Frau M

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Oder hab ich jetzt die Beiträge von @Klaus123 und @Rise&Shine durcheinander gebracht? 🤪
Zu sagen " Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben", hört sich im ersten Augenblick etwas platt an, ist es jedoch in Grunde nicht. Das ist meine Meinung. Diese Erfahrung ist vielen Menschen nicht fremd, außer denjenigen, die noch nie einen Partner hatten. Vielleicht fällt es anderen auch schwer, etwas konstruktives beizusteuern. Ich finde es schwer hier bei diesem Thema. Im Idealfall findet man eine neue Herangehensweise.
 
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  • #38
Ich finde das auch nicht platt, sondern sehr schön.☺
Diese Erfahrung ist vielen Menschen nicht fremd,
Manche Menschen haben Angst vor einem neuen, unbekannten Leben, und meiden die mit einer Veränderung verbundenen Risken (und verpasstn die damit verbundenen Chancen); nicht nur jene, die nie einen Partner hatten.:(
 
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  • #39
Zu sagen " Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben", hört sich im ersten Augenblick etwas platt an, ist es jedoch in Grunde nicht. Das ist meine Meinung. Diese Erfahrung ist vielen Menschen nicht fremd, außer denjenigen, die noch nie einen Partner hatten. Vielleicht fällt es anderen auch schwer, etwas konstruktives beizusteuern. Ich finde es schwer hier bei diesem Thema. Im Idealfall findet man eine neue Herangehensweise.
Es ist tatsächlich jedes Mal etwas anders und doch gibt es Parallelen. Einer der Protagonisten ist schließlich immer der selbe, läuft Gefahr die gleichen Muster immer wieder zu bedienen.
Deshalb finde ich zum Beispiel das Matching-Verfahren spannend. Wenn man sich ein Stück darauf einläßt, lernt man ggf. Menschen kennen, die das alte Muster nicht bedienen und vielleicht besser von ihren Persönlichkeiten her passen.
 
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  • #40
Manche Menschen haben Angst vor einem neuen, unbekannten Leben, und meiden die mit einer Veränderung verbundenen Risken (und verpasstn die damit verbundenen Chancen); nicht nur jene, die nie einen Partner hatten.:(
Das finde ich durchaus verständlich. Am Anfang ist nichts vertraut. Man hatte sich im Leben eingerichtet, alles war in "schöner Ordnung" und berechenbar. Auf einmal stellt ein neuer Partner - obwohl man ihn sich so sehr gewünscht hat - vieles auf den Kopf und einiges in Frage. Ohne die Verliebtheit wäre die "Einschwingphase" ziemlicher Stress.
 
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Hoppel

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  • #41
Ohne die Verliebtheit wäre die "Einschwingphase" ziemlicher Stress.
Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht. Nie war es mir so bewusst wie beim letzten Mal und ich habe geradezu darauf gewartet, dass die Verliebtheit abklingt - weil sie mich offensichtlich an klarer Sicht hinderte.
Ich kann sogar recht genau sagen wie lange sie anhielt,~10 Monate. Ich habe sie dann klarer wahrnehmen, ansehen können. Das ging bei mir mit deutlicher Erleichterung einher, denn für grundsätzliche Entscheidungen ist ein klarer Blick besser. Ich hatte die Verliebtheit immer stärker als lästige Beeinträchtigung wahrgenommen.

Die MP sind intellektuell interessant, aber verführerisch in dem Sinne, dass sie eine Orientierung versprechen, die sie nicht leisten können. Kann ich nachvollziehen, wenn nicht wenigen bei der Partnersuche nicht mehr einfällt als sich am Aussehen zu orientieren und einander möglichst schnell zu treffen. Ich habe immer stärkere Zweifel, dass solch ein "Gerüst" aus MP wesentlich ist. Wichtiger ist wie man damit umgeht, d.h. wie man mit anderen umgeht und wie mit einem selbst umgegangen wird. Sich in intellektuellen Gerüsten Halt zu suchen erschwert das erheblich, nimmt die Sicht darauf. Es zieht persönlichen Gewinn aus dem Vergleich mit anderen, z.B. von Leistungsfähigkeit, Intelligenz, Attraktivität, Status, Reichtum, Erkenntnis, ...
Glücklich macht diese Schneller-/Höher-/Weiter-/Besserattitüde nicht. Im Gegenteil.

