an sich, so wie wir es leben, ist ziemlich umweltschädlich. Auf sozial- und umweltverträgliches Frühableben habe ich aber trotzdem (noch) keine Lust.;)
 
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  • #1.859
Wie gesagt, das Vela wurde von der EU gefördert,[...]
Lach, meine aktuellen Flugreisen wurde allesamt großzügig von der EU gefördert. ;-)
Klar macht Forschung Sinn, ich betreibe sie ja selber. Aber diejenigen die nicht jeden Tag Anträge und Berichte schreiben sollten sich regelmäßig bewusst machen, vor welchem Hintergrund soetwas geschrieben wird. Kaum jemand wird bewusst lügen und die Wahrheit verdrehen, aber gleichzeitig will ja all das verforschte Fördergeld erstmal eingeworben und später gerechtfertigt werden, in welcher Richtung da ein Bias vorliegt ist also klar.
 
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  • #1.860
Es wäre schon viel damit geholfen, wenn es einen Konsens gäbe hinsichtlich eines Ende des quantitativen Wachstums, nur wer sich dafür einsetzt wird schnell als Fortschrittsverweigerer und Okö diffamiert.
Konzepte wie das der Gemeinwohlökonomie, bei der das ökonomische Primärziel vom Geldzuwachs auf das Gemeinwohl verschoben wird sind jetzt nicht wirklich neu und, zumindest in kleinerem Rahmen, längst erfolgreich etabliert.

Das Problem ist nur, dass man das den Menschen, die ihr Leben lang nur darauf konditioniert wurden Geld als einen Wert an sich anstatt als Tauschmittel zu verstehen erstmal näherbringen muss, ohne sie zu überfordern.

Der Gedanke, dass man eigentlich längst mehr als genug Geld hat, weil man sich das, was dem eigenen Leben längerfristig mehr Sinn verleihen könnte für Geld ohnehin nicht kaufen kann ist für viele so verschreckend, dass sie ihn nie ernsthaft zulassen. "Mehr Geld" steht für viele gleichbedeutend für "besseres Leben". Für die ersten paar 10k€/Jahr stimmt das sogar, sobald aber die Grundbedürfnisse erstmal erledigt sind verliert Geld objektiv betrachtet rasant an Wert, ohne dass wir das subjektiv so erkennen.
 
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