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  • #1.771
Ja, wenn stattdessen alle anderen Leistungen wegfallen. Ansonsten nicht finanzierbar. Und ändern tut es nix, siehe Schweden :rolleyes:
Habt ihr gute Links (bevor ich mich vergoogle)? Möglichst neutral, informativ, sachlich, mit Weitblick :)
Mich würde zum Beispiel auch interessieren, was das mit den Gehaltsstrukturen macht.
 
D

Deleted member 23883

  • #1.773
@himbeermond
Ich bin heute erst dazu gekommen, mal wieder ins Forum zu schauen. Es tut mir sehr leid, wenn ich dich beleidigt habe. Das ganze beruhte auf einem Missverständnis meinerseits, was ich leider zu spät bemerkte und meinen Beitrag deshalb nicht mehr ändern konnte.

Liebe Grüße

Lou
 
D

Deleted member 21128

  • #1.774
Es interessiert mich auch deshalb, weil mir auffällt, dass du von dem her, was du erlebst und tust, in einer ganz anderen Welt zu leben scheinst als ich. Für mich klafft dann manchmal zwischen dem, was du von deinem Leben und Handeln erzählst (z.B. gerade eben bezüglich Urlaub und Mobilität), und dem, was du als deine Meinung kundtust, ein Graben, der für mich schwer nachvollziehbar ist.
Würdest du mir das bitte noch erklären?
 
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*Andrea*

  • #1.775
Oh, entschuldige, ich glaube deine diesbezügliche Frage ist bei mir untergegangen, weil da sonst so viel los war in meinen "Neuigkeiten".

Ich finde es schwierig nachzuvollziehen, wie man einerseits die Klima-, Ressourcen- und Umweltprobleme dieser Welt präsent haben und andererseits doch ständig so weite Reisen machen oder sich an einem Ort mit Wassermangel froh fühlen kann, dass die Beschränkungen für die guten Hotels nicht gelten, oder wie einem die Armut der Menschen in Entwicklungsländern deutlich sein kann, man aber dorthin geht, um Sonnenuntergänge und Tiere zu beobachten. Und auch das: wenn man so sensibel ist und solche Eindrücke wirklich wertschätzt, weshalb muss man dann überhaupt so weit gehen? Es gibt doch jederzeit und überall wunderbare Dinge zu bestaunen!

Ich würde solche Widersprüche nur schwer aushalten und kann mir deshalb nicht wirklich vorstellen, wie du das hinbekommst. Magst du das erklären?
Dies soll kein Angriff sein, sondern ein Versuch, mich (ein wenig) in deine Schuhe zu versetzen.
 
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  • #1.776
Ich würde solche Widersprüche nur schwer aushalten und kann mir deshalb nicht wirklich vorstellen, wie du das hinbekommst.
Dafür gibt's doch den modernen Ablaßhandel. "Klimaneutral" fliegen für ein Handgeld Aufpreis. Oder für die Päckli beim Internetversand. Das ist praktisch und genügt den meisten vollauf. Für die Hotels kann man das bestimmt auch alles buchen.
Die EKZ hier zwingt mich sogar zu "Grünstrom", ich hab gar keine Wahlfreiheit mehr. Deshalb bin ich für die vollständige Liberalisierung, damit ich endlich wieder Atomstrom beziehen kann. :)
 
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fleurdelis*

  • #1.777
Ich geh hierüber, weil ich es schöner fände, wenn der TE Infos erhalten würde, mit denen er was anfangen kann.

Ich hab mich mal mit einer unterhalten (kein Date). Mein Eindruck war, daß sie einen Mann attraktiv fände, der ein gewisses Vertrauen in seinen Umgang mit der Situation hätte.
Klar, und was möchtest du damit zum Ausdruck bringen? ... Wie lässt sich das damit vereinbaren, dass du ihm rätst, er soll sich auch ja nur um sich selbst kümmern? ... Wie viel Vertrauen erweckt dass denn? ... Und sei mir nicht böse, aber du hast dich mal mit einer Dame unterhalten ... o_Oo_Oo_O

So manche Frage des TE hier sollte er m.E. lieber seinem Gegenüber stellen und nicht dem Forum. So könnte man ja auch Interesse zeigen... :rolleyes:
Was soll dieses süffisante richten? ...
 