Ich war anfällig für rationale Betrachtungen der Partnerschaftseignung. Nicht so wie oben, es waren andere Flausen. Es war nicht mal falsch, aber wichtiges fehlte. Rückwirkend lässt sich so was schlüssig betrachten, die Zukunft lässt sich aber wegen eigener Veränderungen und/oder unerkannt anderer Bedürfnisse nicht extrapolieren.

Meine Frau hat mich auf einer anderen Partnerbörse gefunden, übrigens nur, weil der Entfernungsfilter wegen einer Umstellung der Software nicht funktionierte. Hatte ich mit 300 km schon reichlich angegeben, es ist mehr als doppelt so weit. MPs gibt es nicht, nur Abfrage zu verschiedenen Gebieten und frei zu gestaltender individueller Text. Mein Text war es, der sie trotzdem Kontakt aufnehmen und den auch forcieren ließ. Meinen rationalen Anforderungen entsprach sie so wenig, dass ich die irgendwann in mir wichtigen Teilen als offensichtlich falsch erfuhr und komplett über Bord warf. Wie sie schrieb, ihr Wesen trafen es viel besser, es funktionierte von anfang an. Sie ist eine entspannte Problemlöserin, die Entfernung war hinderlich, aber zu keiner Zeit ein Problem. Ihre Fähigkeit Vertrauen zu können, ihre Gelassenheit, ihre Reife und last but not least das, was unter Chemie läuft, waren wesentlich.

Die MPs kann man zur Kenntnis nehmen, man kann auch ableiten, aber mit Grundsätzlichkeiten wäre ich extrem vorsichtig. Es ist verführerisch und geeignet falsch einzuschätzen, ohne Chance es bei einem bschließenden Urteil, einer "Verabschiedung" korrigieren zu können. Die Texte sind wertvoller - so sie denn genutzt werden. Ich sehe nur selten Profile, die Persönlichkeit vermitteln wie es möglich wäre. Das ist nicht rational, das sind intuitive Beschreibungen - und dann geradezu erstaunlich erfolgreich.
Außer Stalking gibt es keinen sinnvollen Grund ein anderes Profil zu verabschieden. Eines meiner wenigen Dates, ich bin bekennend schnäubig, hatte ich mit einer Frau, die wusste nicht mehr, dass wir Monate vorher schon mal Kontakt hatten. Der nicht gelöschte Kontakt hatte keinerlei Aufwand generiert. Ich hatte nie verabschiedet. Das ist kein Kandidat-inn-en abarbeiten, das sind Kontakte.
 
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Frau M

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  • #42
@Hoppel :
Danke Hoppel, dass Du Deine Gedanken hier so gut in Worte kleidest.
Es zeigt neue Aspekte und Perspektiven auf. Das macht Mut und schenkt Zuversicht. Ich finde es schön, wie du "Uns" hier begegnest.
Das kommt bei mir sehr gut an.
 
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Hoppel

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  • #43
Och, das ist ja mal ein nettes Kompliment! Dankschön. :)
 

Hoppel

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  • #45
@Hoppel
Und wie kam es, dass Du diese Anfälligkeit überwunden hast?
Habe ich doch nicht. ^^ Mit der richtigen Frage fällt mir auf, dass das missverständlich ausgedrückt ist. Ratio ist schon ein nettes Instrument um einen Sachverhalt *zusätzlich* zu beleuchten. Auch wenn das "technisch sauber" durchdacht ist, habe ich schon so meine Erfahrungen, dass das wegen möglicher, ja zu erwartender neuer Aspekte nicht überbewertet werden sollte, nur unter Vorbehalt gilt und wenn es sich eben als nicht vollständig, gar unbrauchbar erweist, fällt es mir nicht schwer das zu verwerfen.

Lag es an der Partnerin oder hast Du an Deiner Einstellung gearbeitet?
Ich habe nur von meinem Irrtum gelassen. An meiner Einstellung, wie ich damit umgehe, hat sich nichts getan.
Sie respektive unser Kennenlernen war auslösend, mit besagtem Resultat. Rational hätte ich das übrigens nicht lösen können, solche "Gedanken" haben immer auch eine emotionale Komponente und ich kann mit sowas erst froh werden, wenn ich die im Einklang habe. Emotionalität und Rationalität sind wertvolle, einander ergänzende Regulative, keine Gegenspieler. Für mich ein guter Indikator, dann höre ich auf nachzudenken. Meine Irrtümern aufzulösen, ist mir meist ein Gewinn. In diesem Fall sogar besonders. 👩‍💼👨‍💼
 
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