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  • #1.778
Ich geh hierüber, weil ich es schöner fände, wenn der TE Infos erhalten würde, mit denen er was anfangen kann.
Ein Anleitung "So datet man AE richtig" oder wie?
Wie lässt sich das damit vereinbaren, dass du ihm rätst, er soll sich auch ja nur um sich selbst kümmern? ...
Nicht nur. Sondern zuerst. In dem Sinne, daß er sich um seine Unsicherheiten kümmert. Nimm doch mal die ganze AE-Situation da raus. Was bleibt, ist, daß sie irgendwas geschrieben hat (und das wir nicht wissen), was ihn verunsicherte. Das kann doch auch ganz ohne die AE-Situation passieren. M.E. liegt die Lösung nicht in den Fragen, welche im Forum gestellt wurden. Und m.E. sind AE auch keine Aliens oder rohe Eier. Man könnte doch ganz normal auf sie zugehen und dann das fragen, was einem unklar ist. Oder - noch interessanter - er könnte sich selbst fragen, warum ihn da an ihrer Antwort was verunsichert hat. Ich vermute da den weitaus größten Erkenntnisgewinn... Aber vielleicht sehe ich das alles viel zu einfach.
 
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fleurdelis*

  • #1.779
Nicht nur. Sondern zuerst. In dem Sinne, daß er sich um seine Unsicherheiten kümmert..
Du hattest geschrieben:

Ich würde Dir empfehlen, Dich mehr auf Dich zu konzentrieren. Was Du möchtest in / von einer Beziehung, und erst danach, was Dein Gegenüber wollen könnte.
Das klingt nicht danach, sich um "seine Unsicherheiten zu kümmern" ...

Nimm doch mal die ganze AE-Situation da raus.
Wieso? ... Es ist doch Thema... o_O

Man könnte doch ganz normal auf sie zugehen ....
... Wer macht das nicht? ... Nur, ich fürchte, dass dir die Fähigkeit fremd erscheint, die Umstände einer allein erziehenden Mutter eines dreijährigen Kindes, verstehen zu wollen, welche aber Teil des Themas sind. Der einzige der das ignorieren möchte, bist du. Nur um diese Mutter verstehen zu wollen, kannst du die Umstände nicht ausblenden. Also können schon, ist dann nur die Frage, wie effektiv das ist.
 
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Deleted member 21128

  • #1.780
Ich würde solche Widersprüche nur schwer aushalten und kann mir deshalb nicht wirklich vorstellen, wie du das hinbekommst. Magst du das erklären?
Ich persönlich kenne keinen, der solche Widersprüche nicht aushalten kann und muss, da ich tatsächlich niemanden kenne, der da hundertprozentig konsequent ist. Mir scheint, es hängt nur davon ab, wo man die persönliche Grenze zieht. Setzen wir zB einen Flug nach Südafrika für 2 Wochen Urlaub ins Verhältnis zu einem Flug von Berlin nach Zürich für ein Wochenende mit Forumstreffen. Oder eine Autofahrt von 2h für einen Besuch von Tante Ilse.
Letzten Endes ist es schlicht Egoismus, der uns alle diese Dinge tun lässt. Wir blenden eben die Nachteile für die Umwelt bei allen Dingen aus, die wir uns gönnen. Und das tut mE jeder in unterschiedlichen Bereichen und Umfängen. Natürlich reden wir uns das - so weit möglich - schön.
Was die Armut in diesen Ländern angeht, habe ich den Standpunkt, dass den Menschen dort durch Tourismus mehr geholfen ist als ohne. Ich muss aber zugeben, dass mich auch viele Dinge, die ich sehe und wahrnehme, sehr berühren und betroffen machen, so ganz ausblenden kann ich das nicht.
wenn man so sensibel ist und solche Eindrücke wirklich wertschätzt, weshalb muss man dann überhaupt so weit gehen? Es gibt doch jederzeit und überall wunderbare Dinge zu bestaunen!
Ja, so gesehen kann ich auch bei mir im Garten bleiben und muss nicht in die Berge oder an den See fahren. Oder ans Meer. Die Eindrücke, die du in Südafrika gewinnst, die hast du halt weder im Harz noch im Schwarzwald.
Was ist denn für dich (gerade noch) vertretbar?

Vielleicht noch kurz ein Statement zur Frage, wie man sich angesichts Armut und Elend auf dieser Welt wohlfühlen kann. Das geht mE nur, wenn man sie ausblendet, und das tun wir doch zuhause im Wohnzimmer auch, wir wissen ja, dass es sie gibt.
 
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*Andrea*

  • #1.781
@WolkeVier
Danke für die Antwort. Irgendwie bringt sie mich leider nicht weiter. Woran das jetzt liegt, weiss ich nicht.
 
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Observer

  • #1.782
Danke für die Antwort. Irgendwie bringt sie mich leider nicht weiter. Woran das jetzt liegt, weiss ich nicht.
Worum genau geht es denn? Um eine gute CO2-Billanz?
Angenommen, man könnte CO2-neutral um die Welt fliegen. Wären dann Fernreisen für Dich problematisch? Liegt es daran, welche Länder man besucht?
Ein Land, wo es Rassismus gibt, gar ein totalitäres Regime?
Was jedoch können die Menschen dafür (wenn wir jetzt mal die doofe Pauschal-Floskel weglassen, "dass jedes Volk den Herrscher hat, den es verdient")? Die Gelder, die solche Länder durch Tourismus einnehmen, schaffen Arbeitsplätze, ernähren zahlreiche Familien. Es gibt Regionen, die fast ausschliesslich davon leben. Sämtliche Boykotts und Embargos treffen doch am härtesten die Bevölkerung, die leiden zuerst, verlieren ihre Jobs.
Persönlich habe ich durch meine zahlreichen Fernreisen (u.a. auch beruflich) meinen Horizont sehr erweitern können. Ich habe Einblicke in fremde Kulturen erhalten, so manche Vorurteile bauen sich ab, manche Dinge erschrecken aber auch. Und natürlich merkt man, wie gut wir es hier haben. Und wie wahnsinnig vielfältig die Welt ist. Ist dann halt eher eine persönliche Entwicklung.
Der Extremfall wäre jetzt, dass während einer Dürreperiode die Luxushotels volle Swimmingpools haben, die Bevölkerung jedoch kein Trinkwasser. Da würde der Tourismus der Bevölkerung (zumindest temporär) schaden. Wenn ich so etwas wüsste, würde ich von solchen Reisezielen, wenn möglich absehen.
 
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Deleted member 21128

  • #1.784
@WolkeVier
Danke für die Antwort. Irgendwie bringt sie mich leider nicht weiter. Woran das jetzt liegt, weiss ich nicht.
Bitte, gerne. Das hängt vielleicht u. a. davon ab, was man erwartet und ob man verstehen will.
Mich würde aber jetzt wirklich interessieren, wie du das mit dem Reisen handhabst, falls du dazu was sagen magst.

durch meine zahlreichen Fernreisen (u.a. auch beruflich)
Wir sind auch aus beruflichen Gründen in Südafrika und ich weiß, dass dieses Argument besser verstanden wird. Obwohl es ja an der Sache nix ändert.
 
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  • #1.785
Ich würde solche Widersprüche nur schwer aushalten und kann mir deshalb nicht wirklich vorstellen, wie du das hinbekommst. Magst du das erklären?
Ich frage mich, warum @WolkeVier sich hier rechtfertigen soll. Respekt, dass er das getan hat. Du hast ein Problem, das Du anderen aufhalsen willst. So ist mein Eindruck.
Dein schlechtes Gewissen kann ich nachvollziehen. Dieses Ambivalenz lässt sich natürlich schwer aushalten, wenn man in einer der führenden Industrienationen (auf Kosten Anderer) lebt und gerne "Gut" wäre. Also wenn man gerne auf der richtigen Seite wäre.
Das ist auf westeuropäischem Lebensstandard praktisch unmöglich. Du kannst natürlich vegetarisch, ohne Auto, ohne Flugreisen, für 1€ pro Tag leben. Kaum einer tut das, und wenn dann nicht aus den "richtigen" Gründen (Klima, Welthunger, Ungerechtigkeit...)
Lebe mit den Widersprüchen, ziehe Deine persönlichen Grenzen, sei ehrlich Dir gegenüber, aber verschone andere mit Deinen Weltverbesserungsphantasien und Deinem schlechten Gewissen. Wenn Du mehr tun willst geh in die Politik (habe ich großen Respekt davor und halte ich für die ehrlichste Lösung für Dein Problem).
 
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